Geschichte /

Kalter Krieg

Kalter Krieg

user profile picture

Lisa

16 Followers
 

Geschichte

 

13

Lernzettel

Kalter Krieg

 Kalter Krieg/Ost-West-Konflikt
Entstehung: (1)
ab 1918: Ausbau der politisch/ideologischen, militärischen und
wirtschaftlichen Einflusssphä

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

75

- 1945 bis 1955/1956 - Entstehung - wichtige Kriegskonferenzen - Blockbildung (1945-1955) -> Schwerpunkte: Ideologie, Politik, Wirtschaft, Militär - Wer ist schuld am Krieg? - Begriffe (Ost-West-Konflikt und Kalter Krieg) -> Vorteile und Nachteile

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Kalter Krieg/Ost-West-Konflikt Entstehung: (1) ab 1918: Ausbau der politisch/ideologischen, militärischen und wirtschaftlichen Einflusssphären (liberale Demokratie/ Marktwirtschaft → USA vs. kommunistische Diktatur/ Planwirtschaft → UdSSR • ab Ende 1941: unnatürliches Bündnis zwischen den USA und der UdSSR › Zweckbündnis, um Hitler zu besiegen Entstehung: (2) Von der Kooperation zur Konfrontation ● Zerstörung des unnatürlichen Bündnisses nach dem Tod Hitlers (Ende der Kooperation) → Verschärfung der Gegensätze zwischen USA und UdSSR • Etablierung der Machtblöcke bis 1955 ● Konfrontation bis 1962 (Kubakrise Höhepunkt des kalten Krieges) .60er-und 70er-Jahre: Entspannung und Rüstungskontrolle ● Anfang der 80er-Jahre: erneute Konfrontation (NATO-Doppelbeschluss und militärische Aufrüstung der USA) • nach 1985-1991: Entspannung und Auflösung der UdSSR 1945-1955/56 Kriegskonferenzen: Atlantic Charter: 1941 → zwischen Roosevelt (USA) und Churchill (GB) Beschluss der Prinzipien für ein System der kollektiven Sicherheit: • Selbstbestimmungsrecht der Völker bei der Wahl der Regierungsform • Garantie der Unabhängigkeit und Souveränität der einzelnen Staaten • wirtschaftliche Gleichberechtigung im Welthandel • keine territoriale Expansion einzelner Staaten one-world-Gedanke Konferenz von Jalta: Februar 1945 zwischen Roosevelt (USA), Churchill (GB) und Stalin (UdSSR) Neue Friedensordnung: ● Gründung der UNO (Grundlage) → zur Verhinderung von Kriegen (→ one-world-Gedanke) • Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen (Einladung Frankreichs als vierte Besatzungszone) • Errichtung einer alliierten Kontrollbehörde (Alliierter Kontrollrat) in Berlin ● Entmilitarisierung und Entnazifizierung . ,,Umsiedlung" der deutschen Bevölkerung aus Polen (= Westverschiebung Polens) widerspricht dem Selbstbestimmungsrecht der Völker Konferenz von Potsdam: Juli-August 1945 → zwischen Truman (USA), Churchill (GB) und Stalin (UdSSR) Gemeinsame Kommuniqué (amtliche Mitteilung/Denkschrift): •...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Grundzüge der Behandlung Deutschlands (4 bzw. 5 Ds) → Demokratifizierung, Denazifizierung, Demilitarisierung, Dezentralisierung, Demontage (= Reparation) • weltweit allgemeine Friedensordnung → Errichtung von „demokratischen Staaten, Beseitigung des Faschismus, Abrüstung und Verhinderung wirtschaftlicher Machtzusammenballung (= Dekartellisierung) Blockbildung (1945-1955): Ideologie: ➜konträre Ideologien Westen: liberale/parlamentarische Demokratie pluralistisch-freiheitliches System Truman-Doktrin" 35 → es gibt zwei Lager, die sich gegenüber stehen . ,,containment-Politik" ➜ Politik zur Eindämmung des Kommunismus Osten: Kommunismus/Diktatur • kommunistische Gesellschaftsordnung • Einparteienstaat . ,,Zwei-Lager-Theorie" → es gibt zwei Lager, die miteinander existieren, aber nicht miteinander agieren (dient zur Bekämpfung des westlichen Imperialismus) Politik: Westen: ,,Open-door-Policy" → Zugang zu allen Märkten (Offenheit gegenüber anderen) • ,,one world" → eine Welt (Verhinderung von Kriegen durch die UNO) • Selbstbestimmungsrecht der Völker Osten: Sicherheitsbedürfnis/Sicherheitsgürtel (Glacis und Satelitenstaaten) →Glacis (Pufferzonen); Satelitenstaaten (Einflusszonen) ● Erhalt und Ausbau der Weltmachtstellung • Sowjetisierung Osteuropas ● Freundschafts-und Beistandsverträge Kominform (1947) → Informationsbüro (Zusammenschluss aller kommunistischen Parteien) Wirtschaft: Westen: freie Marktwirtschaft Militär: Westen: • ,,Marshall-Plan" (European Recovery Program = ERP) → Wiederbelebung der europäischen Wirtschaft durch die Versorgung mit Krediten, Rohstoffen, Waren und Lebensmitteln (hätte auch der UdSSR zugute kommen können, doch sie lehnten ab, da sie von den USA unabhängig bleiben wollten) Osten: Planwirtschaft „RGW“ (Rat gegenseitiger Wirtschaftshilfen) Gegenspieler zum Marshall-Plan (aber nur für östliche Länder) Atombombe (ab 1945) • Brüsseler Vertrag zwischen GB, F und den Beneluxstaaten (1948) • NATO (1949) Osten: Atombombe (ab 1949) ● Freundschafts-und Beistandsverträge • Warschauer Pakt (1955) → Gegenbündnis der NATO Wer ist schuld am Krieg? Traditionelle Ansicht: ● der Westen war in einer Verteidigungsposition → der Osten war schuld am Krieg Revisionistische Theorie: • UdSSR war dem Westen technisch und ökonomisch unterlegen und hätte dem Westen daher nichts anhaben können → hatten die Weltrevolution als Ziel (kommunistisches Ziel) USA ist eher die imperialistische Macht (wirtschaftlich) Postrevisionistische Ansicht: ●beide Mächte sind schuld aufgrund von Fehleinschätzungen → Bsp. Rüstungsspirale Begrifflichkeiten: Ost-West-Konflikt: ●öffnet den Blick für situative Aspekte und Wandel in der Zeit von 1945-1990 Kalter Krieg: vereinfachter Begriff für wesentlich komplexere Vorgänge → problematisch (weil er ein hohes Maß an Geschlossenheit und Permanenz für die Zeit zwischen 1945 und 1990 signalisiert und den ständigen Wandel der Beziehungen zwischen den „Blöcken" vernachlässigt) • bezeichnet den Zustand eines Staatensystems, der kriegsähnlich ist, bei dem sich aber beide Seiten unter amerikanischer bzw. sowjetischer Führung nicht direkt militärisch bekämpfen aber: es wurde zwischen den Blöcken geschossen Vorteile und Nachteile der Begriffe: Ost-West-Konflikt: Vorteile: ● stellt den ständigen Wandel der Beziehung zwischen Osten und Westen besser dar • schließt das direkte militärische Bekämpfen der beiden Blöcke nicht aus Nachteile: verharmlost den ,,Konflikt" Kalter Krieg: Vorteile: stellt die Absichten der Blöcke dar Nachteile: stellt den ständigen Wandel der Beziehung zwischen Osten und Westen nicht gut dar • besagt, dass sich die Mächte nicht direkt bekämpft haben

Geschichte /

Kalter Krieg

Kalter Krieg

user profile picture

Lisa

16 Followers
 

Geschichte

 

13

Lernzettel

Kalter Krieg

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Kalter Krieg/Ost-West-Konflikt
Entstehung: (1)
ab 1918: Ausbau der politisch/ideologischen, militärischen und
wirtschaftlichen Einflusssphä

