Die Geschichte und Struktur der Bundesregierung
Die Bundesregierung wurde am 15. September 1949 unter der Führung von Konrad Adenauer als erstem Bundeskanzler gegründet. In den Nachkriegsjahren stand die neue Regierung vor gewaltigen Herausforderungen. Die wichtigsten Ziele waren die Schaffung sozialer Gerechtigkeit, die Förderung des Wohnungsbaus und die Beseitigung der hohen Arbeitslosigkeit. Auch die Integration der jungen Bundesrepublik in die internationale Gemeinschaft hatte höchste Priorität.
Definition: Die Bundesregierung ist das oberste Verfassungsorgan der Bundesrepublik Deutschland und leitet gemäß Aufgaben Bundesregierung Grundgesetz die Exekutive des Bundes.
Die aktuelle Bundesregierung besteht aus 16 Mitgliedern. Dazu gehören die Bundeskanzlerin oder der Bundeskanzler, die 15 Bundesminister sowie der Chef des Bundeskanzleramtes. Jedes Ministerium hat dabei seinen eigenen Zuständigkeitsbereich und trägt Verantwortung für spezifische Politikfelder.
Die Frage "Wie wird die Bundesregierung gebildet" ist im Grundgesetz klar geregelt: Nach der Bundestagswahl schlägt der Bundespräsident dem Parlament einen Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers vor. Nach der Wahl durch den Bundestag ernennt der Bundeskanzler die Minister, die vom Bundespräsidenten formal bestätigt werden.











