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Überwindung der deutschen Teilung

Überwindung der deutschen Teilung

 DDR und BRD
Vorgeschichte
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September 1945: Ende des Zweiten Weltkriegs
Siegermächte teilen Deutschland in 4 Besatzungszonen
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DDR und BRD: Vorgeschichte, Wirtschaft, Friedliche Revolution, Mauerfall, Weg zur Einheit, Nachgeschichte (Quelle: hauptsächlich Buch „Geschichte und Geschehen“)

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DDR und BRD Vorgeschichte ● ● ● September 1945: Ende des Zweiten Weltkriegs Siegermächte teilen Deutschland in 4 Besatzungszonen O 1947: Bildung der Bizone (US und GB) O 1949: Bildung der Trizone (US, GB, F) 1947-1989: Kalter Krieg ● O Ursprung der deutschen Teilung 1949: Gründung von BRD (Juni) und DDR (Oktober) Wirtschaftliche Situation Wirtschaft in der BRD Marshallplan: Aufbauprogramm der Vereinigten Staaten Juni 1948: Durchführung der Währungsreform soziale Marktwirtschaft O kapitalistischer Wettbewerb O Ausbau von sozialer Absicherung Strukturwandel: Industrie und Dienstleistung statt Landwirtschaft Wirtschaft in der DDR Kapitalismus gilt als Ursache von Unterdrückung und Gewalt Planwirtschaft nach sowjetischem Muster O Entwicklung der Produktion mit Plänen organisiert Aufbau einer modernen Schwerindustrie als Schlüssel zum Erfolg → sollte leistungsfähiger und gerechter sein Betriebe werden in "Volkseigentum" überführt erhöhte Arbeitsnormen, Verzicht auf viele Konsumgüter 1960er und 1970er als Zeit eines wirtschaftlichen Aufschwungs, von dem allerdings nicht alle profitierten Mangel bei Modernisierung und Ausbau der Industrie benötigten Kredite aus dem Westen später Versuch, Lebensstandard zu steigern verschlechterte Versorgungslage am Rande der Insolvenz 1980er. große wirtschaftliche Probleme in der DDR, welche den Glauben an den sozialistischen Staat beeinflussen wachsende Kluft ● ● ● ● ● DDR-Führung hält eigenen Staat für den "einzig wahrhaft fortschrittlichen" Staat wachsende Auswanderungswelle Notwendigkeit einer Abgrenzung o August 1961: Mauerbau Betonung der Existenz zweier deutscher Staaten ● Annäherung der beiden Staaten ● Kluft wird im Zeichen des Kalten Krieges zunehmend größer ● O Sommer 1950: Spannungen durch Ausbruch des Koreakriegs verstärkt BRD: Beitritt zur NATO (1955), Gründung EWG (1957) Ziel, DDR durch militärische Stärke und erfolgreiche Wirtschaftspolitik anzuziehen BRD erkennt DDR nicht an ● Annäherung nach entspannterer Stimmung nach der...

