Philosophie /

Aristoteles Nikomatische Ethik

Aristoteles Nikomatische Ethik

user profile picture

Jiji

19 Followers
 

Philosophie

 

11/12/13

Lernzettel

Aristoteles Nikomatische Ethik

 Aristoteles moralphilosophische Position ist als eudämonistische Ethik zu charakterisieren:
Alles, was wir denken und tun, hat ein Ziel (te

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

133

die wichtigsten Informationen zu Aristoteles Nikomatische Ethik

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Aristoteles moralphilosophische Position ist als eudämonistische Ethik zu charakterisieren: Alles, was wir denken und tun, hat ein Ziel (teleologisches Weltbild). • Das letzte Ziel menschlichen Strebens (um seiner selbst willen erstrebtes Endziel) ist auch das höchste Gut für ihn. Aristoteles geht somit von der Sinnhaftigkeit menschlichen Strebens auf Zwecke und Ziele aus .• Als dieses höchste Gut wird die Glückseligkeit. (Eudaimonia), angesehen. Der Mensch ist somit ein nach Glück strebendes Wesen. Glück ist daher keine Täuschung oder Illusion, sondern ein für den Menschen erreichbares Ziel, das auf der Grundlage empirischer" Beobachtung der Menschen erreichbar ist PHILOSOPHIE .. An den drei Lebensformen (Leben des Genusses, politische Lebensform, betrachtende Lebensform) kann man ablesen, worin Menschen ihre Glückseligkeit suchen. aristoteles nikomatische ethik • Bei der genaueren Betrachtung des Menschen erkennt man, dass die ihm wesenhafte Tüchtigkeit als rationale .Seelentätigkeit verstanden werden muss, aus der das höchste Gut entsprechend am besten gewonnen werden. kann. Der rein genussorientierte Glücksbegriff wird als tierisch Lebensform verworfen; dies bedeutet, dass Aristoteles' Begriff der Glückseligkeit ethische Anforderungen (Lebensformen, Tugend) enthält • Glückseligkeit kann so mit ,,tugendgemäßer Tätigkeit der Seele" übersetzt werden, welche dem Menschen durch Lernen oder Gewöhnung erreichbar ist Gut handeln (eupraktein) • Diese Tugend zeigt sich als die Mitte zwischen den zwei Schlechtigkeiten des Zuwenig oder Zuviel. Wie lässt sich gutes Handeln bestimmen Indem jeder Mensch der speziellen Tätigkeit.nachgeht, die...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

für ihn essentiell ist Kritik: Glück besteht nicht in einem von Trieben und Leidenschaften abhängigen Leben, was völlig sklaven artig" und animalisch wäre Eudaimonia Gut befinden - körperliche Güter. (Gesundheit). materielle Güter (Geld, Besitz) - äußere Erscheinungsform Kritik: Das Streben nach Ehre bedeutet eine unselbstständiger Haltung, da man dabei der Anerkennung und Meinung anderer abhängig ist; zudem verweist der Wert der Ehre auf einen höheren Wert: die Tugend; sie ist überhaupt erst der Grund, weshalb man Lob spendet Verstandes Tugend (dianoetische Tugend) Nikomatische Ethik - Aristoteles geht der Frage nach, wie man handeln soll, um glücklich zu werden das Mittlere ermitteln (Wissenschaft, Kunst) - Zentrale Frage: welche Werte und Güter sind den Menschen wichtig und welches das höchste Gut sei? Tugend => Glück (Eudamonia), ein gelungenes / erfülltes Leben zu führen Sittliche Tugend. .(ethische Tugend) Affekte und Handlungen Aristoteles unterteilt die Lebensformen in insgesamt drei Abschnitte. a) Genuss → tierisch sehr geringer Wert > Focus auf sich selbst b) Leben im Dienst des Staates → edle und aktive Naturen von mittlerem Wert > Focus auch noch auf andere. Hingabe an die Philosophie größten Wert. > Focus auf die ganze Menschheit Die philosophische Lebensform ist höherwertig und die beste: . 1. Das Wirken des philosophischen Geistes ist am stärksten mit „Lust" verbunden, also nicht die körperlich-sinnliche Lust, sondern das Glück, das aus der Verstandes tätigkeit bzw. aus der Erfüllung von kognitiven Bedürfnissen erwächst. Diese Art von Lust ist gleichsam eine Belohnung für den richtigen" Gebrauch des menschlichen Intellekts. 2. Der Philosophierende ist nicht auf andere Menschen oder äußere Objekte angewiesen: Die Theorie ist autark, d. h. Sie genügt sich selbst. Dabei bezeichnet Autarkie nicht persönliche Bedürfnis losigkeit oder wirtschaftliche Unabhängigkeit, sondern ein in sich sinnvolles Leben. Daraus erwächst Eudämonie. Eudämonismus Der Eudämonismus ist eine ethische Grund position, die die Glückseligkeit (altgr. eudaimonia) als das höchste Ziel erachtet. Nach Aristoteles wird der Mensch nur dann glücklich, wenn er seinem spezifischen Wesen, der Vernunft, entspricht. Die höchste Form der Glückseligkeit liegt daher in der Einsicht (altgr. theoriá, wörtlich: Betrachtung), wie sie im Philosophieren gegeben ist. Vollkommene Einsicht wäre aber göttlich und ist somit für den Menschen ur ansatzweise erreichbar. Der zweitbeste Weg zur Glückseligkeit besteht in der Ausübung ethischer Tugenden. Tugend Aristoteles versteht unter einer Tugend eine feste Grundhaltung, die durch die Vernunft bestimmt. und durch Übung bzw. Erziehung erworben wird. Die Tugend zielt auf die Mitte (altgr. mesótes), das Beste zwischen den falschen Extremen des Übermaßes und des Mangels. So stellt die Tugend der Großzügigkeit die Mitte zwischen den Extremen Verschwendung und Geiz dar. Die Mitte darf allerdings nicht als arithmetisch eindeutig. bestimmbar verstanden werden, sondern ist. subjektiv und situationsabhängig. höchste Form der Glückseligkeit ein Leben in reiner Theorie (bios theoretikos) Theorie ermöglicht richtige Einsicht sittliches Handeln erfolgt aufgrund richtiger Einsicht Ein Endziel muss es geben, da ohne dieses alles Streben und Handeln leer und sinnlos wäre EUDÄMONISMUS zweitbester Weg zur Glückseligkeit Extrem des Zuwenigs (Mangel) ein tugendhaftes Leben Tugend (arete) ist die Mitte zwischen zwei Schlechtigkeiten Tugend (areté) Extrem des Zuviels (Übermaß) Güter wie Lust, Ehre, Vernunft oder Tugend stellen natürlich auch Handlungsziele dar, dienen letztlich jedoch der Glückseligkeit - sie können deshalb kein Endziel sein.

