Die Vorgeschichte und der Beginn des Koreakrieges
Vorgeschichte und beteiligte Mächte
- Zeitraum des Koreakrieges: 25. Juni 1950 - 27. Juli 1953
- Beteiligte Nationen:
- Auf nordkoreanischer Seite: Nordkorea, UdSSR, Volksrepublik China
- Auf südkoreanischer Seite: Südkorea, UNO unter Führung der USA
Die Vorgeschichte des Koreakrieges beginnt 1945, als die UdSSR und die USA nach dem Zweiten Weltkrieg die Teilung Koreas entlang des 38. Breitengrades vereinbarten. Auf der Konferenz von Jalta wurde beschlossen, dass Korea in Zukunft ein vereinigtes und unabhängiges Land werden sollte.
Im Mai 1948 versuchte die UNO unter amerikanischer Führung, Wahlen in ganz Korea durchzuführen. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch an der mangelnden Unterstützung der Sowjetunion. In den Jahren 1949-1950 erfolgte eine massive Aufrüstung Nordkoreas durch die UdSSR.
Wichtiger Auslöser: Der eigentliche Kriegsbeginn erfolgte am 25. Juni 1950, als nordkoreanische Truppen den 38. Breitengrad überschritten und Südkorea angriffen. Kim Il Sung, das nordkoreanische Staatsoberhaupt, glaubte, dass Südkorea den Einmarsch als Befreiung ansehen würde. Sein Ziel war die Absetzung der Regierung unter Syngman Rhee und eine Wiedervereinigung Koreas unter seiner Führung.
Von Juli bis August 1950 waren Südkorea, die UNO und die USA nicht auf den Krieg vorbereitet. Dies führte dazu, dass Nordkorea fast ganz Südkorea unter seine Kontrolle bringen konnte – mit Ausnahme der Stadt Busan im äußersten Südosten der Halbinsel.

































