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John Lockes Staatsphilosophie

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John Lockes Staatsphilosophie

 Natürliche Rechte und Pflichten
Unterschiedliche Naturzustände:
Rechts:
-Kriegerisch, jeder gegen jeden -> kümmert sich nur um eigenes Wohl

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Individualinteresse und Gesellschaftsvertrag als staatsphilosophische Legitimation LK Q2.1 (auch für Gk geeignet) Natürliche Rechte und Pflichten Staat und Recht Die Gewalten im Staat

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Natürliche Rechte und Pflichten Unterschiedliche Naturzustände: Rechts: -Kriegerisch, jeder gegen jeden -> kümmert sich nur um eigenes Wohl, keine Sicherheit, Todesangst, Feuer, ungezähmt, tierisch, tödlich -> Hobbes Theorie Links: -Friedlich, Abgrenzung von Land -> Eigentum, Arbeitsaufteilung (einer fischt, Ackerbau, Früchte sammeln), Sympathie und Freundschaft, Familie -> Lockes Theorie. -> Realistischer, Mensch ist schlau und Frieden führt eher zum Leben, Arbeitsteilung um effizienter und sicherer zu arbeiten, Mensch ist friedlich und emphatisch, baut Sympathie zu anderen auf usw John Locke: Freiheit . Naturzustand: -Zustand vollkommener Freiheit <- in Grenzen der Natur; Eigentum; Persönlichkeit; eigener Wille -Zustand der Gleichheit <- Macht + Rechtsprechung wechselseitig; keine Unterordnung/-werfung John Locke: ... aber nicht Zügellosigkeit -Kein Zustand der Zügellosigkeit -> nicht die Freiheit, sich selbst/oder andere zu vernichten (wenn es nur darum geht am Leben zu bleiben) -natürliches Gesetz: (wegen Vernunft)→→ Meral durch Vernunft Niemand darf einen anderen an seinem Leben und Besitz, seiner Gesundheit und Freiheit Schaden hinzufügen -> weil alle gleich + unabhängig sind -Weil Gott alle gleich erschaffen hat-Mensch ist vernünftig (=> Schöpfer (Gott)) -Erhaltung der ganzen Menschheit -Selbstjustiz -Gerechtigkeit -Vollstreckung des natürlichen Gesetzes -> Mensch darf andere bestrafen, wenn sie das natürliche Gesetz brechen (TEUFELSKREIS) -Im Naturzustand kann ein Mensch die Macht über einen anderen erlangen -> ABER: Darf nur so weit Vergeltung üben, wie es das Gewissen + Überlegung vorschreibt; Ausgewogenheit; Wiedergutmachung + Abschreckung PARALELLEN -Alle Menschen sind vorerst...

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gleich, bei Locke generell, bei Hobbes die geistigen + körperlichen Fähigkeiten -Vernunft als großer Aspekt des Verlassen des Naturzustands -Selbsterhaltung DISKREPANZEN Links: Hobbes; Rechts: Locke -Selbsterhaltung | Erhaltung der ganzen negatives /positives Menschheit Menschenbild -Kriegszustand | Zustand vollkommener und Gleichheit -Keine Gesetze/ Nichts sei ungerecht | Gerechtigkeit, natürliches Gesetz -Kein Eigentum, jedem gehört das, was er erlangt | Freiheit | Todes furcht Eigentum -Jeder ist eines Jeden Feind | Sympathie und Arbeitsteilung, Familie -Keine Kultur | Kultur Inwiefern enthält der Naturzustand nach Locke bereits Pflichten und Rechte? -Macht + Rechtsprechung wechselseitig -Recht auf Herrschaft und Souveränität durch göttliches Wesen (eher Vernunft) -Verpflichtet, keine anderen Lebewesen zu vernichten -natürliches Gesetz (Pflicht) -Pflicht zur Selbsterhaltung + Erhaltung der ganzen Menschheit. -Gerechtigkeit (s. Punkt 