Folgen und Auswirkungen der Philippischen Reden
Die Philippischen Reden hatten weitreichende Konsequenzen für die römische Politik und für Cicero persönlich. Zunächst schienen sie erfolgreich zu sein:
- Cicero gewann seinen politischen Einfluss zurück
- Antonius wurde durch die Armee des Staates zurückgedrängt
Jedoch nahm die Situation eine unerwartete Wendung, als Octavian das Amt des Konsuls forderte und schließlich ein Triumvirat mit Antonius und Lepidus einging, bekannt als das 2. Triumvirat.
Definition: Ein Triumvirat bezeichnet die Herrschaft eines Bündnisses aus drei mächtigen Männern.
Highlight: Das 2. Triumvirat bestand aus Octavian, Marcus Antonius und Lepidus.
Die Bildung dieses Triumvirats hatte tragische Folgen für Cicero:
- Antonius' Bedingung für das Bündnis war die Beseitigung politischer Gegner
- Cicero wurde auf Proskriptionslisten gesetzt
- Letztendlich wurde Cicero ermordet
Vocabulary: Proskriptionslisten waren Listen mit Namen von politischen Gegnern, die zur Ermordung freigegeben wurden.
Diese Ereignisse zeigen die komplexe und oft gefährliche Natur der römischen Politik in der späten Republik. Ciceros Philippische Reden, obwohl zunächst erfolgreich, führten letztlich zu seinem Untergang, als sich die politischen Allianzen verschoben.



