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Zusammenfassung für das Abitur

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Alle prüfungsrelevanten Themen Q1-Q4
Sophie F.
Gymnasium XY Inhaltsverzeichnis.
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Latein GK Zusammenfassung für das Latein-Abitur Alle prüfungsrelevanten Themen Q1-Q4 Sophie F. Gymnasium XY Inhaltsverzeichnis. 1. Erstes Semester (Q1): Römische Gesellschaftsstrukturen 1.1. Die römische Ständegesellschaft.…........... 1.2. Die Frauen im römischen Reich......... 1.3. Die römische Familie ......…... 2. Zweites Semester (Q2): Von der Republik zum Prinzipat....... 2.1. Geschichte von den Gracchen bis Augustus 2.2. Römische Verfassung / Ämterlaufbahn 2.3. Starke politische Einzelpersönlichkeiten 1. Jh. v. Chr. 2.4. Leben und Werk Ciceros......... 2.5. Moralische Krise Roms in der Darstellung Sallusts 2.6. Catilina: Umgang mit der politischen Ausnahmesituation 2.7. Patrizier und homines novi 3.4. Stilmittel............ 3.5. Die Metamorphosen: Inhalt und Aufbau 4. Viertes Semester (Q4): Epikuerismus und Stoa 4.1. Vergleich Epikuerismus - Stoa 4.2. Die drei Bereiche der Philosophie. 4.3. Epikurs Philosophie............. 4.4. Stoische Philosophie....... 2 1 263 13 3. Drittes Semester (Q3): Menschl. und göttl. Schicksal in dichter. Gestaltung........ 42 3.1. Die literarische Gattung des Epos und der Liebeselegie …..... 42 3.2. Vita Ovids und Merkmale der Epoche......... 44 3.3. Die lateinische Prosodie und Metrik ..... 45 16 16 18 21 33 35 38 . 40 7 47 50 52 52 54 55 60 1. Erstes Semester (Q1): Römische Gesellschaftsstrukturen 1.1. Die römische Ständegesellschaft Allgemeine Einteilung Zunächst grundlegende Unterscheidung in zwei Gruppen: Rechtlich Freie (civites ro- mani) und rechtlich Unfreie (servi) Die Gruppe der rechtlich Freien, der Bürger, war wieder unterteilt: In Geburtsadel (nobiles, Patrizier) und Plebejer (Plebs, Nichtadlige). Dazu kamen die liberti (freigelassene Sklaven) und peregrini (freie Bürger fremder Staaten oder Städte); Beide Gruppen hatten nicht alle röm. Bürgerrechte > Wichtiger: Zugehörigkeit zu best. Vermögensklasse; Wichtigstes Unterscheidungs- merkmal für die Zugehörigkeit...

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zum Adel und zu den fünf unteren "Klassen" (classes). Zur Zeit der Republik alle 5 Jahre von einem censor (censere: schätzen), die Zugehö- rigkeit jedes einzelnen Bürgers zu den "classes" festgelegt und seine politischen Rechte bemessen. ➤ Zum Adel im weiteren Sinn gehörten Senatoren (senatores) und "Ritter" (equites). Der römische Bürger ➤ Zur Zeit des 1. Jh. n. Chr. sind alle Bewohner Italiens, sofern frei, römische Bürger. Das beinhaltet, dass sie keine Steuern zahlten, denn Steuern wurden als Tribut auf- gefasst, den nur unterworfene Staaten und Völker den Römern zu zahlen hatten. Ließ sich ein römischer Bürger, ein Kaufmann etwa, in einer Stadt des Reiches au- Berhalb Italiens nieder, so blieb er wie auch seine Nachkommen römischer Bürger. Meist schloss er sich in der Fremde mit anderen Römern zu "Konventen" zusammen. Es gab auch Städte mit römischem Recht außerhalb Italiens, z. B. in Gallien, die zur Ansiedlung entlassener Soldaten gegründet worden waren. Nicht nur steuerlich, auch juristisch genießt der römische Bürger Vorteile gegenüber dem nichtrömischen Reichsbewohner (peregrinus). So kann er nicht von einem Pro- vinzstatthalter, sondern nur von dem kaiserlichen Gericht in Rom zum Tode verur- teilt werden. Minderbemittelte Bürger in Rom erhielten regelmäßig Getreide für ihren Unterhalt Für die Kinder bedürftiger freier Bürger gab es in der Kaiserzeit Unterstützungsfonds (alimentatio) Die Senatoren ➤ Oberste Gesellschaftsschicht der Republik wie der Kaiserzeit war der Senat (Bedeu- tung seit Augustus stark eingeschränkt). ➤ Zum Senat gehörte z. Zt. der Republik jeder, der vorher ein Staatsamt (magistratus) bekleidet hatte 2 am angesehensten waren die Senatoren, die das höchste Staatsamt, das Konsulat, innegehabt hatten (siehe Ämterlaufbahn, S. XX). Sie stammten meistens aus den stadtrömischen Adelsfamilien (Nobilität): kam der Betreffende aus einer einfache- ren, z. B. einer Ritterfamilie, dann bezeichnete man ihn als homo novus (siehe S. XX). In der Kaiserzeit wird er Senat politisch mehr und mehr entmachtet. Die alten Adels- geschlechter sind großenteils ausgestorben oder werden ausgerottet (gerade von den Kaisern). ders als in der Republik kann nur der ein hohes Staatsamt (z. B. das Konsulat) bekleiden, der dem Senatorenstand angehört, die Zugehörigkeit ist also erblich und bezieht sich auf die ganze Familie und nicht nur auf den Amtsträger selbst. ➤ Darüber hinaus kann der Kaiser jemanden zum Senator ernennen, bzw. ihm diesen Rang auch wieder nehmen. Bedingung für die Zugehörigkeit ist ein Vermögen von 1 Million Sesterzen. Der Ritterstand ► M. Pomponius Marcellus ist eques, gehört dem Ritterstand (ordo equester) an, das bedeutet, dass er gesellschaftlich höher steht als ein einfacher römischer Bürger, aber niedriger als ein Senator. In der frühen Kaiserzeit beinhaltete die Zugehörigkeit zum Ritterstand nichts weiter, als dass der Betreffende ein Vermögen von mindestens 400.000 Sesterzen besaß, und das war ein ganz ansehnliches Vermögen. Die Zugehörigkeit zu dieser Art "Geldadel" war, anders als beim Geburtsadel, nicht erblich; der Sohn eines Ritters musste seinerseits wieder das entsprechende Vermö- gen nachweisen, um in den Ritterstand aufgenommen zu werden. Anders als zur Zeit der Republik erfolgte die Ernennung in der Kaiserzeit durch den Kaiser. Die Vorteile dieser Praxis für den Kaiser liegen auf der Hand: Er gewann so eine Schicht reicher freier Bürger (notfalls schenkte er dem entsprechenden Kandi- daten den noch fehlenden Geldbetrag), die ihm verpflichtet war, seine Politik unter- stützte, meist über eine gute Bildung verfügt und aufgrund dieser Vorzüge wichtige Positionen im Heer und in der Zivilverwaltung übernehmen konnte. Die Rolle, die der Ritterstand in der Kaiserzeit spielte, ist ganz verschieden von seiner Bedeutung in der Republik Ritter war ursprünglich, wer im Heeresdienst ein Pferd stellen konnte, also wer grö- Bere Ausgaben für die Landesverteidigung leistet als etwa ein Leichtbewaffneter, der nur Lanze und Schild mitbrachte. Dafür genoss der Ritter ein höheres Ansehen, seine Stimme hatte bei Abstimmun- gen größeres Gewicht (Selbstverständlich stellten auch die nobiles, die politisch führenden Männer, ein Pferd, wenn sie den Heeresdienst ableisteten.) 3 Sklaven Herkunft: Direkt in die Sklaverei geboren o Kinder von zwei Sklaven automatisch Sklaven o Bei einem Kind von Sklavin und Herrn entschied der Herr über das Schicksal Zahlungsunfähige Schuldner o Zahlten durch Sklaverei ihre Schulden ab Kriegsgefangene o Gefangennahme und Verkauf der Geiseln ● ● ● Einsatz: ● Rechte: ● Feldsklaven o durch Aufseher beaufsichtigt 。 wurden gequält und ausgebeutet Haussklaven galten als Sache durften ein eigenes Vermögen besitzen, solang der Herr es zuließ erst die Freigeborenen hatten alle Rechte eines Bürgers Es gab Sklaven, die eigene Sklaven besaßen Rechtlicher Status sagte wenig über die Lebensumstände aus • Sklaverei war legal ● o Gehörte der familia des pater familias an o stand unter Rechtsschutz des pater familias o oft Freilassung oder Testament ● 4