1) -Vollstreckung des natürlichen Gesetzes in jedermanns Hände (mit Vernunft; ähnelt einem Richter, nur dass das jeder machen kann) -Schutz des Unschuldigen -> Zwar ist die Freiheit das größte Attribut im Naturzustand von Locke, allerdings gibt es einige Gesetze und Pflichten, die im Naturzustand automatisch gelten -> positives Menschenbild Welcher Naturzustand ist realistischer? (Zusatz) Alles in allem ist der Naturzustand von Locke zwar sehr viel positiver, als das von Hobbes, allerdings ist es auch weitaus realistischer. Das bemerkt man vor allem, wenn man beide Naturzustände von Grund auf betrachtet. So sind grundsätzlich alle Menschen gleich und ist mit Vernunft ausgestattet. Nun ist es logisch, dass der Mensch seine Vernunft nutzt, um Sicherheit und Frieden zu gewährleisten. Der effizienteste Weg dahin ist eine Welt, in der die Erhaltung der ganzen Menschheit gewährleistet wird und das ist dem Menschen bewusst, weshalb er den Zügen Lockes folge John Locke - Staat und Recht Defizite des Naturzustandes + Ziele des Staates John Locke: Defizite des Naturzustands A:I -Mensch ist den Übergriffen anderer ausgesetzt, trotz des Rechts --Wenig Freude daran, weil nicht jeder die Gerechtigkeit genau beachtet -> Vereinigung zum Schutz ihres Lebens, Freiheiten, Vermögen -> Eigentum -Erhaltung ihres Eigentums ist hauptsächliches Ziel, weshalb Menschen im Staat zusammenkommen Defizite im Naturzustand: .I. kein feststehendes, geordnetes Gesetz -> Damit Recht/Unrecht deutlich wird und welches allgemeine Zustimmung hat -> Menschen werden trotz der Recht im Naturzustand durch eigene Interessen beeinflusst 2. kein anerkannter und unparteiischer Richter -> jeder ist sein eigener Richter und ist sich selbst gegenüber parteiisch 3. keine Gewalt, die gerechtem Urteil Rückhalt gibt + Vollstreckung sichert -> Ursprüngliches Recht und Ursprung, der legislativen und exekutiven Gewalt + Regierungen und Gesellschaften 2 Gewalten im Naturzustand: 1.Alles tun, was er für die Erhaltung seiner selbst und der übrigen Menschheit als richtig ansieht <- wird aufgegeben -> Gesetze regeln das nun für alle 2. Gewalt zu strafen <- wird aufgegeben -> unterstützt exekutive Gewalt -> Neuer Zustand: Arbeit, Hilfe, Gesellschaft anderer bringt Vorteile, wie Schutz, Stärke, Selbsterhaltung, Erhaltung von Freiheit und Eigentum <-Verzicht auf: Gleichheit, Freiheit, Selbstjustiz A:2 Die grundsätzliche Konzeption des Staates erinnert stark an die heutige Gewaltenteilung und Demokratie. Betrachtet man zum Beispiel kleine Kinder, kümmern sie sich immer nur um sich selbst. Sie zanken sich um Spielzeug und entscheiden eigenwillig über richtig und falsch und vollführen in kleinem Ausmaß Selbstjustiz. Erst wenn wir älter werden, beginnen wir rationaler zu denken und versuchen, den Staat, in den wir hineingeboren werden, zu verstehen. Wie bei Locke beschrieben, geben wir einen Teil unserer Souveränität, Freiheit und die Selbstjustiz ab, um im Gegenzug innerhalb unserer Demokratie, Schutz und Freiheit gewährleistet zu bekommen. Wir halten uns alle an die Regeln, damit wir uns alle gegenseitig schützen. Wenn jemand diese Regeln bricht, so treten von uns akzeptierte Gesetze in Kraft, welche durch einen unparteiischen Richter ausgesprochen werden. Auch die Polizei als exekutive Gewalt findet sich in Locke's Darstellung des Staates wieder. Insgesamt