Grundlagen der Kryptologie und Verschlüsselungsmethoden
Die Kryptologie umfasst drei wesentliche Teilbereiche: Die Steganographie befasst sich mit dem Verstecken von Informationen, sodass die Existenz einer Nachricht verborgen bleibt. Die Kryptographie konzentriert sich auf das Verschlüsseln von Informationen, wobei das Dokument zwar sichtbar, aber nicht lesbar ist. Die Kryptoanalyse beschäftigt sich mit der Entschlüsselung ohne Kenntnis des Schlüssels.
Definition: Die Kryptographie verfolgt drei Hauptziele:
- Vertraulichkeit: Nur berechtigte Personen können das Dokument lesen
- Integrität: Keine unbemerkte Veränderung möglich
- Authentizität: Nachweisbare Herkunft vom tatsächlichen Absender
Bei der monoalphabetischen Verschlüsselung wie der Caesar-Verschlüsselung wird jeder Buchstabe durch einen anderen ersetzt. Der Schlüssel bestimmt dabei die Verschiebung im Alphabet. Diese Methode ist allerdings sehr unsicher, da nur 25 mögliche Schlüssel existieren. Mittels Brute-Force-Attacken oder statistischer Analyse der Buchstabenhäufigkeit lässt sich der Code leicht knacken.
Die polyalphabetische Verschlüsselung wie die Vigenère-Chiffre nutzt mehrere Verschlüsselungsalphabete abwechselnd. Dies macht die Häufigkeitsanalyse schwieriger, bietet aber immer noch Angriffsmöglichkeiten über die Kasiski-Methode. Erst das One-Time-Pad mit einem zufälligen Schlüssel, der so lang wie der Klartext ist, gilt als unknackbar.






