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27. Jan. 2026

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Erkenntnistheorie: Einfache Erklärungen und Beispiele zu Kant, Platon und Skeptizismus

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02.11.21

# philosophie

Meinen Glauben - Wissen

> Begriffsdefinitionen nach Kant

- Meinen ein subjektiv & objektiv unzureichendes

Erkenntnistheoretische Ansätze: Rationalismus und Empirismus

In der Erkenntnistheorie stehen sich zwei Hauptströmungen gegenüber: der Rationalismus und der Empirismus.

Definition: Der Rationalismus behauptet, dass Erkenntnis nur durch Vernunft bzw. Verstandesleistung möglich ist. Der Empirismus hingegen betont, dass Erkenntnis Sinneseindrücke, Erfahrungen, Wahrnehmungen oder Beobachtungen benötigt.

Immanuel Kant (1724-1804) vertrat einen Mittelweg zwischen diesen beiden Positionen, den er als Kritizismus bezeichnete. Er unterschied zwischen zwei Arten von Wissen:

Vocabulary: "Wissen a priori" ist Wissen, dessen Gültigkeit nicht von Erfahrungen oder Beobachtungen abhängt, sondern durch logisches Denken erschlossen werden kann. "Wissen a posteriori" hingegen ist Wissen, dessen Gültigkeit durch Erfahrungen, Experimente oder Beobachtungen gewonnen oder geprüft werden muss.

Kant identifizierte zwei Grundquellen der Erkenntnis:

  1. Sinnlichkeit (Anschauung): Das Empfangen von Vorstellungen, wobei der Gegenstand gegeben wird.
  2. Verstand (Begriffe): Die Spontaneität der Begriffe, wobei Vorstellungen gedacht werden.

Quote: Kant fasste dies in seinem berühmten Satz zusammen: "Gedanken ohne Anschauung sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind."

Kant widersprach damit teilweise Descartes' Annahme eines Selbstbewusstseins ohne Bezug zur Außenwelt, stimmte ihm aber zu, dass angeborene Ideen und Vernunft wichtig für die Erkenntnis sind. Gleichzeitig widersprach er Hume in Bezug auf die Kausalität, stimmte ihm aber zu, dass alle Erkenntnis mit der Erfahrung beginnt.

# 12/11
02.11.21

# philosophie

Meinen Glauben - Wissen

> Begriffsdefinitionen nach Kant

- Meinen ein subjektiv & objektiv unzureichendes

René Descartes und John Locke: Rationalismus vs. Empirismus

René Descartes (1596-1650), ein Vertreter des Rationalismus, ist bekannt für seinen Ausspruch:

Quote: "Ich denke, also bin ich."

Descartes entwickelte den methodischen Zweifel, bei dem er alles in Frage stellte, was bezweifelt werden konnte. Er argumentierte, dass selbst wenn alles eine Täuschung wäre, die Tatsache des eigenen Denkens und damit der eigenen Existenz nicht geleugnet werden könne.

Highlight: Descartes entwarf eine Ideenlehre, nach der der Mensch angeborene Ideen besitzt, die unabhängig von Wahrnehmung existieren und rein geistige Akte sind.

Im Gegensatz dazu vertrat John Locke (1632-1704), ein Vertreter des Empirismus, die Ansicht:

Quote: "Wirklichkeit ist Sinneswahrnehmung."

Locke ging davon aus, dass der Geist bei der Geburt leer ist (tabula rasa) und alle Ideen aus der Erfahrung stammen. Er unterschied zwischen zwei Arten von Erfahrungen:

  1. Sensations: Wahrnehmungen der Außenwelt durch unsere Sinne
  2. Reflections: Beobachtungen der eigenen inneren Operationen wie Denken, Fühlen oder Glauben

Highlight: Locke argumentierte, dass diese Wahrnehmungen das Material des Geistes bilden und durch Denkoperationen oder Fantasie zusammengesetzt werden können.

Beide Ansätze haben ihre Stärken und Schwächen. Während Descartes' Ansatz als unwiderlegbar und zielführend gilt, kann er zu ständigem Zweifel führen und ist im Alltag schwer anwendbar. Lockes Ansatz ist alltagstauglicher, aber anfällig für Sinnestäuschungen.

