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Entstehung der Nationalbewegung

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Was ist der Deutsche Bund?
Deutscher Bund = völkerrechtliche Verein der deutschen souveränen Fürsten und freien Städte
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Deutscher Bund Was ist der Deutsche Bund? Deutscher Bund = völkerrechtliche Verein der deutschen souveränen Fürsten und freien Städte Es ist ein lockerer Staatenbund beziehungsweise Zusammenschluss (aus 35 Fürstentümer und vier Reichsstädten) - jedes Land ist selbstständig - Könige und Fürsten sprechen sich ab, wollen sich nicht in Politik reinreden lassen - Sind daher unabhängig voneinander Sitz Bundestages: Frankfurt am Main Mischung aus Einheit und Vielfalt Vorgeschichte: Märzrevolution war der Versuch gescheitert, Deutschland als Staat zu einigen Bis 1866 nur Deutscher Bund Preußen, Österreich, klein - und Mittelstaaten Bedingungsfaktoren für das Bestehen: Neue territorial und herrschaftliches Verhältnisse 08. Juni 1815 Säkularisation (Staatlich endeignung der Kirche) und Mediatisierung (Abgabe Selbstständigkeit kleiner Staaten an größere Territorien) Entstehen der Nationalismus (inspiriert durch Revolution in Frankreich) - Geeignetes Vaterland und Aufhebung der staatlichen Zersplitterung gefördert Beschlüsse Waren nicht verbindlich Verabschiedung der Bundesakte (Volksrechtlicher Vertrag zur Versicherung der Ruhe und des Gleichgewichts Europas) Gründung der heiligen Allianz (Österreich, Preußen und Russland) - Unterbindung möglicher Aufstände gegen das System Zweck des Deutschen Bund Erhaltung der äußeren und inneren Sicherheit Deutschland und der Unabhängigkeit und Unverletztbarkeit der einzelnen souveränen deutschen Staaten. - geleitet von Fürst von Metternich (Österreich) Aufgaben des Deutschen Bundes Sicherheit Deutschlands (Frieden hält fast 50 Jahre) Gleichgewichtung in Europa Preußisch-österreichischer Dualismus Beide Großmächte: unterschiedliche politische Ziele Preußen: klein deutsches Konzept Österreich: Großdeutsche Lösung Ende des Deutschen Bundes Bund endet mit Krieg zwischen Preußen mit seinen norddeutschen Verbündeten und Österreich mit...

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seinen süddeutschen Verbündeten Preußen gewinnt: Prager Frieden (23.08.1866) - deutscher Bund zu Ende: Österreich raus Wiener Kongress September 1814 bis Juni 1815 Was ist der Wiener Kongress? Nach dem Sieg über Napoleon trafen sich europäische Fürsten 1814 und 1815 in Wien, um unter der Leitung Metternichs über die Neuordnung Europas zu beraten. In der Folgezeit kam es zu einer langen Friedensperiode in Mitteleuropa. Mit dem Wiener Kongress begann auch die Phasen der Restauration. Allgemeines zum Wiener Kongress Geleitet von Klemens von Metternich Treffen von Fürsten (15 gekrönte Häupter, 200 Fürsten, über 120 Diplomaten) Entscheidungen treffen Großmächte: Russland, Österreich, Preußen, Frankreich und Großbritannien Fünf Prinzipien Legitimität (Gesetzmäßigkeit und Wiederherstellung der alten Dynastien) Solidarität (unter den Fürsten Europas und Zusammenarbeit gegen revolutionäre Bestrebungen) Restauration (Wiederherstellung der alten politischen Ordnung) Autorität (nach Monarchenprinzip) europäisches Gleichgewicht (Frieden) Ziele und Ergebnisse: Restauration aber nicht komplett (Wiederherstellung des Zustandes vor der Revolution 1789) Legitimität (Wiederherstellung der alten Ordnung) Mächtegleichgewicht (Frankreich wird verkleinert, wird wieder Königreich) Deutscher Bund (Rangerhöhungen, neue Gebiete) Fürsten-Bündnis gegen Bürger (damit neue Ordnung nicht durcheinander gebracht wird) Solidarität (verbünden sich gegen Völker, Staaten untereinander nicht mehr kämpfen, gegen Bürger die etwas fordern gemeinsam kämpfen) - Heilige Allianz Hauptereignis einigen sich auf ein Konfliktmanagement - gibt es zwischen zwei Staaten Ärger = Problem wird von Großmächten diplomatisch gelöst - dadurch werden neue Kriege verhindert Restauration für nationale Bewegung: Frustration der Bürger Der Kongress tanzt Zeit um inoffiziell miteinander zu reden - Metternich baut angenehme Atmosphäre auf - - löst Konflikte unter Großmächten Burschenschaften Was sind Burschenschaften? Deutsche Studentenverbindungen, die zunächst gegen die napoleonische Fremdherrschaft und dann gegen das