Die Geschichte der Hitlerjugend und des Bund Deutscher Mädel
Die nationalsozialistische Jugendorganisation wurde am 4. Juli 1926 durch Adolf Hitler gegründet und entwickelte sich zum zentralen Instrument der NS-Jugenderziehung. Die HJ und BDM bildeten dabei die Hauptsäulen der Jugendorganisation, wobei der Bund Deutscher Mädel speziell für die weibliche Jugend zuständig war.
Das Gesetz über die Hitlerjugend vom 1. Dezember 1936 machte die Mitgliedschaft für alle deutschen Jugendlichen praktisch verpflichtend. Unter der Führung von Baldur von Schirach, der 1933 zum Reichsjugendführer ernannt wurde, erfolgte die systematische Gleichschaltung aller Jugendverbände.
Die Organisation war streng hierarchisch gegliedert. Das Deutsche Jungvolk umfasste Jungen von 10-14 Jahren, während die eigentliche Hitlerjugend die 14-18-jährigen aufnahm. Parallel dazu existierte der Jungmädelbund für Mädchen von 10-14 Jahren und der BDM für 14-18-jährige Mädchen.
Hinweis: Die Hitlerjugend wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch das Kontrollratsgesetz vom 10. Oktober 1945 zusammen mit der NSDAP aufgelöst.











