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Erkenntnistheorie—philosophische Problemreflexion

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Erkenntnistheorie—philosophische Problemreflexion

 Erkenntnistheorie: →
Welches Erkenntnistheo-
refische Problem stellt es
dar ?
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Erwartungshorizont
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Die philosophische Problemr

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Bei diesem Lernzettel geht es primär um Platon(s Höhlengleichnis) und René Descarte, beide Vertreter des Rationalsimus. dem gegenübergestellt wird kurz der Empirismus

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Erkenntnistheorie: → Welches Erkenntnistheo- refische Problem stellt es dar ? ● ● ● 11.3 ● Erwartungshorizont ● Die philosophische Problemreflexion In der Fachanlage Philosophie wird verlangt, dass die Aufgabenstellung eine philosophische Prob- lemreflexion als Gesamtleistung ermöglicht. Als übergeordnete Aufgabenstellung bieten sich an: ,,Führen Sie, ausgehend von eine philosophische Reflexion durch." Oder ,,Erörtern Sie, ausge- hend von ..... Eine philosophische Problemreflexion besteht aus folgenden Dimensionen: Problemerfassung Problembearbeitung ..... z. B. aus dem vorgelegten Ma- terial philosophische Im- plikationen erfassen und formulieren II. Die philosophische Problemreflexion ist als Gesamtleistung zu sehen, die folgenden An- gaben stellen nur einzelne Elemente besonders heraus. II.1 Anforderungsbereiche Beschreibung des Grades der selbstständigen Leistung (Anforderungsbereiche) in den ein- zelnen Dimensionen der philosophischen Problemreflexion 11.2 Problemerfassung philosophische Schwer- punkte herausarbeiten und diese in einen philo- sophischen Kontext ein- ordnen ● den für die Problembear- beitung vorgesehenen Re- flexionsrahmen skizzieren • die Entscheidung für eine präsentative Bearbeitung skizzieren *** Welche methodischen Vorgehensweisen werden erwartet? Ggf.: Wie soll das Problem gestalterisch bearbeitet werden? II.4 Problemverortung z. B. • Reflexionsrahmen diskursiv entfal- Beurteilung des Problems ten oder kreativ-künstlerisch (prä- • resümierende Stellungnah- sentativ) bearbeiten me zu Relevanz und Lö- sungsperspektiven des dis- kursiven oder präsentati- ven Ergebnisses einbezogene philosophi- sche Ansätze modifizieren • andere Lösungsansätze aufzeigen • weitere präsentative oder diskursive Bearbeitungs- möglichkeiten vorschlagen philosophische Implikationen ver- tiefen und in einen größeren phi- losophischen Kontext stellen argumentative Auseinanderset- zung auf der Basis des vorgeleg- ten Materials (diskursiv) verschiedene philosophische Posi- tionen in die Problementfaltung mit einbeziehen die präsentative Gestaltung in einen Begründungszusammen- hang stellen ggf. Ergänzung der präsentativen Bearbeitung durch kommentie- rende Anmerkungen Welche philosophischen Implikationen sollen (Wie?) im vorgelegten Material her- ausgearbeitet werden? Welches philosophische Problem soll (Wie?) formuliert werden? In...

