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Utopia (Thomas Morus)

Utopia (Thomas Morus)

 Philosophie
Utopien
Arbeitsaufträge zu Thomas Morus, Utopia
II. Thomas Morus und seine Zeit
1.
Person: Thomas Morus
• geboren: 1478 in Lond

Utopia (Thomas Morus)

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Zusammenfassung über Thomas Morus’ Leben, seinem Werk „Utopia“ und eine Bewertung über das Leben in dem Staat

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Philosophie Utopien Arbeitsaufträge zu Thomas Morus, Utopia II. Thomas Morus und seine Zeit 1. Person: Thomas Morus • geboren: 1478 in London Vertreter einer der prägenden kulturellen Strömungen der Renaissance hatte sein ganzes Leben viel Interesse an humanistischen und theologischen Studien ● 1. ● von Kind auf fesselte ihn die griechische Sprache und Kultur • begann Jurastudium aus Willen seines Vaters ● betrieb viele öffentliche Ämter Werk: Utopia Morus kritisiert in diesem Werk auf ironisch-satirische Weise die kirchlichen und politischen Missstände erster Teil: reisender Protagonist demonstriert Missstände in Europa O Kritik des Protagonisten entspricht die Morusens zweiter Teil: Utopia, welches dem idealen Staatswesen entspricht, wird mit diesen Missständen verglichen ● ● 11.04.2020 10b 1529 wurde er Lordkanzler des englischen Königs 1532 trat er zurück, weil er nicht unterstützen wollte, dass der König die Kirche umging, um nochmal heiraten zu können verweigerte Eid, welcher die neuen Umstände belegen sollte, weil er das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte 1535 wurde er deswegen hingerichtet ● Teilbereichen → ein Urteil wird jedoch nicht von Morus gefällt Ende des Buches ist offen → Leser soll über die verschiedenen Sichtweisen nachdenken und zu einem eigenen Urteil kommen III. Das Leben auf Utopia o in allen Bereichen ist das Vernunftprinzip zu erkennen Schluss: Plädoyer des Protagonisten zum Lob der Einrichtungen Utopias, Morus nennt als fiktiver Erzähler seine Bedenken zu verschiedenen Arbeiten in Utopia (M1) jeder Bewohner arbeitet auf dem Ackerbau von Kind an • jeder Bewohner lernt dazu ein besonderes...

