Hygiene in der Praxis
Hygiene bedeutet Sauberkeit in der Praxis - und das ist überlebenswichtig für Patienten! Du musst deine Hände vor und nach jeder Patientenbehandlung desinfizieren und alle Oberflächen gründlich säubern.
Zu den wichtigsten Hygienemaßnahmen gehören: Liegen reinigen, Hände desinfizieren, Papier auf den Liegen regelmäßig wechseln, Handschuhe immer wechseln und benutzte Kanülen sofort entsorgen. Diese Routine rettet Leben!
Eine Infektion entsteht durch Bakterien, die aktiv deinen Körper angreifen. Kontamination bedeutet, dass etwas nicht mehr keimfrei ist - dann wird eine Infektion möglich. Die Infektionskette startet beim Erreger (Mensch oder Tier), führt über winzige Mikroorganismen als Übertragungsweg zu Infektionskrankheiten wie Erkältung oder Grippe.
Merke dir: Hygiene ist deine erste und wichtigste Verteidigungslinie gegen Krankheiten!
Hygiene umfasst alle Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit. Vor allem geht es um Prävention (Vorbeugung) von Infektionskrankheiten. Die Gesundheitswissenschaft unterscheidet verschiedene Bereiche: Psychohygiene (Gesundhaltung der Seele), Sozialhygiene (Gesundhaltung der Menschen) und Umwelthygiene (Gesundhaltung der Umwelt).
Praktische Beispiele zeigen dir den Alltag: Psychohygiene bedeutet ausreichend Schlaf und Gespräche mit Freunden. Sozialhygiene fördert soziale Kontakte und bekämpft Sucht wie Alkohol oder Drogen. Umwelthygiene sorgt für richtige Mülltrennung und sauberes Trinkwasser.