Imperialismus - Der Weg zum 1. Weltkrieg

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Lina Schmidt

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Imperialismus - Der Weg zum 1. Weltkrieg

 Veränderung der dt. Politik von Bismarck zu Wilhelm 2:
Bismarck zufrieden mit dem Kaiserreich -> versicherte anderen Ländern Frieden
Wilhel

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Umfassender Lernzettel zum Imperialismus Imperialismus: -Motive -Bündnisstrukturen -Balkan -Julikrise -Ziele der Großmächte

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Veränderung der dt. Politik von Bismarck zu Wilhelm 2: Bismarck zufrieden mit dem Kaiserreich -> versicherte anderen Ländern Frieden Wilhelm 2 -> möchte DE als Weltmacht Bismarck hatte sich eher auf Europa konzentriert und, dass vor Ort alles gut läuft Wilhelm 2 wollte mit den anderen Ländern mithalten -> DE sollte Rum nicht verlieren ● ● ● ● ● Phase des Imperialismus - international: Konkurrenz der Weltmächte und sich wandelnde Bündnisstrukturen: Epoche von circa 1880 bis 1914: Ursachen: ● Der Weg zum ersten Weltkrieg ● Macht über die Grenzen von Europa ausbreiten -> Wie die anderen Länder Politik zusammen hat nicht mehr funktioniert -> Bismarck wurde 1890 entlassen Wilhelm 2 startete verspätet mit aggressivem Imperialismus: Gier und Wille nach Ansehen (wie zu Zeit des frisch gegründeten Kaiserreichs 1871) wurde immer größer: Kriegsbereitschaft nahm zu Anzahl der Bevölkerung in Großbritannien stieg stark an Wirtschaft wurde durch die Industrialisierung stark angekurbelt Folge dessen: ● ● Einsetzen der Industrialisierung in Großbritannien 1760-1800 -> erste Grundstein für den europäischen Imperialismus Überproduktionskrisen ● Suche nach billigen Rohstoffen für die Industrie ● Suche nach potentiellen Absatzmärkten und Abnehmer für Waren aus der Massenproduktion ● Soziale Spannungen zwischen Bürgertum und Arbeiterschaft industrielle Revolution breitete sich nach und nach in ganz Europa aus -> alle führenden Industrienationen hatten die gleichen Probleme Imperialismus als Lösung für: Anschaffung neuer überseeischer Siedlungsgebiete Durch eine erfolgreiche Außen- und Kolonialpolitik wird dem Volk ein Überlegenheitsgefühl vermittelt (kulturell - zivilisatorisches Überlegenheitsgefühl)...

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-> Probleme der inneren Spannungen werden gelöst Man versucht das ökonomische Potential einer wachsenden Volkswirtschaft zu erweitern Ziele des Imperialismus: Vorrangiges Ziel der Staaten war es, möglichst große Erdteile zu erobern, umso ihre heimischen Absatzmärkte und ihre Rohstoffbedürfnisse zu sichern, um wettbewerbsfähig gegenüber den anderen Mächten zu bleiben aus den eroberten und unterworfenen Kolonien billig Rohstoffe zu gewinnen, neue Siedlungsräume zu schaffen, Ablenkung von sozialen und innenpolitischen Problemen, Prestigestreben, Konkurrenzfähig gegenüber anderen Weltmächten zu bleiben In kultureller Hinsicht wird den Einheimischen jedes Recht auf freie Entfaltung genommen Wirtschaftliche Motive: Weitreichende Macht -> über Europa hinaus + Rohstoffe und Absatzmärkte Wirtschaftliche Interessen Sicherung des Handels (Rohstoff- und Absatzmarkt), Finanzkontrolle. ● Bsp.: GB in USA, Indien Motiv: Territorialpolitisch: ● Sicherung des Einflusses ● Bsp.: Die Kolonialisierung Chinas und Afrikas Motiv: Machtpolitisch: ● Prestigegewinn, Weltherrschaft zu übernehmen ● Bsp.: Deutsches Reich Motiv: Bevölkerungspolitisch: ● Sicherung von Siedlungsräumen Bsp.: Russland Motiv: Ideologisch: ● Missionierung (Kultur, Religion), Rassismus Bsp.: Frankreich Weitere Legitimierung: EU Weiterentwickelt als bspw. Afrika -> Stromnetze, Chemische Produkte Sind Überlegen und können Willen durchsetzen (auch mit Waffengewalt) Glaubens Motiv: ● Europa