# 12/11
02.11.21

# philosophie

Meinen Glauben - Wissen

> Begriffsdefinitionen nach Kant

- Meinen ein subjektiv & objektiv unzureichendes

David Hume: Erfahrung und Skeptizismus in der Erkenntnistheorie

David Hume (1711-1776) vertrat einen empirischen Ansatz in der Erkenntnistheorie und betonte die Bedeutung der Erfahrung gegenüber der Vernunft. Er unterschied zwischen zwei Arten von Wahrheiten:

  1. Tatsachenwahrheiten: Diese basieren auf menschlichem Erfahrungswissen, bergen aber keine absolute Gewissheit.

Beispiel: Im Herbst fallen die Blätter von den Bäumen.

  1. Vernunftwahrheiten: Diese sind unabhängig von Erfahrung und besitzen absolute Gewissheit.

Beispiel: Mathematische Wahrheiten wie 2+2=4.

Ein zentrales Konzept in Humes Philosophie ist die Kausalität:

Definition: Kausalität ist nach Hume eine auf Gewohnheit beruhende subjektive Vorstellung, die Menschen in die Außenwelt projizieren.

Beispiel: Wenn A in der Vergangenheit oft zu B geführt hat, erwarten wir, dass dies auch in Zukunft so sein wird. Dies muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein.

Humes Ansatz zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Stärke: Er ist spezifischer und berücksichtigt sowohl Denken als auch Wahrnehmung als Quellen der Erkenntnis.
  • Schwäche: Er zeigt die Grenzen beider Theorien (Rationalismus und Empirismus) auf und bietet keine allgemeine Regel.

Highlight: Der Kern von Humes Skeptizismus liegt in der Erkenntnis, dass wir oft Wahrscheinlichkeiten mit Wahrheiten verwechseln.

Hume unterscheidet sich von Locke in seiner Ansicht, dass die Existenz der Außenwelt nicht beweisbar sei. Dies zeigt die Vielfalt der Positionen innerhalb des Empirismus und unterstreicht die Komplexität erkenntnistheoretischer Fragen.

# 12/11
02.11.21

# philosophie

Meinen Glauben - Wissen

> Begriffsdefinitionen nach Kant

- Meinen ein subjektiv & objektiv unzureichendes

Meinen, Glauben und Wissen in der Erkenntnistheorie

Die Erkenntnistheorie beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen des Wissens und der Erkenntnis. Immanuel Kant, ein bedeutender Vertreter der Erkenntnistheorie, unterscheidet zwischen Meinen, Glauben und Wissen.

Definition: Nach Kant ist Meinen ein subjektiv und objektiv unzureichendes Fürwahrhalten, Glauben ein subjektiv zureichendes, aber objektiv unzureichendes Fürwahrhalten, und Wissen ein sowohl subjektiv als auch objektiv zureichendes Fürwahrhalten.

Diese Unterscheidung ist fundamental für das Verständnis verschiedener Erkenntnisformen. Dabei spielt die Unterscheidung zwischen subjektiv und objektiv eine wichtige Rolle:

Vocabulary: "Subjektiv" bezieht sich auf persönliche Gefühle, Interessen und Vorurteile, während "objektiv" sachlich, unvoreingenommen und für jedermann überzeugend ist.

Ein zentrales Konzept in der Erkenntnistheorie ist der Skeptizismus.

Definition: Der Skeptizismus ist eine philosophische Richtung, die die menschliche Erkenntnis von Realität und Wahrheit radikal in Frage stellt.

Beispiel: Ein klassisches Beispiel für den Skeptizismus ist das "Gehirn im Tank"-Gedankenexperiment, das die Frage aufwirft, ob wir wirklich wissen können, dass die Welt um uns herum tatsächlich existiert.

Der Skeptizismus wurde in abgeschwächter Form von Philosophen wie David Hume und Immanuel Kant vertreten und bleibt ein wichtiger Bestandteil erkenntnistheoretischer Diskussionen.



Wir dachten schon, du fragst nie...

Was ist Erkenntnistheorie nach Kant?

Kant vertrat einen Mittelweg in der Erkenntnistheorie, genannt Kritizismus. Er kombinierte Elemente des Rationalismus und Empirismus, indem er sagte: "Gedanken ohne Anschauung sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind." Für Kant sind zwei Grundquellen für Erkenntnis notwendig: die Sinnlichkeit (Anschauung) und der Verstand (Begriffe). Diese Erkenntnistheorie Kants betont, dass beide Erkenntnisquellen erforderlich sind und sich gegenseitig ergänzen.

