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Vorabi Sport in der Gesellschaft

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 Was ist Sport?
Sport: Sport ist ein kulturelles Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich freiwillig in eine wirkliche oder
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was ist Sport in der Gesellschaft? was ist Bewegungskultur? Funktionen und Dysfunktionen von Sport, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft, Organisationsformen, Sport und Wirtschaft/Medien/Umwelt/Politik

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Was ist Sport? Sport: Sport ist ein kulturelles Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich freiwillig in eine wirkliche oder auch nur vorgestellte Beziehung zu anderen Menschen begeben mit der bewussten Absicht, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere im Gebiet der Bewegungskunst zu entwickeln und sich mit diesen anderen Menschen nach selbstgesetzten oder übernommenen Regeln zu vergleichen, ohne sie oder sich selbst schädigen zu wollen. Reglementierter Wettkampfsport und persönlich bestimmter Sport Sport als dynamischer Teilbereich der Gesellschaft, der Funktionen erfüllt und Wechselwirkungen erzeugt Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung des Sportes (Erkennbar an Bildung neuer Sport-, Spiel- und Bewegungsform; Nutzung neuer Räume; starkes Publikumsinteresse im Leistungssport, Beteiligung anderer gesellschaftlicher Teilbereiche (z.B. Medien, Politik, Wirtschaft) Gesundheitlich gesehen positiv (gegen Bewegungsmangel und negativ (Verletzungen und Doping) Schulsport (Staatlich) – Förderung der Schüler Präsentationsleistung Was ist Bewegungskultur? Bewegungskultur: Bewegungskultur ist ein Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich mit ihrer Natur und Umwelt auseinandersetzen und dabei bewusst ihre insbesondere körperlichen Fähigkeiten und politisch Fertigkeiten entwickeln, gestalten und darstellen, um einen für sie bedeutsamen individuellen oder auch gemeinsamen Gewinn und Genuss zu erleben. Die Bewegungskultur hängt mit Sport, Spiel und Bewegung zusammen. Sport Spiel Hoher Strukturierungsgrad Mittlerer Strukturierungsgrad Bewegung Funktion und Dysfunktion des Sports Art der Funktion biologisch sozial Vorabiklausur Sport pädagogisch wirtschaftlich ästhetisch Zweckfreie und freudvolle Beschäftigung, die auf einer Spielidee und (variablen) Spielregeln beruht Spannend; mit Bewegungsaktivität der Spieler verbunden Nutzung im Sportunterricht zur Verfolgung pädagogischer Ziele (z.B. Kooperation, ,,Fair Play)" Funktionen des Sports Zivilisationsschäden wie Bewegungsmangelkrankheiten werden durch Sport ausgeglichen. Der Sport...

