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Nation, Nationalismus und Reichseinigung im 19. Jahrhundert

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Nation, Nationalismus und Reichseinigung im 19. Jahrhundert

 NATION, NATIONALISMUS UND
REICHSEINIGUNG IM 19. JAHRHUNDERT
1.
Der lange Weg zur Reichsgründung
2. Wichtige Ereignisse bis zur Reichsgründu

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NATION, NATIONALISMUS UND REICHSEINIGUNG IM 19. JAHRHUNDERT 1. Der lange Weg zur Reichsgründung 2. Wichtige Ereignisse bis zur Reichsgründung 3. Ereignisse bis zur Revolution 1848/49 Inhaltsverzeichnis 3.1 Wiener Kongress 1814/15 3.2 Der Deutsche Bund 3.3 Wartburgfest 1817 3.4 Karlsbader Beschlüsse 1819 3.5 Hambacher Fest 1832 3.6 Burschenschaften 4. Begriffserklärungen 4.1 Nationalismus 4.2 Chauvinismus 4.3 Liberalismus 4.4 Sozialdarwinismus 5. Die Revolution 1848/49 5.1 Gründe für die Revolution 1848/49 5.2 Märzrevolution 5.3 Verlauf der Revolution 1848/49 5.4 Die Frankfurter Nationalversammlung 5.5 Das Scheitern der Revolution 5.6 Warum ist die Revolution doch nicht gescheitert, was hat sie verändert? 5.7 Vergleich 1848 und Reichsgründung 1871 6. Der Weg zum deutschen Nationalstaat (1850-1871) 6.1 Die Schleswig-Holstein Frage von 1848 6.2 Nationale Frage - großdeutsch oder kleindeutsch 6.3 Vor der Einigung: Flickenteppich und Deutscher Bund 6.4 Dualismus 6.5 Krieg gegen Dänemark 6.6 Krieg gegen Österreich 6.7 Der deutsch- französische Krieg 6.8 Einigung Deutschlands zum deutschen Kaiserreich 7. Otto von Bismarck auf den Weg zur nationalen Einigung 8. Haltung der Nationalliberalen gegenüber Bismarck 1 Jahr 1813/14 1814/15 1817 1818 1830 1832 1834 1840 1847 1848 1849 1850 1851 1858 1859 1860 1861 1862 1863 1864 1866 1870 Der lange Weg zur Reichsgründung Ereignis Freiheitskriege gegen die französische Vorherrschaft Wiener Kongress zur Neuordnung Europas Wartburgfest der deutschen Burschenschaften Gründung der Allgemeinen Deutschen Burschenschaften Französische Julirevolution -> Unruhen in mehreren deutschen Staaten Hambacher Fest Gründung des Deutschen Zollvereins Rheinkriese und Rheinliedbewegung Offenburger Programm der süd- und westdeutschen Demokraten Heppenheimer Programm der süd- und westdeutschen Liberalen Februar Revolution in Paris, wo die Republik ausgerufen wird-> Revolution in Süd- und Westdeutschland März: Revolution in Wien: Sturz Metternichs/ Barrikadenkämpfe in Berlin Mai: Eröffnung der ersten deutschen...

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Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche März: erste Beschlüsse der deutschen Reichverfassung (die erste Gesamtdeutsche Verfassung April: Ablehnung der Kaiserkrone durch Friedrich Wilhelm IV, von Preußen Mai: Die Nationalversammlung wird aufgelöst. Mai/Juni: Volkserhebung zur Annahme der Verfassung in Dresden (Reichsverfassungskampagne), militärische Niederschlagung und mit dem Fall der Festung Rastatt endet die Revolution. ● März/April: preußischer Unionplan; Unionsparlament in Erfurt Der Deutsche Bund hebt die Grundrechte auf Beginn der neuen Ära" in Preußen Italienischer Krieg zwischen Österreich und Frankreich/ Piemont- Sardinien Gründung des deutschen Nationalvereines Beginn des preußischen Verfassungskonflikt Gründung der Deutschen Fortschrittspartei Ernennung Bismarck zum preußischen Ministerpräsidenten sowie Heeres- und Verfassungskonflikt mit dem Preußischen Abgeordnetenhaus Österreichisches Bundesreformprojekt · -> Frankfurter Fürstentag Februar: Beginn des deutsch- dänischen Krieges, wo Preußen und Österreich den Verzicht Dänemarks auf Schleswig und Holstein erzwingen. Oktober: Friede von Wien zwischen Österreich, Preußen und Dänemark Mit dem Sieg über Österreich hat Preußen die Deutsche Frage entschieden (klein- deutsch). Der Norddeutsche Bund entsteht Kandidatur des Prinzen von Hohenzollern- Sigmaringen um den spanischen Thron; nach französischen Prozess Rücknahme der Kandidatur Juli: