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Im Rahmen dieser Konfliktanalyse werde ich mich mit dem Konflikt zwischen Mexiko und den USA beschäftigen. Da es unterschiedliche Konfliktfelder gibt, die meistens aufeinander aufbauen, werde ich mich nicht auf eins besonders beschränken. Ich werde mich deshalb mit allen Feldern beschäftigen und diese bearbeiten. Die Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko haben sich seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump erheblich abgekühlt. Beide Länder vertreten oftmals die gleichen Interessen, jedoch gibt es unterschiedliche Ideen diese umzusetzen bzw. auszuführen. Aus diesem Grund kommt es mehrfach, vor allem an der Grenze der beiden Länder, zu Auseinandersetzungen, wenn nicht sogar zu kleinen Kriegen. Um den Konflikt besser zu verstehen, werde ich im Verlauf dieser Arbeit wichtige Punkte, die für die Konfliktanalyse notwendig sind, aufgreifen. Hierbei werde ich mich als Erstes mit der Konfrontation beschäftigen. In dieser so genannten Konfrontation, wird die Frage ,,Worin besteht der Konflikt?” beantwortet. Im weiteren Verlauf werde ich die kategoriale Auseinandersetzung vertiefen. Diese beinhaltet die Analyse der Akteure (Wer ist betroffen?), der Interessen (Welche Interessen bzw. Ideologien liegen dem Handeln verschiedener Beteiligter zugrunde?), der Rechte (Welche Rechtsgrundlagen sind zu berücksichtigen?), der Macht (Wer hat welche Macht, um seine Interessen durchzusetzen?), der Mitbestimmung (Wer kann wen unterstützen?) und der Menschenrechte (Inwiefern wird die Menschenwürde von Akteuren verletzt?). Zum Schluss werde ich die ganze Arbeit mit einem Sachurteil, der...

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Frage,,Welche Regelung zur Konfliktlösung ist angemessen?", beenden. Da mir zusätzliches Grundwissen fehlt, kann ich im Rahmen der Konfliktanalyse keine Generalisierung und kein Werturteil Anfertigen. Leider muss ich im Rahmen dieser Arbeit auf Fakten und Informationen aus den vergangenen Jahren zugreifen und sie als Grundlage für meine Analyse verwenden. Da es nur wenig bis keine seriösen Quellen aus dem Jahr 2020 im Internet zu finden sind, beinhaltet diese Konfliktanalyse hauptsächlich Material aus dem Jahr 2017. Aufgrund der nicht vorhandenen Informationen gibt es einen großen Raum von Spekulationen, die im Rahmen der Lösungsansätze und Bewältigung des Konflikts angestellt werden können. 1 Das Verhältnis war noch nie einfach zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Mexiko. Die wirtschaftliche und militärische Weltmacht steht einem Entwicklungs- und Schwellenland gegenüber. Beide Länder befinden sich geografisch in Nordamerika, doch trifft die angloamerikanische auf die lateinamerikanische Kultur, zwei grundlegend unterschiedliche Weltansichten. Der große Nachbar mischt sich ein, ist dominant und arrogant. Mexiko wehrt sich, nimmt sich ein Vorbild, profitiert und geht seinen Weg, kommt jedoch irgendwie nie vom Fleck. Der Konflikt zwischen Mexiko und den USA war eine Zeit lang Das Thema. In den Nachrichten, in der Zeitung, überall wurde es von den verschiedensten Seiten besprochen und beleuchtet. Karikaturen wurden angefertigt, Artikel in subjektiver und objektiver Form wurden verfasst und jeder sprach davon. In diesem Konflikt stehen sich seit Amtsantritt, US-Präsident Donald Trump und der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador gegenüber. Obwohl Mexiko sich ein Beispiel an den USA nimmt und beide Länder im größten Teil die gleichen Ziele verfolgen, kommt es trotzdem oft zum ,,Streit". Es gibt vier wichtige Konfliktfelder, die im Laufe der Jahre immer wieder erneut aufgegriffen, verhandelt und besprochen werden. Diese Felder beinhalten Themen, wie die Grenzmauer, die Migration, die Sicherheit und den Handel. Alle Streitpunkte bauen aufeinander auf und können nur durch gemeinsame Arbeit bearbeitet werden. Im