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... umfasst Straftaten, welche das Ziel verfolgen, die Bevölkerung, Organisationen oder eine
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Terrorismus ... umfasst Straftaten, welche das Ziel verfolgen, die Bevölkerung, Organisationen oder eine Regierung einzuschüchtern, zu zerstören oder zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen. Damit sollen die politischen, religiösen oder ideologischen Ziele der Terroristen durchgesetzt werden. coping-Strategien لاسه الله رسول Szenarioentwicklung positiv das Fallbeispiel: Terrororganisation ,,Islamischer Staat" negativ • Verbieten verfassungswidriger Organisationen • Frühzeitige Erkennung möglicher Sicherheitslücken ,,Anti-Terror-Gesetze" Verfolgung und Bestrafung von Terroristen Überwachung von Verdächtigen (Kameras, Telefon...) • Aufklärung in öffentlichen Einrichtungen Sicherung öffentlicher Orte durch bewaffnete Polizisten Zeit IS wird komplett vernichtet IS existiert, ist jedoch keine große Bedrohung mehr IS gewinnt an Stärke, im Nahen Osten entsteht ein Terrorstaat Positives Extremszenario: Durch optimales Anwenden der coping-Strategien wird der Terrorismus stark begrenzt. Der schon geschwächte IS wird durch internationale militärische Zusammenarbeit vernichtet. Damit kann die Terrororganisation keine Anschläge mehr ausüben und die Terrorgefahr durch den Islamischen Staat ist beseitigt. Trendszenario: Der jetzige Zustand bleibt im Großen und Ganzen bestehen. Das internationale Militär schafft es nicht, den IS zu vernichten. Dieser ist trotzdem stark geschwächt und militärisch unterlegen, weshalb er kaum noch eine Bedrohung darstellt. Vom IS geplante Terroranschläge in der westlichen Welt finden kaum noch statt. Negatives Extremszenario: Da der IS zwischenzeitlich geschwächt war, wurde die von der Organisation ausgehende Gefahr unterschätzt. Die militärische Bekämpfung wurde vernachlässigt, weshalb der IS wieder an Stärke gewinnt. Die Terrororganisation erkämpft immer mehr Gebiete im Nahen Osten, die internationalen Mächte sind überfordert. Es wird ein fundamentalistischer Staat gegründet, dessen...

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Macht auf exzessiver Gewalt beruht. Auch international wird der IS stärker, es ist eine extreme Häufung von Terroranschlägen zu erkennen. Weltprobleme im 21. Jahrhundert- Terrorismus Definition Terrorismus: Terrorismus umfasst Straftaten, welche das Ziel verfolgen, die Bevölkerung, regionale und internationale Organisationen oder eine Regierung einzuschüchtern, zu zerstören oder zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen, um ihre politischen, religiösen oder ideologischen Ziele durchzusetzen. Dabei spielen Entführungen und Geiselnahmen, körperliche Angriffe mit Absicht auf Todesfolge und schwerwiegende Zerstörungen öffentlicher Einrichtungen, sowie Privateigentum eine Rolle. Vermeidungsstrategien: Um für einen möglichst effektiven Schutz eines Staates vor Terrorismus zu sorgen, sollte man Vereinigungen, die gegen die verfassungsmäßige Ordnung vorgehen oder dem Strafgesetz zuwiderlaufende Tätigkeiten ausführen, verbieten. So kann ein Stützpunkt des Terrorismus verhindert werden, es kommt gar nicht erst zur Radikalisierung von Menschen. Dies kann durch allgemeine Beschlüsse, Regelungen und Gesetze gegen Terror (Anti - Terror - Gesetze) erreicht werden. Diese regeln ebenfalls die Verfolgung und Bestrafung der Terroristen. Ein großer Punkt der Verfolgung ist das rechtzeitige Erkennen von möglichen Sicherheitslücken, die von Terroristen ausgenutzt werden könnten. Eine Überwachungsstrategie für unter Verdacht stehende Personen, sogenannte Gefährder, wäre zum Beispiel Observation, Abhören und Bewachung durch Kameras. Dies erfolgt durch den Nachrichtendienst, speziell eingesetzte Personen oder die Polizei. Eine andere und ebenfalls effektive Strategie ist das Überwachen terroristischer Inhalte im Internet. Dies wurde