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Sextus Roscius Prozess

Sextus Roscius Prozess

 Pro Sexto Roscio Amerino (Rede für Sextus Roscius aus Ameria)
- 80 v.Chr.: erste Mordprozessrede Ciceros (Anrede: „iudices“ = „ihr Richter“

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Pro Sexto Roscio Amerino (Rede für Sextus Roscius aus Ameria) - 80 v.Chr.: erste Mordprozessrede Ciceros (Anrede: „iudices“ = „ihr Richter“) - Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr., Konsul 63 v. Chr.) - Sextus Roscius (1. Jh. v. Chr.) aus Ameria (heute Amelia) in Umbrien - Lucius Cornelius Chrysogonus (gest. nach 80 v. Chr.) (Freigelassener Sullas, zuständig für Proskriptionen (die „schwarze Liste", z.B von Machthabern als oppositionell empfunden wurden und kann von jedem ungestraft bzw. sogar für eine Belohnung getötet werden; ihr Eigentum staatlich konfisziert) - Lucius Cornelius Sulla Felix (ca. 138-78 v. Chr.), römischer Politiker, Feldherr und, in den Jahren 82/81 v. Chr., Diktator (letztmals Konsul 80/79 v. Chr.) - Unter Diktatur Sullas (81 v.Chr) wurde der Vater des Sextus Roscius ermordet (Sextus Roscius Major) - Zwei Verwandte des Roscius (Cousins: Magnus und Capito Roscius) schmiedeten Komplott mit Chrysogonus (Günstling Sullas, setzte den Ermordeten posthum auf die Proskriptionsliste) → Grundbesitz vom Staat eingezogen und billig an die Verwandten verkauft - Roscius wäre der Erbe seines Vaters gewesen → um seine eventuellen Ansprüche auszuschalten, klagten Chrysogonus und seine Mitverschwörer ihn des Vatermordes an (Vatermord gleicht Göttermord) → Strafe wäre : ausgepeitscht werden, in Sack mit ausgehungertem Hund u. Schlange und in Tiber geworfen (Qualvoller Tod) - Cicero verteidigte Roscius, legte dar, dass Roscius kein Motiv für den Mord gehabt habe →...

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im Gegensatz zu Verwandten, die das Land an sich bringen wollten. - Cicero überzeugte Richter davon, dass einer von ihnen, Magnus, den Mord in Auftrag gegeben und der andere, Capito, ihn begangen habe - Roscius wurde freigesprochen - Problem: Wer Roscius verteidigte, war gegen Chrysogonus → man legt sich damit indirekt mit Sulla an und musste eventuell um sein Leben fürchten. Die meisten Anwälte lehnten daher das Mandat ab (Cicero war am Anfang seiner Karriere) - nach dem Prozess: Cicero ging zu Studienzwecken nach Griechenland (79-77 v.Chr.).

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