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Funktion von Wahlen

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Funktionen von Wahlen Die Wähler*innen übergeben ihre Stimme an Politiker*innen, die dann Wahlen sind sowohl die einfachste, aber auch die wichtigste Möglichkeit für sie in einer Legislaturperiode Entscheidungen treffen. der politischen Beteiligung. Die gewählten Politiker*innen haben die Aufgabe, die Interessen des Durch Wahlen besteht die Möglichkeit, eine Verbindung zwischen Volk Volkes somit zu vertreten. und Politik herzustellen. LEGITIMATION MEINUNGSBILDUNG Das Ergebnis einer Wahl ist auch immer eine Entscheidung für oder gegen bestimmte politische Inhalte. PARTIZIPATION KONTROLLE Regelmäßig stattfindende Wahlen bieten die Möglichkeit der Kontrolle: unbeliebte Regierungen können auch abgewählt werden. Die Meinungen des Volkes werden sowohl durch die Regierung, als auch Auch die Opposition wird gewählt; sie hat die Aufgabe, die Regierung im durch die Opposition vertreten. Parlament zu kontrollieren. Funktionen von Wahlen (Legitimitätsfunktion)– LÖSUNG Politische Wahlen haben die Funktion, Repräsentant*innen des Volkes ins PARLAMENT zu berufen. Durch die Wahl sprechen die Wahlberechtigten den Volksvertreter*innen ihr VERTRAUEN aus. Die Vertreter*innen treffen stellvertretend Entscheidungen für die Bürger*innen. Damit regieren die Politiker*innen im Auftrag des VOLKES. Das ist wichtig, denn nur durch die Wahl von Repräsentant*innen ist es überhaupt erst möglich, moderne Massendemokratien HANDLUNGSFÄHIG zu machen. Aufgrund der meist sehr hohen Bevölkerungszahlen und der großen Fläche ist es nicht EFFEKTIV, Staaten wie beispielsweise die Bundesrepublik Deutschland in direktdemokratischer Weise zu lenken. Dabei ist jedoch nicht zu vergessen, dass neben der wahlberechtigten Bevölkerung auch die unterschiedlichen Parteien bereits intern eine VORAUSWAHL...

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an Kandidat*innen für die Wahlen treffen. Erst diese Auswahl an_Kandidat*innen wird dem Volk dann bei den eigentlichen Wahlen vorgestellt. Damit legen die PARTEIEN schon vorweg fest, wer überhaupt zur Wahl steht und wer dann letztendlich als REPRÄSENTANT*IN der jeweiligen Partei ins Parlament einziehen soll. Gewählte Politiker*innen haben die Aufgabe, die Interessen des Volkes zu vertreten und dieses zu repräsentieren. Sie sind legitimierte Vertreter des Volkes. Ein großes Land wie Deutschland bleibt durch diese Form der repräsentativen Demokratie handlungsfähig. Die Kandidat *innen werden bereits vorher durch demokratische Wahlen innerhalb der Parteien festgelegt. -Funktionen von Wahlen (Partizipationsfunktion) - LÖSUNG Die Wahl von Repräsentant*innen stellt für die Bürger*innen in der repräsentativen Demokratie die einfachste und allgemeinste Form der politischen PARTIZIPATION dar. Daneben gibt es weitere Möglichkeiten, um sich politisch zu beteiligen, wie beispielsweise den EINTRITT in eine Partei, das Engagement bei Wahlkämpfen oder die Kandidatur für ein politisches Amt. Über diese konventionellen Methoden der politischen BETEILIGUNG hinaus können die Bürger*innen auch in Form von Streiks, Demonstrationen oder Bürgerinitiativen ihre politischen Positionen vertreten oder gar durchzusetzen. Allerdings ist politisches Engagement, das über den Wahlurnengang hinausgeht, stets auch mit einem erhöhten AUFWAND verbunden. Das schreckt viele Menschen ab, weshalb die MÖGLICHKEIT häufig nur von oberen sozialen Bevölkerungsschichten wahrgenommen wird, die über die entsprechenden zeitlichen und finanziellen Mittel verfügen. Diesen oberen Schichten ist natürlich daran gelegen, vor allem ihre eigenen INTERESSEN durchzusetzen. Diese entsprechen aber nicht zwangsläufig den Interessen anderer Bevölkerungsgruppen. Das birgt die Gefahr einer politischen UNGLEICHHEIT. Deshalb stellen die Wahlen für die Masse