fühlt sich überlegen -> möchte Afrika zivilisieren ● Glauben verbreiten ● ● -> Legitimieren dies durch Charles Darwins Theorie: Das Recht des Stärkeren -> Beziehen dies auch auf Menschen: Europäer sind stärker, daher dürfen sie über die Afrikaner herrschen -> Sozialdarwinismus Die Menschen in den besetzten Kolonialstaaten wurden von den Kolonialherren als ,,primitiv und unterentwickelt" angesehen. Die weiße Rasse galt ihnen damals als die bessere und stärkere. Mittels dieser Evolutionstheorie Darwins nahmen sie sich somit das Recht diese angeblich unterentwickelten Völker zu unterdrücken Europa nutzt Imperialismus, um sich gegenseitige Überlegenheit zu beweisen. ● Anfänge des Imperialismus: ● Zuerst setzte der Imperialismus in Großbritannien ein -> erfasste sehr schnell die übrigen europäischen Großmächte Den militärischen, industrie- und kapitalstarken europäischen Staaten gelang es relativ schnell, die ,,weniger" entwickelten, afrikanischen Staaten zu unterwerfen zur Zeit des Kolonialismus: in ganz Europa entstand ein Wettrennen vieler Länder ● Auslöser: Besetzung Afrikas Beteiligt: GB -> Riesen Seemacht; mit einer der Ersten -> Vor allem in Süd und Ostafrika, auch Indien, Kanada usw. Um 1900 ca. 4 der Erdoberfläche ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Frankreich: Nordafrika -> besonders konkurriert gegen GB Russland: Eher auf Asien konzentriert -> Reicherweiterung (GB und FR eher unwichtig) DE: Später angefangen -> Grund: Kaiserreich im Vordergrund, Bismarck hat sich eher zurückgehalten Portugal, Spanien usw. ebenfalls, jedoch nicht allzu extrem Deutschland hatte immer einen großen Einfluss in Europa -> als es zum Kolonialismus kam, hatten andere Länder die Nase vorn -> Frankreich und England Deutschland war außenvor und fing mit der Besatzung viel später an Wettlauf um Afrika: 1880. Bis 1890 -> konkurrierten insbesondere Frankreich, Großbritannien (und Ostasien) um den afrikanischen Kontinent. Bismarck trat 1890 zurück -> Nun Wilhelm 2: DE braucht einen Platz an der Sonne I war sehr brutal bei der Kolonialisierung -> Gier nach neuen Gebieten: Beziehungen zu den anderen Europäischen Ländern wurde immer schlechter ● Bsp.: Völkermord and der Hereros 1904 -> DE besetzte das heutige Namibia -> Hereros wollten sich gegen die Unterdrückung und Brutalität der deutschen Kolonien mit Krieg währen -> Deutsches Militär war zu stark: Sie bekämpften sie brutal Als die Lage sich zuspitze flüchteten die überlebenden Hereros in die Sandwüste, um Sicherheit zu finden DE bekam dies mit, kappte ihnen die Rückkehr zu den Wasserquellen ab und jagten sie durch die Wüste -> Viele Hereros verdursteten Startsignal: 1881 mit dem Einmarsch der Franzosen in Tunesien -> FR hatte politische und militärische Macht über das Land 1859. Bau des Suezkanals macht Ägypten von Großbritannien und Frankreich abhängig => Ägypten brauchte Geld für den Bau, bekam einiges dafür von beiden Mächten -> Regierung Ägyptens also abhängig von Großbritannien und Frankreich 1882 besetze Großbritannien Ägypten, Frankreich war raus ● Januar 1884 gründete der belgische König Leopold II den belgischen Freistaat Kongo ● Daraufhin schlossen Portugal und Großbritannien einen Vertrag ab, um den südlichen Teil des Kongos für sich zu beanspruchen. ● Grund: den belgischen Freistaat vom Mündungsgebiet des Flusses abzuschneiden ● DE kam erst 1884 dazu -> Grund: Bismarck hatte Angst vor finanziellen Verlusten und vor Auseinandersetzungen mit anderen europäischen Mächten ● Aktive Kolonialpolitik nach Rücktritt von Bismarck ● Deutsche Reich sprach sich gegen diesen Vertrag aus und erhob seinerseits Ansprüche auf Togo und Kamerun 15.11.1884-26.02.1885 -> Kongokonferenz ● Vertreter von 13 europäischen Staaten, der USA und des Osmanischen Reiches versammelten sich nach Einladung