Einordnung der carmina maiora im Catullcorpus
Die carmina maiora (Gedichte 61-68) nehmen eine Sonderstellung in Catulls Werk ein. Im Gegensatz zu den kürzeren Epigrammen handelt es sich um längere, komplexere Gedichte.
Thematisch umfassen die carmina maiora vor allem Hochzeitsgedichte und mythologische Erzählungen. Besonders bekannt ist das Catull carmen 64, das den Mythos von Peleus und Thetis behandelt.
Definition: Carmina maiora - längere Gedichte im Werk Catulls, die sich von den kürzeren Epigrammen abheben
Formal zeichnen sich die carmina maiora durch elaborierte Strukturen und vielfältige Metren aus. Während die Gedichte 65-68 im elegischen Distichon verfasst sind, verwenden 61-64 andere lyrische Versmaße.
Die carmina maiora zeigen Catulls Fähigkeit zu längeren, kunstvollen Kompositionen jenseits der knappen Epigramme. Sie unterstreichen seine Vielseitigkeit als Dichter.