der Bevölkerung oftmals die einzige Möglichkeit dar, politisch zu partizipieren und ihre Interessen und MEINUNGEN durchzusetzen. Die Teilnahme an Wahlen ist die einfachste Form der politischen Beteiligung (Partizipation). Die Möglichkeiten, sich politisch zu beteiligen sind zwar für alle diese auch vom Zeitaufwand und den Bürger*innen gegeben, jedoch hängt finanziellen Mitteln ab. Dies kann zu Ungerechtigkeiten führen. Aus den o.g. Gründen ist die Teilnahme an Wahlen wichtig. Funktionen von Wahlen (Meinungsbildungsfunktion) - LÖSUNG ...bei den gewählten Repräsentant*innen_der_PARTEIEN handelt es sich in den meisten Fällen um Berufspolitiker*innen. (...) Häufig spezialisieren sich Politiker*innen auf einzelne FACHGEBIETE, wie beispielsweise die Wirtschafts- oder Sozialpolitik. (...) Das ist wichtig, damit sie im PARLAMENT kompetent und fachkundig über diese Themen diskutieren und fundierte Entscheidungen treffen können. Gewählt werden zwar Personen und Parteien, dahinter stehen jedoch politische __ INHALTE und Überzeugungen sowie gesellschaftliche Werte. Diese manifestieren sich in Partei- und WAHLPROGRAMMEN. Indem die Wähler*innen bestimmte Personen und Parteien wählen, entscheiden sie sich gleichzeitig für eine bestimmte politische POSITION. Durch den Wahlurnengang äußern die Bürger*innen ihre persönliche MEINUNG. Auf diese Weise bündeln sich die Interessen und Meinungen der Wahlbevölkerung. Das WAHLERGEBNIS ist somit also ein Abbild der Gesamtmeinung des Volkes. Die Bürger*innen entscheiden damit über die zukünftigen Machtverhältnisse im Parlament. Um eine derartige Auswahl überhaupt treffen zu können, müssen die Parteien unterschiedliche politische Positionen vertreten, die auch im Wahlkampf verdeutlicht werden müssen. Häufig sind Politiker*innen Spezialist *innen für ein bestimmtes Thema und können somit fachlich, schwierige Entscheidungen treffen. Eine Entscheidung für eine Partei ist immer auch eine Entscheidung für die Inhalte und Positionen dieser Partei. Da sie gewählt werden wollen, sind die Parteien jedoch auch gezwungen, die Meinungen und Interessen des Volkes aufzugreifen. Somit ist das Wahlergebnis auch immer ein Spiegelbild der Meinungen des Volkes. Funktionen von Wahlen (Kontrollfunktion) - LÖSUNG ...für die Demokratie ist es daher essentiell, dass Wahlen PERIODISCH stattfinden. (...) Die INTERESSEN der Bürger*innen können sich nämlich aufgrund gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Entwicklungen verändern. Es kann (...) auch der Fall eintreten, dass das Volk mit den Ergebnissen der Regierungsarbeit UNZUFRIEDEN ist. Darum haben die Wahlberechtigten alle vier Jahre die Möglichkeit, die gewählten Repräsentant*innen wieder ABZUWÄHLEN. Während der LEGISLATURPERIODE haben die Bürger*innen jedoch nur eine sehr begrenzte KONTROLLE über die (...) Regierung. Die gewählten Repräsentant*innen treffen in dieser Zeit die wesentlichen Entscheidungen; der konkrete politische Entscheidungsprozess wird also von der betroffenen Mehrheit der Bevölkerung abgekoppelt. Dies kann zur Folge haben, dass politische Entscheidungen eine geringe AKZEPTANZ genießen und sich somit eine nicht unerhebliche Distanz zwischen Regierenden und Volk entwickelt. Aus diesem Grund ist es ein wichtiger Bestandteil von Demokratien, dass durch die Wahl nicht nur die Mehrheit des Parlaments bestimmt, sondern automatisch auch eine politische OPPOSITION installiert wird. Dadurch soll allen gesellschaftlichen Interessen Rechnung getragen und die Regierung kontrolliert werden. Wahlen finden in regelmäßigen Abständen statt, damit die sich ändernden Interessen des Volkes berücksichtigt werden können Während einer Legislaturperiode hat das Volk nur wenig direkten Einfluss auf die Entscheidungen der Politik. Mit einer Wahl wird aber auch die Opposition gewählt, die während der Legislaturperiode die Entscheidungen der Regierung kontrolliert.