von Bismarck Beraten sich über Vorgehen auf dem afrikanischen Kontinent Keine Afrikaner anwesend (!) ● ● Wettrüsten findet statt -> jeder fühlt sich irgendwo bedroht, aber auch stark genug, um sich gegenseitig zu besiegen DE rüstet die Flottenmacht auf, um mit GB mitzuhalten -> nutzen es auch um Sympathie mit GB aufzubauen 1899 GB sieht dies als Provokation -> rüstet auch weiter auf -> sieht DEs handeln als bedrohlich an Bündnisstrukturen: ● ● ● ● ● ● 1882 folgte der geheime Dreibundvertrag, ein Verteidigungsbündnis zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien. Bei einem Angriff Frankreichs auf Italien bestand eine Beistandspflicht für Deutschland und Österreich-Ungarn, bei einem Angriff auf Deutschland lediglich eine Beistandspflicht für Italien -> Verfiel aufgrund von Konflikten zwischen Österreich und Italien Ab 1900 wird DE Außenpolitik immer selbstbewusster -> Man handelt aus eigener Stärke Lage wird oft falsch eingeschätzt und es kommt zu Konflikten und Krisen ● ● Dies schweißt FR und GB zusammen -> RU wird mit eingeschlossen -> Bilden: Tripple Entente Dagegen steht der Zweibund -> Österreich-Ungarn und DE Imperialismus als Nationaler Klebstoff: Soziale Spaltung der Gesellschaft -> Versuch der Regierung die Verbindung der Bevölkerung durch die Ideologie des Nationalismus herzustellen -> daher der Imperialismus Imperialismus sollte von den innenpolitischen Problemen ablenken ● Wirtschaftliche Erfolge in den Kolonien sollten zur Ablenkung und Euphorie dienen ● Ein Gesellschaftsgefühl soll, durch die kolonialen Erwerbe, auftreten ● Man dachte man kann die Probleme (Wirtschaftlich, Sozialen und Politischen) durch die Expansion mildern Durch Außenmärkte soll die krisenhaften Schwankungen ausgleichen und es soll ein wirtschaftliches Wachstum erfolgen man sah die ganze Sache zu der Zeit als sehr gewinnversprechend, jedoch im Anbetracht des Verlaufes stellt man fest, dass es dies nicht war. Es wurde sich um einiges mehr versprochen und der Profit hielt sich hingegen in Grenzen ● anwesenden Großmächte legten Kriterien für die völkerrechtliche Anerkennung von Kolonialbesitz fest löste Wettlauf um die noch nicht besetzten Gebiete Afrikas aus Ergebnis: nur die Großmacht hat Recht auf Erwerb einer Kolonie, wenn dies es auch besetzt hat. Dieser Beschluss beschleunigte die Eroberung und Aufteilung des Afrikanischen Kontinents ● ● Aus Dreibund wurde Zweibund -> Verträge wurden nicht verlängert: RU hat verlassen 1879 schuf Bismarck den Zweibund als geheimes Verteidigungsbündnis zwischen Deutschland und Österreich-Ungarn (bis 1918 in Kraft) Man vereinbarte gegenseitige Hilfe bei einem russischen Angriff ● Rohstoffe, riesige wirtschaftliche Erfolge und geschäftliche Beziehungen wurden sich erhofft -> rausgekommen ist, dass sich der Flottenbau ausbreitete und Deutschlands Stahl-Industrie etwas Balkan als Krisenherd: ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● angekurbelt wurde. Jedoch wurde viel Profit auch wieder in die Besetzungen investiert, weshalb man nicht von einem richtigen Profit sprechen kann. Daher würde ich sagen, dass die Kolonialisierung Deutschlands ein Reinfall war, da es mehr Aufwand war, als es sich im Endeffekt ausgezahlt hat ● ● Die Rivalitäten verlagern sich von der Peripherie (Randbereich) ins Zentrum Die Spannungen zwischen den europäischen Ländern in Afrika verschieben sich immer mehr in den Europäischen Bereich Ein ungelöster Konflikt herrscht über dem Balkan Lange Zeit herrscht dort das Osmanische Reich Erste Balkankrise 1908: Österreich-Ungarn greift sich Bosnien-Herzegowina und macht es sich zu ihrem Staatsgebiet-> Serbien hätte dieses Gebiet jedoch gerne gehabt -> Grund: es leben dort viele Slaven -> Serbien möchte diese in großen serbischen Großreich vereinen Österreich-Ungarn will dies