Grundlagen der Zuordnungen
Bei proportionalen Zuordnungen steigen oder sinken beide Werte im gleichen Verhältnis. Wenn sich ein Wert verdoppelt, verdoppelt sich auch der andere. Wenn du zum Beispiel 4 Hefte für 3€ kaufst, kosten 8 Hefte 6€.
Bei antiproportionalen Zuordnungen ist es genau umgekehrt: Wenn ein Wert größer wird, wird der andere kleiner. Das siehst du etwa bei Arbeit: Wenn 6 Arbeiter eine Aufgabe in 10 Tagen erledigen, schaffen 12 Arbeiter dieselbe Aufgabe in nur 5 Tagen.
Um eine Tabelle zu ergänzen, musst du zuerst erkennen, um welche Zuordnung es sich handelt. Bei proportionalen Zuordnungen multiplizierst du mit demselben Faktor. Bei antiproportionalen Zuordnungen multiplizierst du mit dem Kehrwert.
💡 Merkhilfe: Bei proportionalen Zuordnungen kannst du immer den Wert für x=1 berechnen (das nennt man den Proportionalitätsfaktor). Alle anderen Werte ergeben sich dann durch Multiplikation mit diesem Faktor.
Um die Zuordnungsvorschrift anzugeben, berechnest du für proportionale Zuordnungen y = k·x und für antiproportionale Zuordnungen y = k/x, wobei k eine konstante Zahl ist.