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Handwerk (z.B. Maurer-, Schmiede-, Zimmermannsgewerbe) • jeder Bewohner arbeitet sechs Stunden täglich 1 Philosophie Utopien ● ● Versorgung mit Waren (M2) in der Mitte jeder der vier Bezirke befindet sich ein Markt für Waren jeder Art die Produkte jeder Familie werden dort gesammelt jeder Familienälteste bekommt all das, was er fordert für sich und seine Familie ohne Gegenleistung seinerseits Utopia ist ein Gemeinwesen, denn kein Bewohner hat etwas Eigenes, wodurch das Wohl der Allgemeinheit an erster Stelle stehen soll gibt keinen Reichen oder Arme → alle sind gleich ● ● ● ● Handel und Wert des Geldes (M3) nachdem Vorräte für die nächsten zwei Jahre gesichert sind, werden große Mengen verschiedener Produkte an andere Länder verkauft und an Arme verschenkt ● ● ● ● Philosophie der Utopier (M4) Utopier beschäftigen sich teilweise mit den gleichen Punkten wie normale Meschen ● 11.04.2020 10b über die Zeit zwischen Arbeit, Essen und Schlafen darf jeder Bewohner selbst entscheiden, wie er sie nutzt Arbeitszeit kann vom Staat verkürzt werden, wenn es ein Übermaß an Gütern und Leistungen nimmt ● ● ● importieren so Eisen, Silber und Gold Silber und Gold wird für den Notfall aufbewahrt als Absicherung Gold und Silber wird für schmutzige und schlechte Zwecke verwendet → schätzen die überlebenswichtigen Dinge, wie Feuer, Wasser, Eisen Gesetze, Strafen, Sklaven (M5) Beschäftigen sich hauptsächlich mit der Frage, auf wie vielen Dingen das Glück des Menschen beruht Natur befiehlt Utopier, fröhlich zu leben Vergnügen der Seele achten Utopier am meisten (dabei steht Gesundheit an erster Stelle) schwere Verbrechen werden mit Zwangsarbeit bestraft wiederholt sich die Straftat oder kommt es zu Ungehorsam, folgt die Todesstrafe Senat legt das Strafmaß für die anderen Verbrechen im jeweiligen Fall fest Verbrechern, die Reue zeigen, kann die Strafe gemildert oder aufgehoben werden Sklaven sind Verbrecher oder Menschen aus dem Ausland, die zur Todesstrafe verurteilt worden; können auch Menschen sein, die freiwillig als Sklaven in Utopia arbeiten werden fast wie Mitbürger behandelt 2 Philosophie Utopien Außenpolitik und Kriege ● 11.04.2020 10b gehen keine Bündnisse mit anderen Völkern ein Utopier verabscheuen den Krieg ⇒ trainieren für den Fall, aber greifen nur selten zu Waffen wollen lieber mit Geschick als mit Kämpfen gewinnen helfen lieber mit Gold und Silber als Utopier zu schicken 2. In dem Staat der Utopier würde ich nicht leben wollen. Einige Punkte erscheinen mir trotz dessen attraktiv wie zum Beispiel Teile des Arbeitens in Utopia und die Versorgung mit Waren. Bewohner Utopias arbeiten sechs Stunden am Tag, was weniger ist, als ein Durchschnittsarbeiter in Deutschland. Außerdem bekommt man in Utopia alles, was man zum Leben braucht. Man muss nicht an Dingen sparen und man muss sich trotz weniger Arbeit keine Sorgen um das Überleben machen. Zudem finde ich es gut, dass die Utopier den Krieg verabscheuen und gegen das Kämpfen sind. Krieg war noch nie eine Lösung, wie es an Gescehenem deutlich wird. Trotzdem bereiten sie sich auf einen potentiellen Krieg beziehungsweise Angriff vor, was ich als schlau erachte. Dazu kommt, dass der Wert des Geldes in Utopia keine große Rolle spielt. Im Gegenteil: die Bewohner verhöhnen Materialien wie Gold oder Silber und verwenden sie für schlechte und schmutzige Dinge. Das scheint mir teilweise attraktiv, da ich es einerseits gut finde, wenn die Menschen weniger auf den finanziellen Wert der Dinge achten würden. Andererseits gibt es ohne Geld oder einem anderen Zahlungsmittel kein Reichtum wie auch keine Armut und alle Menschen wären gleichgestellt. Doch ein Mensch ist und bleibt ein Individuum, welches sich mit anderen Menschen oder Gruppen vergleicht und sich von denen abheben möchte. Durch dieses Streben nach Wohlstand beziehungsweise Erfolg verwirklicht sich das Individuum. Ein Leben in Utopia würde die Menschen unglücklich und unerfüllt machen. Deshalb denke ich, dass es wichtig für einen Staat ist, dass Menschen verschieden sind und Eigentum und Erfolge haben können, durch welche sie sich definieren. Zudem finde ich, dass man Menschen nicht gleichbehandelt, wenn man für jedes Verbrechen eine Strafe findet. Es sollte meiner Meinung nach in einem Staat wie Utopia, wo es um Gleichheit geht, festgelegt sein, ab wann man welche Strafe bekommt, damit gesichert ist, dass es nicht zu unterschiedlichen Strafen bei gleichen Verbrechen kommt. Der Staat Utopia ist ein Idealstaat, welcher scheint als gäbe es keine Probleme. Dem stimme ich teilweise zu, doch ist meiner Meinung nach, das größte Problem für so einen Idealstaat, dass die Menschen verschieden sind und bleiben. Der Staat Utopia würde die Menschen nicht erfüllen, wie oben erwähnt. Das kann man auch nicht ändern oder erzwingen, weshalb das Konzept Utopias scheitern würde. 3

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