macht es also Sinn, Locke als einen der ,,Urväter“ unserer modernen Demokratievorstellung zu betrachten, weil er mit seiner Position, wichtige Grundzüge der Demokratie darstellt, welche grundsätzlich ein großer Gesellschaftsvertrag von uns allen ist. John Locke: Das Recht der Mehrheit A:3 -Niemand kann ohne Einwilligung aus dem Naturzustand verstoßen werden -Einzige Möglichkeit: Aufgeben der natürlichen Freiheit, Zusammenschluss in einer Gemeinschaft -Bilden einen einzigen politischen Körper, in dem die Mehrheit Recht hat, zu handeln und die übrigen mit zu verpflichten -Eine Gemeinschaft, handelt wie ein einzelner Körper, in dem Entscheidungen durch die Mehrheit getroffen werden <- dahin treibt stärkste Kraft -> Übereinstimmung der Mehrheit -Jeder einzelne ist verpflichtet, sich der Mehrheit zu unterwerfen, sich jedem Einzelnen der Gesellschaft zu unterwerfen (Kontraktualismus) -Ansonsten: ursprünglicher Vertrag würde Bedeutung verlieren und kein Vertrag mehr sein Wortlaut Ich gebe einen Teil meiner Souveränität an den Staat und bestimme mit, welche Entscheidungen getroffen werden, um mich Selbst, das Recht und meine Freiheit zu erhalten. A:4 Ich würde eher den Vertrag von Locke unterschreiben. Beide Verträge helfen der Selbsterhaltung, allerdings gäbe ich bei Hobbes meine ganze Freiheit und mein ganzes Denken ab, bei Locke bleibt mir Entscheidungskraft und ich bestimme mit der Mehrheit, welche Entscheidung die Richtige ist. Allerdings ist zu kritisieren, dass hierbei Minderheiten missachtet werden und die Mehrheit insgesamt auch falsche Entscheidungen treffen kann. John Locke Die Gewalten im Staat John Locke - Die Gewalten im Staat John Locke: Legislative und exekutive Gewalt -Das erste und grundlegende positive Gesetz: Begründung der legislativen Gewalt -Das erste und grundlegende natürliche Gesetz: Erhaltung der Gesellschaft + jeder Person in ihr Legislative: -höchste Gewalt; -liegt in den Händen der Gemeinschaft; -einziges Gesetz was gilt <- durch Zustimmung der Gesellschaft 1. keine absolute, willkürliche Gewalt -> kann also geändert werden, Mensch besitzt Überhand; Gewalt der Legislative ist auf das öffentliche Wohl der Gesellschaft beschränkt -> Erhaltung ist das Ziel; 2. Legislative wird durch autorisierte Richter ausgesprochen und sorgt für Gerechtigkeit; ständige Gewalt, die die Vollziehung der bestehenden Gesetze gewährleistet -> Trennung von legislative und exekutive John Locke: Die Gewalt des Volkes -Volk kann Legislative abberufen und ändern, wenn sie der Mehrheit des Volkes widerspricht. -Alle Gewalt wird im Vertrauen auf einen bestimmten Zweck übertragen -Gemeinschaft behält höchste Gewalt für sich, damit Gesetzgeber keine Angriffe auf die Gemeinschaft ausüben kann -> Gemeinschaft stellt höchste Gewalt dar Gesetz der Selbsterhaltung →Gemeinschaft als höchste Gewalt Schaubild:. Ziel des Staates:. Selbsterhaltung / Erhaltung der Gesellschaft ( natürliches v. Eigentum) Gesetz autorisierte Richler unabhängig Exekutive -Durchsetzung der Gesetze -Richterurteile Gewalt des Volkes (Bei Auflösung der Legislative) 1 wählt/ernennt/kann abberufen / ändern Trennung von lan- abhängis voneinander keine höhere Gewalt als im NZ → Mehrheitsentscheid Legislative - Erstellen eines Gesetzwerkes positives Gesetz + findet sich hier wieder