Was ist der Unterschied zwischen Rationalismus und Empirismus?

Der Rationalismus besagt, dass Erkenntnis nur durch Vernunft und Verstandesleistung möglich ist, wie von Descartes vertreten. Der Empirismus hingegen, von Philosophen wie Hume und Locke vertreten, betont, dass Erkenntnis Sinneseindrücke, Erfahrungen und Wahrnehmungen braucht. Der grundlegende Unterschied liegt also in der Quelle der Erkenntnis: Vernunft vs. Erfahrung. Kant versuchte später, beide Ansätze zu vereinen, indem er sowohl Vernunft als auch Erfahrung als notwendig für Erkenntnis betrachtete.

Wie erklärt sich der Skeptizismus in der Philosophie?

Der Skeptizismus ist eine philosophische Richtung, die die menschliche Erkenntnis von Realität und Wahrheit radikal in Frage stellt. Die Grundidee ist, dass philosophische Zweifel nie vollständig widerlegt werden können. Ein bekanntes Beispiel des Skeptizismus ist das "Gehirn im Tank"-Gedankenexperiment, das hinterfragt, ob unsere Wahrnehmung der Realität tatsächlich echt ist. David Hume vertrat eine abgeschwächte Form des Skeptizismus und formulierte es treffend: "Wir verwechseln Wahrscheinlichkeiten mit Wahrheit."

Wann würde man die Begriffe Meinen, Glauben und Wissen nach Kant unterscheiden?

Nach Kant unterscheidet man diese Begriffe, wenn man den Grad der subjektiven und objektiven Sicherheit einer Aussage bestimmen will. Meinen bezeichnet ein Fürwahrhalten, das sowohl subjektiv als auch objektiv unzureichend ist – also eine unbegründete Vermutung. Glauben ist subjektiv zureichend, aber objektiv unzureichend – du bist persönlich überzeugt, kannst es aber nicht allgemeingültig beweisen. Wissen hingegen ist das höchste Niveau, da es sowohl subjektiv als auch objektiv zureichend ist – es ist persönlich überzeugend und kann für jeden nachvollziehbar begründet werden.

Weitere Quellen

  1. Erkenntnistheorie: Eine Einführung von Hans-Joachim Niemann, Darmstadt: WBG 2019, Lehrbuch, Klare Einführung in die Grundlagen der Erkenntnistheorie mit Schwerpunkt auf Kant, Empirismus und Rationalismus - Link

  2. Grundfragen der Erkenntnistheorie von Gerhard Ernst, UTB 2018, Grundlagenwerk, Behandelt zentrale Positionen des Skeptizismus, Rationalismus und Empirismus mit anschaulichen Beispielen - Link

  3. Philosophie der Erkenntnis: Von Descartes bis Kant von Johannes Haag, Cornelsen 2020, Schulbuch, Für die gymnasiale Oberstufe optimiert mit Texten, Aufgaben und Visualisierungen zu den erkenntnistheoretischen Positionen - Link

  4. Grundkurs Philosophie: Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie von Johannes Rohbeck, Reclam 2021, Taschenbuch, Kompakte Darstellung der Erkenntnistheorien von Platon bis zur Gegenwart mit Definitionen und Beispielen - Link

Weiter erforschen

  1. Führe ein "Gedankenexperiment nach Descartes" durch: Setze dich 15 Minuten in einen ruhigen Raum und notiere, welche deiner Überzeugungen du nicht mit absoluter Sicherheit wissen kannst – versuche dabei, den methodischen Zweifel anzuwenden.

  2. Erstelle eine Vergleichstabelle zu den erkenntnistheoretischen Positionen von Kant, Descartes, Locke und Hume mit ihren Kernthesen, wichtigsten Begriffen und einem selbst gewählten Alltagsbeispiel pro Position.

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Die Erkenntnistheorie untersucht, wie wir Wissen erlangen und was wir wirklich wissen können. Zentrale Konzepte sind der Skeptizismus, der Rationalismus und der Empirismus. Wichtige Philosophen wie Kant, Descartes, Locke und Hume haben unterschiedliche Ansätze entwickelt, um zu erklären,... Mehr anzeigen

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Meinen Glauben - Wissen

> Begriffsdefinitionen nach Kant

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Erkenntnistheoretische Ansätze: Rationalismus und Empirismus

In der Erkenntnistheorie stehen sich zwei Hauptströmungen gegenüber: der Rationalismus und der Empirismus.