restaurative Metternichsche System kämpften sowie für einen deutschen National Staat ein traten. Viele Burschenschaft worden nach der Revolution 1848/49 konservativ oder gar reaktionär. Seit 1918 bekämpften viele die neue demokratische Ordnung. - Von Studienort nach Hause weiter Weg - Studenten suchen deshalb Verbindungen umi der Ferne Hilfe zu haben - in den Häusern der Verbindungen können Sie zum Beispiel schlafen Was sind Burschen? Menschen die in einer Studierenden Gemeinschaft zusammen wohnen Ziele: Wolle nationale Einheit aller Deutschen und die Befreiung vom Obrigkeitsstaatlichen Regiment In Freiheitskriegen gekämpft Bürgerliche freiheitliche Verfassungen Lützowersche Freicorps: Zusammenschluss aus freiwilligen der Burschenschaften, deren Uniform Grundlage der deutschen Flagge sind Zählen zu den Traditions reichsten Verbindungen die es heute gibt Sind sowohl liberal als auch konservativ Herkunft und Religion spielen keine Rolle Feinde: Ergebnisse Wiener Kongress und protestieren dagegen (zum Beispiel Wartburgfest) Wartburgfest 18. Oktober 1817 Was ist das Wartburgfest? Es war eine politische Massen Kundgebung von über 500 Studenten auf der Wartburg bei Eisenach in Thüringen. Vorgeschichte: Wiener Kongress (Enttäuschung) Deutscher Bund - zersplittertes Deutschland Entstehung der Urburschenschaften(Enttäuscht, weil durch Wien Hoffnung auf die Reichseinheit zerstört wurde) Einladung 18. Oktober 1817 - Burschenschaften laden zum Nationalfest auf Wartburg ein Anlass zur Einladung: 4. Jahrestag zur Völkerschlacht bei Leipzig & 300. Jahrestag Der Reformation (Martin Luther als Nationalsymbol) Burschenschaften aus 13 deutschen Universitäten eingeladen Wartburg: gute Lage, Symbol Wartburgfest 450 Studenten (großteil im Staats- und Kirchendienst oder Beamte) Motto: ,,Ehre, Freiheit, Vaterland" Anfang: Reden, Hymnen, Festen, Hochrufen (Friedlich) Fackelzug zu Siegesfeuer (Zum Gedenken an den Krieg gegen Napoleon entzündet, verbrannten „Symbol der Unterdrückung, sowie ,,Urdeutsche Bücher") Ergebnis 35 Grundsätze und 12 Beschlüsse (erste Deutsche Parteiprogramm) Forderung auf politische, religiöse und wirtschaftliche Einheit Deutschlands Vereinigung von Massen, Gewichten, Münzen etc. Konstitutionelle Monarchie Bürgerliche Freiheitsrechte Folgen Gründung der allgemeinen Deutschen Burschenschaft Entstehung der Nationalfarben Fest vom Adel als Rebellion bezeichnet Ermordung August von Kotzebue Karlsbader Beschlüsse Karlsbader Beschluesse Was waren die Karlsbader Beschlüsse? Nach dem Attentat eines Burschenschaftlers auf den Schriftsteller Kotzbue veranlasste Metternich die Karlsbader Beschlüsse, die eine Pressezensur, eine verschärftes Vorgehen gegen die studentischen Burschenschaften sowie eine polizeiliche Überwachung aller demokratischen, also oppositionelle Bestrebungen beinhaltete. Leitung: Metternich Vorgeschichte Sturz Napoleon - Wiener Kongress 1814/15 Deutscher Bund 23.03.1819: ermordung Kotzebues durch Burschenschaftler Karl Sand Ziel der Konferenz Angst der deutschen Fürsten vor einer Revolution Unterdrückung liberaler und nationale Bewegung Einführung repressiver Obrigkeitsmaßnahmen Karlsbader Ministerialonferenz Treffen von gesamten deutschen Höfe Verabschiedung folgender Gesetze: Exekutionsordnung = eingriff in Rechte deutscher Einzelstaaten Universitätsgesetz = Überwachung der Hochschulen und Universität 1819 Preßgesetz = Einschränkung Meinungs- und Pressefreiheit Untersuchungsgesetz = Überwachung und Verfolgung liberalnational gesinnter Professoren Ergebnisse und Folgen Bis 1830 (Julirevolution bewerte System) Schwächung liberaler Lehre - Entlassung Professoren Verbot von Burschenschaften Umfassende Pressezensur Verfolgung von Demagogen Kein Interesse an großen Bevölkerungsteilen Polizeistaat mit Eingriff in Hochsrechte der Fürstentümer Biedermeier = Rückzug der Menschen ins private Nach Vormärz und Ausbruch der deutschen Revolution am 2. April 1848 durch den Deutschen Bundestag außer Kraft

