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Krisen, Umbrüche und Revolutionen eA

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Krisen, Umbrüche und Revolutionen Krisenbegriff Merkmale historischer Krisen - Ungleichmäßiger Verlauf Komplexer Charakter, Verzerrung des sozialen Funktionszusammenhang, betrifft mehrere Lebensbereiche Krisengefühl, Verunsicherung; subjektives Krisenbewusstsein beeinflusst Handeln der Menschen Objektiver Charakter, strukturelle Veränderungen Entwickeln eigene Dynamik, nicht lenkbar - Entwicklungen mit alternativen Möglichkeiten, verändert eine Gesellschaft Naturale Ursachen: keine direkte Krisenursache, kann jedoch eine Rolle spielen Ökonomische Ursachen: Auswirkungen auf Gesellschaft & Politik -> Krisenpotenzial Soziale Ursachen -> politische Auswirkungen ➜ Politische Ursachen: Auswirkungen auf Verhalten der sozialen Gruppen und wirtschaftliche Stabilität Revolutionstheorien Jürgen Osterhammel Politik zu Interessen einer ganzen Nation Unterscheidung rechts/links im politischen Schema Zwischen Weltanschauungslagern -> Ideenpotenziale Pathos des Neubeginns Parole der Freiheit, dient immer dem Fortschritt Kollektiver Protest, Mobilisierung von Massen: politischer Systemwechsel, Umsturz der Eliten Meist größerer Gewaltgebrauch Universalitätsanspruch Shmuel Noah Eisenstadt Radikaler Wandel der politischen Herrschaft ➜ Umsturz der Eliten Meist gewalttätig: ideologische Rechtfertigung dessen Versuch der Erneuerung des Staatswesens, neue politische Institutionen Fortschritt: Gleichheit, Gerechtigkeit, Freiheit & Partizipation Forderung nach uneingeschränktem Zugang zu politischen Zentren Utopische Visionen im gesellschaftlichen Zentrum James C. Davies Erwartungen und Realität gehen nach einer Zeit auseinander Beseitigung dieser Diskrepanz mit Gewalt Wahrscheinlich während Rezession nach lange anhaltender wirtschaftlicher Wachstumsphase ➜ Hohe Erwartungen Politische Stabilität von gesellschaftlicher Stimmung abhängig Unzufriedenheit: Revolutionsursache Kooperation der Enttäuschten und Unzufriedenen unterschiedlicher sozialer Amerikanische Revolution Holland 4% Stellung Erholung der Rezession: Grad der Empörung in Bevölkerung sinkt Was ist ein Amerikaner? (1793) Freie Menschen Afrika 11% Independence Day & Erinnerung an Gründerväter Nationalfeiertag der USA am 04. Juli Erinnerung an Unabhängigkeitserklärung durch Kontinentalkongress 1776 13 Kolonien -> Vereinigte Staaten von Amerika Rechtliche Grundlage der USA...

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entstand mit Verfassung 1787, 04.07.1776 wird dennoch als Akt der Staatsgründung angesehen Revolution im Leben der Menschen, steht für Freiheit und Gleichheit Erinnerung an Gründerväter: Straßennamen, Biografien, Geldscheine, Briefmarken, Feiertage & politische Kampagnen Schottland 3% England und Wales 80% Geringe soziale Ungleichheit Schlechte Umstände im Heimatland -> neue Gesetze, Gesellschaftssystem und Leben Alte Vorurteile und Verhaltensweisen hinter sich lassen, neue Lebensform annehmen Motto der Immigranten: ,,Wo ich Brot finde, dort bin ich zuhause" Pilger des Westens Herkunftsländer der nicht-indigenen Bevölkerung in den britischen Festlandskolonien andere 1700 1755 europäische Lander 2% Scots-Irish Schottland 4% Deutschland 7% 7% Irland 5% andere europaische Lander 2% Satisfaction Afrika 20% Holland 3% England und Wales 52% Expectations Scots-Irish 8% Schottland 4% Reality Deutschland 7% Time andere europäische Lander 2% Acceptable Gap Irland 5% Afrika 20% Holland 3% 1770 Unacceptable Gap England und Wales 51% Die britischen Kolonien in Nordamerika Europäische Siedler seit dem 16. Jahrhundert Etwa 1730 setzten sich die Engländer weitgehend gegenüber ihren Konkurrenten durch Mitte des 18. Jahrhunderts sehr komplexes britisches Kolonialreich Ökonomische, ethnische, religiöse & kulturelle Vielfalt Abzeichnung dreier Großregionen Neuenglandkolonien (Norden) Protestantische Sekten und Gruppierungen ➜ Puritaner: sehr strenge moralische Glaubenssätze, Ablehnung kirchlicher Hierarchien Homogen & egalitär Freie, weiße Eigentümer: nicht reich, aber wohlhabend Kaum Sklaven/Kontraktarbeiter Boston entwickelte sich zu wichtiger Hafenstadt mit wachsender Schiffbauindustrie