Enser Depesche -> französische Kriegserklärung an Preußen September: französische Niederlage bei Sedan, Gefangennahme Kaiser Napoleon III. Als Ergebnis des Deutsch-Französischen Krieges wird im Schloss von Versailles das Deutsche Kaiserreich ausgerufen. Frankreich muss Elsass- Lothringen abtreten und hohe Reparationen zahlen 2 1871 Januar: Kaiserproklamation in Versailles Mai: Friede von Frankfurt, Inkrafttreten der Verfassung des deutschen Reiches am 4 Mai Ereignis Wichtige Ereignisse bis zur Reichsgründung Entstehung und Politisierung der deutschen Nationalbewegung Die Konfrontation nimmt Gestalt an Die Nationalbewegung im Vormärz Informationen dazu Den Ursprung des Nationalismus stammt aus dem 18. Jahrhundert Gewünscht war eine einheitliche Sprach- und Kulturnation Die Herrschaft Napoleons wurde in den deutschen Staaten zunehmend als Unterdrückung empfunden und dies einigte das Feindbild und radikalisierte den deutschen Nationalismus • 1812 entstand der Grundstein der deutschen Burschenschaften Die akademische Jugend wurde schnell zur Speerspitze der nationalen Bewegung König Friedrich Willhelm II. läutete im März 1813 „An mein Volk" die Freiheitskämpfe gegen die Franzosen Eine Flutwelle patriotischer und antifranzösischer Publizistik ergoss sich über Deutschland Nach dem verlorenen Krieg aus französischer Sicht setzten sich die europäischen Monarchen Ende 1814 in Wien zusammen, dabei wurden keine Vertreter der Nationalbewegung eingeladen. Denn ein starker deutscher Nationalstaat lag weder im Interesse der europäischen Mächte noch der deutschen Fürsten Dies spiegelte sich auch im der neuen staatlichen Gestalt Deutschlands, der Deutsche Bund wieder. Denn die Fürsten pochten auf eine möglichst weit gehende Souveränität ihrer Partikularstaaten Der Ruf nach Freiheit richtete sich nun nicht mehr gegen die Franzosen, sondern gegen die neuen Tyrannen, die deutschen Fürsten Liberalismus und Nationalismus getragen von einer wachsenden bürgerlichen Bewegung, gingen eine enge Verbindung ein Auslöser dessen war die burschenschaftliche Manifestation auf der Wartburg Darauf folgten die Karlsbader Beschlüsse von 1819, welches die Bewegung für ein Jahrzehnt ersticken konnte Die französische Julirevolution 1830 gab der Bewegung einen neuen Schub und 1832 demonstrierte ein breites bürgerliches sowie unterbürgerliches Publikum auf dem Hambacher Schloss für Einheit und Freiheit Daraufhin unterband der Deutsche Bund die Vereins- und Versammlungsfreiheit und verschärfte die Zensur 3 Einheit und Freiheit- die Märzrevolution Die Nation wächst zusammen: Der Deutsche Zollverein Die bürgerliche Bewegung zerteilten sich zusätzlich vor der Revolution in gemäßigte Liberale und radikale Demokraten auf Der neue dänische König Christian IX. setzte sich 1863 über die Sonderstellung Schleswig hinweg und inkorporierte es in den dänischen Staatsverband. Damit verstieß er gegen die Londoner Protokolle von 1852 Im Oktober 1864 arbeiteten Österreich und die Nationalbewegung daraufhin, dass Schleswig und Holstein als unabhängige neue Mittelstaaten in den Deutschen Bund aufgenommen werden. Bismarck arbeitete auf ihren Anschluss hin Die Revolution von 1848/49 stand unter dem doppelten Leitstern Einheit und Freiheit Schleswig und Holstein hatten sich von Dänemark gelöst und baten die Frankfurter Nationalversammlung um Beistand. Da diese keine eigenen Truppen besitzen, wurden preußische Soldaten dorthin geschickt Anschließend folgte die nächste Kernfrage, ob es eine territoriale Ausdehnung des zu schaffenden Deutschen Reiches stattfinden soll Die Donaumonarchie solle nicht dazugehören, da es dort eine überwiegende nichtdeutsche Bevölkerungsgruppe lebt 1848 votierte die Paulskirchenversammlung, dass nur diejenigen Gebiete des Habsburgerreiches dem deutschen Nationalstaat angehören, die auch schon Bestandteil es Deutschen Bund waren Dies würde die Spaltung Österreichs bedeuten und Wien erteilte dem eine Absage Somit blieb nur die „kleindeutsche