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welchen größeren philosophischen Zusammenhang soll das Problem (Wie?) ein- gebettet werden? Problembearbeitung Auf welche bekannten philosophischen Positionen oder Problemlösungsansätze soll (Wie?) zurückgegriffen werden? Welche argumentative und ggf. gestalterische Auseinandersetzung soll (Wie?) ge- leistet werden? Welche begründete eigene Stellungnahme bzw. welche Modifizierungen werden erwartet (mit Alternativen)? III. Bewertungsmaßstäbe Die folgenden Kriterien müssen auf die Aufgabenstellung bezogen werden und nicht alle berücksichtigt werden. Die Notegut" (11 Punkte) wird erteilt, wenn die philosophische Problemreflexion um- fassend und differenziert sowie selbstständig und aufgabenbezogen geleistet wurde bzw. wenn die Gedankenführung des Prüflings zeigt, dass sowohl Rekonstruktionen der be- nutzten Denkmodelle als auch deren Erörterung und das Gesamturteil argumentativ und auf die gewählte Frage bezogen sind. Das bedeutet insbesondere, dass zentrale philosophische Implikationen des Arbeitsmaterials (Welche?) strukturiert im gedanklichen Zusammenhang (Wie?) formuliert werden, ● ● ● ● ● ● ● Die Note ,,ausreichend" (5 Punkte) wird erteilt, wenn die philosophische Problemreflexion hinreichend differenziert und in Ansätzen selbstständig geleistet wurde bzw. wenn die Gedankenführung des Prüflings zwar Mängel aufweist, Rekonstruktionen der benutzten Denkmodelle, deren Erörterung und das Gesamturteil aber in weiten Teilen argumentativ auf die gewählte Frage bezogen sind. Das bedeutet insbesondere, dass ● Problemverortung ● z. B.: ● grundlegende Kenntnisse über verschiedene Denkmodelle des im Unterricht behan- delten Problemkontextes (Welche?) differenziert für die Erörterung herangezogen werden und ● eine begründete Position zur relevanten Problemstellung (Welche?) in Problemerfas- sung, Problembearbeitung und Problemverortung formuliert und differenziert auf das Arbeitsmaterial und ein im Unterricht behandeltes Denkmodell bezogen wird (Wie?). ● Für die gestalterische Problembearbeitung ist besonders zu berücksichtigen, dass ein differenzierter Adressatenbezug erkennbar ist, Für die gestalterische Problembearbeitung ist besonders zu berücksichtigen, dass ein Adressatenbezug erkennbar ist, eine der Aufgabenstellung angemessene Gestaltung geleistet wird und eine ästhetische Verdichtung in Ansätzen erkennbar ist. die Prüfungsleistung ideenreich gestaltet ist und ggf. eine der Aufgabenstellung angemessene ästhetische Verdichtung erkennbar ist. eine zentrale philosophische Implikation des Arbeitsmaterials (Welche?) weitgehend richtig erfasst wird, zentrale Begriffe aus dem Unterrichtsprozess (Welche?) weitgehend richtig ange- wandt werden, mindestens ein ergiebiger Vergleichspunkt (Welcher?) zwischen der philosophischen Implikation des Arbeitsmaterials und einem im Unterricht behandelten Denkmodell (Welches?) hervorgehoben und für die Erörterung genutzt wird, Außerdem werden für die Bewertung der Prüfungsleistung folgende allgemeine Kriterien berücksichtigt: grundlegende Kenntnisse über Denkmodelle zur Problemstellung (Welche?) weitge- hend richtig dargestellt werden, fachliche Korrektheit Sicherheit im Umgang mit Fachsprache und Methoden des Faches ● konzeptionelle Klarheit eine in Ansätzen begründete Position zur relevanten Problemstellung (Welche?) in Teilen der Problemreflexion formuliert und auf das zugrunde liegende Arbeitsmate- rial und ein im