Philosophie /

Aristoteles Nikomatische Ethik

Aristoteles Nikomatische Ethik

user profile picture

Jiji

19 Followers
 

Philosophie

 

11/12/13

Lernzettel

Aristoteles Nikomatische Ethik

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Aristoteles moralphilosophische Position ist als eudämonistische Ethik zu charakterisieren:
Alles, was wir denken und tun, hat ein Ziel (te

App öffnen

Teilen

Speichern

133

Kommentare (1)

T

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

die wichtigsten Informationen zu Aristoteles Nikomatische Ethik

Ähnliche Knows

3

Aristoteles

Know Aristoteles thumbnail

314

 

12/13

1

Aristoteles Postition

Know Aristoteles Postition thumbnail

54

 

11/12/13

1

Vergleich zwischen Aristoteles und Epikur

Know Vergleich zwischen Aristoteles und Epikur  thumbnail

158

 

11/9/10

Aristoteles

Know Aristoteles thumbnail

132

 

11/12/13

Mehr

Aristoteles moralphilosophische Position ist als eudämonistische Ethik zu charakterisieren: Alles, was wir denken und tun, hat ein Ziel (teleologisches Weltbild). • Das letzte Ziel menschlichen Strebens (um seiner selbst willen erstrebtes Endziel) ist auch das höchste Gut für ihn. Aristoteles geht somit von der Sinnhaftigkeit menschlichen Strebens auf Zwecke und Ziele aus .• Als dieses höchste Gut wird die Glückseligkeit. (Eudaimonia), angesehen. Der Mensch ist somit ein nach Glück strebendes Wesen. Glück ist daher keine Täuschung oder Illusion, sondern ein für den Menschen erreichbares Ziel, das auf der Grundlage empirischer" Beobachtung der Menschen erreichbar ist PHILOSOPHIE .. An den drei Lebensformen (Leben des Genusses, politische Lebensform, betrachtende Lebensform) kann man ablesen, worin Menschen ihre Glückseligkeit suchen. aristoteles nikomatische ethik • Bei der genaueren Betrachtung des Menschen erkennt man, dass die ihm wesenhafte Tüchtigkeit als rationale .Seelentätigkeit verstanden werden muss, aus der das höchste Gut entsprechend am besten gewonnen werden. kann. Der rein genussorientierte Glücksbegriff wird als tierisch Lebensform verworfen; dies bedeutet, dass Aristoteles' Begriff der Glückseligkeit ethische Anforderungen (Lebensformen, Tugend) enthält • Glückseligkeit kann so mit ,,tugendgemäßer Tätigkeit der Seele" übersetzt werden, welche dem Menschen durch Lernen oder Gewöhnung erreichbar ist Gut handeln (eupraktein) • Diese Tugend zeigt sich als die Mitte zwischen den zwei Schlechtigkeiten des Zuwenig oder Zuviel. Wie lässt sich gutes Handeln bestimmen Indem jeder Mensch der speziellen Tätigkeit.nachgeht, die...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