Vordergrund stehen jedoch immer wieder die Drogenkartelle, die Drogenkriege und vorrangig der Drogenhandel. Donald Trump plant den Bau einer Mauer an der Grenze zwischen den USA und Mexiko, um die illegale Einwanderung und den Drogenhandel zu stoppen. Mexiko sollte für den Bau der Mauer die Finanzierung übernehmen, jedoch erklärte die mexikanische Regierung erneut, dass sie nicht für die Kosten aufkommen werden. Daher ist es denkbar, dass die Vereinigten Staaten den Bau finanzieren, indem sie Strafzölle auf in Mexiko hergestellte Produkte oder Steuern erheben, die von in den Vereinigten Staaten tätigen Mexikanern in das Land überwiesen werden. Mehr als 40% der mexikanischen Bevölkerung lebt in Armut. Somit steht Mexiko auf Rang 76 von 189 (Stand 2018) im Index der menschlichen Entwicklung (HDI). Durch den niedrigen Mindestlohn von gerade mal 102,68 MXP (rund 4,80 USD), pro Arbeitstag, reisen vor allem junge Familien oder junge Männer illegal in 2 die USA. Dort verrichten sie oft minderwertige Jobs, wie Erntehelfer, Bauarbeiter, Kellner, u.a. für ungefähr 10,70 USD. Jedoch sind diese illegalen Einwanderungen eine große Belastung für die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Einige von ihnen wurden von Schmugglern, den Kojoten, in die Vereinigten Staaten gebracht. Oder sie kommen in Form von "wet backs" und schwimmen über den Grenzfluss des Rio Grande auf die andere Seite. Die aufwändigen Grenzschutzbeamten, Grenzzäune und Mauern können den Zustrom jedoch nur vorübergehend reduzieren. Infolgedessen kündigte US-Präsident Donald Trump die Ausweisung von Millionen illegaler Einwanderer an. Der Heimatschutzminister John Kelly wies die Grenzbehörden an, jeden angeklagten oder verurteilten Einwanderer ohne Aufenthaltserlaubnis abzuschieben. Die neuen Richtlinien öffneten den Vereinigten Staaten die Tür für Massendeportationen. Schätzungen zufolge leben 5,8 Millionen Mexikaner ohne Lizenz in den USA. Für Mexiko kann die Integration von Millionen von Menschen ein großes Problem sein. Wenn erwartet wird, dass illegale Einwanderer abgeschoben werden, wird Mexiko übervölkert und es kommt rasch zu einer noch größer Armut. Darüber hinaus sind die Überweisungen von Mexikanern, die in den USA arbeiten, eine wichtige Quelle für den Geldwechsel im Land. Im Laufe der Jahre haben die Vereinigten Staaten und Mexiko zusammengearbeitet, um das organisierte Verbrechen zu bekämpfen. Erst im Januar 2017 schickte Mexiko den mächtigen Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán in die USA. Mexiko hält auch Tausende von zentralamerikanischen Einwanderern fest, die jedes Jahr in die Vereinigten Staaten kommen. Trump beschuldigte Mexiko, das organisierte Verbrechen nicht bekämpft zu haben. Mexiko forderte die Vereinigten Staaten auf, eine größere Rolle bei der Bekämpfung von Schmuggel und Geldwäsche zu spielen. Handelsminister Ildefonso Guajardo drohte, wenn die Vereinigten Staaten vom nordamerikanischen Freihandelsabkommen (NAFTA) zurücktreten würden, würden sie ihre Sicherheitskooperation mit den Vereinigten Staaten beenden. Trump kündigte an, dass er das nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) neu verhandeln oder sogar kündigen werde. Er glaubt, dass das Abkommen der Grund dafür ist, dass die Arbeitsplätze durch Mexikaner, in den Vereinigten Staaten, besetzen werden. Somit gehen diese für einheimische 3 Amerikaner verloren. Mexiko hofft, an der NAFTA festzuhalten, ist aber bereit, Reformen durchzuführen. Trump drohte weiterhin mit Steuern auf mexikanische Produkte. Das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern übersteigt 530 Milliarden US-Dollar, wovon 80% der mexikanischen Exporte in die USA sind. Das Außenhandelsdefizit zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko betrug 58 Milliarden US-Dollar. Wenn dieses endet, stünde Mexiko vor einer großen Krise. Obwohl beide Länder in vielen Themen gleiche