Lösung“ unter preußischer Führung und unter Ausschluss Österreichs -> die Reichsgründung von unten ist gescheitert Die populäre Nationalbewegung trat in den Nachrevolutionären Jahren in den Hintergrund Die Entwicklung der deutschen Frage spielte sich nun primär auf dem Feld des österreichisch- preußischen Dualismus Unter der geschickten Regie des preußischen Finanzminister Friedrich Motz kam es 1834 zum Zusammenschluss der drei deutschen Zollverbünde (preußisch, mittel- und süd- deutsch) zum Deutschen Zollverein Metternich erkannte die Gefahr dieses Vereines und versuchte gegenzusteuern Für Mittel- und Kleinstaaten waren die Vorteile des Zollvereines zu gro0, als dass Wien sie für alternative Projekte abwerben konnte 1859 schlossen sich viele Liberal- Nationale zum Deutschen Nationalverein zusammen, die offen auf die Führung Preußens bei der Nationalstaatsbildung 4 Österreich gegen Preußen- Der Dualismus nimmt Fahrt an Wie soll die deutsche Frage gelöst werden? Der Bruderkrieg von 1866 Die kleindeutsche Reichsgründung „von oben" setzte. Der Verein war gut organisiert und zählte bald 25.000 Mitglieder Preußen demonstriert seine Stärke, als Österreich 1859 in einem Krieg in Italien verwickelt ist Wien forderte vom Deutschen Bund Hilfe an, doch Preußen verlangte einen Preis: die Gleichstellung im Bundestag Wien nahm es in Kauf zu verlieren, als die Vorrangstellung in Deutschland aufzugeben Ein Interessenausgleich im Sinne einer Österreichisch- preußischen Doppelhegemonie, geographisch getrennt durch die Mainlinie Diesen Kompromiss unterbreitete Bismarck 1864 dem österreichischen Außenminister Rechberg Eine Alternative war sonst nur ein Krieg, um die Vorherrschaft Bei einer Niederlage Deutschlands wäre es um den Status als Großmacht dahingewesen. Somit wollten die deutschen einen Krieg verhindern August 1865 die Verwaltung der Elbherzogtümer: Schleswig kam unter preußischer, Holstein unter österreichischer Führung Anfang 1866 ging Bismarck auf Kriegskurs und schloss mit im April ein gegen Österreich gerichtetes Offensivbündnis mit Italien Auch die Nationalbewegung versuchte Bismarck auf seine Seite zu ziehen. Preußen beantragte beim Deutschen Bund, die Bundesversammlung in eine Volksvertretung umzuwandeln, die aus allgemeinen und gleichen Wahlen hervorgezogen sollte Anfang Juni legte Österreich die Schleswig-Holstein- Frage dem Bundestag zur Entscheidung vor, woraufhin Preußen in Holstein einmarschierte Unverzüglich erklärte Preußen den Bund für erloschen, erließ einen Ausruf „an mein Volk" und marschierte in die auf Österreichs Seite stehenden Staaten Sachsen, Hannover und Kurhessen ein Dem neugeschaffenen Norddeutschen Bund unter preußischer Führung gehörte Österreich nicht an In der Nationalbewegung fand ein enormer Umschwung statt. Nur eine Minderheit blieb ei ihrer kritischen Haltung gegenüber der Politik, Die Mehrheit war begeistert, dass endlich ein entscheidender Schritt zur Schaffung eines deutschen Nationalstaats gemacht worden war Das Defizit an Freiheits- und Partizipationsrechten nahm man vorerst in Kauf („erst Einheit, dann Freiheit" Die Nationalstaatsgründung ging bis zur Mainlinie, denn Napoleon III. ließ wissen, er werde eine übermäßige preußische Machtausweitung nicht dulden. Auch in Süddeutschland gab es starke antiborussische Abneigungen, vor allem in Bayern und Württemberg 5

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Mai/Juni: Volkserhebung zur Annahme der Verfassung in Dresden (Reichsverfassungskampagne), militärische Niederschlagung und mit dem Fall der Festung Rastatt endet die Revolution. ● März/April: preußischer Unionplan; Unionsparlament in Erfurt Der Deutsche Bund hebt die Grundrechte auf Beginn der neuen Ära" in Preußen Italienischer Krieg zwischen Österreich und Frankreich/ Piemont- Sardinien Gründung des deutschen Nationalvereines Beginn des preußischen Verfassungskonflikt Gründung der Deutschen Fortschrittspartei Ernennung Bismarck zum preußischen