Erkenntnistheorie 3. Semester Philosophie

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Nikolas Jakubik

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Höhlengleichnis:
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Philosophie Lernzettel Platon: Höhlengleichnis: - Bildung der Menschen vergleichbar mit einer Höhle - können durch Fixierung nur an eine Höhlenwand gucken - hinter den Menschen werden Dinge entlang getragen die sie aber nur durch den Schatten an der Höhlenwand sehen, welcher durch ein Feuer hinter ihnen geworfen wird - gegen den Dingen Namen ohne sie je in echt gesehen zu haben gehen davon aus das es nur die Schatten gibt - eine Person wird befreit und kommt ans Tageslicht sieht die echte Welt und klammert sich an die Erkenntnis das alles in der Höhle echt ist - befreite gewöhnt sich an die Helligkeit und erkennt jetzt erst alles richtig die Sonne - Sieht die Ursache was aus ihrer Sicht alles erschafft - geht zu den Leuten in der Höhle Leute in der Höhle wollen nicht das ihnen geholfen wird da durch die Freiheit ihre Augen „verderben“, da die Befreite durch die Gewöhnung an das helle Licht die Schatten nicht mehr so gut erkennt Sonnengleichnis: - Idee des Guten ist der Kern von allem Sonne - Sonne gibt Licht zum erkennen von Dingen = Idee des Guten gibt uns die Möglichkeit gutes zu erkennen = = Gegenstand kann erst betrachtet werden, wenn er im Licht ist Seele kann erst Dinge erkenne wenn sie sich der Realität zuwendet - ohne Sonne gibt es nichts = Ohne Idee des...

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Guten gibt es nichts Liniengleichnis: - eine senkrechte Linie stellt den Erkenntnisprozess dar - die Linie ist in vier Teile aufgeteilt = vier Erkenntnisweisen und Erkenntnisgegenstände denkt es ist Unsinn - umso höher umso besser auf der Linie - die oberen beiden Abschnitte sind die Geistigen und die unteren das Sinnliche Liniengleichnis Ideen mathematische Gegenstände (Figuren, Zahlen) sinnlich wahrnehmbare Dinge Abbilder (Spiegelbilder, Schatten) E C CD Descartes: Allgemeines: - Gründer des neuzeitlichen Rationalismus 1. Meditation: - zweifelt methodisch zweifelt an allem bis er auf etwas trifft was zweifelsfrei ist - Die Sinne können uns täuschen die Sinne sind nicht zweifelsfrei - Es könnte einen Täuschergott geben der uns komplett täuscht 2. Meditation: nóēsis im engeren Sinne oder epistémē, direkte Einsicht der Vernunft in das Wesen der Ideen diánoia durch den Verstand aus vorausgesetzten Begriffen abgeleitete Erkenntnis pístis Fürwahrhalten der direkten sinnlichen Wahrnehmung eikasía indirekte Vermutungen aufgrund objektiv unzureichender Sinnesdaten - das einzige was zweifelsfrei ist, dass man denken/zweifeln kann da man es gerade tut ich zweifel ich bin etwas - das was ich denke bzw. fühle muss nicht echt sein aber das ich denke ist zweifelsfrei („Ich denke also bin ich") - der erste Grundsatz der Philosophie - Trennung von Geist(muss existieren) und Körper(kann existieren) da man die Seele zum denken braucht aber den Körper nicht der Geist erkennt nicht die Sinne - Beleg: Wachsbeispiel Wachs verändert sich aber der Mensch erkennt es immer noch als Wachs Sinne erkennen es nicht mehr als Wachs sondern nur der Geist nóēsis (im weiteren Sinne), Erkenntnis dóxa Meinung - da man das Wachs mit dem Geist wahrnimmt resultiert daraus das der Geist existiert => Geist erfasst sich selber 3. Meditation: - es muss eine erste Idee geben ein höchstes Wesen von dem alle Ideen ausgehen → Gott? - es gibt die Idee von einem vollkommenem Gott etwas vollkommenes kann nicht von etwas unvollkommenem geschaffen werden => Gottesbeweis 4. Meditation: → Gott kann nicht täuschen →>> - Gott gab dem Menschen die Urteilsfähigkeit bei richtiger Verwendung kann es kein Irren geben - Mensch irrt sich trotzdem da der Wille über den begrenzten Bereich