Definition: Der Rationalismus behauptet, dass Erkenntnis nur durch Vernunft bzw. Verstandesleistung möglich ist. Der Empirismus hingegen betont, dass Erkenntnis Sinneseindrücke, Erfahrungen, Wahrnehmungen oder Beobachtungen benötigt.

Immanuel Kant (1724-1804) vertrat einen Mittelweg zwischen diesen beiden Positionen, den er als Kritizismus bezeichnete. Er unterschied zwischen zwei Arten von Wissen:

Vocabulary: "Wissen a priori" ist Wissen, dessen Gültigkeit nicht von Erfahrungen oder Beobachtungen abhängt, sondern durch logisches Denken erschlossen werden kann. "Wissen a posteriori" hingegen ist Wissen, dessen Gültigkeit durch Erfahrungen, Experimente oder Beobachtungen gewonnen oder geprüft werden muss.

Kant identifizierte zwei Grundquellen der Erkenntnis:

  1. Sinnlichkeit (Anschauung): Das Empfangen von Vorstellungen, wobei der Gegenstand gegeben wird.
  2. Verstand (Begriffe): Die Spontaneität der Begriffe, wobei Vorstellungen gedacht werden.

Quote: Kant fasste dies in seinem berühmten Satz zusammen: "Gedanken ohne Anschauung sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind."

Kant widersprach damit teilweise Descartes' Annahme eines Selbstbewusstseins ohne Bezug zur Außenwelt, stimmte ihm aber zu, dass angeborene Ideen und Vernunft wichtig für die Erkenntnis sind. Gleichzeitig widersprach er Hume in Bezug auf die Kausalität, stimmte ihm aber zu, dass alle Erkenntnis mit der Erfahrung beginnt.

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René Descartes und John Locke: Rationalismus vs. Empirismus

René Descartes (1596-1650), ein Vertreter des Rationalismus, ist bekannt für seinen Ausspruch:

Quote: "Ich denke, also bin ich."

Descartes entwickelte den methodischen Zweifel, bei dem er alles in Frage stellte, was bezweifelt werden konnte. Er argumentierte, dass selbst wenn alles eine Täuschung wäre, die Tatsache des eigenen Denkens und damit der eigenen Existenz nicht geleugnet werden könne.

Highlight: Descartes entwarf eine Ideenlehre, nach der der Mensch angeborene Ideen besitzt, die unabhängig von Wahrnehmung existieren und rein geistige Akte sind.

Im Gegensatz dazu vertrat John Locke (1632-1704), ein Vertreter des Empirismus, die Ansicht:

Quote: "Wirklichkeit ist Sinneswahrnehmung."

Locke ging davon aus, dass der Geist bei der Geburt leer ist (tabula rasa) und alle Ideen aus der Erfahrung stammen. Er unterschied zwischen zwei Arten von Erfahrungen:

  1. Sensations: Wahrnehmungen der Außenwelt durch unsere Sinne
  2. Reflections: Beobachtungen der eigenen inneren Operationen wie Denken, Fühlen oder Glauben

Highlight: Locke argumentierte, dass diese Wahrnehmungen das Material des Geistes bilden und durch Denkoperationen oder Fantasie zusammengesetzt werden können.

Beide Ansätze haben ihre Stärken und Schwächen. Während Descartes' Ansatz als unwiderlegbar und zielführend gilt, kann er zu ständigem Zweifel führen und ist im Alltag schwer anwendbar. Lockes Ansatz ist alltagstauglicher, aber anfällig für Sinnestäuschungen.

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David Hume: Erfahrung und Skeptizismus in der Erkenntnistheorie

David Hume (1711-1776) vertrat einen empirischen Ansatz in der Erkenntnistheorie und betonte die Bedeutung der Erfahrung gegenüber der Vernunft. Er unterschied zwischen zwei Arten von Wahrheiten:

  1. Tatsachenwahrheiten: Diese basieren auf menschlichem Erfahrungswissen, bergen aber keine absolute Gewissheit.

Beispiel: Im Herbst fallen die Blätter von den Bäumen.

  1. Vernunftwahrheiten: Diese sind unabhängig von Erfahrung und besitzen absolute Gewissheit.

Beispiel: Mathematische Wahrheiten wie 2+2=4.