Interessen verfolgen, gibt es oft Probleme, gerade in der Umsetzung. Werden gemeinsame Ziele nicht richtig umgesetzt oder schlagen fehl, so kommt es untereinander zu Drohungen. Das wichtigste Thema ist vor allem die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Drogenschmuggels. Sowohl die USA als auch Mexiko versuchen Drogenkartelle zu stoppen und den illegalen Drogenhandel zu verhindern. Um die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Die USA zählt als Mittelpunkt für den Drogenhandel, von hier werden Drogen in aller Welt verteilt und verkauft. Obgleich die Nachbarn dem selben Ziel nachgehen, wirft Trump Mexikos Staatschef vor, in der Frage Sicherheit, versagt zu haben. Aus diesem Grund möchte Trump eine ca. 3144 Kilometer lange Mauer an der Grenze bauen. Aber auch die illegalen Einwanderer sind ein Grund für den Mauerbau. Im Interesse von Trump möchte er seiner Bevölkerung wieder die Chance geben auf mehr Arbeitsplätze, die aufgrund der Einwanderer verloren gegangen sind. Um diesem nachzugehen, veranlasst er eine Massendeportation. Weiterhin fordert er Mexiko auf den Bau zu finanzieren. Im Fall dies sollte nicht geschehen, droht er die NAFTA zu kündigen. Sollte es jedoch zur Auflösung der NAFTA kommen so warnte Mexiko mit der Kündigung der Sicherheitskooperation. Es ist erkennbar, obwohl die Nachbarländer dieselben Interessen verfolgen, kommt es bei Unstimmigkeiten zu Drohungen. Das Spiel von Macht liegt dem Handeln zugrunde. Da die USA als eines der wirtschaftlichen und militärischen Weltmachten gezählt wird, hat sie die größere Chance ihre Interessen durchzusetzen. Mexiko als Entwicklungs- und Schwellenland kann hierbei nur schlecht mithalten. Obwohl Mexiko den Vereinigten Staaten drohen kann z.B. die Sicherheitskooperation aufzulösen, hat es nicht die Möglichkeiten sich über die USA zustellen. Gewissermaßen ist Mexiko an das Freihandelsabkommen angewiesen. 4 Somit kann die USA mit der Drohung, die NAFTA aufzulösen, Mexiko unter Druck setzen und demzufolge seine Ziele und Interessen verfolgen. Natürlich müssen auch innerhalb eines Konfliktes Rechtsgrundlagen berücksichtigt werden. Besonders müssen hierbei die Menschenrechte im Vordergrund stehen. Obwohl die USA im vergleich zu Mexiko mächtiger und wirtschaftlich besser entwickelt ist, stehen die Grundrechte des Menschen weiterhin an erster Stelle. Ohne sonderlich viel darüber nachzudenken, ist schon im Vornherein klar, dass die Grundrechte in diesem Konflikt verletzt werden. Da der Drogenkrieg in Mexiko zwar durch seine Handelskette auch auf internationaler Ebene bestimmte Staaten betrifft, ist es dennoch ein innerstaatlicher Konflikt, da sich gewalttätige Auseinandersetzungen auf die rivalisierenden Kartelle, die Polizei und das Militär sowie einige Bürgermilizen beschränken und nicht zwischen dem Staat Mexiko und einem anderen Staat geführt werden. Obwohl dieser Teil des Konflikts innerstaatlich ist, werden schon hier viele Grundrechte des Menschens verletzt und missachtet. Besonders in Mexiko herrschen vorrangig Drogenkartelle und lassen die Bevölkerung in Angst und Schrecken leben. Oftmals sind Drogenkriege die Auswirkung von z.B. Unstimmigkeiten unter den verschiedensten Kartellen. In diesen sterben über 200.000 Menschen und weitere 30.000 werden entführt. Da bei bewaffneten Auseinandersetzungen rivalisierender Drogenkartelle häufig unbeteiligte Zivilisten verletzt werden oder ums Leben kommen, wird damit eindeutig gegen den Grundsatz des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit verstoßen. Weiterhin führen Erpressungen der Drogenkartelle dazu, dass das Recht auf persönliche Freiheit enorm eingeschränkt wird. Der Staat ist verpflichtet den Menschen vor Gewalt und Ähnlichem zu schützen. Passiert dies nicht, so kommt es zur Missachtung des Menschenrechts. Obwohl der Drogenkrieg größtenteils ein innerstaatlicher Konflikt ist, kommt es gerade durch den Mauerbau auf Seiten der USA zum Verstoß der Menschenwürde. Artikel 13 besagt „Jeder Mensch darf sich frei bewegen"¹. Mit dem Bau der Mauer kann jedoch dieser Artikel ¹https://www.menschenrechte.jugendnetz.de/menschenrechte/artikel-1-30/ 5