am 06. Dezember 2018 in einem Beschluss des Innenministerrats der Europäischen Union legalisiert. In vom Terrorismus stark betroffenen Regionen beziehungsweise Staaten sollte die Aufklärung über Terrorismus in Schulen, Kindergärten und anderen (sozialen) Einrichtungen eine Rolle spielen. So wird von Anfang an vor der möglichen Bedrohung gewarnt und dagegen vorgegangen. Ein ausschlaggebender Punkt zur Verbesserung der Kontrollen von Terroristen ist die Verbesserung der Sicherheit von (Reise-) Dokumenten. Eine weitere Maßnahme ist die Sicherung öffentlicher Orte durch bewaffnete Polizisten oder Militär. Diese können im Ernstfall schnell eingreifen und so Todesopfer verhindern. Aktuelle Situation: Terrorismus ist ein sehr aktuelles Thema auf der ganzen Welt, auch hier in in Deutschland. Erst im Februar diesen Jahres kamen bei einem rechtsextremistisch motivierten Anschlag in Hanau 10 Menschen ums Leben. Betrachtet man die Zahlen, werden die meisten Anschläge heutzutage durch den IS, eine salafistische Terrormiliz, verursacht. Die hohen Zahlen sind auf die Gebiete im Nahen Osten zurückzuführen, da der IS dort Krieg führt und somit viele Terroranschläge verübt. Aber auch in der westlichen Welt gibt es vom IS geplante Anschläge, zum Beispiel der Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016. Die Gesamtanzahl an Terroranschlägen hat in den letzten Jahren abgenommen, was größtenteils auf die Schwächung des IS zurückzuführen ist. Trotz der Schwächung und des massiven Gebietsverlustes im Nahen Osten ist der Islamische Staat immer noch die größte und gefährlichste Terrorgruppe und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Die gefährlichsten Länder im Bezug auf Terrorismus waren 2018 Afghanistan auf Platz eins und Syrien auf Platz zwei. Auch nicht zu missachten sind westafrikanische Staaten wie zum Beispiel Nigeria, in welchen sich der IS niedergelassen hat und hier blutige Kämpfe gegen die Armee führt. In Europa nimmt die Zahl der Terroranschläge leicht ab und auch die Zahl der Todesopfer ist über die letzten Jahre stark gesunken. Viele der Terroristen sind Einzeltäter, oft gibt es persönliche Gründe, wie eine psychische Krankheit, für die Tat. Zu Hochzeiten des IS fanden aber auch in Europa einige religiös motivierte Terroranschläge statt, zu denen sich der IS bekannte. Als Beispiel sind hier die Pariser Anschläge vom 13. November 2015 zu nennen, bei denen 130 Menschen starben. Solche großen Massenanschläge kommen aber immer seltener vor, was auch an der deutlich geringeren Anzahl an Todesopfern durch Terrorismus deutlich wird. Auch der rechtsextremistische Terror soll nicht verharmlost werden, denn er ist in den letzten Jahren massiv angestiegen. Szenarioentwicklung: Positives Extremszenario Ein positives Zukunftsszenario entsteht, wenn die Vermeidungsstrategien optimal funktionieren. Durch neue Anti-Terror-Gesetze wird die Prävention von Terroranschlägen erleichtert, Gefährder können umfassend überwacht werden. Da verfassungswidrige Organisationen frühzeitig verboten werden, kommt es gar nicht zur Radikalisierung der Menschen, somit gibt es viel weniger potenzielle Gefährder. Findet doch ein Terroranschlag statt, können bewaffnete Polizisten an öffentlichen Plätzen schnell einschreiten und so Blutbäder verhindern. Insgesamt geht also die Zahl der Terroranschläge stark zurück und auch die Opferzahl sinkt deutlich. Der Terrorismus wird in der Praxis nie komplett vernichtet werden, allerdings wird er aufgrund der positiven Entwicklung ein immer irrelevanteres Thema. Trendszenario Der jetzige Zustand bleibt im Großen und Ganzen bestehen. Es gibt weiterhin Terroranschläge, diese sind jedoch geografisch hauptsächlich auf den Nahen Osten und Afrika beschränkt. Das bedeutet, dass es in der westlichen Welt kaum Terroranschläge gibt. Wenn doch welche stattfinden, handelt es sich meist um Einzeltäter. Da der IS immer weiter geschwächt wird, nehmen die religiös motivierten Terroranschläge