verhindern -> Angst, dass Slaven in ihrem Reich die Unabhängigkeit wollen Serbien verlangt alten Zustand oder territoriale Entschädigung Österreichs Österr. Lehnt ab -> Serbien macht Mobil DE versichert Beistand im Falle eines Krieges gegen Serbien, jedoch sieht es auch die Gefahr -> andere Bündnissysteme: RU, FR -> in diesem Falle müssten sie erst aktiv FR besiegen und könnte in Serbien nur als Verteidigung dienen Kriegsbereitschaft DEs wird deutlich -> neue Machtvorstellung: DE als Machthaber Es geht nicht nur um Verteidigung, sondern auch um aktive Kriegsbereitschaft: FR beseitigen Einzige Hoffnung: RU würde nicht einschreiten, da es wüsste, dass es Europa in Flammen setzt Serbien bekommt Schutz von Russland -> RU möchte Österreich-Ungarn schwächen, da sie selbst Interessen auf dem Balkan verfolgen ● Der örtlich begrenzte Krieg schlägt schnell weite Stränge Die Lage unter den europäischen Ländern heizt sich auf Nicht nur Österr. Profitierte von schwachen Türkei RU muss militärische Hilfestellung für Serbien jedoch einstellen, als der Zweibund zu greifen kommt -> RU ist noch zu geschwächt von Japans Niederlage Serbien muss Österreichs Vorgehen hinnehmen RU und Serbien fühlen sich gedemütigt Balkan entwickelt sich zum Pulverfass Grund: Hinter RU und ÖSTR. Stecken weitere Länder (ihre Verbündeten) Belgien ist seit 1908 unabhängig 1911 nutzte Italien seine Chance und führte erfolgreichen Krieg und besetzte Inseln im Ägäischen Meer Bulgarien, Serbien, Montenegro und Griechenland eroberten durch den Balkanbund (durch RU vermittelt) die gesamte europäische Türkei -> praktisch keine europäische Macht mehr ● Eskalation des Krieges 1913: Bulgarien und restliche Balkanstaaten werden sich über Aufteilung des Gebiets nicht einig ● Bulgarien musste sich mit bescheidenen Gebietsgewinnen zufriedengeben Kriegsereignisse stärkten russische Position auf dem Balkan ● Serbien verdoppelte sein Territorium Um Serbiens künftige Machtstellung zu beschneiden setzte Österr. Die Bildung eines Selbständigen Staates an: Albanien

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Veränderung der dt. Politik von Bismarck zu Wilhelm 2: Bismarck zufrieden mit dem Kaiserreich -> versicherte anderen Ländern Frieden Wilhelm 2 -> möchte DE als Weltmacht Bismarck hatte sich eher auf Europa konzentriert und, dass vor Ort alles gut läuft Wilhelm 2 wollte mit den anderen Ländern mithalten -> DE sollte Rum nicht verlieren ● ● ● ● ● Phase des Imperialismus - international: Konkurrenz der Weltmächte und sich wandelnde Bündnisstrukturen: Epoche von circa 1880 bis 1914: Ursachen: ● Der Weg zum ersten Weltkrieg ● Macht über die Grenzen von Europa ausbreiten -> Wie die anderen Länder Politik zusammen hat nicht mehr funktioniert -> Bismarck wurde 1890 entlassen Wilhelm 2 startete verspätet mit aggressivem Imperialismus: Gier und Wille nach Ansehen (wie zu Zeit des frisch gegründeten Kaiserreichs 1871) wurde immer größer: Kriegsbereitschaft nahm zu Anzahl der Bevölkerung in Großbritannien stieg stark an Wirtschaft wurde durch die Industrialisierung stark angekurbelt Folge dessen: ● ● Einsetzen der Industrialisierung in Großbritannien 1760-1800 -> erste Grundstein für den europäischen Imperialismus Überproduktionskrisen ● Suche nach billigen Rohstoffen für die Industrie ● Suche nach potentiellen Absatzmärkten und Abnehmer für Waren aus der Massenproduktion ● Soziale Spannungen zwischen Bürgertum und Arbeiterschaft industrielle Revolution breitete sich nach und nach in ganz Europa aus -> alle führenden Industrienationen hatten die gleichen Probleme Imperialismus als Lösung für: Anschaffung neuer überseeischer Siedlungsgebiete Durch eine erfolgreiche Außen- und Kolonialpolitik wird dem Volk ein Überlegenheitsgefühl vermittelt (kulturell - zivilisatorisches Überlegenheitsgefühl)...