Ministerpräsidenten sowie Heeres- und Verfassungskonflikt mit dem Preußischen Abgeordnetenhaus Österreichisches Bundesreformprojekt · -> Frankfurter Fürstentag Februar: Beginn des deutsch- dänischen Krieges, wo Preußen und Österreich den Verzicht Dänemarks auf Schleswig und Holstein erzwingen. Oktober: Friede von Wien zwischen Österreich, Preußen und Dänemark Mit dem Sieg über Österreich hat Preußen die Deutsche Frage entschieden (klein- deutsch). Der Norddeutsche Bund entsteht Kandidatur des Prinzen von Hohenzollern- Sigmaringen um den spanischen Thron; nach französischen Prozess Rücknahme der Kandidatur Juli: Enser Depesche -> französische Kriegserklärung an Preußen September: französische Niederlage bei Sedan, Gefangennahme Kaiser Napoleon III. Als Ergebnis des Deutsch-Französischen Krieges wird im Schloss von Versailles das Deutsche Kaiserreich ausgerufen. Frankreich muss Elsass- Lothringen abtreten und hohe Reparationen zahlen 2 1871 Januar: Kaiserproklamation in Versailles Mai: Friede von Frankfurt, Inkrafttreten der Verfassung des deutschen Reiches am 4 Mai Ereignis Wichtige Ereignisse bis zur Reichsgründung Entstehung und Politisierung der deutschen Nationalbewegung Die Konfrontation nimmt Gestalt an Die Nationalbewegung im Vormärz Informationen dazu Den Ursprung des Nationalismus stammt aus dem 18. Jahrhundert Gewünscht war eine einheitliche Sprach- und Kulturnation Die Herrschaft Napoleons wurde in den deutschen Staaten zunehmend als Unterdrückung empfunden und dies einigte das Feindbild und radikalisierte den deutschen Nationalismus • 1812 entstand der Grundstein der deutschen Burschenschaften Die akademische Jugend wurde schnell zur Speerspitze der nationalen Bewegung König Friedrich Willhelm II. läutete im März 1813 „An mein Volk" die Freiheitskämpfe gegen die Franzosen Eine Flutwelle patriotischer und antifranzösischer Publizistik ergoss sich über Deutschland Nach dem verlorenen Krieg aus französischer Sicht setzten sich die europäischen Monarchen Ende 1814 in Wien zusammen, dabei wurden keine Vertreter der Nationalbewegung eingeladen. Denn ein starker deutscher Nationalstaat lag weder im Interesse der europäischen Mächte noch der deutschen Fürsten Dies spiegelte sich auch im der neuen staatlichen Gestalt Deutschlands, der Deutsche Bund wieder. Denn die Fürsten pochten auf eine möglichst weit gehende Souveränität ihrer Partikularstaaten Der Ruf nach Freiheit richtete sich nun nicht mehr gegen die Franzosen, sondern gegen die neuen Tyrannen, die deutschen Fürsten Liberalismus und Nationalismus getragen von einer wachsenden bürgerlichen Bewegung, gingen eine enge Verbindung ein Auslöser dessen war die burschenschaftliche Manifestation auf der Wartburg Darauf folgten die Karlsbader Beschlüsse von 1819, welches die Bewegung für ein Jahrzehnt ersticken konnte Die französische Julirevolution 1830 gab der Bewegung einen neuen Schub und 1832 demonstrierte ein breites bürgerliches sowie unterbürgerliches Publikum auf dem Hambacher Schloss für Einheit und Freiheit Daraufhin unterband der Deutsche Bund die Vereins- und Versammlungsfreiheit und verschärfte die Zensur 3 Einheit und Freiheit- die Märzrevolution Die Nation wächst zusammen: Der Deutsche Zollverein Die bürgerliche Bewegung zerteilten sich zusätzlich vor der Revolution in gemäßigte Liberale und radikale Demokraten auf Der neue dänische König Christian IX. setzte sich 1863 über die Sonderstellung Schleswig hinweg und inkorporierte es in den dänischen Staatsverband. Damit verstieß er gegen die Londoner Protokolle von 1852 Im Oktober 1864 arbeiteten Österreich und die Nationalbewegung daraufhin, dass Schleswig und Holstein als unabhängige neue Mittelstaaten in den Deutschen Bund aufgenommen werden. Bismarck arbeitete auf ihren Anschluss hin Die Revolution von 1848/49 stand unter dem doppelten Leitstern Einheit und Freiheit Schleswig und Holstein hatten sich von Dänemark gelöst und baten die Frankfurter Nationalversammlung um Beistand. Da diese