Der Utilitarismus von John Stuart Mill und Jeremy Bentham
John Stuart Mill wurde am 20. Mai 1806 bei London geboren und entwickelte sich zu einem der einflussreichsten Denker des 19. Jahrhunderts. Seine akademische Laufbahn begann 1822 mit einem vielseitigen Studium in Frankreich, das Chemie, Zoologie, Mathematik, Metaphysik und Logik umfasste. Besonders prägend war der Einfluss von Jeremy Bentham, der Mills ethische und gesellschaftliche Ansichten formte.
Definition: Der Utilitarismus ist eine ethische Theorie, die das größtmögliche Glück für die größtmögliche Anzahl von Menschen als moralischen Maßstab ansieht.
Mills Lebensweg war von wichtigen persönlichen und beruflichen Meilensteinen geprägt. 1851 heiratete er Harriet Tayler, die seine philosophischen Ansichten stark beeinflusste. 1865 trat er der liberalen Partei im englischen Parlament bei, wo er sich besonders für das Frauenwahlrecht einsetzte.
Highlight: Mills progressives Denken zeigte sich besonders in seinem Engagement für Frauenrechte - ein für seine Zeit außergewöhnlicher Standpunkt.