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Daneben gibt es weitere Möglichkeiten, um sich politisch zu beteiligen, wie beispielsweise den EINTRITT in eine Partei, das Engagement bei Wahlkämpfen oder die Kandidatur für ein politisches Amt. Über diese konventionellen Methoden der politischen BETEILIGUNG hinaus können die Bürger*innen auch in Form von Streiks, Demonstrationen oder Bürgerinitiativen ihre politischen Positionen vertreten oder gar durchzusetzen. Allerdings ist politisches Engagement, das über den Wahlurnengang hinausgeht, stets auch mit einem erhöhten AUFWAND verbunden. Das schreckt viele Menschen ab, weshalb die MÖGLICHKEIT häufig nur von oberen sozialen Bevölkerungsschichten wahrgenommen wird, die über die entsprechenden zeitlichen und finanziellen Mittel verfügen. Diesen oberen Schichten ist natürlich daran gelegen, vor allem ihre eigenen INTERESSEN durchzusetzen. Diese entsprechen aber nicht zwangsläufig den Interessen anderer Bevölkerungsgruppen. Das birgt die Gefahr einer politischen UNGLEICHHEIT. Deshalb stellen die Wahlen für die Masse der Bevölkerung oftmals die einzige Möglichkeit dar, politisch zu partizipieren und ihre Interessen und MEINUNGEN durchzusetzen. Die Teilnahme an Wahlen ist die einfachste Form der politischen Beteiligung (Partizipation). Die Möglichkeiten, sich politisch zu beteiligen sind zwar für alle diese auch vom Zeitaufwand und den Bürger*innen gegeben, jedoch hängt finanziellen Mitteln ab. Dies kann zu Ungerechtigkeiten führen. Aus den o.g. Gründen ist die Teilnahme an Wahlen wichtig. Funktionen von Wahlen (Meinungsbildungsfunktion) - LÖSUNG ...bei den gewählten Repräsentant*innen_der_PARTEIEN handelt es sich in den meisten Fällen um Berufspolitiker*innen. (...) Häufig spezialisieren sich Politiker*innen auf einzelne FACHGEBIETE, wie beispielsweise die Wirtschafts- oder Sozialpolitik. (...) Das ist wichtig, damit sie im PARLAMENT kompetent und fachkundig über diese Themen diskutieren und fundierte Entscheidungen treffen können. Gewählt werden zwar Personen und Parteien, dahinter stehen jedoch politische __ INHALTE und Überzeugungen sowie gesellschaftliche Werte. Diese manifestieren sich in Partei- und WAHLPROGRAMMEN. Indem die Wähler*innen bestimmte Personen und Parteien wählen, entscheiden sie sich gleichzeitig für eine bestimmte politische POSITION. Durch den Wahlurnengang äußern die Bürger*innen ihre persönliche MEINUNG. Auf diese Weise bündeln sich die Interessen und Meinungen der Wahlbevölkerung. Das WAHLERGEBNIS ist somit also ein Abbild der Gesamtmeinung des Volkes. Die Bürger*innen entscheiden damit über die zukünftigen Machtverhältnisse im Parlament. Um eine derartige Auswahl überhaupt treffen zu können, müssen die Parteien unterschiedliche politische Positionen vertreten, die auch im Wahlkampf verdeutlicht werden müssen. Häufig sind Politiker*innen Spezialist *innen für ein bestimmtes Thema und können somit fachlich, schwierige Entscheidungen treffen. 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Die gewählten Repräsentant*innen treffen in dieser Zeit die wesentlichen Entscheidungen; der konkrete politische Entscheidungsprozess wird also von der betroffenen Mehrheit der Bevölkerung abgekoppelt. Dies kann zur Folge haben, dass politische Entscheidungen eine geringe AKZEPTANZ genießen und sich somit eine nicht unerhebliche Distanz zwischen Regierenden und Volk entwickelt. Aus diesem Grund ist es ein wichtiger Bestandteil von Demokratien, dass durch die Wahl nicht nur die Mehrheit des Parlaments bestimmt, sondern automatisch auch eine politische OPPOSITION installiert wird. Dadurch soll allen gesellschaftlichen Interessen Rechnung getragen und die Regierung kontrolliert werden. Wahlen finden in regelmäßigen Abständen statt, damit die sich ändernden Interessen des Volkes berücksichtigt werden können Während einer Legislaturperiode hat das Volk nur wenig direkten Einfluss auf die Entscheidungen der Politik. 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