auf der ganzen Welt ab. Auch die Gesamtzahl der Anschläge sowie die Opferzahlen sinken. Der Terrorismus als Weltproblem bleibt bestehen, ist jedoch nicht mehr so präsent wie noch vor 10 Jahren. Negatives Extremszenario Das schlimmste Negativszenario im Bezug auf Terrorismus ist eine extreme Häufung der Terroranschläge. Dieser Fall kann auftreten, wenn die coping-Strategien nicht wie gewünscht funktionieren oder falsch angewendet werden. Außerdem könnte es passieren, dass die Terrorismusbekämpfung vernachlässigt wird, da das Problem zwischenzeitlich unterschätzt wurde. Häufige Terroranschläge führen zu Angst in der Bevölkerung. Damit geht einher, dass die Menschen der Politik aufgrund ihres Scheiterns bei der Terrorismusbekämpfung nicht mehr vertrauen. Es entsteht eine Art Anarchie, weil die Regierung machtlos gegen die Terroristen ist. Sie schafft es nicht, die Zahl der Anschläge einzudämmen und die Terrororganisationen zu zerstören. Im Schlimmsten Fall übernehmen die Terroristen die Macht, indem sie nach und nach staatliche Organe wie z.B. Gerichte einnehmen und somit außer Kraft setzen. In diesem Fall könnten die Terroristen einen eigenen Staat auf Basis ihrer Ideologie gründen, wie es beispielsweise der IS versucht. Quellen: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/verbrechen/terrorbekaempfung/index.html https://www.osce.org/de/countering-terrorism https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/verbrechen/terrorbekaempfung/ pwiedievereintennationenundderterror 100.html https://de.wikipedia.org/wiki/Liste von Terroranschl%C3%A4gen im Jahr 2020 https://www.dw.com/de/zahl-der-terroranschl%C3%A4ge-weltweit-deutlich-gesunken/a-47257133 https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/be/Szenario-trichter.jpg https://www.welt.de/img/politik/ausland/mobile142217605/3942505967-ci1021-w1024/ISIS-Or- Daesh-Militants-Control-Yarmuk-Palestinian-Camp-Damascus.jpg (Bildquelle Panopticum)

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Terrorismus ... umfasst Straftaten, welche das Ziel verfolgen, die Bevölkerung, Organisationen oder eine Regierung einzuschüchtern, zu zerstören oder zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen. Damit sollen die politischen, religiösen oder ideologischen Ziele der Terroristen durchgesetzt werden. coping-Strategien لاسه الله رسول Szenarioentwicklung positiv das Fallbeispiel: Terrororganisation ,,Islamischer Staat" negativ • Verbieten verfassungswidriger Organisationen • Frühzeitige Erkennung möglicher Sicherheitslücken ,,Anti-Terror-Gesetze" Verfolgung und Bestrafung von Terroristen Überwachung von Verdächtigen (Kameras, Telefon...) • Aufklärung in öffentlichen Einrichtungen Sicherung öffentlicher Orte durch bewaffnete Polizisten Zeit IS wird komplett vernichtet IS existiert, ist jedoch keine große Bedrohung mehr IS gewinnt an Stärke, im Nahen Osten entsteht ein Terrorstaat Positives Extremszenario: Durch optimales Anwenden der coping-Strategien wird der Terrorismus stark begrenzt. Der schon geschwächte IS wird durch internationale militärische Zusammenarbeit vernichtet. Damit kann die Terrororganisation keine Anschläge mehr ausüben und die Terrorgefahr durch den Islamischen Staat ist beseitigt. Trendszenario: Der jetzige Zustand bleibt im Großen und Ganzen bestehen. Das internationale Militär schafft es nicht, den IS zu vernichten. Dieser ist trotzdem stark geschwächt und militärisch unterlegen, weshalb er kaum noch eine Bedrohung darstellt. Vom IS geplante Terroranschläge in der westlichen Welt finden kaum noch statt. Negatives Extremszenario: Da der IS zwischenzeitlich geschwächt war, wurde die von der Organisation ausgehende Gefahr unterschätzt. Die militärische Bekämpfung wurde vernachlässigt, weshalb der IS wieder an Stärke gewinnt. Die Terrororganisation erkämpft immer mehr Gebiete im Nahen Osten, die internationalen Mächte sind überfordert. Es wird ein fundamentalistischer Staat gegründet, dessen...

