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Lernzettel/Zusammenfassung Deutsch-polnisches Verhältnis

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Désirée Reinemuth

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Lernzettel/Zusammenfassung Deutsch-polnisches Verhältnis

 LERNEN VORABI
NATIONEN
STAATSNATIONEN: Durch die Vergangenheit/Geschichte und Verfassungen geformt ->2.B. Frankreich & Schweiz
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In dieser Datei findest du eine ausführliche Ausarbeitung/Zusammenfassung des Themas Deutsch-polnisches Verhältnis aus dem Geschichte LK. Diese Lernzettel beinhalten die Jahre 966-1918. Informationen aus Kursheft Geschichte Gesamtband Niedersachsen.

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LERNEN VORABI NATIONEN STAATSNATIONEN: Durch die Vergangenheit/Geschichte und Verfassungen geformt ->2.B. Frankreich & Schweiz KULTURNATIONEN: Verschmelzung durch Kultur und Religion -> 2.B. Deutschland & Polen UNIONEN PERSONALUNION: Verbindung zweier getrennter Staaten durch eine Person Cleben unabhängig voneinander). REALUNION: Verbindung zweier Staaten, die eine Person als Staatsoberhaupt haben (z. B. gleiche Währung) EINFÜHRUNG :Polen suchte das ganze 19. Jahrhundert nach Grundlagen für einen eigenen Staat Napoleonische Kriege: 1805-1815, Koalitionskriege : Wiener Kongress: 1814/15, Neuordnung von Europa (nach Niederlage Napoleon Bonapartes) : 1848-Revolution: Demonstrationen wegen außenpolitischen Misserfolgen, Wirtschaftskrisen, Herrschaftssystem und verzögerte Modernisierung der Gesellschaft :Deutschlands Polenbegeisterung" in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert Deutsch-polnisches Verhältnis :Otto von Bismarck gründete das Deutsche Kaiserreich 1871 :Germanisierungsbestreben wurde für Polen eine Gefahr :Polen konnte nach den drei Teilungen in 1918 new entstehen CHilfe von Westmächten-> Frankreich, England, USA) :Weltkrieg I und I folgten URSPRÜNGE POLENS :966 Taufe von Herzog Mieszko I. durch deutschen Bischof Herzog Mieszko heiratete Tochter eines deutschen Fürstengeschlechts :Kaiser Otto III. pilgerte nach Polen in 1000 (erste engere Beziehung) •Heirat zwischen Herzog Heinrich 1. (Polen) und Hedwig von Andechs (Bayern) Familiäre Streitigkeiten zersplitterten das Land :Jadwiga (Polen) heiratete Jagietto (Litauen) :1386 gründeten beide eine polnisch-litauische Personalunion LANDESAUSBAU IN OSTEUROPA 1569 in Realunion umgewandelt : Deutsche siedelten sich immer mehr in Polen an in 12.-14. Jahrhundert Win-win-Situation" :Polen versprach den Neusiedlern Privilegien (Steuerfreiheit, Abgaben befreiung) : Bildung neuer Sprachgebiete/-grenzen und neuer Stämme (2.B....