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Afrika -> Stromnetze, Chemische Produkte Sind Überlegen und können Willen durchsetzen (auch mit Waffengewalt) Glaubens Motiv: ● Europa fühlt sich überlegen -> möchte Afrika zivilisieren ● Glauben verbreiten ● ● -> Legitimieren dies durch Charles Darwins Theorie: Das Recht des Stärkeren -> Beziehen dies auch auf Menschen: Europäer sind stärker, daher dürfen sie über die Afrikaner herrschen -> Sozialdarwinismus Die Menschen in den besetzten Kolonialstaaten wurden von den Kolonialherren als ,,primitiv und unterentwickelt" angesehen. Die weiße Rasse galt ihnen damals als die bessere und stärkere. Mittels dieser Evolutionstheorie Darwins nahmen sie sich somit das Recht diese angeblich unterentwickelten Völker zu unterdrücken Europa nutzt Imperialismus, um sich gegenseitige Überlegenheit zu beweisen. ● Anfänge des Imperialismus: ● Zuerst setzte der Imperialismus in Großbritannien ein -> erfasste sehr schnell die übrigen europäischen Großmächte Den militärischen, industrie- und kapitalstarken europäischen Staaten gelang es relativ schnell, die ,,weniger" entwickelten, afrikanischen Staaten zu unterwerfen zur Zeit des Kolonialismus: in ganz Europa entstand ein Wettrennen vieler Länder ● Auslöser: Besetzung Afrikas Beteiligt: GB -> Riesen Seemacht; mit einer der Ersten -> Vor allem in Süd und Ostafrika, auch Indien, Kanada usw. Um 1900 ca. 4 der Erdoberfläche ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Frankreich: Nordafrika -> besonders konkurriert gegen GB Russland: Eher auf Asien konzentriert -> Reicherweiterung (GB und FR eher unwichtig) DE: Später angefangen -> Grund: Kaiserreich im Vordergrund, Bismarck hat sich eher zurückgehalten Portugal, Spanien usw. ebenfalls, jedoch nicht allzu extrem Deutschland hatte immer einen großen Einfluss in Europa -> als es zum Kolonialismus kam, hatten andere Länder die Nase vorn -> Frankreich und England Deutschland war außenvor und fing mit der Besatzung viel später an Wettlauf um Afrika: 1880. Bis 1890 -> konkurrierten insbesondere Frankreich, Großbritannien (und Ostasien) um den afrikanischen Kontinent. Bismarck trat 1890 zurück -> Nun Wilhelm 2: DE braucht einen Platz an der Sonne I war sehr brutal bei der Kolonialisierung -> Gier nach neuen Gebieten: Beziehungen zu den anderen Europäischen Ländern wurde immer schlechter ● Bsp.: Völkermord and der Hereros 1904 -> DE besetzte das heutige Namibia -> Hereros wollten sich gegen die Unterdrückung und Brutalität der deutschen Kolonien mit Krieg währen -> Deutsches Militär war zu stark: Sie bekämpften sie brutal Als die Lage sich zuspitze flüchteten die überlebenden Hereros in die Sandwüste, um Sicherheit zu finden DE bekam dies mit, kappte ihnen die Rückkehr zu den Wasserquellen ab und jagten sie durch die Wüste -> Viele Hereros verdursteten Startsignal: 1881 mit dem Einmarsch der Franzosen in Tunesien -> FR hatte politische und militärische Macht über das Land 1859. Bau des Suezkanals macht Ägypten von Großbritannien und Frankreich abhängig => Ägypten brauchte Geld für den Bau, bekam einiges dafür von beiden Mächten -> Regierung Ägyptens also abhängig von Großbritannien und Frankreich 1882 besetze Großbritannien Ägypten, Frankreich war raus ● Januar 1884 gründete der