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Nicht nur steuerlich, auch juristisch genießt der römische Bürger Vorteile gegenüber dem nichtrömischen Reichsbewohner (peregrinus). So kann er nicht von einem Pro- vinzstatthalter, sondern nur von dem kaiserlichen Gericht in Rom zum Tode verur- teilt werden. Minderbemittelte Bürger in Rom erhielten regelmäßig Getreide für ihren Unterhalt Für die Kinder bedürftiger freier Bürger gab es in der Kaiserzeit Unterstützungsfonds (alimentatio) Die Senatoren ➤ Oberste Gesellschaftsschicht der Republik wie der Kaiserzeit war der Senat (Bedeu- tung seit Augustus stark eingeschränkt). ➤ Zum Senat gehörte z. Zt. der Republik jeder, der vorher ein Staatsamt (magistratus) bekleidet hatte 2 am angesehensten waren die Senatoren, die das höchste Staatsamt, das Konsulat, innegehabt hatten (siehe Ämterlaufbahn, S. XX). Sie stammten meistens aus den stadtrömischen Adelsfamilien (Nobilität): kam der Betreffende aus einer einfache- ren, z. B. einer Ritterfamilie, dann bezeichnete man ihn als homo novus (siehe S. XX). In der Kaiserzeit wird er Senat politisch mehr und mehr entmachtet. Die alten Adels- geschlechter sind großenteils ausgestorben oder werden ausgerottet (gerade von den Kaisern). ders als in der Republik kann nur der ein hohes Staatsamt (z. B. das Konsulat) bekleiden, der dem Senatorenstand angehört, die Zugehörigkeit ist also erblich und bezieht sich auf die ganze Familie und nicht nur auf den Amtsträger selbst. ➤ Darüber hinaus kann der Kaiser jemanden zum Senator ernennen, bzw. ihm diesen Rang auch wieder nehmen. Bedingung für die Zugehörigkeit ist ein Vermögen von 1 Million Sesterzen. Der Ritterstand ► M. Pomponius Marcellus ist eques, gehört dem Ritterstand (ordo equester) an, das bedeutet, dass er gesellschaftlich höher steht als ein einfacher römischer Bürger, aber niedriger als ein Senator. In der frühen Kaiserzeit beinhaltete die Zugehörigkeit zum Ritterstand nichts weiter, als dass der Betreffende ein Vermögen von mindestens 400.000 Sesterzen besaß, und das war ein ganz ansehnliches Vermögen. Die Zugehörigkeit zu dieser Art "Geldadel" war, anders als beim Geburtsadel, nicht erblich; der Sohn eines Ritters musste seinerseits wieder das entsprechende Vermö- gen nachweisen, um in den Ritterstand aufgenommen zu werden. Anders als zur Zeit der Republik erfolgte die Ernennung in der Kaiserzeit durch den Kaiser. Die Vorteile dieser Praxis für den Kaiser liegen auf der Hand: Er gewann so eine Schicht reicher freier Bürger (notfalls schenkte er dem entsprechenden Kandi- daten den noch fehlenden Geldbetrag), die ihm verpflichtet war, seine Politik unter- stützte, meist über eine gute Bildung verfügt und aufgrund dieser Vorzüge wichtige Positionen im Heer und in der Zivilverwaltung übernehmen konnte. Die Rolle, die der Ritterstand in der Kaiserzeit spielte, ist ganz verschieden von seiner Bedeutung in der Republik Ritter war ursprünglich, wer im Heeresdienst ein Pferd stellen konnte, also wer grö- Bere Ausgaben für die Landesverteidigung leistet als etwa ein Leichtbewaffneter, der nur Lanze und Schild mitbrachte. Dafür genoss der Ritter ein höheres Ansehen, seine Stimme hatte bei Abstimmun- gen größeres Gewicht (Selbstverständlich stellten auch die nobiles, die politisch führenden Männer, ein Pferd, wenn sie den Heeresdienst ableisteten.) 3 Sklaven Herkunft: Direkt in die Sklaverei geboren o Kinder von zwei Sklaven automatisch Sklaven o Bei einem Kind von Sklavin und Herrn entschied der Herr über das Schicksal Zahlungsunfähige Schuldner o Zahlten durch Sklaverei ihre Schulden ab Kriegsgefangene o Gefangennahme und Verkauf der Geiseln ● ● ● Einsatz: ● Rechte: ● Feldsklaven o durch Aufseher beaufsichtigt 。 wurden gequält und ausgebeutet Haussklaven galten als Sache durften ein eigenes Vermögen besitzen, solang der Herr es zuließ erst die Freigeborenen hatten alle Rechte eines Bürgers Es gab Sklaven, die eigene Sklaven besaßen Rechtlicher Status sagte wenig über die Lebensumstände aus • Sklaverei war legal ● o Gehörte der familia des pater familias an o stand unter Rechtsschutz des pater familias o oft Freilassung oder Testament ● 4