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Punkt 1) -Vollstreckung des natürlichen Gesetzes in jedermanns Hände (mit Vernunft; ähnelt einem Richter, nur dass das jeder machen kann) -Schutz des Unschuldigen -> Zwar ist die Freiheit das größte Attribut im Naturzustand von Locke, allerdings gibt es einige Gesetze und Pflichten, die im Naturzustand automatisch gelten -> positives Menschenbild Welcher Naturzustand ist realistischer? (Zusatz) Alles in allem ist der Naturzustand von Locke zwar sehr viel positiver, als das von Hobbes, allerdings ist es auch weitaus realistischer. Das bemerkt man vor allem, wenn man beide Naturzustände von Grund auf betrachtet. So sind grundsätzlich alle Menschen gleich und ist mit Vernunft ausgestattet. Nun ist es logisch, dass der Mensch seine Vernunft nutzt, um Sicherheit und Frieden zu gewährleisten. Der effizienteste Weg dahin ist eine Welt, in der die Erhaltung der ganzen Menschheit gewährleistet wird und das ist dem Menschen bewusst, weshalb er den Zügen Lockes folge John Locke - Staat und Recht Defizite des Naturzustandes + Ziele des Staates John Locke: Defizite des Naturzustands A:I -Mensch ist den Übergriffen anderer ausgesetzt, trotz des Rechts --Wenig Freude daran, weil nicht jeder die Gerechtigkeit genau beachtet -> Vereinigung zum Schutz ihres Lebens, Freiheiten, Vermögen -> Eigentum -Erhaltung ihres Eigentums ist hauptsächliches Ziel, weshalb Menschen im Staat zusammenkommen Defizite im Naturzustand: .I. kein feststehendes, geordnetes Gesetz -> Damit Recht/Unrecht deutlich wird und welches allgemeine Zustimmung hat -> Menschen werden trotz der Recht im Naturzustand durch eigene Interessen beeinflusst 2. kein anerkannter und unparteiischer Richter -> jeder ist sein eigener Richter und ist sich selbst gegenüber parteiisch 3. keine Gewalt, die gerechtem Urteil Rückhalt gibt + Vollstreckung sichert -> Ursprüngliches Recht und Ursprung, der legislativen und exekutiven Gewalt + Regierungen und Gesellschaften 2 Gewalten im Naturzustand: 1.Alles tun, was er für die Erhaltung seiner selbst und der übrigen Menschheit als richtig ansieht <- wird aufgegeben -> Gesetze regeln das nun für alle 2. Gewalt zu strafen <- wird aufgegeben -> unterstützt exekutive Gewalt -> Neuer Zustand: Arbeit, Hilfe, Gesellschaft anderer bringt Vorteile, wie Schutz, Stärke, Selbsterhaltung, Erhaltung von Freiheit und Eigentum <-Verzicht auf: Gleichheit, Freiheit, Selbstjustiz A:2 Die grundsätzliche Konzeption des Staates erinnert stark an die heutige Gewaltenteilung und Demokratie. Betrachtet man zum Beispiel kleine Kinder, kümmern sie sich immer nur um sich selbst. Sie zanken sich um Spielzeug und entscheiden eigenwillig über richtig und falsch und vollführen in kleinem Ausmaß Selbstjustiz. Erst wenn wir älter werden, beginnen wir rationaler zu denken und versuchen, den Staat, in den wir hineingeboren werden, zu verstehen. Wie bei Locke beschrieben, geben wir einen Teil unserer Souveränität, Freiheit und die Selbstjustiz ab, um im Gegenzug innerhalb unserer Demokratie, Schutz und Freiheit gewährleistet zu bekommen. Wir halten uns alle an die Regeln, damit wir uns alle gegenseitig schützen. Wenn jemand diese Regeln bricht, so treten von uns akzeptierte Gesetze in Kraft, welche durch einen unparteiischen Richter ausgesprochen werden. Auch die Polizei als exekutive Gewalt findet sich in Locke's