Farmer, Kaufleute und Handwerker aus Mittelschicht dominierten Bildung besaß hohen Stellenwert Mittelatlantikkolonien Wirtschaft durch Handel, Gewerbe & Landwirtschaft bestimmt Ethnisch-kulturell vielfältigste Region: egalitäre Gesellschaft, religiöse Freiheit, hohe Toleranz Einwanderer aus ganz Europa, starke Orientierung an britischer Kultur, britische Sprache dominiert Öffentlichkeit New York und Philadelphia wichtigste Handelsknotenpunkte Heimat der Quäker Gute Verwaltung, unternehmerische Eigentümer Wohlhabendes, intellektuell anspruchsvolles Bürgertum Süden Plantagenökonomie ➜ Anbau von Tabak, Reis & Baumwolle Stark hierarchisch gegliedert, Vorherrschaft beruht auf Wohlstand, Ansehen & Ehre ➜ Vorherrschaftsanspruch der Pflanzereliten Viele Kontraktarbeiter aus Europa -> teils Rebellionen, diese strebten nach Freiheit kaum Städte Seit 1660er Jahren vermehrt Afrikaner als Sklaven eingesetzt Institution der Rassensklaverei entstand in der Neuen Welt Die frontier" Vierte Siedlungszone im Landesinneren, ständige & dynamische Verschiebung Einzelne Personen wanderten gen Westen -> unterschiedlichste Motive Selbstverwaltung, Zone der Gesetzlosigkeit Teils Konflikte mit Indianern und kolonialen Behörden Rolle der Native Americans -> ,,Indianer" Kriegerische Völker, brutale Indianerkriege Engländer gewinnen im 17. & 18. Jahrhundert die Oberhand Waffentechnische Überlegenheit Indianer kein einheitliches Volk, viele Unterschiedliche Völker, bekriegten sich gegenseitig Keine Immunität gegen europäische Krankheiten Mayflower Compact Erstes Regierungsdokument der Kolonie Plymouth ➜ 1620 von „Pilgrim Fathers“ geschlossen Pilgerväter erste englische Siedler in Neuengland, Separatisten -> radikale Strömung des Puritanismus Verbreitung des christlichen Glaubens und der Werte Großbritanniens Gleiche Rechte Selbstverwaltete Gemeinschaft Gesellschaftsvertrag Erstes Dokument der amerikanischen Verfassungsgeschichte Die Rechtstellung der Kolonien Acht Kronkolonien: gehörten der Krone, vom König ernannter Gouverneur Drei Eigentümerkolonien: private Besitzer Zwei Kolonien mit königlicher Charter: regierten sich selbst Kolonialparlament, Gouverneur besaß demgegenüber ein Vetorecht Parlamente bestimmten Finanzpolitik → Spannungsverhältnis Parlament/britische Krone, bis Mitte des 18. Jahrhunderts friedlich Erhebliche Freiheitsrechte & Selbsverwaltung, Großbritannien hielt sich weitestgehend raus ➜ Wise and salutary neglect -> verlustreiches trial-and-error System Beschränkte sich auf das Eintreiben von Handelsabgaben, keine erhobenen Steuern Krone mit rudimentärer Autorität Innenpolitische Krisen, „Glorious Revolution“ 1688/89: Verschiebung des politischen Gleichgewichts durch Stärkung der Rechte des Parlaments gegenüber dem König Verbot der Errichtung von Manufakturen, die dem britischen Handeln schaden würde Frankreich als gefährlicher Nachbar in Kriegszeiten Verhindert Loslösung von der kolonialen Bindung an das Mutterland Die Gesellschaft in den Kolonien Egalitärer als im Mutterland, geringere Ungleichheit Politische Selbstbestimmung christlich Kein Adel, kaum ständische Vorrechte Breite Mittel- & Unterschicht Wenig Armut Möglichkeit gen Westen in Richtung Indianerterritorium weiterzuwandern ➜ Entschärfte viele soziale und ökonomische Konflikte Wenig Sympathie für das Mutterland Schleichende Erosion der britischen Macht in amerikanischen Kolonien Viele Leute nie zufrieden, ständiges Streben nach „mehr“ Sklaverei Äquivalent zu Formen der Abhängigkeit/Ungleichheit in Alteuropa Kolonialamerikanische, weiße Oligarchie Potenzial für eine Sozialrevolution, Streben nach Unabhängigkeit Durchlässige Sozialstrukturen, Bestreben der Eliten, diese zu verdichten Die wirtschaftliche Entwicklung Starker Bevölkerungsanstieg -> sehr gute ökonomische Perspektiven Absatzmarkt für produzierte Rohstoffe in Großbritannien, waren selbst Markt britischer Produkte Gesetze und Verbote regulierten Handel und Güterproduktion → Verboten, Dinge herzustellen, die britischen Waren Konkurrenz machten Produkte aus Kolonien durften nur in Großbritannien verkauft werden Umsetzung erwies sich als schwierig, Kontrolleure vor Ort fehlten Schmuggel blühte ,,French and Indian War" 1754-63 Frankreich und Großbritannien -> Rivalität, Konkurrenz