Ein zentrales Konzept in Humes Philosophie ist die Kausalität:

Definition: Kausalität ist nach Hume eine auf Gewohnheit beruhende subjektive Vorstellung, die Menschen in die Außenwelt projizieren.

Beispiel: Wenn A in der Vergangenheit oft zu B geführt hat, erwarten wir, dass dies auch in Zukunft so sein wird. Dies muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein.

Humes Ansatz zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Stärke: Er ist spezifischer und berücksichtigt sowohl Denken als auch Wahrnehmung als Quellen der Erkenntnis.
  • Schwäche: Er zeigt die Grenzen beider Theorien (Rationalismus und Empirismus) auf und bietet keine allgemeine Regel.

Highlight: Der Kern von Humes Skeptizismus liegt in der Erkenntnis, dass wir oft Wahrscheinlichkeiten mit Wahrheiten verwechseln.

Hume unterscheidet sich von Locke in seiner Ansicht, dass die Existenz der Außenwelt nicht beweisbar sei. Dies zeigt die Vielfalt der Positionen innerhalb des Empirismus und unterstreicht die Komplexität erkenntnistheoretischer Fragen.

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Meinen, Glauben und Wissen in der Erkenntnistheorie

Die Erkenntnistheorie beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen des Wissens und der Erkenntnis. Immanuel Kant, ein bedeutender Vertreter der Erkenntnistheorie, unterscheidet zwischen Meinen, Glauben und Wissen.

Definition: Nach Kant ist Meinen ein subjektiv und objektiv unzureichendes Fürwahrhalten, Glauben ein subjektiv zureichendes, aber objektiv unzureichendes Fürwahrhalten, und Wissen ein sowohl subjektiv als auch objektiv zureichendes Fürwahrhalten.

Diese Unterscheidung ist fundamental für das Verständnis verschiedener Erkenntnisformen. Dabei spielt die Unterscheidung zwischen subjektiv und objektiv eine wichtige Rolle:

Vocabulary: "Subjektiv" bezieht sich auf persönliche Gefühle, Interessen und Vorurteile, während "objektiv" sachlich, unvoreingenommen und für jedermann überzeugend ist.

Ein zentrales Konzept in der Erkenntnistheorie ist der Skeptizismus.

Definition: Der Skeptizismus ist eine philosophische Richtung, die die menschliche Erkenntnis von Realität und Wahrheit radikal in Frage stellt.

Beispiel: Ein klassisches Beispiel für den Skeptizismus ist das "Gehirn im Tank"-Gedankenexperiment, das die Frage aufwirft, ob wir wirklich wissen können, dass die Welt um uns herum tatsächlich existiert.

Der Skeptizismus wurde in abgeschwächter Form von Philosophen wie David Hume und Immanuel Kant vertreten und bleibt ein wichtiger Bestandteil erkenntnistheoretischer Diskussionen.

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Was ist Erkenntnistheorie nach Kant?

Kant vertrat einen Mittelweg in der Erkenntnistheorie, genannt Kritizismus. Er kombinierte Elemente des Rationalismus und Empirismus, indem er sagte: "Gedanken ohne Anschauung sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind." Für Kant sind zwei Grundquellen für Erkenntnis notwendig: die Sinnlichkeit (Anschauung) und der Verstand (Begriffe). Diese Erkenntnistheorie Kants betont, dass beide Erkenntnisquellen erforderlich sind und sich gegenseitig ergänzen.

Was ist der Unterschied zwischen Rationalismus und Empirismus?

Der Rationalismus besagt, dass Erkenntnis nur durch Vernunft und Verstandesleistung möglich ist, wie von Descartes vertreten. Der Empirismus hingegen, von Philosophen wie Hume und Locke vertreten, betont, dass Erkenntnis Sinneseindrücke, Erfahrungen und Wahrnehmungen braucht. Der grundlegende Unterschied liegt also in der Quelle der Erkenntnis: Vernunft vs. Erfahrung. Kant versuchte später, beide Ansätze zu vereinen, indem er sowohl Vernunft als auch Erfahrung als notwendig für Erkenntnis betrachtete.

Wie erklärt sich der Skeptizismus in der Philosophie?

