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Platon Seelenlehre

Platon Seelenlehre

 PLATON
ng Kar
Eine Darstellung seiner Seelenlehre
Hildegardis-Schule
Valentina Cappello
Q1.1, Philosophie, Wei 2
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PLATON ng Kar Eine Darstellung seiner Seelenlehre Hildegardis-Schule Valentina Cappello Q1.1, Philosophie, Wei 2 Inhaltsverzeichnis: 1. Einleitende Worte zur Hausarbeit.... 2. Platons Seelenlehre.............. 3. Die Welt und die Einzelseele....... 3.1. Die Sinneswelt der Einzelseele........... 3.2. Die Ideenwelt der Einzelseele........... 4. Die 3 Seelenteile….......... 5. René Descartes Sicht zur Seele im Vergleich zu Platon...6 6. Zusammenfassung.…..... 7. Literaturverzeichnis.….......... 8. Erklärung über die selbstständige Anfertigung der Hausarbeit....... .3 .4 ......4-5 4 .4 ..5-6 .7 ..8 .........9 3 Einleitende Worte zur Hausarbeit: Platon war ein griechischer Philosoph der 427. vor Christus in einer Stadt in Griechenland namens Athen geboren wurde. Er war Teil einer der ältesten Adelsfamilien Athens und hatte sehr viele Begabungen. Zudem war er Denker, Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler. Sein damaliger Lehrer “Sokrates“ hatte das philosophische Leben in ihn erweckt und ihn die Vielfalt der Philosophie gezeigt. Somit folgte, dass er die erste philosophische Universität Europas gründete, “die Akademia“. Zusammen mit seinem Lehrer Sokrates und seinem später folgendem Schüler "Aristoteles" zählt er zu den bedeutendsten Philosophen aller Zeiten. Platon selbst hat einen sehr großen Einfluss auf die Philosophie. Viele sagen er sei der Grundbaustein der Philosophie, da viele Entdeckungen und Aussagen anderer Philosophen auf seine Lehren und Entdeckungen basieren. Zudem umfassen seine Entdeckungen so gut wie jeden Bereich der Philosophie.¹ Nachdem er sein umfangreiches Wissen der ganzen Welt gelehrt hatte, starb er schließlich 507 vor Christus im Alter von 80 Jahren. Der Schwerpunkt meiner schriftlichen Hausarbeit wird einer der wichtigsten...

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seiner zahlreichen Entdeckungen bzw. Feststellung Platons sein, nämlich seine Seelenlehre. Platons Seelenlehre ist die von ihm vertretene Auffassung über die Seelen, ihren Aufbau, ihre Beschaffenheit und ihre Leistungen. Als erstes erkläre ich allgemeines zur Platons Seelenlehre. Folgend stelle ich Platons Sicht zur Welt- und Einzelseele vor. Zur Einzelseele folgt noch Platons Ideenwelt und seine Sinneswelt. Anschließend komme ich zur Darstellung der Seeleneinteilung Platons in die 3 Seelenteile, wie genau Platon die Seele eingeteilt hat. Dies verdeutliche ich mit einem Bild eines Wagenlenkers, der von einem ungehorsamen und einem gehorsamen und vernünftigen Pferd gezogen wird. Zum Schluss habe ich die Ansicht der Seele von René Descartes mit der Ansicht Platons verglichen, wobei man viele Gemeinsamkeiten, sowie Unterschiede findet. Im Allgemeinen ist die Fragestellung: Was ist Platons Seelenlehre? ¹ Jw.org.de: ,,Platon Biografie“, https://www.jw.org/de/bibliothek/zeitschriften/g201302/platon-griechischer- philosoph/ (20.12.20, 17:28) 4 Platons Seelenlehre: Platons Seelenlehre ist die von ihm vertretene Auffassung über die Seelen, ihren Aufbau, ihre Beschaffenheit und ihre Leistungen. Nach Platon ist die Seele das Prinzip des Lebens. Sie ist unvergänglich, unsterblich und unzerstörbar und in allem wiederzufinden. Die essenzielle Aufgabe der Seele ist der Aufstieg zum höchstmöglichen Guten, dem Göttlichen. Die Welt und die Einzelseele: Dabei unterscheidet Platon zwischen der 2Weltseele (Seele des Kosmos) und der Einzelseele (Seele des Menschen). Für Platon besteht die Seele des Kosmos aus 2 Teilen, aus der Seele des Kosmos und aus dem Körper des Kosmos. Der Körper des Kosmos besteht aus den Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft. Die Weltseele steht für die gleichbleibende Bewegung der Vernunft und des Verschiedenen die für die ungeordnete Bewegung der Körper steht Diese werden durch das drittes Prinzip, das Sein (siehe S.5), verbunden. Der Körper des Kosmos ist mit der Seele des Kosmos verbunden, wie es auch bei der