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So kann ein Stützpunkt des Terrorismus verhindert werden, es kommt gar nicht erst zur Radikalisierung von Menschen. Dies kann durch allgemeine Beschlüsse, Regelungen und Gesetze gegen Terror (Anti - Terror - Gesetze) erreicht werden. Diese regeln ebenfalls die Verfolgung und Bestrafung der Terroristen. Ein großer Punkt der Verfolgung ist das rechtzeitige Erkennen von möglichen Sicherheitslücken, die von Terroristen ausgenutzt werden könnten. Eine Überwachungsstrategie für unter Verdacht stehende Personen, sogenannte Gefährder, wäre zum Beispiel Observation, Abhören und Bewachung durch Kameras. Dies erfolgt durch den Nachrichtendienst, speziell eingesetzte Personen oder die Polizei. Eine andere und ebenfalls effektive Strategie ist das Überwachen terroristischer Inhalte im Internet. Dies wurde am 06. Dezember 2018 in einem Beschluss des Innenministerrats der Europäischen Union legalisiert. In vom Terrorismus stark betroffenen Regionen beziehungsweise Staaten sollte die Aufklärung über Terrorismus in Schulen, Kindergärten und anderen (sozialen) Einrichtungen eine Rolle spielen. So wird von Anfang an vor der möglichen Bedrohung gewarnt und dagegen vorgegangen. Ein ausschlaggebender Punkt zur Verbesserung der Kontrollen von Terroristen ist die Verbesserung der Sicherheit von (Reise-) Dokumenten. Eine weitere Maßnahme ist die Sicherung öffentlicher Orte durch bewaffnete Polizisten oder Militär. Diese können im Ernstfall schnell eingreifen und so Todesopfer verhindern. Aktuelle Situation: Terrorismus ist ein sehr aktuelles Thema auf der ganzen Welt, auch hier in in Deutschland. Erst im Februar diesen Jahres kamen bei einem rechtsextremistisch motivierten Anschlag in Hanau 10 Menschen ums Leben. Betrachtet man die Zahlen, werden die meisten Anschläge heutzutage durch den IS, eine salafistische Terrormiliz, verursacht. Die hohen Zahlen sind auf die Gebiete im Nahen Osten zurückzuführen, da der IS dort Krieg führt und somit viele Terroranschläge verübt. Aber auch in der westlichen Welt gibt es vom IS geplante Anschläge, zum Beispiel der Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016. Die Gesamtanzahl an Terroranschlägen hat in den letzten Jahren abgenommen, was größtenteils auf die Schwächung des IS zurückzuführen ist. Trotz der Schwächung und des massiven Gebietsverlustes im Nahen Osten ist der Islamische Staat immer noch die größte und gefährlichste Terrorgruppe und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Die gefährlichsten Länder im Bezug auf Terrorismus waren 2018 Afghanistan auf Platz eins und Syrien auf Platz zwei. Auch nicht zu missachten sind westafrikanische Staaten wie zum Beispiel Nigeria, in welchen sich der IS niedergelassen hat und hier blutige Kämpfe gegen die Armee führt. In Europa nimmt die Zahl der Terroranschläge leicht ab und auch die Zahl der Todesopfer ist über die letzten Jahre stark gesunken. Viele der Terroristen sind Einzeltäter, oft gibt es persönliche Gründe, wie eine psychische Krankheit, für die Tat. Zu Hochzeiten des IS fanden aber auch in Europa einige religiös motivierte Terroranschläge statt, zu denen sich der IS bekannte. Als Beispiel sind hier die Pariser Anschläge vom 13. November 2015 zu nennen, bei denen 130 Menschen starben. Solche großen Massenanschläge kommen aber immer seltener vor, was auch an der deutlich