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Schlesier) :Jahrhundertelange kulturelle Einflüsse von Deutschen in Osteuropa. DEUTSCHER ORDEN IN POLEN Häufige kämpfe zwischen den heidnischen Prußen und dem Deutschen Orden :Deutscher Orden wuchs nach und nach zur eigenständigen Militärmacht heran •Konflikte führten zur Schlacht, bei Tannenberg 1410 →Niederlage für den Deutschen Orden • 1657 Verzicht Polens auf Lehnshongit Schlacht bel Tannenberg geriet in vergessenheit bis zur Aufarbeitung der Konflikte und Auseinandersetzungen Auflösung des Ordens in 1525 (Restgebiet -> Herzogtum Preußen als polnisches Lehen) LERNEN VORABI POLEN UND LITAUEN :Lubliner Union 1569 machte aus der polnisch-litauischen Personalunion eine Realunion (bis zur Auflösung 1795). Großstaat erhielt gemeinsamen Sejm und Außenpolitik und Münzwesen werden zusammengeführt : Von Danzig bis kurz vor die Krim, von Estland bis in die heutige Slowakai reichte die,, Republik der beiden Nationen". :1572 Errichtung der Wahlmonarchie durch dominierende Rolle des Adels (Adelsrepublik -> Staat und Herrschaft in Hand des Adels) Magnaten Chochadlige Besitzer riesiger Ländereien), die sogar eigene Städte oder Privatarmeen gründeten, naḥmen großen Einfluss in der Politik ein (Interesse durchsetzen). :1652 Recht des Liberum veto (eine Gegenstimme reicht, um einen Beschluss zu blockieren) im Sajm :1697 sächsischer Kurfürst August II. besteigt den Thron :Kriege gegen Schweden (Großer Nordischer Krieg 1700-1721 ->geschwächt, König auf Hilfe angewiesen aus Earenreich Russland). ERSTE POLNISCHE TEILUNG · 1972 Deutsch-polnisches Verhältnis Schwäche des Staates, Stärke der Magnaten und zerstörerische Einflussnahme der europäischen Nachbarn wurde bedrohlich :Im Vordergrund stand die Modernisierung von Armee, Wirtschaft, des politischen Systems und des Bildungswesens :Innenpolitische Konflikte →> 1768 Rücknahme einiger Beschlüsse Aufstände wurden nach der Kriegserklärung Russlands 1768 zum europäischen Konflikt :König Friedrich II. von Preußen erawang 1772 die erste Teilung Polens Teilung zwischen Preußen Cunter König Friedrich II. von Preußen), Russland (unter Zarin Katharina II.) und Österreich (unter Kaiser Joseph 11.). ZWEITE POLNISCHE TEILUNG 1793. •Neue Reformkräfte und Einigung von verschiedenen Interessengruppen, :Sejm verabschiedete am 3. Mai 1791 die erste Verfassung Polens (zugleich die erste Verfassung Europas) Adel und Zarin Katharina II. zwangen die Reformpartei 1792 zur Zurücknahme der Mai-Verfassung Russland entschädigt sich mit großen Teilen Polens (2. Teilung) -> auch Preußen erhielt einen Teil : Volksaufstand gegen erneute Teilung -> brach 1794 zusammen, DRITTE POLNISCHE TEILUNG . 1795. • Polen verschwand restlos als selbstständiger Staat Europas ·Polen als Nation ohne Staat :Prägendes Trauma NATIONALBEWUSSTSEIN & NATIONALBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND :Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war in viele Fürstentümer, Reichsstädte, kleinste weltliche und kirchliche Herrschaften zerteilt. : Bindung an Staat oder Religion wurde weniger wichtig als die identifikation mit der Nation (Bewusstsein einer nationalen Zusammengehörigkeit) :Bürgertum Deutschlands denkt an kulturnation -> gemeinsame Sprache und Geschichte Umwandlung von kulturellen National bewusstsein in politischen Nationalismus →Einfluss von französischer Revolution :Herrschaft des Monarchen sollte eingeschränkt, politische und soziale Privilegien des Adels sollen beschnitten und die Nation an politischen Entscheidungen, beteiligt werden Befreiungskriege 1813/14 gegen Napoleon : französische Armee sollte besiegt und die Fremdherrschaft beendet werden Organisierte Nationalbewegung im frühen 19. Jahrhundert führte zur Erweiterung der Forderungen nach Mitbestimmung, Freiheit und