belgische König Leopold II den belgischen Freistaat Kongo ● Daraufhin schlossen Portugal und Großbritannien einen Vertrag ab, um den südlichen Teil des Kongos für sich zu beanspruchen. ● Grund: den belgischen Freistaat vom Mündungsgebiet des Flusses abzuschneiden ● DE kam erst 1884 dazu -> Grund: Bismarck hatte Angst vor finanziellen Verlusten und vor Auseinandersetzungen mit anderen europäischen Mächten ● Aktive Kolonialpolitik nach Rücktritt von Bismarck ● Deutsche Reich sprach sich gegen diesen Vertrag aus und erhob seinerseits Ansprüche auf Togo und Kamerun 15.11.1884-26.02.1885 -> Kongokonferenz ● Vertreter von 13 europäischen Staaten, der USA und des Osmanischen Reiches versammelten sich nach Einladung von Bismarck Beraten sich über Vorgehen auf dem afrikanischen Kontinent Keine Afrikaner anwesend (!) ● ● Wettrüsten findet statt -> jeder fühlt sich irgendwo bedroht, aber auch stark genug, um sich gegenseitig zu besiegen DE rüstet die Flottenmacht auf, um mit GB mitzuhalten -> nutzen es auch um Sympathie mit GB aufzubauen 1899 GB sieht dies als Provokation -> rüstet auch weiter auf -> sieht DEs handeln als bedrohlich an Bündnisstrukturen: ● ● ● ● ● ● 1882 folgte der geheime Dreibundvertrag, ein Verteidigungsbündnis zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien. Bei einem Angriff Frankreichs auf Italien bestand eine Beistandspflicht für Deutschland und Österreich-Ungarn, bei einem Angriff auf Deutschland lediglich eine Beistandspflicht für Italien -> Verfiel aufgrund von Konflikten zwischen Österreich und Italien Ab 1900 wird DE Außenpolitik immer selbstbewusster -> Man handelt aus eigener Stärke Lage wird oft falsch eingeschätzt und es kommt zu Konflikten und Krisen ● ● Dies schweißt FR und GB zusammen -> RU wird mit eingeschlossen -> Bilden: Tripple Entente Dagegen steht der Zweibund -> Österreich-Ungarn und DE Imperialismus als Nationaler Klebstoff: Soziale Spaltung der Gesellschaft -> Versuch der Regierung die Verbindung der Bevölkerung durch die Ideologie des Nationalismus herzustellen -> daher der Imperialismus Imperialismus sollte von den innenpolitischen Problemen ablenken ● Wirtschaftliche Erfolge in den Kolonien sollten zur Ablenkung und Euphorie dienen ● Ein Gesellschaftsgefühl soll, durch die kolonialen Erwerbe, auftreten ● Man dachte man kann die Probleme (Wirtschaftlich, Sozialen und Politischen) durch die Expansion mildern Durch Außenmärkte soll die krisenhaften Schwankungen ausgleichen und es soll ein wirtschaftliches Wachstum erfolgen man sah die ganze Sache zu der Zeit als sehr gewinnversprechend, jedoch im Anbetracht des Verlaufes stellt man fest, dass es dies nicht war. Es wurde sich um einiges mehr versprochen und der Profit hielt sich hingegen in Grenzen ● anwesenden Großmächte legten Kriterien für die völkerrechtliche Anerkennung von Kolonialbesitz fest löste Wettlauf um die noch nicht besetzten Gebiete Afrikas aus Ergebnis: nur die Großmacht hat Recht auf Erwerb einer Kolonie, wenn dies es auch besetzt hat. Dieser Beschluss beschleunigte die Eroberung und Aufteilung des Afrikanischen Kontinents ● ● Aus Dreibund wurde Zweibund -> Verträge wurden nicht verlängert: RU hat verlassen 1879 schuf Bismarck den Zweibund als geheimes Verteidigungsbündnis zwischen Deutschland und Österreich-Ungarn (bis 1918 in Kraft) Man vereinbarte gegenseitige Hilfe bei einem russischen Angriff ● Rohstoffe, riesige wirtschaftliche Erfolge und geschäftliche Beziehungen wurden sich erhofft -> rausgekommen ist, dass sich der Flottenbau ausbreitete und Deutschlands Stahl-Industrie etwas Balkan als Krisenherd: ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● angekurbelt wurde. Jedoch wurde viel Profit auch wieder in die Besetzungen investiert, weshalb man nicht von einem richtigen Profit sprechen kann. Daher würde ich sagen, dass die Kolonialisierung Deutschlands ein Reinfall war, da es mehr Aufwand war, als es sich im Endeffekt ausgezahlt hat ● ● Die Rivalitäten verlagern sich von der Peripherie (Randbereich) ins Zentrum Die Spannungen zwischen den europäischen Ländern in Afrika verschieben sich immer mehr in den Europäischen Bereich Ein ungelöster Konflikt herrscht über dem Balkan Lange Zeit herrscht dort das Osmanische Reich Erste Balkankrise 1908: Österreich-Ungarn greift sich Bosnien-Herzegowina und macht es sich zu ihrem Staatsgebiet-> Serbien hätte dieses Gebiet jedoch gerne gehabt -> Grund: es leben dort viele Slaven -> Serbien möchte diese in großen serbischen Großreich vereinen Österreich-Ungarn will dies verhindern -> Angst, dass Slaven in ihrem Reich die Unabhängigkeit wollen Serbien verlangt alten Zustand oder territoriale Entschädigung Österreichs Österr. Lehnt ab -> Serbien macht Mobil DE versichert Beistand im Falle eines Krieges gegen Serbien, jedoch sieht es auch die Gefahr -> andere Bündnissysteme: RU, FR -> in diesem Falle müssten sie erst aktiv FR besiegen und könnte in Serbien nur als Verteidigung dienen Kriegsbereitschaft DEs wird deutlich -> neue Machtvorstellung: DE als Machthaber Es geht nicht nur um Verteidigung, sondern auch um aktive Kriegsbereitschaft: FR beseitigen Einzige Hoffnung: RU würde nicht einschreiten, da es wüsste, dass es Europa in Flammen setzt Serbien bekommt Schutz von Russland -> RU möchte Österreich-Ungarn schwächen, da sie selbst Interessen auf dem Balkan verfolgen ● Der örtlich begrenzte Krieg schlägt schnell weite Stränge Die Lage unter den europäischen Ländern heizt sich auf Nicht nur Österr. Profitierte von schwachen Türkei RU muss militärische Hilfestellung für Serbien jedoch einstellen, als der Zweibund zu greifen kommt -> RU ist noch zu geschwächt von Japans Niederlage Serbien muss Österreichs Vorgehen hinnehmen RU und Serbien fühlen sich gedemütigt Balkan entwickelt sich zum Pulverfass Grund: Hinter RU und ÖSTR. Stecken weitere Länder (ihre Verbündeten) Belgien ist seit 1908 unabhängig 1911 nutzte Italien seine Chance und führte erfolgreichen Krieg und besetzte Inseln im Ägäischen Meer Bulgarien, Serbien, Montenegro und Griechenland eroberten durch den Balkanbund (durch RU vermittelt) die gesamte europäische Türkei -> praktisch keine europäische Macht mehr ● Eskalation des Krieges 1913: Bulgarien und restliche Balkanstaaten werden sich über Aufteilung des Gebiets nicht einig ● Bulgarien musste sich mit bescheidenen Gebietsgewinnen zufriedengeben Kriegsereignisse stärkten russische Position auf dem Balkan ● Serbien verdoppelte sein Territorium Um Serbiens künftige Machtstellung zu beschneiden setzte Österr. Die Bildung eines Selbständigen Staates an: Albanien