Unterricht behandeltes Denkmodell bezogen (Wie?) wird. Kohärenz der Ausführungen Differenziertheit der Reflexion und des Urteilsvermögens Grad der Selbstständigkeit. Qualität der Darstellungsform Q3 Erkenntny theorie Die Fragen, was beaun ich wissen?" und „ Wie wahr ist die Wirklichkeit?" von Kant stehen im Kontext muit der ERKENNTNISTHEORIE. (Mrschleim der Erkenntnis ist der Irrtum) Positioner: Vs. EMPIRISMUS 2 Hauptphilosophische (1) RENÉ DESCARTES (2) PLATON René Descartes - Ich denke, also bin ich" n RATIONALISMUS - Erkenntnis aus Denken, Verstand-Erkeuntrig aus Erfahrung, Sinne - Vernunftwahrheiten: Logik, Mathe, NW |--Abkehr von -durch alleiniges Nachdenken erkeun- • Metaphysik, Zuwendung zum menschlichen Geist -Erfahrungswelt bar - Ideenentwicklung im Lauf des Leberg durch Sinneserfahrungen -angeborene Ideen -logische Schlussfolgerungen - „, ich" und Denken" können nicht getrennt werden () ↳ Ich denke, also bin ich (Cogito ergo sum) - Vertreter des Rationalismug - Methodischer Zweifel (systematisches, dynamisches Zweifeln) →alley zurückweisen, wenn man zweifelt (Vernunft) → Sinine wahrnehmungen haben ihn getäugcht (wahrscheit) - Traum und Wirklichkeit sind nicht unterscheidbar - Täuschergott, der ung bewrygt täuscht - Ich kann nur getäuscht werden, wenn es ein, ich" gibt beide in der Zeit der Aufklärung Vernunft, Es gibt keine angeborenen Joleen. Auch die vemunft ist ein Produkt der Erfahrung. RENÉ DESCARTES Erkeuntrig meiner Unvollkomumenheit - Ich habe eine Idee von geistiger Vollkommenheit (eines un beweglichen Fixpunkter), Ideen haben Ursachen - Ich leaum einige meiner überzeugungen als wahr anz- zeichnen, wenn ich ihren Gehalt belar und deutlich erfame - Goff existiert aus sich heraus und damit notwendig -angebarene Ichkeen (z. B. Idee Gott) Vertreter (Kritik JOHN LOCKE Die Sinneswelt könnte Illusion sein Nichty, koun bewiesen werden. SYNTHESE (Kant) → Gegensätze von Rationalismus und Empirisming werden aufgehoben Platon •Höhlengleidhing, 7 Stufen der Erkeunthis: - 1) Enttarnung des Jortung, der Illusion der Gefangenschaft, der Schotten - 2) Menschen tragen Gegenstände und verständigen sich schatten sprechen ・3) außerhalb der Höhle: schmerzhafte blendung durch das Licht (Konfrontation) ↳ Feststellung der verzenten Realität - – 4) zunächst Wacht, Wahrnehmung der (bekannten & gewohnten) school ters -5) Wahrnehmung : Spiegelung von Dingen & Menschen im Wesen - 6) Walirnelumung der Dinge selbst (nicht mehr bloß die spiegelung) - 7) Schau der reinen Idee Erkenntnis des Ursprungs der Dinge, jenseits der sinnlichen Wahrnehmung • Verquickung der Innen- und Außenwelt: das Richtige, Schöne, Gute, Walive, Vernünftige → trägt jeder in sich, muss nur ert aunt werden PERFEKTION in der Vorstellung. IMPERFEKTION in der Realität vereint: Ästhetik, Metaphysik (bzw. Transzendenz), Ethik |-das, was wir gehen, ist nur ein Abbild einer höheren Wirklichkeit -ally was wir gehen, ist nicht die Wirklichkeit/day Echte -day Echte sind Ideen, die sich ung widerspiegeln -Dualismus (Wirklichkeit durch 2 Prinzipien): res cogitans: Geist, denkendes zweifelndes Eg res extensa: Körper -bloß Gedankenexperiment Gehirn oberste Instanz, welche den Körper steuert - alles infragestellen und von Grund auf neu erkennen -Man kann alles anzweifeln, außer das Zweifeln an sich Kritik: -Wechselwirkung zwischen Körpert Geist schwer entelin bar - kein Beweis für den materiellen Geist : Wir können mit unseren Sinnen körperliche Gegenstände