um Kolonien → Beide wollten in strategisch wichtiges Ohio vorstoßen Kolonialkonflikt als Teil des Siebenjährigen Kriegs in Europa um Vorherrschaft 1756-63 Großbritannien schickte zum ersten Mal Truppen nach Nordamerika Beidseitige Errichtung von Forts, Bündnisse mit „befreundeten“ Indianerstämmen Anfängliche Vorteile der von Indianern unterstützten Franzosen trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit Hinterhältiger Guerillakrieg mit vielen zivilen Opfern Briten gewannen mit der Zeit die Oberhand und blockierten französische Häfen, dessen Versorgung Viele kleine Gefechte und langwierige Belagerungen Am Ende des Krieges kämpften auf beiden Seiten Indianervölker aus Eigeninteresse, wechselten teils auch die Seiten Frankreich wurde 1763 besiegt, in Paris wurde Frieden geschlossen Verdrängung Frankreichs aus Nordamerika, Großbritannien auf dem Höhepunkt seiner Macht in Nordamerika Position der Indianer verschlechterte sich Konnten die europäischen Großmächte nicht mehr gegeneinander aufspielen Folgen der Konflikte Großbritannien allein bestimmende Kolonialmacht in Nordamerika Sicherheit in den britischen Kolonien Staatsverschuldung von über 130 Millionen Pfund Neu eroberte Gebiete wurden sofort der Krone unterstellt, Gebirgskette der Appalachen durch Königliche Proklamation 1763 als Grenze festgelegt ➜ Häufige Missachtung der Kolonisten Stärkere Überwachung bestehender ökonomischer Gesetze Stationierung britischer Truppen auf Kosten der Kolonialbevölkerung: lokale Präsenz Herablassendes, verachtendes Verhalten Gegenseitiges Misstrauen Unruhen in Großbritannien, gewalttätige Demonstrationen Steuererhöhungen, Beteiligung der Kolonien an Finanzierung ihrer Verwaltung Briten in Großbritannien zahlen pro Kopf 26x mal mehr Steuern als Briten in Nordamerika Die neuen Steuergesetze Britische Regierung wechselt ohne Rücksicht auf Stimmung der Kolonisten die Steuerpolitik Senkung der hohen Steuern auf Zuckerrohrsirup → Schmuggel unattraktiv machen Sugar Act 1764 ➜ Hohe Steuern auf Kaffee, Seide & Wein, wenn diese aus nicht-britischen Häfen eingeführt wurden → Schärfere Kontrolle erhobener Zölle Lokalen Gerichten wurde die Aufsicht entzogen, Verbot eigenes Geld zu drucken

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Jahrhundert Etwa 1730 setzten sich die Engländer weitgehend gegenüber ihren Konkurrenten durch Mitte des 18. Jahrhunderts sehr komplexes britisches Kolonialreich Ökonomische, ethnische, religiöse & kulturelle Vielfalt Abzeichnung dreier Großregionen Neuenglandkolonien (Norden) Protestantische Sekten und Gruppierungen ➜ Puritaner: sehr strenge moralische Glaubenssätze, Ablehnung kirchlicher Hierarchien Homogen & egalitär Freie, weiße Eigentümer: nicht reich, aber wohlhabend Kaum Sklaven/Kontraktarbeiter Boston entwickelte sich zu wichtiger Hafenstadt mit wachsender Schiffbauindustrie Farmer, Kaufleute und Handwerker aus Mittelschicht dominierten Bildung besaß hohen Stellenwert Mittelatlantikkolonien Wirtschaft durch Handel, Gewerbe & Landwirtschaft bestimmt Ethnisch-kulturell vielfältigste Region: egalitäre Gesellschaft, religiöse Freiheit, hohe Toleranz Einwanderer aus ganz Europa, starke Orientierung an britischer Kultur, britische Sprache dominiert Öffentlichkeit New York und Philadelphia wichtigste Handelsknotenpunkte Heimat der Quäker Gute Verwaltung, unternehmerische Eigentümer Wohlhabendes, intellektuell anspruchsvolles Bürgertum Süden Plantagenökonomie ➜ Anbau von Tabak, Reis & Baumwolle Stark hierarchisch gegliedert, Vorherrschaft beruht auf Wohlstand, Ansehen & Ehre ➜ Vorherrschaftsanspruch der Pflanzereliten Viele Kontraktarbeiter aus Europa -> teils Rebellionen, diese strebten nach Freiheit kaum Städte Seit 1660er Jahren vermehrt Afrikaner als Sklaven eingesetzt Institution der Rassensklaverei entstand in der Neuen Welt Die frontier" Vierte Siedlungszone im Landesinneren, ständige & dynamische Verschiebung Einzelne Personen wanderten gen Westen -> unterschiedlichste Motive Selbstverwaltung, Zone der Gesetzlosigkeit Teils Konflikte mit Indianern und kolonialen Behörden Rolle der Native Americans -> ,,Indianer" Kriegerische Völker, brutale Indianerkriege Engländer gewinnen im 17. & 18. 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