geringeren Anzahl an Todesopfern durch Terrorismus deutlich wird. Auch der rechtsextremistische Terror soll nicht verharmlost werden, denn er ist in den letzten Jahren massiv angestiegen. Szenarioentwicklung: Positives Extremszenario Ein positives Zukunftsszenario entsteht, wenn die Vermeidungsstrategien optimal funktionieren. Durch neue Anti-Terror-Gesetze wird die Prävention von Terroranschlägen erleichtert, Gefährder können umfassend überwacht werden. Da verfassungswidrige Organisationen frühzeitig verboten werden, kommt es gar nicht zur Radikalisierung der Menschen, somit gibt es viel weniger potenzielle Gefährder. Findet doch ein Terroranschlag statt, können bewaffnete Polizisten an öffentlichen Plätzen schnell einschreiten und so Blutbäder verhindern. Insgesamt geht also die Zahl der Terroranschläge stark zurück und auch die Opferzahl sinkt deutlich. Der Terrorismus wird in der Praxis nie komplett vernichtet werden, allerdings wird er aufgrund der positiven Entwicklung ein immer irrelevanteres Thema. Trendszenario Der jetzige Zustand bleibt im Großen und Ganzen bestehen. Es gibt weiterhin Terroranschläge, diese sind jedoch geografisch hauptsächlich auf den Nahen Osten und Afrika beschränkt. Das bedeutet, dass es in der westlichen Welt kaum Terroranschläge gibt. Wenn doch welche stattfinden, handelt es sich meist um Einzeltäter. Da der IS immer weiter geschwächt wird, nehmen die religiös motivierten Terroranschläge auf der ganzen Welt ab. Auch die Gesamtzahl der Anschläge sowie die Opferzahlen sinken. Der Terrorismus als Weltproblem bleibt bestehen, ist jedoch nicht mehr so präsent wie noch vor 10 Jahren. Negatives Extremszenario Das schlimmste Negativszenario im Bezug auf Terrorismus ist eine extreme Häufung der Terroranschläge. Dieser Fall kann auftreten, wenn die coping-Strategien nicht wie gewünscht funktionieren oder falsch angewendet werden. Außerdem könnte es passieren, dass die Terrorismusbekämpfung vernachlässigt wird, da das Problem zwischenzeitlich unterschätzt wurde. Häufige Terroranschläge führen zu Angst in der Bevölkerung. Damit geht einher, dass die Menschen der Politik aufgrund ihres Scheiterns bei der Terrorismusbekämpfung nicht mehr vertrauen. Es entsteht eine Art Anarchie, weil die Regierung machtlos gegen die Terroristen ist. Sie schafft es nicht, die Zahl der Anschläge einzudämmen und die Terrororganisationen zu zerstören. Im Schlimmsten Fall übernehmen die Terroristen die Macht, indem sie nach und nach staatliche Organe wie z.B. Gerichte einnehmen und somit außer Kraft setzen. In diesem Fall könnten die Terroristen einen eigenen Staat auf Basis ihrer Ideologie gründen, wie es beispielsweise der IS versucht. Quellen: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/verbrechen/terrorbekaempfung/index.html https://www.osce.org/de/countering-terrorism https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/verbrechen/terrorbekaempfung/ pwiedievereintennationenundderterror 100.html https://de.wikipedia.org/wiki/Liste von Terroranschl%C3%A4gen im Jahr 2020 https://www.dw.com/de/zahl-der-terroranschl%C3%A4ge-weltweit-deutlich-gesunken/a-47257133 https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/be/Szenario-trichter.jpg https://www.welt.de/img/politik/ausland/mobile142217605/3942505967-ci1021-w1024/ISIS-Or- Daesh-Militants-Control-Yarmuk-Palestinian-Camp-Damascus.jpg (Bildquelle Panopticum)