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Beide Länder befinden sich geografisch in Nordamerika, doch trifft die angloamerikanische auf die lateinamerikanische Kultur, zwei grundlegend unterschiedliche Weltansichten. Der große Nachbar mischt sich ein, ist dominant und arrogant. Mexiko wehrt sich, nimmt sich ein Vorbild, profitiert und geht seinen Weg, kommt jedoch irgendwie nie vom Fleck. Der Konflikt zwischen Mexiko und den USA war eine Zeit lang Das Thema. In den Nachrichten, in der Zeitung, überall wurde es von den verschiedensten Seiten besprochen und beleuchtet. Karikaturen wurden angefertigt, Artikel in subjektiver und objektiver Form wurden verfasst und jeder sprach davon. In diesem Konflikt stehen sich seit Amtsantritt, US-Präsident Donald Trump und der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador gegenüber. Obwohl Mexiko sich ein Beispiel an den USA nimmt und beide Länder im größten Teil die gleichen Ziele verfolgen, kommt es trotzdem oft zum ,,Streit". Es gibt vier wichtige Konfliktfelder, die im Laufe der Jahre immer wieder erneut aufgegriffen, verhandelt und besprochen werden. Diese Felder beinhalten Themen, wie die Grenzmauer, die Migration, die Sicherheit und den Handel. Alle Streitpunkte bauen aufeinander auf und können nur durch gemeinsame Arbeit bearbeitet werden. Im Vordergrund stehen jedoch immer wieder die Drogenkartelle, die Drogenkriege und vorrangig der Drogenhandel. Donald Trump plant den Bau einer Mauer an der Grenze zwischen den USA und Mexiko, um die illegale Einwanderung und den Drogenhandel zu stoppen. Mexiko sollte für den Bau der Mauer die Finanzierung übernehmen, jedoch erklärte die mexikanische Regierung erneut, dass sie nicht für die Kosten aufkommen werden. Daher ist es denkbar, dass die Vereinigten Staaten den Bau finanzieren, indem sie Strafzölle auf in Mexiko hergestellte Produkte oder Steuern erheben, die von in den Vereinigten Staaten tätigen Mexikanern in das Land überwiesen werden. Mehr als 40% der mexikanischen Bevölkerung lebt in Armut. Somit steht Mexiko auf Rang 76 von 189 (Stand 2018) im Index der menschlichen Entwicklung (HDI). Durch den niedrigen Mindestlohn von gerade mal 102,68 MXP (rund 4,80 USD), pro Arbeitstag, reisen vor allem junge Familien oder junge Männer illegal in 2 die USA. Dort verrichten sie oft minderwertige Jobs, wie Erntehelfer, Bauarbeiter, Kellner, u.a. für ungefähr 10,70 USD. Jedoch sind diese illegalen Einwanderungen eine große Belastung für die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Einige von ihnen wurden von Schmugglern, den Kojoten, in die Vereinigten Staaten gebracht. Oder sie kommen in Form von "wet backs" und schwimmen über den Grenzfluss des Rio Grande auf die andere Seite. Die aufwändigen Grenzschutzbeamten, Grenzzäune und Mauern können den Zustrom jedoch nur vorübergehend reduzieren. Infolgedessen kündigte US-Präsident Donald Trump die Ausweisung von Millionen illegaler Einwanderer an. 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Trump drohte weiterhin mit Steuern auf mexikanische Produkte. Das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern übersteigt 530 Milliarden US-Dollar, wovon 80% der mexikanischen Exporte in die USA sind. Das Außenhandelsdefizit zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko betrug 58 Milliarden US-Dollar. Wenn dieses endet, stünde Mexiko vor einer großen Krise. Obwohl beide Länder in vielen Themen gleiche Interessen verfolgen, gibt es oft Probleme, gerade in der Umsetzung. Werden gemeinsame Ziele nicht richtig umgesetzt oder schlagen fehl, so kommt es untereinander zu Drohungen. Das wichtigste Thema ist vor allem