nationaler Einheit Ziele auf dem Wartburgerfest 1817 formulier+ stießen auf Widerstand der Obrigkeit Karlsbader Beschlüsse vereinbaren strenge überwachungs- und Pensurmaßnahmen (20. September 1819) LERNEN VORABI LIBERALISMUS & NATIONALISMUS IM VORMÄRZ :Natinale Aktivitäten werden politisch meist mit liberalen und radikal-demokratischen Zielen verknüpft Französische Julirevolution 1830 rief politische Unruhe hervor-> deutsche Einheit war wieder im Gespräch Deutsch-polnisches Verhältnis : Hambacher Fest 1832: Redner fordern nationale Einheit, Pressefreiheit und Demokratie für Deutschland. Rheinkrise" -> der Rhein sei,,Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze" Cantifranzösische Stoßrichtung) : Deutscher Nationalismus behielt freiheitliche Ausrichtung bis 1871 -> Einheit und Freiheit" : Gründung von Deutschem Bollverein 1934 →fördert Integration von verschiedenen Religionen und Ländern REVOLUTION 1848/49 IN DEUTSCHLAND Untere Schichten und das Bürgertum erkämpften zum ersten Mal eine demokratische Abstimmung über die Zukunft. : Nationalversammlung kam am 18. Mai 1848 zum ersten Mal in der Frankfurter Paulskirche zusammen, um über politische Bukunf zu debattieren •Mehrheit dachte an großokeutsche Lösung: Einschluss von Österreich und nicht-deutsche Völker ins mächtige Reich •Probleme in der großdeutschen Lösung führten zum Gedanken an kleindeutsche Lösung : Deutschland ohne Österreich. :Kompromiss Staatenbund wurde abgelehnt : Liberalen und sogar die äußerst Linken dachten bei Republik an eine parlamentarische Monarchie :Offene Frage ob Erbkaisertum oder Wahlkaisertum :27./28. Oktober 1848 Vereinbarung der Grundrechte :28. März 1849 Kompromiss zwischen Monarchie und Republik, Zentralismus und Föderalismus Reichstag ist im Gegensatz zur Regierung im Übergewicht •Kleindeutsche Lösung durchgesetzt und Wahl vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. zum Kaiser : Versuch, einen demokratisch-parlamentarischen Nationalstaat zu gründen, scheiterte •Revolution zeigte, dass Nationalismus mit dem Bestreben nicht mehr zu unterdrücken ist REICHSEINIGUNGSKRIEGE UND REICHSGRÜNDUNG :Militärische Siege Preußens bestimmten die kleindeutsche Lösung 1864 Deutsch-Dänischer Krieg :1866 Österreichisch-Preußischer Krieg ·1870/71 Deutsch-Französischer Krieg. :Entstehung und politische Gestaltung des Deutschen Reichs nach Otto von Bismarck, : Deutsches Reich ist kein freiheitlich-parlamentarischer Nationalstaat, sondern ein autoritärer Macht-, Obrigkeits- und Militärstaat :Enttäuschung über das Deutsche Kaiserreich (Freiheit und Einheit nicht beibehalten) Nach Reichsgründung folgte Vereinheitlichung von Rechts- und Wirtschaftsordnungen •Monarch hatte als einziger die Souveränität ~> Kanzler war immer vom Kaiser abhängig und handelte fast nur im zivilen Bereich Reichstag von Männern über 25 Jahren gewähit (geheim, gleich und direkte Mehrheitswahl) • Volksvertreter hatte nur eine schwache Stellung :Bundesrat konnte mit Zustimmung des Kaisers den Reichstag auflösen :Kriegserklärung war allein Sache des Kaisers und des Bundesrates Jeder Einzelne stand in schwacher Stellung keine Grundrechte :Verfassung schützte keine Minderheiten wie Elsässer, Lothringer, Dänen oder 2,5 Millionen Polen LERNEN VORABI KAMPF GEGEN REICHSFEINDE : Bismarck bekämpfie die von ihm Reichsfeinde" genannie Gruppen, weil sie die "nationale Einheit" gefährden würden •Erst gegen Katholiken und Zentrumspartei Machtprobe mit Katholizismus (Kulturkampf) beinhaltete: -> Handeln, welches den öffentlichen Frieden gefährden würde, wird bestraft • Niederlage für Bismarck Deutsch-polnisches Verhältnis • Zentrum konnte 1873/74 seine Sitze verdoppeln -> 1881 stärkste Partei im Reichstag :1879/80 Kompromiss: Kirchengesetze gemildert, Karzelparagraf und Zivilene blieben Bismarck setzte im Kampf