App öffnen

Teilen

Speichern

75

Kommentare (1)

R

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

- 1945 bis 1955/1956 - Entstehung - wichtige Kriegskonferenzen - Blockbildung (1945-1955) -> Schwerpunkte: Ideologie, Politik, Wirtschaft, Militär - Wer ist schuld am Krieg? - Begriffe (Ost-West-Konflikt und Kalter Krieg) -> Vorteile und Nachteile

Ähnliche Knows

4

Kalter Krieg "Karteikarten"

Know Kalter Krieg "Karteikarten"  thumbnail

20

 

11/12

Der Kalte Krieg (1947 - 1990)

Know Der Kalte Krieg (1947 - 1990) thumbnail

1034

 

11/12/10

Ost-West-Konflikt Entstehungsphase

Know Ost-West-Konflikt Entstehungsphase  thumbnail

192

 

12

8

Geschichte Lernzettel J2

Know Geschichte Lernzettel J2 thumbnail

53

 

13

Mehr

Kalter Krieg/Ost-West-Konflikt Entstehung: (1) ab 1918: Ausbau der politisch/ideologischen, militärischen und wirtschaftlichen Einflusssphären (liberale Demokratie/ Marktwirtschaft → USA vs. kommunistische Diktatur/ Planwirtschaft → UdSSR • ab Ende 1941: unnatürliches Bündnis zwischen den USA und der UdSSR › Zweckbündnis, um Hitler zu besiegen Entstehung: (2) Von der Kooperation zur Konfrontation ● Zerstörung des unnatürlichen Bündnisses nach dem Tod Hitlers (Ende der Kooperation) → Verschärfung der Gegensätze zwischen USA und UdSSR • Etablierung der Machtblöcke bis 1955 ● Konfrontation bis 1962 (Kubakrise Höhepunkt des kalten Krieges) .60er-und 70er-Jahre: Entspannung und Rüstungskontrolle ● Anfang der 80er-Jahre: erneute Konfrontation (NATO-Doppelbeschluss und militärische Aufrüstung der USA) • nach 1985-1991: Entspannung und Auflösung der UdSSR 1945-1955/56 Kriegskonferenzen: Atlantic Charter: 1941 → zwischen Roosevelt (USA) und Churchill (GB) Beschluss der Prinzipien für ein System der kollektiven Sicherheit: • Selbstbestimmungsrecht der Völker bei der Wahl der Regierungsform • Garantie der Unabhängigkeit und Souveränität der einzelnen Staaten • wirtschaftliche Gleichberechtigung im Welthandel • keine territoriale Expansion einzelner Staaten one-world-Gedanke Konferenz von Jalta: Februar 1945 zwischen Roosevelt (USA), Churchill (GB) und Stalin (UdSSR) Neue Friedensordnung: ● Gründung der UNO (Grundlage) → zur Verhinderung von Kriegen (→ one-world-Gedanke) • Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen (Einladung Frankreichs als vierte Besatzungszone) • Errichtung einer alliierten Kontrollbehörde (Alliierter Kontrollrat) in Berlin ● Entmilitarisierung und Entnazifizierung . ,,Umsiedlung" der deutschen Bevölkerung aus Polen (= Westverschiebung Polens) widerspricht dem Selbstbestimmungsrecht der Völker Konferenz von Potsdam: Juli-August 1945 → zwischen Truman (USA), Churchill (GB) und Stalin (UdSSR) Gemeinsame Kommuniqué (amtliche Mitteilung/Denkschrift): •...