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Menschenbild von Rousseau und Kritik an Hobbes

Menschenbild von Rousseau und Kritik an Hobbes

 Erwartungshorizont - Jean-Jacques Rousseau: Die Natur des Menschen
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Welches Bild von der menschlichen Natur (im Naturzustand) zeichnet Ro

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Erwartungshorizont - Jean-Jacques Rousseau: Die Natur des Menschen 1. Welches Bild von der menschlichen Natur (im Naturzustand) zeichnet Rousseau? 2. Was kritisiert Rousseau an der Auffassung die Hobbes vom Menschen hat? Der Mensch im Naturzustand (1): Rousseau beschreibt den Menschen im Naturzustand (NZ) als ein genügsames Tier, welches nur seine Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Schlafen) befriedigte. ● Kritik an Hobbes (2) Da der Mensch nur seine Grundbedürfnisse befriedigte und vereinzelt lebte, herrschte im NZ auch keine Konkurrenzsituation und der Mensch lebte friedlich ohne Krieg. ● Der Mensch lebte vereinzelt, noch ohne Sprache, verfüget also nur über eine eingeschränkte Rationalität. ● Erst als sich die Vernunft stärker ausprägte, entstand die Eigenliebe, die ihrerseits zur Entwicklung von Leidenschaften führte. Das jedoch geschah erst, als es eine Gesellschaft gab. Erst in dieser entstanden Konkurrenz und Auseinandersetzungen. Außerdem hätte Hobbes nicht erkannt, dass im NZ das Gefühl des Mitleids stark ausgeprägt war. Dieses Gefühl würde dem von Hobbes beschriebene Konkurrenzverhalten entgegenstehen. Erst als sich die Vernunft und die damit einhergehende Eigenliebe entwickelt habe, wurde das unmittelbare Gefühl des Mitleids zurückgedrängt (das sei aber schon ein Phänomen der menschlichen Gesellschaft) Der Übergang vom NZ zum gesellschaftlichen Zustand ist für Rousseau durch das Entstehen des Eigentums gegeben: „Der Erste, der ein Stück Land eingezäumt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: dies ist mein und der Leute fand, die einfältig genug waren,...

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