gegen die Sozialdemokratie auf eine neue Sozialgesetzgebung: Nation und Einheit ohne Freiheit →>1871 Jesuitenorden in Deutschland verboten Bismarck erließ die „Sozialistengesetze": -> Verbot Sozialistische Organisationen •1427 000 Stimmen für Sozialdemokratie in 1890 -> 1875 obligatorische Zivilene eingeführt • Polen lebte in einer Nation ohne Staat" -> Oppositionelle Geistliche konnten aus dem Reich verbannt werden →Verschärft polizeiliche Kontrollen -> Lücke: weder aktives noch passives Wahlrecht wurde berührt. → Zahl der Wähler stieg Nationalismus verlor nach 1871 die liberale und demokratische Ausrichtung ->neuer Reichsnationalismus wurde exklusiver und aggressiver • Polen konnte ihr Nationalbewusstsein erhalten. →→ Krankenversicherung (1883) -> Unfallversicherung (1884) →-> Invaliditäts- und Altersversicherung (1889) -> Industrialisierung zurückdrängen NATION UND NATIONALISMUS IN POLEN Die katholische Kirche erhielt den Zusammenhalt -> Vorbild für Entwicklung zum modernen Sozialstaat :Wiener Kongress 1814/15 gründete das Königreich Polen Kongresspolen :Verbindung mit Russland durch Personalunion →russischer tar war auch König von Polen Novemberaufstand 1830: anfängliche militärische Erfolge führten zum Abzug der russischen Truppen und das Ende der Herrschaft der Zarenfamilie :1831 Russland eroberte Warschau zurück und gliederte (mit Hilfe Preußens) Polen ins Zarenreich ein -> richtet sich gegen Feinde der Nation" (Frankreich von außen, Juden, Katholiken und ethnische Minderheiten von innen) •Große Emigration von Deutschland nach Frankreich - Paris heimliche Hauptstadt Polens Zahlreiche Deutsche empfingen polnische Emigranten (Polenbegeisterung) → Vorbild" Auf Hambacher Fest 1832 wehte polnische Fahne und Nationalhymne „Noch ist Polen nicht verloren" gesungen. Frage Sollte die preußische Provinz Posen zum neuen Deutschland oder zu einem neuen polnischen Staat gehören?" diskutiert →>Posendebatte •Aufstande wurden blutig niedergeschlagen und waren aussichtslos NATIONALISMUS IN POLEN BIS ZUM 20. JAHRHUNDERT :1918 wurde Polen (mithilfe der westlichen Siegermächte) ein unabhängiger Staat LERNEN VORABI METHODIK ANALYSE: 1. Schritt: : Fragestellung/Leitfrage 2. Schritt: Formale Aspekte. 3. Schritt: 4.Schritt: :Autor, veröffentlichungsdatum/-ort, Textart, Thema, Leser/Zielgruppe Inhaltliche Aspekte Deutsch-polnisches Verhältnis •Wesentliche Textaussagen, Schlüsselbegriffe, Textsprache. Historischer Kontext (Ereignisse, Epoche, Prozesse bzw. Konflikte) Sachurteil Standpunkt des Autors, Intention des Autors, Glaubwürdigkeit (evtl. Widersprüche), Wirkung beim Leser Werturteil :Text aus heutiger Sicht, nach heutigen Maßstäben und Normen bewerten

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Großstaat erhielt gemeinsamen Sejm und Außenpolitik und Münzwesen werden zusammengeführt : Von Danzig bis kurz vor die Krim, von Estland bis in die heutige Slowakai reichte die,, Republik der beiden Nationen". :1572 Errichtung der Wahlmonarchie durch dominierende Rolle des Adels (Adelsrepublik -> Staat und Herrschaft in Hand des Adels) Magnaten Chochadlige Besitzer riesiger Ländereien), die sogar eigene Städte oder Privatarmeen gründeten, naḥmen großen Einfluss in der Politik ein (Interesse durchsetzen). :1652 Recht des Liberum veto (eine Gegenstimme reicht, um einen Beschluss zu blockieren) im Sajm :1697 sächsischer Kurfürst August II. besteigt den Thron :Kriege gegen Schweden (Großer Nordischer Krieg 1700-1721 ->geschwächt, König auf Hilfe angewiesen aus Earenreich Russland). ERSTE POLNISCHE TEILUNG · 1972 Deutsch-polnisches Verhältnis Schwäche des Staates, Stärke der Magnaten und zerstörerische Einflussnahme der europäischen Nachbarn wurde bedrohlich :Im Vordergrund stand die Modernisierung von Armee, Wirtschaft, des politischen Systems und des Bildungswesens :Innenpolitische Konflikte →> 1768 Rücknahme einiger Beschlüsse Aufstände wurden nach der Kriegserklärung Russlands 1768 zum europäischen Konflikt :König Friedrich II. von Preußen erawang 1772 die erste Teilung Polens Teilung zwischen Preußen Cunter König Friedrich II. von Preußen), Russland (unter Zarin Katharina II.) und Österreich (unter Kaiser Joseph 11.). ZWEITE POLNISCHE TEILUNG 1793. •Neue Reformkräfte und Einigung von verschiedenen Interessengruppen, :Sejm verabschiedete am 3. Mai 1791 die erste Verfassung Polens (zugleich die erste Verfassung Europas) Adel und Zarin Katharina II. zwangen die Reformpartei 1792 zur Zurücknahme der Mai-Verfassung Russland entschädigt sich mit großen Teilen Polens (2. Teilung) -> auch Preußen erhielt einen Teil : Volksaufstand gegen erneute Teilung -> brach 1794 zusammen, DRITTE POLNISCHE TEILUNG . 1795. • Polen verschwand restlos als selbstständiger Staat Europas ·Polen als Nation ohne Staat :Prägendes Trauma NATIONALBEWUSSTSEIN & NATIONALBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND :Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war in viele Fürstentümer, Reichsstädte, kleinste weltliche und kirchliche Herrschaften zerteilt. : Bindung an Staat oder Religion wurde weniger wichtig als die identifikation mit der Nation (Bewusstsein einer nationalen Zusammengehörigkeit) :Bürgertum Deutschlands denkt an kulturnation -> gemeinsame Sprache und Geschichte Umwandlung von kulturellen National bewusstsein in politischen Nationalismus →Einfluss von französischer Revolution :Herrschaft des Monarchen sollte eingeschränkt, politische und soziale Privilegien des Adels sollen beschnitten und die Nation an politischen Entscheidungen, beteiligt werden Befreiungskriege 1813/14 gegen Napoleon : französische Armee sollte besiegt und die Fremdherrschaft beendet werden Organisierte Nationalbewegung im frühen 19. Jahrhundert führte zur Erweiterung der Forderungen nach Mitbestimmung, Freiheit und nationaler Einheit Ziele auf dem Wartburgerfest 1817 formulier+ stießen auf Widerstand der Obrigkeit Karlsbader Beschlüsse vereinbaren strenge überwachungs- und Pensurmaßnahmen (20. September 1819) LERNEN VORABI LIBERALISMUS & NATIONALISMUS IM VORMÄRZ :Natinale Aktivitäten werden politisch meist mit liberalen und radikal-demokratischen Zielen verknüpft Französische Julirevolution 1830 rief politische Unruhe hervor-> deutsche Einheit war wieder im Gespräch Deutsch-polnisches Verhältnis : Hambacher Fest 1832: Redner fordern nationale Einheit, Pressefreiheit und Demokratie für Deutschland. Rheinkrise" -> der Rhein sei,,Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze" Cantifranzösische Stoßrichtung) : Deutscher Nationalismus behielt freiheitliche Ausrichtung bis 1871 -> Einheit und Freiheit" : Gründung von Deutschem Bollverein 1934 →fördert Integration von verschiedenen Religionen und Ländern REVOLUTION 1848/49 IN DEUTSCHLAND Untere Schichten und das Bürgertum erkämpften zum ersten Mal eine demokratische Abstimmung über die Zukunft. : Nationalversammlung kam am 18. Mai 1848 zum ersten Mal in der Frankfurter Paulskirche zusammen, um über politische Bukunf zu debattieren •Mehrheit dachte an großokeutsche Lösung: Einschluss von Österreich und nicht-deutsche Völker ins mächtige Reich •Probleme in der großdeutschen Lösung führten zum Gedanken an kleindeutsche Lösung : Deutschland ohne Österreich. :Kompromiss Staatenbund wurde abgelehnt : Liberalen und sogar die äußerst Linken dachten bei Republik an eine parlamentarische Monarchie :Offene Frage ob Erbkaisertum oder Wahlkaisertum :27./28. Oktober 1848 Vereinbarung der Grundrechte :28. März 1849 Kompromiss zwischen Monarchie und Republik, Zentralismus und Föderalismus Reichstag ist im Gegensatz zur Regierung im Übergewicht •Kleindeutsche Lösung durchgesetzt und Wahl vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. zum Kaiser : Versuch, einen demokratisch-parlamentarischen Nationalstaat zu gründen, scheiterte •Revolution zeigte, dass Nationalismus mit dem Bestreben nicht mehr zu unterdrücken ist REICHSEINIGUNGSKRIEGE UND REICHSGRÜNDUNG :Militärische Siege Preußens bestimmten die kleindeutsche Lösung 1864 Deutsch-Dänischer Krieg :1866 Österreichisch-Preußischer Krieg ·1870/71 Deutsch-Französischer Krieg. :Entstehung und politische Gestaltung des Deutschen Reichs nach Otto von Bismarck, : Deutsches Reich ist kein freiheitlich-parlamentarischer Nationalstaat, sondern ein autoritärer Macht-, Obrigkeits- und Militärstaat :Enttäuschung über das Deutsche Kaiserreich (Freiheit und Einheit nicht beibehalten) Nach Reichsgründung folgte Vereinheitlichung von Rechts- und Wirtschaftsordnungen •Monarch hatte als einziger die Souveränität ~> Kanzler war immer vom Kaiser abhängig und handelte fast nur im zivilen Bereich Reichstag von Männern über 25 Jahren gewähit (geheim, gleich und direkte Mehrheitswahl) • Volksvertreter hatte nur eine schwache Stellung :Bundesrat konnte mit Zustimmung des Kaisers den Reichstag auflösen :Kriegserklärung war allein Sache des Kaisers und des Bundesrates Jeder Einzelne stand in schwacher Stellung keine Grundrechte :Verfassung schützte keine Minderheiten wie Elsässer, Lothringer, Dänen oder 2,5 Millionen Polen LERNEN VORABI KAMPF GEGEN REICHSFEINDE : Bismarck bekämpfie die von ihm Reichsfeinde" genannie Gruppen, weil sie die "nationale Einheit" gefährden würden •Erst gegen Katholiken und Zentrumspartei Machtprobe mit Katholizismus (Kulturkampf) beinhaltete: -> Handeln, welches den öffentlichen Frieden gefährden würde, wird bestraft • Niederlage für Bismarck Deutsch-polnisches Verhältnis • Zentrum konnte 1873/74 seine Sitze verdoppeln -> 1881 stärkste Partei im Reichstag :1879/80 Kompromiss: Kirchengesetze gemildert, Karzelparagraf und Zivilene blieben Bismarck setzte im Kampf gegen die Sozialdemokratie auf eine neue Sozialgesetzgebung: Nation und Einheit ohne Freiheit →>1871 Jesuitenorden in Deutschland verboten Bismarck erließ die „Sozialistengesetze": -> Verbot Sozialistische Organisationen •1427 000 Stimmen für Sozialdemokratie in 1890 -> 1875 obligatorische Zivilene eingeführt • Polen lebte in einer Nation ohne Staat" -> Oppositionelle Geistliche konnten aus dem Reich verbannt werden →Verschärft polizeiliche Kontrollen -> Lücke: weder aktives noch passives Wahlrecht wurde berührt. → Zahl der Wähler stieg Nationalismus verlor nach 1871 die liberale und demokratische Ausrichtung ->neuer Reichsnationalismus wurde exklusiver und aggressiver • Polen konnte ihr Nationalbewusstsein erhalten. →→ Krankenversicherung (1883) -> Unfallversicherung (1884) →-> Invaliditäts- und Altersversicherung (1889) -> Industrialisierung zurückdrängen NATION UND NATIONALISMUS IN POLEN Die katholische Kirche erhielt den Zusammenhalt -> Vorbild für Entwicklung zum modernen Sozialstaat :Wiener Kongress 1814/15 gründete das Königreich Polen Kongresspolen :Verbindung mit Russland durch Personalunion →russischer tar war auch König von Polen Novemberaufstand 1830: anfängliche militärische Erfolge führten zum Abzug der russischen Truppen und das Ende der Herrschaft der Zarenfamilie :1831 Russland eroberte Warschau zurück und gliederte (mit Hilfe Preußens) Polen ins Zarenreich ein -> richtet sich gegen Feinde der Nation" (Frankreich von außen, Juden, Katholiken und ethnische Minderheiten von innen) •Große Emigration von Deutschland nach Frankreich - Paris heimliche Hauptstadt Polens Zahlreiche Deutsche empfingen polnische Emigranten (Polenbegeisterung) → Vorbild" Auf Hambacher Fest 1832 wehte polnische Fahne und Nationalhymne „Noch ist Polen nicht verloren" gesungen. 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