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Allgemeines zum Wiener Kongress Geleitet von Klemens von Metternich Treffen von Fürsten (15 gekrönte Häupter, 200 Fürsten, über 120 Diplomaten) Entscheidungen treffen Großmächte: Russland, Österreich, Preußen, Frankreich und Großbritannien Fünf Prinzipien Legitimität (Gesetzmäßigkeit und Wiederherstellung der alten Dynastien) Solidarität (unter den Fürsten Europas und Zusammenarbeit gegen revolutionäre Bestrebungen) Restauration (Wiederherstellung der alten politischen Ordnung) Autorität (nach Monarchenprinzip) europäisches Gleichgewicht (Frieden) Ziele und Ergebnisse: Restauration aber nicht komplett (Wiederherstellung des Zustandes vor der Revolution 1789) Legitimität (Wiederherstellung der alten Ordnung) Mächtegleichgewicht (Frankreich wird verkleinert, wird wieder Königreich) Deutscher Bund (Rangerhöhungen, neue Gebiete) Fürsten-Bündnis gegen Bürger (damit neue Ordnung nicht durcheinander gebracht wird) Solidarität (verbünden sich gegen Völker, Staaten untereinander nicht mehr kämpfen, gegen Bürger die etwas fordern gemeinsam kämpfen) - Heilige Allianz Hauptereignis einigen sich auf ein Konfliktmanagement - gibt es zwischen zwei Staaten Ärger = Problem wird von Großmächten diplomatisch gelöst - dadurch werden neue Kriege verhindert Restauration für nationale Bewegung: Frustration der Bürger Der Kongress tanzt Zeit um inoffiziell miteinander zu reden - Metternich baut angenehme Atmosphäre auf - - löst Konflikte unter Großmächten Burschenschaften Was sind Burschenschaften? Deutsche Studentenverbindungen, die zunächst gegen die napoleonische Fremdherrschaft und dann gegen das restaurative Metternichsche System kämpften sowie für einen deutschen National Staat ein traten. Viele Burschenschaft worden nach der Revolution 1848/49 konservativ oder gar reaktionär. Seit 1918 bekämpften viele die neue demokratische Ordnung. - Von Studienort nach Hause weiter Weg - Studenten suchen deshalb Verbindungen umi der Ferne Hilfe zu haben - in den Häusern der Verbindungen können Sie zum Beispiel schlafen Was sind Burschen? Menschen die in einer Studierenden Gemeinschaft zusammen wohnen Ziele: Wolle nationale Einheit aller Deutschen und die Befreiung vom Obrigkeitsstaatlichen Regiment In Freiheitskriegen gekämpft Bürgerliche freiheitliche Verfassungen Lützowersche Freicorps: Zusammenschluss aus freiwilligen der Burschenschaften, deren Uniform Grundlage der deutschen Flagge sind Zählen zu den Traditions reichsten Verbindungen die es heute gibt Sind sowohl liberal als auch konservativ Herkunft und Religion spielen keine Rolle Feinde: Ergebnisse Wiener Kongress und protestieren dagegen (zum Beispiel Wartburgfest) Wartburgfest 18. Oktober 1817 Was ist das Wartburgfest? Es war eine politische Massen Kundgebung von über 500 Studenten auf der Wartburg bei Eisenach in Thüringen. Vorgeschichte: Wiener Kongress (Enttäuschung) Deutscher Bund - zersplittertes Deutschland Entstehung der Urburschenschaften(Enttäuscht, weil durch Wien Hoffnung auf die Reichseinheit zerstört wurde) Einladung 18. Oktober 1817 - Burschenschaften laden zum Nationalfest auf Wartburg ein Anlass zur Einladung: 4. Jahrestag zur Völkerschlacht bei Leipzig & 300. 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Nach dem Attentat eines Burschenschaftlers auf den Schriftsteller Kotzbue veranlasste Metternich die Karlsbader Beschlüsse, die eine Pressezensur, eine verschärftes Vorgehen gegen die studentischen Burschenschaften sowie eine polizeiliche Überwachung aller demokratischen, also oppositionelle Bestrebungen beinhaltete. Leitung: Metternich Vorgeschichte Sturz Napoleon - Wiener Kongress 1814/15 Deutscher Bund 23.03.1819: ermordung Kotzebues durch Burschenschaftler Karl Sand Ziel der Konferenz Angst der deutschen Fürsten vor einer Revolution Unterdrückung liberaler und nationale Bewegung Einführung repressiver Obrigkeitsmaßnahmen Karlsbader Ministerialonferenz Treffen von gesamten deutschen Höfe Verabschiedung folgender Gesetze: Exekutionsordnung = eingriff in Rechte deutscher Einzelstaaten Universitätsgesetz = Überwachung der Hochschulen und Universität 1819 Preßgesetz = Einschränkung Meinungs- und Pressefreiheit Untersuchungsgesetz = Überwachung und Verfolgung liberalnational gesinnter Professoren Ergebnisse und Folgen Bis 1830 (Julirevolution bewerte System) Schwächung liberaler Lehre - Entlassung Professoren Verbot von Burschenschaften Umfassende Pressezensur Verfolgung von Demagogen Kein Interesse an großen Bevölkerungsteilen Polizeistaat mit Eingriff in Hochsrechte der Fürstentümer Biedermeier = Rückzug der Menschen ins private Nach Vormärz und Ausbruch der deutschen Revolution am 2. April 1848 durch den Deutschen Bundestag außer Kraft