er kennen, wir können my jedoch nicht sicher sein, dass diese Erkenntnis wirklich wall ist. Jeder Begriff, den wir haben, ist nur ein Abbild einer höheren Idee → Wir leben in einer Dingwelt, fie ist die Schattenwelt der Joleen welt -bloße Sinniswahrnehmung der Dinge in der Höhle täuscht ung das Höhlengleichnis beschreibt, wie eine falsche, naiv-realistische Weltsicht übersunden, und durch die wahre Weltsicht, die Joleen- lehre, ersetzt werden kaun → Zweifeln und hinterfragen, austatt Wahrnehmungen zweifellos als Realität hinzunehmen -Platon unterscheidet zwischen walirnelimbaren und begreifbaren Momenten in der Erlecuntnis selbst inneres des "1 - es ist etway erkennbar, wenn es genau eine Sache ist" (eindeutig sites |- Grundakt des Denkeng ist das Unterscheiden Betwas selbst) erfanen und abgrenzen

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Bei diesem Lernzettel geht es primär um Platon(s Höhlengleichnis) und René Descarte, beide Vertreter des Rationalsimus. dem gegenübergestellt wird kurz der Empirismus

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Das bedeutet insbesondere, dass zentrale philosophische Implikationen des Arbeitsmaterials (Welche?) strukturiert im gedanklichen Zusammenhang (Wie?) formuliert werden, ● ● ● ● ● ● ● Die Note ,,ausreichend" (5 Punkte) wird erteilt, wenn die philosophische Problemreflexion hinreichend differenziert und in Ansätzen selbstständig geleistet wurde bzw. wenn die Gedankenführung des Prüflings zwar Mängel aufweist, Rekonstruktionen der benutzten Denkmodelle, deren Erörterung und das Gesamturteil aber in weiten Teilen argumentativ auf die gewählte Frage bezogen sind. Das bedeutet insbesondere, dass ● Problemverortung ● z. B.: ● grundlegende Kenntnisse über verschiedene Denkmodelle des im Unterricht behan- delten Problemkontextes (Welche?) differenziert für die Erörterung herangezogen werden und ● eine begründete Position zur relevanten Problemstellung (Welche?) in Problemerfas- sung, Problembearbeitung und Problemverortung formuliert und differenziert auf das Arbeitsmaterial und ein im Unterricht behandeltes Denkmodell bezogen wird (Wie?). ● Für die gestalterische Problembearbeitung ist besonders zu berücksichtigen, dass ein differenzierter Adressatenbezug erkennbar ist, Für die gestalterische Problembearbeitung ist besonders zu berücksichtigen, dass ein Adressatenbezug erkennbar ist, eine der Aufgabenstellung angemessene Gestaltung geleistet wird und eine ästhetische Verdichtung in Ansätzen erkennbar ist. die Prüfungsleistung ideenreich gestaltet ist und ggf. eine der Aufgabenstellung angemessene ästhetische Verdichtung erkennbar ist. eine zentrale philosophische Implikation des Arbeitsmaterials (Welche?) weitgehend richtig erfasst wird, zentrale Begriffe aus dem Unterrichtsprozess (Welche?) weitgehend richtig ange- wandt werden, mindestens ein ergiebiger Vergleichspunkt (Welcher?) zwischen der philosophischen Implikation des Arbeitsmaterials und einem im Unterricht behandelten Denkmodell (Welches?) hervorgehoben und für die Erörterung genutzt wird, Außerdem werden für die Bewertung der Prüfungsleistung folgende allgemeine Kriterien berücksichtigt: grundlegende Kenntnisse über Denkmodelle zur Problemstellung (Welche?) weitge- hend richtig dargestellt werden, fachliche Korrektheit Sicherheit im Umgang mit Fachsprache und Methoden des Faches ● konzeptionelle Klarheit eine in Ansätzen begründete Position zur relevanten Problemstellung (Welche?) in Teilen der Problemreflexion formuliert und auf das zugrunde liegende Arbeitsmate- rial und ein im Unterricht behandeltes Denkmodell bezogen (Wie?) wird. Kohärenz der Ausführungen Differenziertheit der Reflexion und des Urteilsvermögens Grad der Selbstständigkeit. Qualität der Darstellungsform Q3 Erkenntny theorie Die Fragen, was beaun ich wissen?" und „ Wie wahr ist die Wirklichkeit?" von Kant stehen im Kontext muit der ERKENNTNISTHEORIE. (Mrschleim der Erkenntnis ist der Irrtum) Positioner: Vs. 