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Der Gregorianische Choral

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 Gregorianik - Der Gregorianische Choral
Laut der Legende Papst Gregor I. (540 – 604) vom heiligen Geist eingegeben
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Gregorianik - Der Gregorianische Choral Laut der Legende Papst Gregor I. (540 – 604) vom heiligen Geist eingegeben Weiße Taube als Symbol dafür Älteste Musikhandschrift von den karolingischen Mönchen um 860 ist nicht zu entziffern, da es sich nur um schriftliche ,,Winke" handelt Um das Jahr 1000 wurde die diastematische und adiastematische Neumenschrift entwickelt Reine Vokalmusik als Abgrenzung zu der reichen Kultur der heidnischen Völker „una voce distentes“ - Wie mit einer Stimme sprechend Christliche Gottesdienste lehnten sich an den jüdischen Sabbat an Singen von Psalmen Antwort der Gläubigen auf den Vorsänger mit einem Refrain (Responsum) antiphonaler Gesang kam dazu (gegenstimmig = wechselchörig) Jubilus: wortlose Melodie Hymne: strophisch aus 4 kurzen Versen angelegter Text, Melodie ist liedartig angelegt Jubilus im Hochmittelalter nur recht kurzlebig, Hymne hält sich in ihrer Struktur bis heute Nach Auflösung der spätantiken Zivilisation entwickelten die einzelnen Gemeinden ihre eigene Choraltradition 530: Benedikt von Nursia stellt Regeln für den Gottesdienst auf 600: Endgültige Formung durch Papst Gregor I Musikalische Überarbeitung der Melodien im 7. Jhd. (nicht durch Gregor I) um eine Straffung/prägnante Profilierung zu erreichen Verbindliche musikalische Sprache der westlateinischen Kirche im Mittelalter, da der Papst sich als Oberhaupt Durchsetzte Einrichtung von Sängerschulen „Schola cantorum“ (in Metz, Fulda, Tours, St. Gallen) Germanischer Choraldialekt wies auch Terzsprünge auf, der „offizielle" romanische Dialekt nur einzelne Tonschritte Im 11. Jhd. wurden alle Töne der Melodie in ungefähr gleich langen...

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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