hinaus geht und dadurch den sicheren Bereich verlässt - alles innerhalb des Verstandes ist zweifelsfrei da es gottgegeben ist - Irren resultiert durch die Unvollkommenheit des Menschen und nicht die Unvollkommenheit des Gottes Täuschen = Mangel = Unvollkommen => geht nicht 5. Meditation: - gibt es anderes zweifelsfreies als mich und Gott? - da Gott mich nicht täuschen kann (Vollkommenheit) ist alles was ich wahrnehme wahr - alles was für meinen Verstand Sinn ergibt muss auch existieren, ungeachtet ob ich träume oder nicht => alle Gewissheit hängt von Erkenntnis des wahren Gott ab 6. Meditation: - zwei Arten von Vermögen(Fähigkeiten) - passive Vermögen: Wahrnehmen und Erkennen unbrauchbar ohne aktives Vermögen - aktives Vermögen(objektiv): Erschaffen von Ideen (nicht im Ich enthalten) - Ideen werden ohne zu tun bzw. gegen den Willen des eigenen Ichs erschaffen - Gott gibt dem Geist die Neigung zu glauben das die Ideen von körperlichen Dingen selbst ausgehen Locke: Ursprung der Ideen: - Geist ist ein unbeschriebenes Blatt - durch Erfahrung wird das Blatt beschrieben - auf Erfahrung gründet die gesamte Erkenntnis - Beobachtung(sinnlich wahrnehmbare Objekte und innere Operationen des Geistes) liefert das Material für das Denken daraus entspringen alle Ideen die wir haben - durch Wahrnehmung an Dingen lernen wir die Reize der Sinne mit einer Idee zu verbinden - Sensation ist die Quelle von den meisten unserer Ideen und das sind die Dinge die wir durch die Sinne erleben die andere Quelle(reflexion) ist das Ergebnis unserer Operationen des eigenen Geistes der sich mit den durch die Sinne zugeführten Ideen beschäftigt und auswertet - die Ideen auf die die Seele kommt können nicht durch die Außenwelt zugeführt werden (wahrnehmen,denken zweifeln glauben) Geist ähnlich wie ein Sinn der wahrnehmen und mit dem wir beobachten können → Der Geist: - der Geist kann komplexe Ideen erschaffen indem er einfache Ideen miteinander kombiniert - der Geist kann zwei Ideen gleichzeitig betrachten und dadurch eine Idee von Relation erhalten - der Geist kann durch trennen einer Idee von kombinierten Ideen eine Idee herausstellen (Abstraktion) - Komplexe Ideen bestehen aus vielen einfachen Ideen - Ideen werden in drei Klassen eingeordnet Modi (Dreicheck, Dankbarkeit, Mord), Substanzen(Apfel, Baum, Pferd), Relation(Vater und Sohn, groß und klein) diese Ideen können nach belieben kombiniert werden → Sinnesqualitäten: - Körper haben bestimmte(primäre Qualitäten) Qualitäten die durch nichts verändert werden können - Körper haben bestimme (sekundäre Qualitäten) die durch Kräfte verändert werden können - Körper müssen ins uns ein Erkennungsmerkmal erzeugen damit wir ihn erkennen können - sekundäre Qualitäten sind nur dazu da um in uns eine Sensation zu erzeugen und nicht wirklich vorhanden und hängen von den primären Qualitäten - primäre Qualitäten sind im Körper verankert - sekundäre Qualitäten sind in unserem Geist verankert Existenz über die Außenwelt: - Wir können nicht nur alles träumen da das was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen zweifelsfrei da sein muss - Wenn ein Ding eine Idee erzeugt da es sich durch unsere Sinne bemerkbar macht dann muss es da sein man kann aber nicht auf die Existenz von Dingen aus der Vergangenheit schließen, da sie keinen notwendingen Bezug zu unserer Realität haben solange wir es nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen Hume: Sinneseindrücke: - zwei Arten der Perzeption(Wahrnehmung) des Geistes Gedanken und Eindrücke (alles wahrgenommene) - man kann alles denken(Gedanken sind frei) bis auf etwas was einen absoluten Widerspruch darstellt - die Gedanken können sich nur das vorstellen was sie vorher mal wahrgenommen haben und dies dann verändern - alles Gedachte ist entweder aus äußeren oder inneren Sinneseindrücken Gewissheitsgrad