2. Ungleichförmige Bewegung und Beschleunigung
Ungleichförmige Bewegungen sind dadurch gekennzeichnet, dass in verschiedenen Zeitabschnitten unterschiedliche Wegstrecken zurückgelegt werden. Wenn sich die Geschwindigkeit ändert, spricht man von einer beschleunigten Bewegung. Wichtig zu beachten ist, dass auch das Bremsen physikalisch als eine Beschleunigung betrachtet wird.
Definition: Die Beschleunigung (a) gibt an, wie groß die Geschwindigkeitsänderung (Δv) in einer bestimmten Zeit (Δt) ist. Die Formel lautet: a = Δv / Δt.
Highlight: Bei einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung ist die Geschwindigkeitszunahme oder -abnahme in gleichen Zeitabschnitten immer gleich groß.
Das Geschwindigkeit-Zeit-Diagramm einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung zeigt eine ansteigende Gerade. Bei einer negativen Beschleunigung (Bremsen) fällt die Gerade ab.
Example: Ein Beispiel für eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung ist ein Auto, das aus dem Stand heraus anfährt und gleichmäßig schneller wird.
Die Bewegungsarten lassen sich weiter unterteilen in:
- Gleichförmige Bewegung
- Ungleichförmige Bewegung
- Beschleunigt (gleichmäßig oder ungleichmäßig)
- Verzögert (gleichmäßig oder ungleichmäßig)
Vocabulary:
- Translation: Geradlinige Bewegung eines Körpers
- Rotation: Drehbewegung eines Körpers um eine Achse
Wichtige Formeln für die Berechnung von Bewegungen sind:
- v = Δs / Δt (Geschwindigkeit)
- s = v * t (Weg)
- a = Δv / Δt (Beschleunigung)
Highlight: Bei der Umrechnung von Geschwindigkeiten gilt:
- Von km/h in m/s: Zahlenwert durch 3,6 dividieren
- Von m/s in km/h: Zahlenwert mit 3,6 multiplizieren
Diese Grundlagen der Kinematik bilden die Basis für das Verständnis komplexerer Bewegungen in der Physik und finden Anwendung in vielen Bereichen des Alltags und der Technik.