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Auch die vemunft ist ein Produkt der Erfahrung. RENÉ DESCARTES Erkeuntrig meiner Unvollkomumenheit - Ich habe eine Idee von geistiger Vollkommenheit (eines un beweglichen Fixpunkter), Ideen haben Ursachen - Ich leaum einige meiner überzeugungen als wahr anz- zeichnen, wenn ich ihren Gehalt belar und deutlich erfame - Goff existiert aus sich heraus und damit notwendig -angebarene Ichkeen (z. B. Idee Gott) Vertreter (Kritik JOHN LOCKE Die Sinneswelt könnte Illusion sein Nichty, koun bewiesen werden. SYNTHESE (Kant) → Gegensätze von Rationalismus und Empirisming werden aufgehoben Platon •Höhlengleidhing, 7 Stufen der Erkeunthis: - 1) Enttarnung des Jortung, der Illusion der Gefangenschaft, der Schotten - 2) Menschen tragen Gegenstände und verständigen sich schatten sprechen ・3) außerhalb der Höhle: schmerzhafte blendung durch das Licht (Konfrontation) ↳ Feststellung der verzenten Realität - – 4) zunächst Wacht, Wahrnehmung der (bekannten & gewohnten) school ters -5) Wahrnehmung : Spiegelung von Dingen & Menschen im Wesen - 6) Walirnelumung der Dinge selbst (nicht mehr bloß die spiegelung) - 7) Schau der reinen Idee Erkenntnis des Ursprungs der Dinge, jenseits der sinnlichen Wahrnehmung • Verquickung der Innen- und Außenwelt: das Richtige, Schöne, Gute, Walive, Vernünftige → trägt jeder in sich, muss nur ert aunt werden PERFEKTION in der Vorstellung. IMPERFEKTION in der Realität vereint: Ästhetik, Metaphysik (bzw. Transzendenz), Ethik |-das, was wir gehen, ist nur ein Abbild einer höheren Wirklichkeit -ally was wir gehen, ist nicht die Wirklichkeit/day Echte -day Echte sind Ideen, die sich ung widerspiegeln -Dualismus (Wirklichkeit durch 2 Prinzipien): res cogitans: Geist, denkendes zweifelndes Eg res extensa: Körper -bloß Gedankenexperiment Gehirn oberste Instanz, welche den Körper steuert - alles infragestellen und von Grund auf neu erkennen -Man kann alles anzweifeln, außer das Zweifeln an sich Kritik: -Wechselwirkung zwischen Körpert Geist schwer entelin bar - kein Beweis für den materiellen Geist : Wir können mit unseren Sinnen körperliche Gegenstände er kennen, wir können my jedoch nicht sicher sein, dass diese Erkenntnis wirklich wall ist. Jeder Begriff, den wir haben, ist nur ein Abbild einer höheren Idee → Wir leben in einer Dingwelt, fie ist die Schattenwelt der Joleen welt -bloße Sinniswahrnehmung der Dinge in der Höhle täuscht ung das Höhlengleichnis beschreibt, wie eine falsche, naiv-realistische Weltsicht übersunden, und durch die wahre Weltsicht, die Joleen- lehre, ersetzt werden kaun → Zweifeln und hinterfragen, austatt Wahrnehmungen zweifellos als Realität hinzunehmen -Platon unterscheidet zwischen walirnelimbaren und begreifbaren Momenten in der Erlecuntnis selbst inneres des "1 - es ist etway erkennbar, wenn es genau eine Sache ist" (eindeutig sites |- Grundakt des Denkeng ist das Unterscheiden Betwas selbst) erfanen und abgrenzen