Das Konzept des Gesellschaftsvertrags und die Rolle des Herrschers
In Hobbes' Staatstheorie spielt der Gesellschaftsvertrag eine zentrale Rolle. Es ist wichtig zu verstehen, dass dieser Vertrag nicht zwischen dem Volk und dem Herrscher geschlossen wird, sondern zwischen den einzelnen Menschen untereinander.
Highlight: Der Gesellschaftsvertrag wird zwischen den Individuen geschlossen, nicht mit dem Herrscher selbst.
Das Volk gibt durch diesen Vertrag das Recht auf Selbstherrschaft ab. Dies führt zu einer besonderen Stellung des Herrschers:
- Der Herrscher wird durch den Gesellschaftsvertrag legitimiert.
- Er kann nicht von den Untertanen abgesetzt werden, ohne dass dies als Hochverrat gilt.
- Der Herrscher steht über dem Gesellschaftsvertrag und ist nicht an ihn gebunden.
Diese Konzeption führt zu einer absolutistischen Regierungsform, in der der Herrscher uneingeschränkte Macht über das Volk ausübt.
Vocabulary: Absolutismus bezeichnet eine Herrschaftsform, bei der ein Monarch uneingeschränkte Macht besitzt und nicht an Gesetze gebunden ist.





