Der Skeptizismus ist eine philosophische Richtung, die die menschliche Erkenntnis von Realität und Wahrheit radikal in Frage stellt. Die Grundidee ist, dass philosophische Zweifel nie vollständig widerlegt werden können. Ein bekanntes Beispiel des Skeptizismus ist das "Gehirn im Tank"-Gedankenexperiment, das hinterfragt, ob unsere Wahrnehmung der Realität tatsächlich echt ist. David Hume vertrat eine abgeschwächte Form des Skeptizismus und formulierte es treffend: "Wir verwechseln Wahrscheinlichkeiten mit Wahrheit."

Wann würde man die Begriffe Meinen, Glauben und Wissen nach Kant unterscheiden?

Nach Kant unterscheidet man diese Begriffe, wenn man den Grad der subjektiven und objektiven Sicherheit einer Aussage bestimmen will. Meinen bezeichnet ein Fürwahrhalten, das sowohl subjektiv als auch objektiv unzureichend ist – also eine unbegründete Vermutung. Glauben ist subjektiv zureichend, aber objektiv unzureichend – du bist persönlich überzeugt, kannst es aber nicht allgemeingültig beweisen. Wissen hingegen ist das höchste Niveau, da es sowohl subjektiv als auch objektiv zureichend ist – es ist persönlich überzeugend und kann für jeden nachvollziehbar begründet werden.

Weitere Quellen

  1. Erkenntnistheorie: Eine Einführung von Hans-Joachim Niemann, Darmstadt: WBG 2019, Lehrbuch, Klare Einführung in die Grundlagen der Erkenntnistheorie mit Schwerpunkt auf Kant, Empirismus und Rationalismus - Link

  2. Grundfragen der Erkenntnistheorie von Gerhard Ernst, UTB 2018, Grundlagenwerk, Behandelt zentrale Positionen des Skeptizismus, Rationalismus und Empirismus mit anschaulichen Beispielen - Link

  3. Philosophie der Erkenntnis: Von Descartes bis Kant von Johannes Haag, Cornelsen 2020, Schulbuch, Für die gymnasiale Oberstufe optimiert mit Texten, Aufgaben und Visualisierungen zu den erkenntnistheoretischen Positionen - Link

  4. Grundkurs Philosophie: Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie von Johannes Rohbeck, Reclam 2021, Taschenbuch, Kompakte Darstellung der Erkenntnistheorien von Platon bis zur Gegenwart mit Definitionen und Beispielen - Link

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  1. Führe ein "Gedankenexperiment nach Descartes" durch: Setze dich 15 Minuten in einen ruhigen Raum und notiere, welche deiner Überzeugungen du nicht mit absoluter Sicherheit wissen kannst – versuche dabei, den methodischen Zweifel anzuwenden.

  2. Erstelle eine Vergleichstabelle zu den erkenntnistheoretischen Positionen von Kant, Descartes, Locke und Hume mit ihren Kernthesen, wichtigsten Begriffen und einem selbst gewählten Alltagsbeispiel pro Position.

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Anna

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Greenlight Bonnie

Android-Nutzerin

sehr zuverlässige App, um deine Ideen in Mathe, Englisch und anderen verwandten Themen zu verbessern. bitte nutze diese App, wenn du in bestimmten Bereichen Schwierigkeiten hast, diese App ist dafür der Schlüssel. wünschte, ich hätte früher eine Bewertung geschrieben. und sie ist auch kostenlos, also mach dir darüber keine Sorgen.

Rohan U

Android-Nutzer

Ich weiß, dass viele Apps gefälschte Accounts nutzen, um ihre Bewertungen zu pushen, aber diese App verdient das alles. Ursprünglich hatte ich eine 4 in meinen Englisch-Klausuren und dieses Mal habe ich eine 2 bekommen. Ich wusste erst drei Tage vor der Klausur von dieser App und sie hat mir SEHR geholfen. Bitte vertrau mir wirklich und nutze sie, denn ich bin sicher, dass auch du Fortschritte sehen wirst.