keine eigenen Truppen besitzen, wurden preußische Soldaten dorthin geschickt Anschließend folgte die nächste Kernfrage, ob es eine territoriale Ausdehnung des zu schaffenden Deutschen Reiches stattfinden soll Die Donaumonarchie solle nicht dazugehören, da es dort eine überwiegende nichtdeutsche Bevölkerungsgruppe lebt 1848 votierte die Paulskirchenversammlung, dass nur diejenigen Gebiete des Habsburgerreiches dem deutschen Nationalstaat angehören, die auch schon Bestandteil es Deutschen Bund waren Dies würde die Spaltung Österreichs bedeuten und Wien erteilte dem eine Absage Somit blieb nur die „kleindeutsche Lösung“ unter preußischer Führung und unter Ausschluss Österreichs -> die Reichsgründung von unten ist gescheitert Die populäre Nationalbewegung trat in den Nachrevolutionären Jahren in den Hintergrund Die Entwicklung der deutschen Frage spielte sich nun primär auf dem Feld des österreichisch- preußischen Dualismus Unter der geschickten Regie des preußischen Finanzminister Friedrich Motz kam es 1834 zum Zusammenschluss der drei deutschen Zollverbünde (preußisch, mittel- und süd- deutsch) zum Deutschen Zollverein Metternich erkannte die Gefahr dieses Vereines und versuchte gegenzusteuern Für Mittel- und Kleinstaaten waren die Vorteile des Zollvereines zu gro0, als dass Wien sie für alternative Projekte abwerben konnte 1859 schlossen sich viele Liberal- Nationale zum Deutschen Nationalverein zusammen, die offen auf die Führung Preußens bei der Nationalstaatsbildung 4 Österreich gegen Preußen- Der Dualismus nimmt Fahrt an Wie soll die deutsche Frage gelöst werden? Der Bruderkrieg von 1866 Die kleindeutsche Reichsgründung „von oben" setzte. Der Verein war gut organisiert und zählte bald 25.000 Mitglieder Preußen demonstriert seine Stärke, als Österreich 1859 in einem Krieg in Italien verwickelt ist Wien forderte vom Deutschen Bund Hilfe an, doch Preußen verlangte einen Preis: die Gleichstellung im Bundestag Wien nahm es in Kauf zu verlieren, als die Vorrangstellung in Deutschland aufzugeben Ein Interessenausgleich im Sinne einer Österreichisch- preußischen Doppelhegemonie, geographisch getrennt durch die Mainlinie Diesen Kompromiss unterbreitete Bismarck 1864 dem österreichischen Außenminister Rechberg Eine Alternative war sonst nur ein Krieg, um die Vorherrschaft Bei einer Niederlage Deutschlands wäre es um den Status als Großmacht dahingewesen. Somit wollten die deutschen einen Krieg verhindern August 1865 die Verwaltung der Elbherzogtümer: Schleswig kam unter preußischer, Holstein unter österreichischer Führung Anfang 1866 ging Bismarck auf Kriegskurs und schloss mit im April ein gegen Österreich gerichtetes Offensivbündnis mit Italien Auch die Nationalbewegung versuchte Bismarck auf seine Seite zu ziehen. Preußen beantragte beim Deutschen Bund, die Bundesversammlung in eine Volksvertretung umzuwandeln, die aus allgemeinen und gleichen Wahlen hervorgezogen sollte Anfang Juni legte Österreich die Schleswig-Holstein- Frage dem Bundestag zur Entscheidung vor, woraufhin Preußen in Holstein einmarschierte Unverzüglich erklärte Preußen den Bund für erloschen, erließ einen Ausruf „an mein Volk" und marschierte in die auf Österreichs Seite stehenden Staaten Sachsen, Hannover und Kurhessen ein Dem neugeschaffenen Norddeutschen Bund unter preußischer Führung gehörte Österreich nicht an In der Nationalbewegung fand ein enormer Umschwung statt. Nur eine Minderheit blieb ei ihrer kritischen Haltung gegenüber der Politik, Die Mehrheit war begeistert, dass endlich ein entscheidender Schritt zur Schaffung eines deutschen Nationalstaats gemacht worden war Das Defizit an Freiheits- und Partizipationsrechten nahm man vorerst in Kauf („erst Einheit, dann Freiheit" Die Nationalstaatsgründung ging bis zur Mainlinie, denn Napoleon III. ließ wissen, er werde eine übermäßige preußische Machtausweitung nicht dulden. Auch in Süddeutschland gab es starke antiborussische Abneigungen, vor allem in Bayern und Württemberg 5