Einzelseele ist³. Die Einzelseele ist das, was das Selbst eines jeden von uns ausmacht. Sie ist das Wesen des Menschen und ist (wie die Weltseele auch) unsterblich und voll von Ideen des Wahren, Guten und Schönen. Das Wissen der Ideen hat die Seele aus ihrem Vorleben. Wenn ein Mensch stirbt, wird die Seele durch den Tod von dem Körper befreit. Platon vergleich den Körper mit einer Art Gefängnis, da sie davor in einer "allwissenden Welt", auch die "Ideenwelt" genannt schwebt und dieses Wissen verschwindet, sobald die Seele in einem Körper eingeht. Die Seele ist auch ein Vermittler von dem Reich der Ideen zum Körper. Ein bekanntes Zitat von Platon ist "Der Körper ist das Grab der Seele (soma sema)"4 Damit meint Platon, dass der Körper die Seele an der Allwissenheit und dem Aufstieg zum Göttlichen hindert und die Seele beschmutzt. Die Sinne des Körpers sind die größte Störquelle für die Seele. Sie sind Teil der "Sinneswelt", die parallel zur Ideenwelt. Für Platon ist die Sinneswelt ein Schatten der Wirklichkeit. Sie orientiert sich an der Welt der Ideen, denn was nicht in der Ideenwelt existiert, kann auch nicht in der Sinneswelt erscheinen. Denn sobald beim Denken Augen und Ohren beteiligt sind, hat es die Seele schwer, zur Einsicht und Wahrheit zu gelangen. Dazu kommt, dass der Leib mit Nahrung versorgt werden muss. Bei 2 ,,Die Weltseele (Seele des Kosmos): file:///C:/Users/49157/Downloads/platon schoepfung timaios.pdf (23.12.20, 02:27) 3 ,,Die Einzelseele": https://www.youtube.com/watch?v=piOidDjUZxO (22.12.20, 19:38), http://joachimstiller.de/download/philosophie seele platon.pdf (22,12,20, 19:20) beruhmte.Zitate.de : ,,Der Körper ist das Grab der Seele", https://beruhmte-zitate.de/zitate/124262-platon- der-korper-ist-das-grab-der-seele/ (21.12.20, 23:31) 4 fehlender Nahrung fällt es der Seele schwer, zur Warheit zur gelangen. Ein weiterer Punkt ist, dass uns die Bedürfnisse des Leibes schon zu Kriege geführt hat, die die Seele beschmutzen und so den Aufstieg zum Göttlichen verhindern. Nach Platon kennzeichnet den wahren Philosophen die Einsicht, dass der Tod kein Übel darstellt und deshalb nicht zu fürchten ist.5 In einem Dialog von Platon namens "Phaidon" wird erklärt, dass die beste Art seine Seele zu schützen wäre, mit der Seele die Kontrolle über die verschiedenen Gelüste des Körpers zu gewinnen, sodass sie im Gegenzug nicht die Kontrolle über die Seele übernehmen könnten. Platons Seelenlehre stellt dar, dass sich die Seele erst durch lernen und weiterbilden im Körper teilweise an die Ideen wiedererinnert, jedoch niemals allwissend sein wird. Nach dem Tod kommt die Seele in eine Art “Unterwelt“, wo sie je nach Taten im vorherigen Leben verurteilt wird. Denn nach Platon, kann die Seele befleckt werden. Dies kann aus vielen Gründen passieren wie z.B. Ungerechtigkeit oder Feigheit. Somit entscheidet das Verhalten des Menschen das Ergehen der Seele. Ist die Seele befleckt, wird sie im nächsten Leben bestraft und wird z.B. in den Körper eines Esels gesteckt. Nur die edelsten Seelen, die gut und rein sind, gelangen wieder ins Reich des allwissenden. 5 Weisheit Die 3 Seelenteile: Platon gliedert die Seele des Menschen in 3 Teile. Der höchste Teil ist die Vernunft der auch für die Weisheit steht. Dieser Teil ist der denkende, der sich im Bereich des Gehirnes befindet. Den zweiten Teil nennt Platon den Willen, der auch für Mut steht. Dieser Teil ist der, der die Pläne der Vernunft umsetzen will und liegt im Bereich des Herzens. Das Symbol des Mutes ist meistens der Löwe. Der letzte Teil ist der Teil der Begierde der durch den geleitet wird. Dieser ist im Rest des Körpers verteilt, wendet sich gegen die Vernunft und muss kontrolliert werden, damit der Körper nicht die Kontrolle über die Seele bekommt. Vernunft Gerechtigkeit Tapferkeit Mut Mäßigung Begierde 6 5 Vgl. Richard Schwär, Das Verhältnis von Seele und Leib nach Platon, München, GRIN Verlag, 2006, S,4 6 Vgl. Barbara Zehnpfennig "Platon Phaidon" o.O. Meiner Verlag, Januar 2008, S,21