die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Drogenschmuggels. Sowohl die USA als auch Mexiko versuchen Drogenkartelle zu stoppen und den illegalen Drogenhandel zu verhindern. Um die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Die USA zählt als Mittelpunkt für den Drogenhandel, von hier werden Drogen in aller Welt verteilt und verkauft. Obgleich die Nachbarn dem selben Ziel nachgehen, wirft Trump Mexikos Staatschef vor, in der Frage Sicherheit, versagt zu haben. Aus diesem Grund möchte Trump eine ca. 3144 Kilometer lange Mauer an der Grenze bauen. Aber auch die illegalen Einwanderer sind ein Grund für den Mauerbau. Im Interesse von Trump möchte er seiner Bevölkerung wieder die Chance geben auf mehr Arbeitsplätze, die aufgrund der Einwanderer verloren gegangen sind. Um diesem nachzugehen, veranlasst er eine Massendeportation. Weiterhin fordert er Mexiko auf den Bau zu finanzieren. Im Fall dies sollte nicht geschehen, droht er die NAFTA zu kündigen. Sollte es jedoch zur Auflösung der NAFTA kommen so warnte Mexiko mit der Kündigung der Sicherheitskooperation. Es ist erkennbar, obwohl die Nachbarländer dieselben Interessen verfolgen, kommt es bei Unstimmigkeiten zu Drohungen. Das Spiel von Macht liegt dem Handeln zugrunde. Da die USA als eines der wirtschaftlichen und militärischen Weltmachten gezählt wird, hat sie die größere Chance ihre Interessen durchzusetzen. Mexiko als Entwicklungs- und Schwellenland kann hierbei nur schlecht mithalten. Obwohl Mexiko den Vereinigten Staaten drohen kann z.B. die Sicherheitskooperation aufzulösen, hat es nicht die Möglichkeiten sich über die USA zustellen. Gewissermaßen ist Mexiko an das Freihandelsabkommen angewiesen. 4 Somit kann die USA mit der Drohung, die NAFTA aufzulösen, Mexiko unter Druck setzen und demzufolge seine Ziele und Interessen verfolgen. Natürlich müssen auch innerhalb eines Konfliktes Rechtsgrundlagen berücksichtigt werden. Besonders müssen hierbei die Menschenrechte im Vordergrund stehen. Obwohl die USA im vergleich zu Mexiko mächtiger und wirtschaftlich besser entwickelt ist, stehen die Grundrechte des Menschen weiterhin an erster Stelle. Ohne sonderlich viel darüber nachzudenken, ist schon im Vornherein klar, dass die Grundrechte in diesem Konflikt verletzt werden. Da der Drogenkrieg in Mexiko zwar durch seine Handelskette auch auf internationaler Ebene bestimmte Staaten betrifft, ist es dennoch ein innerstaatlicher Konflikt, da sich gewalttätige Auseinandersetzungen auf die rivalisierenden Kartelle, die Polizei und das Militär sowie einige Bürgermilizen beschränken und nicht zwischen dem Staat Mexiko und einem anderen Staat geführt werden. Obwohl dieser Teil des Konflikts innerstaatlich ist, werden schon hier viele Grundrechte des Menschens verletzt und missachtet. Besonders in Mexiko herrschen vorrangig Drogenkartelle und lassen die Bevölkerung in Angst und Schrecken leben. Oftmals sind Drogenkriege die Auswirkung von z.B. Unstimmigkeiten unter den verschiedensten Kartellen. In diesen sterben über 200.000 Menschen und weitere 30.000 werden entführt. Da bei bewaffneten Auseinandersetzungen rivalisierender Drogenkartelle häufig unbeteiligte Zivilisten verletzt werden oder ums Leben kommen, wird damit eindeutig gegen den Grundsatz des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit verstoßen. Weiterhin führen Erpressungen der Drogenkartelle dazu, dass das Recht auf persönliche Freiheit enorm eingeschränkt wird. Der Staat ist verpflichtet den Menschen vor Gewalt und Ähnlichem zu schützen. Passiert dies nicht, so kommt es zur Missachtung des Menschenrechts. Obwohl der Drogenkrieg größtenteils ein innerstaatlicher Konflikt ist, kommt es gerade durch den Mauerbau auf Seiten der USA zum Verstoß der Menschenwürde. Artikel 13 besagt „Jeder Mensch darf sich frei bewegen"¹. Mit dem Bau der Mauer kann jedoch dieser Artikel ¹https://www.menschenrechte.jugendnetz.de/menschenrechte/artikel-1-30/ 5