Xander S

iOS-Nutzer

DIE QUIZZE UND KARTEIKARTEN SIND SO NÜTZLICH UND ICH LIEBE Knowunity KI. ES IST AUCH BUCHSTÄBLICH WIE CHATGPT ABER SCHLAUER!! HAT MIR AUCH BEI MEINEN MASCARA-PROBLEMEN GEHOLFEN!! SOWIE BEI MEINEN ECHTEN FÄCHERN! NATÜRLICH 😍😁😲🤑💗✨🎀😮

Elisha

iOS-Nutzer

Diese App ist echt der Hammer. Ich finde Lernen so langweilig, aber diese App macht es so einfach, alles zu organisieren und dann kannst du die kostenlose KI bitten, dich abzufragen, so gut, und du kannst einfach deine eigenen Sachen hochladen. sehr empfehlenswert als jemand, der gerade Probeklausuren schreibt

Paul T

iOS-Nutzer

Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan S

iOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha Klich

Android-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

Anna

iOS-Nutzerin

Beste App der Welt! Keine Worte, weil sie einfach zu gut ist

Thomas R

iOS-Nutzer

Einfach genial. Lässt mich 10x besser lernen, diese App ist eine glatte 10/10. Ich empfehle sie jedem. Ich kann Lernzettel anschauen und suchen. Ich kann sie im Fachordner speichern. Ich kann sie jederzeit wiederholen, wenn ich zurückkomme. Wenn du diese App noch nicht ausprobiert hast, verpasst du wirklich was.

Basil

Android-Nutzer

Diese App hat mich so viel selbstbewusster in meiner Klausurvorbereitung gemacht, nicht nur durch die Stärkung meines Selbstvertrauens durch die Features, die es dir ermöglichen, dich mit anderen zu vernetzen und dich weniger allein zu fühlen, sondern auch durch die Art, wie die App selbst darauf ausgerichtet ist, dass du dich besser fühlst. Sie ist einfach zu bedienen, macht Spaß und hilft jedem, der in irgendeiner Weise Schwierigkeiten hat.

David K

iOS-Nutzer

Die App ist einfach super! Ich muss nur das Thema in die Suche eingeben und bekomme sofort eine Antwort. Ich muss nicht mehr 10 YouTube-Videos schauen, um etwas zu verstehen, und spare dadurch richtig viel Zeit. Sehr empfehlenswert!

Sudenaz Ocak

Android-Nutzerin

In der Schule war ich echt schlecht in Mathe, aber dank der App bin ich jetzt besser geworden. Ich bin so dankbar, dass ihr die App gemacht habt.

Greenlight Bonnie

Android-Nutzerin

sehr zuverlässige App, um deine Ideen in Mathe, Englisch und anderen verwandten Themen zu verbessern. bitte nutze diese App, wenn du in bestimmten Bereichen Schwierigkeiten hast, diese App ist dafür der Schlüssel. wünschte, ich hätte früher eine Bewertung geschrieben. und sie ist auch kostenlos, also mach dir darüber keine Sorgen.

Rohan U

Android-Nutzer

Ich weiß, dass viele Apps gefälschte Accounts nutzen, um ihre Bewertungen zu pushen, aber diese App verdient das alles. Ursprünglich hatte ich eine 4 in meinen Englisch-Klausuren und dieses Mal habe ich eine 2 bekommen. Ich wusste erst drei Tage vor der Klausur von dieser App und sie hat mir SEHR geholfen. Bitte vertrau mir wirklich und nutze sie, denn ich bin sicher, dass auch du Fortschritte sehen wirst.

Xander S

iOS-Nutzer

DIE QUIZZE UND KARTEIKARTEN SIND SO NÜTZLICH UND ICH LIEBE Knowunity KI. ES IST AUCH BUCHSTÄBLICH WIE CHATGPT ABER SCHLAUER!! HAT MIR AUCH BEI MEINEN MASCARA-PROBLEMEN GEHOLFEN!! SOWIE BEI MEINEN ECHTEN FÄCHERN! NATÜRLICH 😍😁😲🤑💗✨🎀😮

Elisha

iOS-Nutzer

Diese App ist echt der Hammer. Ich finde Lernen so langweilig, aber diese App macht es so einfach, alles zu organisieren und dann kannst du die kostenlose KI bitten, dich abzufragen, so gut, und du kannst einfach deine eigenen Sachen hochladen. sehr empfehlenswert als jemand, der gerade Probeklausuren schreibt

Paul T

iOS-Nutzer

Wir dachten schon, du fragst nie...

Was ist der Knowunity KI-Begleiter?

Unser KI-Begleiter ist ein speziell für Schüler entwickeltes KI-Tool, das mehr als nur Antworten bietet. Basierend auf Millionen von Knowunity-Inhalten liefert er relevante Informationen, personalisierte Lernpläne, Quizze und Inhalte direkt im Chat und passt sich deinem individuellen Lernweg an.

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