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Im Allgemeinen ist die Fragestellung: Was ist Platons Seelenlehre? ¹ Jw.org.de: ,,Platon Biografie“, https://www.jw.org/de/bibliothek/zeitschriften/g201302/platon-griechischer- philosoph/ (20.12.20, 17:28) 4 Platons Seelenlehre: Platons Seelenlehre ist die von ihm vertretene Auffassung über die Seelen, ihren Aufbau, ihre Beschaffenheit und ihre Leistungen. Nach Platon ist die Seele das Prinzip des Lebens. Sie ist unvergänglich, unsterblich und unzerstörbar und in allem wiederzufinden. Die essenzielle Aufgabe der Seele ist der Aufstieg zum höchstmöglichen Guten, dem Göttlichen. Die Welt und die Einzelseele: Dabei unterscheidet Platon zwischen der 2Weltseele (Seele des Kosmos) und der Einzelseele (Seele des Menschen). Für Platon besteht die Seele des Kosmos aus 2 Teilen, aus der Seele des Kosmos und aus dem Körper des Kosmos. Der Körper des Kosmos besteht aus den Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft. Die Weltseele steht für die gleichbleibende Bewegung der Vernunft und des Verschiedenen die für die ungeordnete Bewegung der Körper steht Diese werden durch das drittes Prinzip, das Sein (siehe S.5), verbunden. Der Körper des Kosmos ist mit der Seele des Kosmos verbunden, wie es auch bei der Einzelseele ist³. Die Einzelseele ist das, was das Selbst eines jeden von uns ausmacht. Sie ist das Wesen des Menschen und ist (wie die Weltseele auch) unsterblich und voll von Ideen des Wahren, Guten und Schönen. Das Wissen der Ideen hat die Seele aus ihrem Vorleben. Wenn ein Mensch stirbt, wird die Seele durch den Tod von dem Körper befreit. Platon vergleich den Körper mit einer Art Gefängnis, da sie davor in einer "allwissenden Welt", auch die "Ideenwelt" genannt schwebt und dieses Wissen verschwindet, sobald die Seele in einem Körper eingeht. Die Seele ist auch ein Vermittler von dem Reich der Ideen zum Körper. Ein bekanntes Zitat von Platon ist "Der Körper ist das Grab der Seele (soma sema)"4 Damit meint Platon, dass der Körper die Seele an der Allwissenheit und dem Aufstieg zum Göttlichen hindert und die Seele beschmutzt. Die Sinne des Körpers sind die größte Störquelle für die Seele. Sie sind Teil der "Sinneswelt", die parallel zur Ideenwelt. Für Platon ist die Sinneswelt ein Schatten der Wirklichkeit. Sie orientiert sich an der Welt der Ideen, denn was nicht in der Ideenwelt existiert, kann auch nicht in der Sinneswelt erscheinen. Denn sobald beim Denken Augen und Ohren beteiligt sind, hat es die Seele schwer, zur Einsicht und Wahrheit zu gelangen. Dazu kommt, dass der Leib mit Nahrung versorgt werden muss. Bei 2 ,,Die Weltseele (Seele des Kosmos): file:///C:/Users/49157/Downloads/platon schoepfung timaios.pdf (23.12.20, 02:27) 3 ,,Die Einzelseele": https://www.youtube.com/watch?v=piOidDjUZxO (22.12.20, 19:38), http://joachimstiller.de/download/philosophie seele platon.pdf (22,12,20, 19:20) beruhmte.Zitate.de : ,,Der Körper ist das Grab der Seele", https://beruhmte-zitate.de/zitate/124262-platon- der-korper-ist-das-grab-der-seele/ (21.12.20, 23:31) 4 fehlender Nahrung fällt es der Seele schwer, zur Warheit zur gelangen. Ein weiterer Punkt ist, dass uns die Bedürfnisse des Leibes schon zu Kriege geführt hat, die die Seele beschmutzen und so den Aufstieg zum Göttlichen verhindern. Nach Platon kennzeichnet den wahren Philosophen die Einsicht, dass der Tod kein Übel darstellt und deshalb nicht zu fürchten ist.5 In einem Dialog von Platon namens "Phaidon" wird erklärt, dass die beste Art seine Seele zu schützen wäre, mit der Seele die Kontrolle über die verschiedenen Gelüste des Körpers zu gewinnen, sodass sie im Gegenzug nicht die Kontrolle über die Seele übernehmen könnten. Platons Seelenlehre stellt dar, dass sich die Seele erst durch lernen und weiterbilden im Körper teilweise an die Ideen wiedererinnert, jedoch niemals allwissend sein wird. Nach dem Tod kommt die Seele in eine Art “Unterwelt“, wo sie je nach Taten im vorherigen Leben verurteilt wird. Denn nach Platon, kann die Seele befleckt werden. Dies kann aus vielen Gründen passieren wie z.B. Ungerechtigkeit oder Feigheit. Somit entscheidet das Verhalten des Menschen das Ergehen der Seele. Ist die Seele befleckt, wird sie im nächsten Leben bestraft und wird z.B. in den Körper eines Esels gesteckt. 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