Seneca: Leben und Philosophie der Stoa
Seneca Leben war geprägt von Höhen und Tiefen. Geboren 4 v. Chr. in Córdoba, Spanien, stammte er aus einer einflussreichen Familie. Sein Vater war ein berühmter Rhetoriker des Römischen Reiches. In seiner Jugend litt Seneca unter gesundheitlichen Problemen, besonders einer schwachen Lunge. Diese Erfahrungen prägten sein späteres philosophisches Denken.
Definition: Die Stoa war eine philosophische Schule, die von Zenon aus Kition um 300 v. Chr. gegründet wurde. Der Name stammt von der bemalten Säulenhalle (Stoa) in Athen, wo die Philosophen lehrten.
Warum wurde Seneca verbannt? Unter Kaiser Caligula wurde er des Ehebruchs mit dessen Schwester beschuldigt und nach Korsika verbannt. Erst nach acht Jahren durfte er zurückkehren und wurde Erzieher des jungen Nero. Als dessen Berater erlebte er seinen politischen Aufstieg und wurde einer der reichsten Männer Roms.
Seneca Todesursache war der erzwungene Selbstmord im Jahr 65 n. Chr. Nach einer Verschwörung gegen Nero wurde er zum Suizid gezwungen. Er starb, ähnlich wie Sokrates, gefasst und philosophierend im Kreise seiner Freunde.











