Michael Pauens Theorie der Handlungsarten
Michael Pauen präsentiert eine differenzierte Sichtweise auf menschliche Handlungen, indem er drei Arten unterscheidet: zufällige Handlungen, Handlungen unter Zwang und freie Handlungen. Er betont, dass nur bei freien Handlungen der Handelnde Verantwortung für sein Tun trägt. Pauen definiert eine freie Handlung als eine, bei der eine Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten besteht und die Person selbstbestimmt ist.
John Hospers argumentiert hingegen, dass durch den wissenschaftlichen Fortschritt immer mehr Kausalzusammenhänge nachgewiesen werden, wodurch zukünftige Ereignisse und menschliche Handlungen zunehmend vorhersagbar werden. Er behauptet, dass die Unvorhersehbarkeit nicht auf der Unmöglichkeit der Bestimmbarkeit beruht, sondern auf der Komplexität und Vielzahl der Einflussfaktoren.
Beispiel: Pauen erklärt, dass Selbstbestimmung bedeutet, dass personale Merkmale und Präferenzen eine Handlung zu "meiner" Handlung machen. Dies illustriert seine Auffassung von Willensfreiheit.
Vokabular: Freier Wille Kant - Obwohl Kant in diesem Abschnitt nicht direkt erwähnt wird, ist seine Vorstellung vom freien Willen als Grundlage moralischen Handelns relevant für Pauens Konzept der Verantwortung bei freien Handlungen.





