Die Konferenz von Jalta und die Nachkriegsordnung
Die Konferenz von Jalta im Februar 1945 war die letzte Kriegskonferenz vor Deutschlands Kapitulation. Churchill, Roosevelt und Stalin trafen wichtige Entscheidungen für die Nachkriegszeit:
- Deutschland wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt, wobei Frankreich als vierte Besatzungsmacht akzeptiert wurde.
- Die Westverschiebung Polens wurde beschlossen.
- Die Alliierten einigten sich darauf, alle Spuren des Nationalsozialismus in Europa zu beseitigen und Demokratie zu errichten.
Highlight: Die Konferenz von Jalta legte den Grundstein für die Nachkriegsordnung in Europa.
Die Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis 2. August 1945 war die letzte und wichtigste Konferenz der Anti-Hitler-Koalition. Teilnehmer waren Churchill (später Attlee), Truman und Stalin. De Gaulle wurde nicht eingeladen.
Das Potsdamer Protokoll regelte die Besatzung Deutschlands:
- Die höchste Regierungsgewalt lag bei den Oberbefehlshabern der Besatzungsmächte.
- Ein Alliierter Kontrollrat wurde für gesamtdeutsche Fragen eingerichtet.
Definition: Der Alliierte Kontrollrat war das oberste Regierungsorgan der Besatzungsmächte für Gesamtdeutschland bis 1948.