für ihn essentiell ist Kritik: Glück besteht nicht in einem von Trieben und Leidenschaften abhängigen Leben, was völlig sklaven artig" und animalisch wäre Eudaimonia Gut befinden - körperliche Güter. (Gesundheit). materielle Güter (Geld, Besitz) - äußere Erscheinungsform Kritik: Das Streben nach Ehre bedeutet eine unselbstständiger Haltung, da man dabei der Anerkennung und Meinung anderer abhängig ist; zudem verweist der Wert der Ehre auf einen höheren Wert: die Tugend; sie ist überhaupt erst der Grund, weshalb man Lob spendet Verstandes Tugend (dianoetische Tugend) Nikomatische Ethik - Aristoteles geht der Frage nach, wie man handeln soll, um glücklich zu werden das Mittlere ermitteln (Wissenschaft, Kunst) - Zentrale Frage: welche Werte und Güter sind den Menschen wichtig und welches das höchste Gut sei? Tugend => Glück (Eudamonia), ein gelungenes / erfülltes Leben zu führen Sittliche Tugend. .(ethische Tugend) Affekte und Handlungen Aristoteles unterteilt die Lebensformen in insgesamt drei Abschnitte. a) Genuss → tierisch sehr geringer Wert > Focus auf sich selbst b) Leben im Dienst des Staates → edle und aktive Naturen von mittlerem Wert > Focus auch noch auf andere. Hingabe an die Philosophie größten Wert. > Focus auf die ganze Menschheit Die philosophische Lebensform ist höherwertig und die beste: . 1. Das Wirken des philosophischen Geistes ist am stärksten mit „Lust" verbunden, also nicht die körperlich-sinnliche Lust, sondern das Glück, das aus der Verstandes tätigkeit bzw. aus der Erfüllung von kognitiven Bedürfnissen erwächst. Diese Art von Lust ist gleichsam eine Belohnung für den richtigen" Gebrauch des menschlichen Intellekts. 2. Der Philosophierende ist nicht auf andere Menschen oder äußere Objekte angewiesen: Die Theorie ist autark, d. h. Sie genügt sich selbst. Dabei bezeichnet Autarkie nicht persönliche Bedürfnis losigkeit oder wirtschaftliche Unabhängigkeit, sondern ein in sich sinnvolles Leben. Daraus erwächst Eudämonie. Eudämonismus Der Eudämonismus ist eine ethische Grund position, die die Glückseligkeit (altgr. eudaimonia) als das höchste Ziel erachtet. Nach Aristoteles wird der Mensch nur dann glücklich, wenn er seinem spezifischen Wesen, der Vernunft, entspricht. Die höchste Form der Glückseligkeit liegt daher in der Einsicht (altgr. theoriá, wörtlich: Betrachtung), wie sie im Philosophieren gegeben ist. Vollkommene Einsicht wäre aber göttlich und ist somit für den Menschen ur ansatzweise erreichbar. Der zweitbeste Weg zur Glückseligkeit besteht in der Ausübung ethischer Tugenden. Tugend Aristoteles versteht unter einer Tugend eine feste Grundhaltung, die durch die Vernunft bestimmt. und durch Übung bzw. Erziehung erworben wird. Die Tugend zielt auf die Mitte (altgr. mesótes), das Beste zwischen den falschen Extremen des Übermaßes und des Mangels. So stellt die Tugend der Großzügigkeit die Mitte zwischen den Extremen Verschwendung und Geiz dar. Die Mitte darf allerdings nicht als arithmetisch eindeutig. bestimmbar verstanden werden, sondern ist. subjektiv und situationsabhängig. höchste Form der Glückseligkeit ein Leben in reiner Theorie (bios theoretikos) Theorie ermöglicht richtige Einsicht sittliches Handeln erfolgt aufgrund richtiger Einsicht Ein Endziel muss es geben, da ohne dieses alles Streben und Handeln leer und sinnlos wäre EUDÄMONISMUS zweitbester Weg zur Glückseligkeit Extrem des Zuwenigs (Mangel) ein tugendhaftes Leben Tugend (arete) ist die Mitte zwischen zwei Schlechtigkeiten Tugend (areté) Extrem des Zuviels (Übermaß) Güter wie Lust, Ehre, Vernunft oder Tugend stellen natürlich auch Handlungsziele dar, dienen letztlich jedoch der Glückseligkeit - sie können deshalb kein Endziel sein.