Symmetrie ganzrationaler Funktionen
Dieser Abschnitt behandelt die verschiedenen Arten von Symmetrie, die bei ganzrationalen Funktionen auftreten können, und wie man sie rechnerisch nachweisen kann.
- Achsensymmetrie zur y-Achse: Eine Funktion ist achsensymmetrisch zur y-Achse, wenn f = f für alle x gilt.
Highlight: Achsensymmetrie zur y-Achse tritt auf, wenn eine ganzrationale Funktion nur gerade Exponenten hat.
Example: f = 0.5x⁴ - 2x² + 1 ist achsensymmetrisch zur y-Achse.
- Punktsymmetrie zum Ursprung: Eine Funktion ist punktsymmetrisch zum Ursprung, wenn f = -f für alle x gilt.
Highlight: Punktsymmetrie zum Ursprung tritt auf, wenn eine ganzrationale Funktion nur ungerade Exponenten hat und kein absolutes Glied besitzt.
Example: g = x³ - 3x ist punktsymmetrisch zum Ursprung.
- Keine Symmetrie: Wenn eine Funktion sowohl gerade als auch ungerade Exponenten enthält, liegt in der Regel keine Symmetrie vor.
Example: h = x² - 3x + 1 weist keine Symmetrie auf.
Der rechnerische Nachweis der Symmetrie erfolgt durch Einsetzen von -x in die Funktionsgleichung und Überprüfen, ob die resultierende Gleichung der ursprünglichen entspricht (für Achsensymmetrie) oder ihr Negatives ergibt (für Punktsymmetrie).
Diese Symmetrieeigenschaften sind wichtig für das Verständnis und die Analyse des Verhaltens ganzrationaler Funktionen und können bei der Skizzierung von Graphen hilfreich sein.