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Kubakrise (1962) O Verträge, um die Stimmung zu normalisieren Besuche teilweise möglich Aufnahme beider Staaten in die UNO BRD hält am Gedanken einer "Einheit der Nation" fest ab 1969: "neue Ostpolitik": Außenpolitik der BRD strebt nach Ausgleich mit UdSSR 1971: Amtsantritt Honeckers O "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" O O 1975: KSZE Schlussakte 1980er: oppositionelle Gruppen formieren sich 1980er: Wettrüsten unter Reagan große ökonomische Herausforderung für SU Politik Gorbatschows in Polen ● 1980: Bildung der Gewerkschaft Solidarność (Führung durch Lech Walesa) O zentraler Gegenspieler der kommunistischen Staatsführung 1985: Michail Gorbatschow wird zum Generalsekretär O bemüht sich um Politik der Verständigung mit den USA O wendet sich gegen Breschnew-Doktrin 1988: Runder Tisch mit kommunistischer Führung und Solidarność → ersten teilweise freien Wahlen im Ostblock Demokratisierung Einbeziehung aller Werktätigen Demokratie lernen und lehren Menschenrechte erweitern und festigen Kultur der Massen • Meinungsfreiheit, Offenheit O Kritik üben, diskutieren → Glasnost (Offenheit) Polen als Ausgangspunkt eines Wandels als Kontrast: Unterdrückung in China radikale Wirtschaftsreform Dezentralisierung Verbindung von Zentralismus und Selbstverwaltung Selbstständigkeit der Vereinigungen und Betriebe → dem. Leitungssystem Rechte der Arbeitskollektive Kommunismus → Perestroika (Umgestaltung) ● Juni 89: Studentenproteste am "Platz des Himmschlischen Friedens" gewaltsam niedergeschlagen nach Forderung von Reformen Die Jahre 1989/90 in der DDR: Friedliche Revolution ● Kommunalwahlen Mai 1989: Kommunalwahlen in der DDR O Teile der Bevölkerung nehmen offensichtlich gefälschtes Wahlergebnis nicht mehr hin Strafanzeige gegen die Wahlfälscher ● ● ● DDR-Bürger*innen fordern im Herbst 1989 Reformen und Reisefreiheit revolutionäre Welle aus kleinen Protestaktionen wollen Ausreisewelle Sommer 89: Ausreisewelle in die BRD O Abbau der Grenze zwischen Österreich und Ungarn wachsende Opposition ● Demonstranten traumatisiert, Rechte nicht berücksichtigt ● 09.10.89: Leipzig ● KOMMERN! 238 40. Jahrestag der DDR 07.10.1989: Feierlichkeiten erscheinen absurd wegen wachsender Unzufriedenheit Stimmung nur noch weiter angeheizt ● Montagsdemonstrationen seit September 1989 O Selbstbefreiung aus der Diktatur O "40 Jahre sind genug" Bilder der Übergriffe der Polizei durch West-Fernsehen in der ganzen Welt zu sehen Forderung der Bürger*innen: Dialog statt Gewalt O Einheit noch nicht gefordert, Fokus lag auf anderen Dingen GENUSSEN DE fordern TPARTEITAG 89 O sollten mit Gewalt eingedämmt werden O Streitkräfte ziehen sich zurück Vorbereitungen getroffen → 70.000 protestieren zum ersten Mal ungestört politische Lage massiv verändert Oktober 89: Egon Krenz wird Nachfolger Honeckers (SED-Generalsekretär und Staatsratsvorsitzender der DDR) O verspricht Reformen, von der Opposition als lächerlich empfunden 04.11.89: offiziell genehmigt Demonstration auf dem Alexanderplatz (200.000) Mauerfall ● Umschwung der Machtverhältnisse scheint erreicht zu sein ● Machthaber müssen reagieren → 09.11.89: Reiseregelung auf der PK bekannt gegeben O eig. erst ab nächstem Tag und keine komplette Öffnung der Grenzen Unklarheiten Tagesschau: "DDR öffnet Grenzen" O Bürger*innen nicht mehr zu halten, Grenzposten überfordert Mauer fällt ● neue Reiseregelung wird als "Weg des Wandels" betrachtet Entwicklung nach Mauerfall unklar: Weg der Reformen in der DDR elkonferenz JETZT ! die auf das Volk haft! ● November 89: Modrow wird Vorsitzender des Ministerrats Runder Tisch ● Dezember 89: Modrow lädt zu "Rundem Tisch" ein mit Vertreter*innen der Bürgerbewegungen ● O Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftlicher Reformen O demokratischer Sozialismus weiterhin als Leitbild O will keine Vereinigung, nur "Vertragsgemeinschaft" Kohls 10-Punkte-Programm (nicht abgeklärt) Möglichkeit der Vereinigung durch Modrows vorgeschlagene Gemeinschaft verbreitetes Ziel in der DDR: Reformregierung durch Vereinigung Staat mit sozialistischem Grundgedanken und demokratischen Strukturen Volkskammerwahlen (März 1990) ● ersten freien Wahlen nach 40 Jahren SED-Diktatur ● O O Entwurf für eine demokratische Verfassung der DDR Runder Tisch von Ereignissen überholt Perspektive einer schnellen Einheit nimmt konkretere Züge an O Meinungsfreiheit statt Einheitsfront Parteiensystem ähnelt immer mehr dem der BRD ● Opposition fordert am Runden Tisch neues Wahlgesetz, um gleiche, gerechte ● Wahlen zu ermöglichen von Mai auf März vorgezogen O ungünstig für neue Gruppierungen → schlechtes Wahlergebnis West-Parteien greifen massiv ein, Bündnisse gegründet Wahlbeteiligung weit über 90% keine Experimente, wählen nach Vorbild der BRD CDU stärkste Macht O Votum bestätigt Willen nach schneller Einheit Demokratie war in den Gang gebracht worden Der Weg zur Einheit ● zwei Möglichkeiten der Einheit nach Artikeln des Grundgesetzes O Artikel 146: Schaffung einer gemeinsamen, neuen Verfassung Artikel 23: Beitritt der DDR zur BRD › schnellerer Prozess Siegermächte müssen überzeugt werden O zunächst Zweifel ● ● ● ● ● F: Gefährdung des europäischen Gleichgewichts Wiederkehr nationaler Spannungen GB: befürchten wirtschaftliche Dominanz der BRD SU: verärgert über Kohls Vorstoß USA: grundsätzliche Zustimmung O Bedingung: weiter Integration in Europäische Gemeinschaft und NATO Durchbruch: Treffen von Kohl und Gorbatschow O Gorbatschow versichert, dass BRD und DDR alleine über Frage der Einheit entscheiden können sollten September 1990: Ratifizierung des Zwei-plus-Vier-Vertrag wesentliche Schritte zur staatlichen Einheit bereits während der Verhandlungen ○“Vertrag über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion” O Einführung der sozialen Marktwirtschaft in der DDR O Sozialversicherung und D-Mark eingeführt →wirtschaftliche Perspektive für DDR-Bürger*innen › Ausreisewelle schwächen 41438888 ● 20.09.90: Vertrag zur Herstellung der Einheit ● 03.10.90: DDR tritt der BRD bei DDR Staat aufgelöst → nationale Einheit formal vollzogen

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Leitungssystem Rechte der Arbeitskollektive Kommunismus → Perestroika (Umgestaltung) ● Juni 89: Studentenproteste am "Platz des Himmschlischen Friedens" gewaltsam niedergeschlagen nach Forderung von Reformen Die Jahre 1989/90 in der DDR: Friedliche Revolution ● Kommunalwahlen Mai 1989: Kommunalwahlen in der DDR O Teile der Bevölkerung nehmen offensichtlich gefälschtes Wahlergebnis nicht mehr hin Strafanzeige gegen die Wahlfälscher ● ● ● DDR-Bürger*innen fordern im Herbst 1989 Reformen und Reisefreiheit revolutionäre Welle aus kleinen Protestaktionen wollen Ausreisewelle Sommer 89: Ausreisewelle in die BRD O Abbau der Grenze zwischen Österreich und Ungarn wachsende Opposition ● Demonstranten traumatisiert, Rechte nicht berücksichtigt ● 09.10.89: Leipzig ● KOMMERN! 238 40. 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