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Grundzüge der Behandlung Deutschlands (4 bzw. 5 Ds) → Demokratifizierung, Denazifizierung, Demilitarisierung, Dezentralisierung, Demontage (= Reparation) • weltweit allgemeine Friedensordnung → Errichtung von „demokratischen Staaten, Beseitigung des Faschismus, Abrüstung und Verhinderung wirtschaftlicher Machtzusammenballung (= Dekartellisierung) Blockbildung (1945-1955): Ideologie: ➜konträre Ideologien Westen: liberale/parlamentarische Demokratie pluralistisch-freiheitliches System Truman-Doktrin" 35 → es gibt zwei Lager, die sich gegenüber stehen . ,,containment-Politik" ➜ Politik zur Eindämmung des Kommunismus Osten: Kommunismus/Diktatur • kommunistische Gesellschaftsordnung • Einparteienstaat . ,,Zwei-Lager-Theorie" → es gibt zwei Lager, die miteinander existieren, aber nicht miteinander agieren (dient zur Bekämpfung des westlichen Imperialismus) Politik: Westen: ,,Open-door-Policy" → Zugang zu allen Märkten (Offenheit gegenüber anderen) • ,,one world" → eine Welt (Verhinderung von Kriegen durch die UNO) • Selbstbestimmungsrecht der Völker Osten: Sicherheitsbedürfnis/Sicherheitsgürtel (Glacis und Satelitenstaaten) →Glacis (Pufferzonen); Satelitenstaaten (Einflusszonen) ● Erhalt und Ausbau der Weltmachtstellung • Sowjetisierung Osteuropas ● Freundschafts-und Beistandsverträge Kominform (1947) → Informationsbüro (Zusammenschluss aller kommunistischen Parteien) Wirtschaft: Westen: freie Marktwirtschaft Militär: Westen: • ,,Marshall-Plan" (European Recovery Program = ERP) → Wiederbelebung der europäischen Wirtschaft durch die Versorgung mit Krediten, Rohstoffen, Waren und Lebensmitteln (hätte auch der UdSSR zugute kommen können, doch sie lehnten ab, da sie von den USA unabhängig bleiben wollten) Osten: Planwirtschaft „RGW“ (Rat gegenseitiger Wirtschaftshilfen) Gegenspieler zum Marshall-Plan (aber nur für östliche Länder) Atombombe (ab 1945) • Brüsseler Vertrag zwischen GB, F und den Beneluxstaaten (1948) • NATO (1949) Osten: Atombombe (ab 1949) ● Freundschafts-und Beistandsverträge • Warschauer Pakt (1955) → Gegenbündnis der NATO Wer ist schuld am Krieg? Traditionelle Ansicht: ● der Westen war in einer Verteidigungsposition → der Osten war schuld am Krieg Revisionistische Theorie: • UdSSR war dem Westen technisch und ökonomisch unterlegen und hätte dem Westen daher nichts anhaben können → hatten die Weltrevolution als Ziel (kommunistisches Ziel) USA ist eher die imperialistische Macht (wirtschaftlich) Postrevisionistische Ansicht: ●beide Mächte sind schuld aufgrund von Fehleinschätzungen → Bsp. Rüstungsspirale Begrifflichkeiten: Ost-West-Konflikt: ●öffnet den Blick für situative Aspekte und Wandel in der Zeit von 1945-1990 Kalter Krieg: vereinfachter Begriff für wesentlich komplexere Vorgänge → problematisch (weil er ein hohes Maß an Geschlossenheit und Permanenz für die Zeit zwischen 1945 und 1990 signalisiert und den ständigen Wandel der Beziehungen zwischen den „Blöcken" vernachlässigt) • bezeichnet den Zustand eines Staatensystems, der kriegsähnlich ist, bei dem sich aber beide Seiten unter amerikanischer bzw. sowjetischer Führung nicht direkt militärisch bekämpfen aber: es wurde zwischen den Blöcken geschossen Vorteile und Nachteile der Begriffe: Ost-West-Konflikt: Vorteile: ● stellt den ständigen Wandel der Beziehung zwischen Osten und Westen besser dar • schließt das direkte militärische Bekämpfen der beiden Blöcke nicht aus Nachteile: verharmlost den ,,Konflikt" Kalter Krieg: Vorteile: stellt die Absichten der Blöcke dar Nachteile: stellt den ständigen Wandel der Beziehung zwischen Osten und Westen nicht gut dar • besagt, dass sich die Mächte nicht direkt bekämpft haben