Grundlagen der Stochastik und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Bei der Stochastik Abitur Aufgaben spielen diskrete Zufallsgrößen eine zentrale Rolle. Eine diskrete Zufallsgröße X kann bei wiederholten Versuchen unter gleichen Bedingungen nur bestimmte, endlich viele Werte annehmen.
Definition: Eine Wahrscheinlichkeitsverteilung beschreibt die Zuordnung von Wahrscheinlichkeiten zu allen möglichen Ereignissen eines Zufallsexperiments.
Ein klassisches Beispiel ist das zweimalige Drehen eines Glücksrads mit den Farben rot und blau. Die Ergebnismenge S = {rr, rb, br, bb} enthält alle möglichen Kombinationen. Die Wahrscheinlichkeiten lassen sich mithilfe eines Baumdiagramms systematisch ermitteln, wobei die Produktregel zur Berechnung der Pfadwahrscheinlichkeiten verwendet wird.
Der Erwartungswert E(X) ist dabei von besonderer Bedeutung für die Binomialverteilung Mathe Abitur. Er gibt an, welcher Wert für X im Durchschnitt auf lange Sicht zu erwarten ist und berechnet sich durch: E(X) = x₁·P + x₂·P + ... + xₙ·P
Beispiel: Bei einem Glücksspiel mit 1€ Einsatz erhält man bei einmal blau den Einsatz zurück, bei zweimal blau 5€ und bei keinem blau verliert man den Einsatz. Der Erwartungswert berechnet sich aus: E(X) = -1·9/16 + 0·6/16 + 4·1/16 = -0,25€











