vom Mathematik: - zwei Arten des vorgestellten Vorstellungsbeziehungen und Tatsachen - Vorstellungsbeziehungen: Mathematik usw. alles was nur existiert weil es mit etwas anderes in Beziehung steht - Tatsachen: alles was möglich ist und keinen Widerspruch enthält - etwas was einen sichtlichen Widerspruch enthält kann sich nicht vorgestellt werden - Vorstellungsbeziehungen die sich auf die Realität beziehen können nicht zu 100% sicher sein Kausalität: - alle Vernunftserwägungen(Vermutung) beruhen auf die Beziehung von Ursache und Wirkung - Vermutungen müssen auf Erfahrungen basierender Kausalität beruhen und können sich nicht erdacht werden - Vorhersagen werden aufgestellt indem wir den gegenwärtigen Sachverhalt mit etwas ähnlich passierten vergleichen und aus einer ähnlichen Ursache eine ähnliche Wirkung vermuten - wenn man aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schließen kann dann sind all unsere Erfahrungen sinnlos wenn eine Erscheinung immer im Zusammenhang zu einem Gegenstand erscheint dann geht der Geist davon aus das wenn der Gegenstand auftritt die Erscheinung zwangsweise mit auftritt(Feuer und Hitze)

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Meditation: nóēsis im engeren Sinne oder epistémē, direkte Einsicht der Vernunft in das Wesen der Ideen diánoia durch den Verstand aus vorausgesetzten Begriffen abgeleitete Erkenntnis pístis Fürwahrhalten der direkten sinnlichen Wahrnehmung eikasía indirekte Vermutungen aufgrund objektiv unzureichender Sinnesdaten - das einzige was zweifelsfrei ist, dass man denken/zweifeln kann da man es gerade tut ich zweifel ich bin etwas - das was ich denke bzw. fühle muss nicht echt sein aber das ich denke ist zweifelsfrei („Ich denke also bin ich") - der erste Grundsatz der Philosophie - Trennung von Geist(muss existieren) und Körper(kann existieren) da man die Seele zum denken braucht aber den Körper nicht der Geist erkennt nicht die Sinne - Beleg: Wachsbeispiel Wachs verändert sich aber der Mensch erkennt es immer noch als Wachs Sinne erkennen es nicht mehr als Wachs sondern nur der Geist nóēsis (im weiteren Sinne), Erkenntnis dóxa Meinung - da man das Wachs mit dem Geist wahrnimmt resultiert daraus das der Geist existiert => Geist erfasst sich selber 3. Meditation: - es muss eine erste Idee geben ein höchstes Wesen von dem alle Ideen ausgehen → Gott? - es gibt die Idee von einem vollkommenem Gott etwas vollkommenes kann nicht von etwas unvollkommenem geschaffen werden => Gottesbeweis 4. Meditation: → Gott kann nicht täuschen →>> - Gott gab dem Menschen die Urteilsfähigkeit bei richtiger Verwendung kann es kein Irren geben - Mensch irrt sich trotzdem da der Wille über den begrenzten Bereich hinaus geht und dadurch den sicheren Bereich verlässt - alles innerhalb des Verstandes ist zweifelsfrei da es gottgegeben ist - Irren resultiert durch die Unvollkommenheit des Menschen und nicht die Unvollkommenheit des Gottes Täuschen = Mangel = Unvollkommen => geht nicht 5. Meditation: - gibt es anderes zweifelsfreies als mich und Gott? - da Gott mich nicht täuschen kann (Vollkommenheit) ist alles was ich wahrnehme wahr - alles was für meinen Verstand Sinn ergibt muss auch existieren, ungeachtet ob ich träume oder nicht => alle Gewissheit hängt von Erkenntnis des wahren Gott ab 6. Meditation: - zwei Arten von Vermögen(Fähigkeiten) - passive Vermögen: Wahrnehmen und Erkennen unbrauchbar ohne aktives Vermögen - aktives Vermögen(objektiv): Erschaffen von Ideen (nicht im Ich enthalten) - Ideen werden ohne zu tun bzw. gegen den Willen des eigenen Ichs erschaffen - Gott gibt dem Geist die Neigung zu glauben das die Ideen von körperlichen Dingen selbst ausgehen Locke: Ursprung der Ideen: - Geist ist ein unbeschriebenes Blatt - durch Erfahrung wird das Blatt beschrieben - auf Erfahrung gründet die gesamte Erkenntnis - Beobachtung(sinnlich wahrnehmbare Objekte und innere Operationen des Geistes) liefert das Material für das Denken daraus entspringen alle Ideen die wir haben - durch Wahrnehmung an Dingen lernen wir die Reize der Sinne mit einer Idee zu verbinden - Sensation ist die Quelle von den meisten unserer Ideen und das sind die Dinge die wir durch die Sinne erleben die andere Quelle(reflexion) ist das Ergebnis unserer Operationen des eigenen Geistes der sich mit den durch die Sinne zugeführten Ideen beschäftigt und auswertet - die Ideen auf die die Seele kommt können nicht durch die Außenwelt zugeführt werden (wahrnehmen,denken zweifeln glauben) Geist ähnlich wie ein Sinn der wahrnehmen und mit dem wir beobachten können → Der Geist: - der Geist kann komplexe Ideen erschaffen indem er einfache Ideen miteinander kombiniert - der Geist kann zwei Ideen gleichzeitig betrachten und dadurch eine Idee von Relation erhalten - der Geist kann durch trennen einer Idee von kombinierten Ideen eine Idee herausstellen (Abstraktion) - Komplexe Ideen bestehen aus vielen einfachen Ideen - Ideen werden in drei Klassen eingeordnet Modi (Dreicheck, Dankbarkeit, Mord), Substanzen(Apfel, Baum, Pferd), Relation(Vater und Sohn, groß und klein) diese Ideen können nach belieben kombiniert werden → Sinnesqualitäten: - Körper haben bestimmte(primäre Qualitäten) Qualitäten die durch nichts verändert werden können - Körper haben bestimme (sekundäre Qualitäten) die durch Kräfte verändert werden können - Körper müssen ins uns ein Erkennungsmerkmal erzeugen damit wir ihn erkennen können - sekundäre Qualitäten sind nur dazu da um in uns eine Sensation zu erzeugen und nicht wirklich vorhanden und hängen von den primären Qualitäten - primäre Qualitäten sind im Körper verankert - sekundäre Qualitäten sind in unserem Geist verankert Existenz über die Außenwelt: - Wir können nicht nur alles träumen da das was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen zweifelsfrei da sein muss - Wenn ein Ding eine Idee erzeugt da es sich durch unsere Sinne bemerkbar macht dann muss es da sein man kann aber nicht auf die Existenz von Dingen aus der Vergangenheit schließen, da sie keinen notwendingen Bezug zu unserer Realität haben solange wir es nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen Hume: Sinneseindrücke: - zwei Arten der Perzeption(Wahrnehmung) des Geistes Gedanken und Eindrücke (alles wahrgenommene) - man kann alles denken(Gedanken sind frei) bis auf etwas was einen absoluten Widerspruch darstellt - die Gedanken können sich nur das vorstellen was sie vorher mal wahrgenommen haben und dies dann verändern - alles Gedachte ist entweder aus äußeren oder inneren Sinneseindrücken Gewissheitsgrad vom Mathematik: - zwei Arten des vorgestellten Vorstellungsbeziehungen und Tatsachen - Vorstellungsbeziehungen: Mathematik usw. alles was nur existiert weil es mit etwas anderes in Beziehung steht - Tatsachen: alles was möglich ist und keinen Widerspruch enthält - etwas was einen sichtlichen Widerspruch enthält kann sich nicht vorgestellt werden - Vorstellungsbeziehungen die sich auf die Realität beziehen können nicht zu 100% sicher sein Kausalität: - alle Vernunftserwägungen(Vermutung) beruhen auf die Beziehung von Ursache und Wirkung - Vermutungen müssen auf Erfahrungen basierender Kausalität beruhen und können sich nicht erdacht werden - Vorhersagen werden aufgestellt indem wir den gegenwärtigen Sachverhalt mit etwas ähnlich passierten vergleichen und aus einer ähnlichen Ursache eine ähnliche Wirkung vermuten - wenn man aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schließen kann dann sind all unsere Erfahrungen sinnlos wenn eine Erscheinung immer im Zusammenhang zu einem Gegenstand erscheint dann geht der Geist davon aus das wenn der Gegenstand auftritt die Erscheinung zwangsweise mit auftritt(Feuer und Hitze)