Darstellung des Staates wieder. Insgesamt macht es also Sinn, Locke als einen der ,,Urväter“ unserer modernen Demokratievorstellung zu betrachten, weil er mit seiner Position, wichtige Grundzüge der Demokratie darstellt, welche grundsätzlich ein großer Gesellschaftsvertrag von uns allen ist. John Locke: Das Recht der Mehrheit A:3 -Niemand kann ohne Einwilligung aus dem Naturzustand verstoßen werden -Einzige Möglichkeit: Aufgeben der natürlichen Freiheit, Zusammenschluss in einer Gemeinschaft -Bilden einen einzigen politischen Körper, in dem die Mehrheit Recht hat, zu handeln und die übrigen mit zu verpflichten -Eine Gemeinschaft, handelt wie ein einzelner Körper, in dem Entscheidungen durch die Mehrheit getroffen werden <- dahin treibt stärkste Kraft -> Übereinstimmung der Mehrheit -Jeder einzelne ist verpflichtet, sich der Mehrheit zu unterwerfen, sich jedem Einzelnen der Gesellschaft zu unterwerfen (Kontraktualismus) -Ansonsten: ursprünglicher Vertrag würde Bedeutung verlieren und kein Vertrag mehr sein Wortlaut Ich gebe einen Teil meiner Souveränität an den Staat und bestimme mit, welche Entscheidungen getroffen werden, um mich Selbst, das Recht und meine Freiheit zu erhalten. A:4 Ich würde eher den Vertrag von Locke unterschreiben. Beide Verträge helfen der Selbsterhaltung, allerdings gäbe ich bei Hobbes meine ganze Freiheit und mein ganzes Denken ab, bei Locke bleibt mir Entscheidungskraft und ich bestimme mit der Mehrheit, welche Entscheidung die Richtige ist. Allerdings ist zu kritisieren, dass hierbei Minderheiten missachtet werden und die Mehrheit insgesamt auch falsche Entscheidungen treffen kann. John Locke Die Gewalten im Staat John Locke - Die Gewalten im Staat John Locke: Legislative und exekutive Gewalt -Das erste und grundlegende positive Gesetz: Begründung der legislativen Gewalt -Das erste und grundlegende natürliche Gesetz: Erhaltung der Gesellschaft + jeder Person in ihr Legislative: -höchste Gewalt; -liegt in den Händen der Gemeinschaft; -einziges Gesetz was gilt <- durch Zustimmung der Gesellschaft 1. keine absolute, willkürliche Gewalt -> kann also geändert werden, Mensch besitzt Überhand; Gewalt der Legislative ist auf das öffentliche Wohl der Gesellschaft beschränkt -> Erhaltung ist das Ziel; 2. Legislative wird durch autorisierte Richter ausgesprochen und sorgt für Gerechtigkeit; ständige Gewalt, die die Vollziehung der bestehenden Gesetze gewährleistet -> Trennung von legislative und exekutive John Locke: Die Gewalt des Volkes -Volk kann Legislative abberufen und ändern, wenn sie der Mehrheit des Volkes widerspricht. -Alle Gewalt wird im Vertrauen auf einen bestimmten Zweck übertragen -Gemeinschaft behält höchste Gewalt für sich, damit Gesetzgeber keine Angriffe auf die Gemeinschaft ausüben kann -> Gemeinschaft stellt höchste Gewalt dar Gesetz der Selbsterhaltung →Gemeinschaft als höchste Gewalt Schaubild:. Ziel des Staates:. Selbsterhaltung / Erhaltung der Gesellschaft ( natürliches v. Eigentum) Gesetz autorisierte Richler unabhängig Exekutive -Durchsetzung der Gesetze -Richterurteile Gewalt des Volkes (Bei Auflösung der Legislative) 1 wählt/ernennt/kann abberufen / ändern Trennung von lan- abhängis voneinander keine höhere Gewalt als im NZ → Mehrheitsentscheid Legislative - Erstellen eines Gesetzwerkes positives Gesetz + findet sich hier wieder