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leistet einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen politischen Entspann ng - er wirkt völkerverbindend, überwindet politische Grenzen und hilft Vorurteile abzubauen Für einzelne Personen soziale und sozialisierende Funktion, zum Beispiel bei der Leistungsorientierung. Sozialisierende Funktion des Sports: im Sport lernt der Mensch wichtige Werte und Normen kennen. Durch den Sport kann die Freizeit sinnvoll gestaltet werden. Sportliches Handeln ist ein Entwicklungsfeld für soziale und musische Persönlichkeitsentfaltung. Der sich selbst entfremdete Mensch findet im Sport seine Identität, sein Selbstwertgefühl Warum hat Sport eine solche Anziehungskraft? Ausgleich zum Alltag Jahr um Jahr geben die Bundesbürger mehr Geld aus für die Sportausrüstung; damit verhelfen sie der Sportartikelindustrie zu einem wahren ,,Boom". Dient zur Förderung von Lebensfreude Voraussetzung von körperlicher Leistungsfähigkeit Vermittlung gesellschaftlicher Werte und Normen Bewegung an frischer Luft Gesund In seiner gestalterischen Ausformung (Gymnastik, Tanz, Turnen, Eislauf usw.) besitzt der Sport einen ästhetischen Wert. Sport vereint Aktions- und Am wenigsten strukturiert (Selbst-, Sozial-, Sinnes-, Ausdrucks-, Gefühls- und Kreativitätserfahrung) Zielgerichtete Handlung, die einen Zweck erfüllt. In Kontakt treten mit der Umwelt am wenigsten Regeln Dysfunktion des Sports Die Zahl der Sportunfälle, auch der irreparablen Spät- und Folgeschäden, steigt von Jahr zu Jahr. Anlässlich der Olympischen Spiele oder anderer internationaler Wettkämpfe entstehen immer wieder die schärfsten politischen Auseinandersetzungen, zum Beispiel um die Teilnahme oder den Teilnahmemodus. Beim sportlichen Handeln werden viele, zum Teil bisher unterdrückte Aggressionen wach. Aggression wird hier als ein Verhalten verstanden, das auf Schädigung von anderen ausgerichtet ist. Allzu frühe sportliche Erfolge verderben bei Kindern und Jugendlichen den Charakter, machen sie ruhelos und unersättlich und beanspruchen sie weit über ihre seelischgeistigen Kräfte hinaus. Überall, wo Sportler in der Öffentlichkeit auftreten, gibt es Werbung. In kaum einer Sportsendung im Fernsehen wird nicht irgendwann für irgendwen oder irgendetwas geworben. Im Sport gibt es für den Zuschauer auch Unästhetisches zu sehen: schwitzende Körper, verzerrte Gesichter, stürzende Pferde, sich vor Erschöpfung krümmende Läufer usw. Sport als Spiegelbild der Gesellschaft (S. 6-10) Entwicklung und Funktion des Sportes in der Gesellschaft Individuelle Lebensstile (Arbeitsbereiche), die Vernetzung, die gesellschaftliche Entwicklung und verschiedene Werte und Normen beeinflussen den Sport und andersherum. Ursprünglich wurde Sport fast ausschließlich traditionell wettkampforientiert betrieben. Heute erfüllt Sport für jeden Menschen unterschiedliche Funktionen (Bspw. pädagogisch, gesundheitlich, erzieherisch, für Schönheitsideal, ...). Entwicklungen und Funktionen. des Sports in der Gesellschaft: Individualisierung, Gesundheit, Erziehung Organisation des Sports: organisierter und nicht organisierter Sport Verbindungen zwischen Sport und Gesellschaft Bewegung, Spiel und Sport im historischen Kontext: Antike, Mittelalter, Neuzeit Urbanisierung nur noch begrenzte Sportfläche für Sport in Städten - > neue Sportarten (z.B. Parkour) Wechselwirkungen zwischen Sport und Gesellschaft: Wirtschaft, Medien, Umwelt, Politik Sport im sozialen Kontext: Sozialverhalten, Individuum und Gruppe, Heterogenität, Emotionen, Aggression 7.1 Sport in gesellschaftlichen Zusammenhängen Sport als Spiegelbild für die Gesellschaft Wechselwirkende Beeinflussung von Sport und Gesellschaft (deswegen: Sport Spiegel der Gesellschaft) Ursprünge des Sports: Rituale zur Götter und Heldenverehrung, Beschwörung wiederkehrender Naturereignisse (z. B. durch Tänze) Traditioneller Sport der Neuzeit kommt aus England und entstand im 19. Jh. diese Sportarten folgen dem engen Sportverständnis Traditionelles/enges Sportverständnis: Bewegungen sind sportlich, wenn sie innerhalb von traditionellen Wettkampfsportarten ausgeführt werden (Außensicht). Sportarten haben eindeutig definierte, messbare Ziele mit einem internationalen Regelwerk und sie sind als Wettkampf organisierbar. Viele Sportarten des engen Sportverständnisses findet man bei den olympischen Spielen. Sie sind konkurrenzorientiert und die jeweiligen Sportler streben nach Siegen, Rekorden und Leistungssteigerungen. Deswegen ist hier Doping kein seltener Fall. Doping: gefördert durch immer höhere Ansprüche der Gesellschaft in allen Lebensbereichen; Anforderungen können natürliche Grenzen menschlicher Leistungsfähigkeit überschreiten (Medien und Sportverbände erhöhen Druck auf Sportler, Gewinnen zählt, eigene Leistungssteigerung Zweitrangig -> besonderer Leistungsdruck -> Mittel zur Leistungssteigerung: Alltagsdoping mit Ritalin, Kaffee, Energydrinks, und Sportliches Doping mit Tabletten, ... Weites Sportverständnis: Bewegungen sind sportlich, wenn die Akteure diese für sich als Sport ansehen (Innensicht). Sportliches Handeln besteht aus Vielfältigen Spiel- und Bewegungsformen, die mit unterschiedlichen Handlungszielen nach persönlichen Regeln in unterschiedlichsten Organisationsformen ausgeübt werden können Beim weitem Sportverständnis wird nach Sport, Spiel und Bewegung unterschieden (Siehe Abb. Oben). Diese Formen sind wesentlicher Bestandteil unseres alltäglichen Handelns. - Bewegungsformen zur Förderung zwischenmenschlichen Zusammenhalts (kooperative Spiele) oder zum Wettkampf Individualisierung Globalisierung & Digitalisierung > zunehmend > Hoher Zuwachs von Sportlern in Individualsportarten > Sportwahl nach individuellem Lebensstil und sozialem Milieu (Besserverdiener Golf, Segeln, ...; breite Gesellschaft traditionelle Sportarten > Unterschiedliche Gründe des Sporttreibens (Gesundheit, Erscheinungsbild, Kraft & Ausdauer; Ausgleich; sozial) > Wandel Sport im Verein + wettkampforientiert zu selbstorganisiertem Sport (Gesundheit und Ästhetik verdrängen Wettkampfstreben) Zunahme an Vernetzung und Kommunikation zwischen Nationen und Gruppen Verbreitung des traditionellen Sports Internationale Regelwerke geschaffen Multinationale Konzerne in der Sport- und Trainingswirtschaft Dieselben Ideale (Körper und Erscheinungsbilder) werden angestrebt Marktwirtschaft Globalisierung und Medien beeinflussen Marktwirtschaft Steigender Wohlstand = steigende Konsumbereitschaft (auch von Sportartikeln) Inszenierung von Lebensstilen durch bestimmte Güter und Kleidung Kommerzialisierungen -> Bedarfsweckung Neue Entwicklungen in der Gesellschaft und dem Sport radikale Veränderung der Gesellschaft: Aufwertung und Vielfalt im Breitensport durch zahlreiche Trend-, Natur und Outdoorsportarten; Entwicklung vom organisiertem zu nicht organisiertem Sport (im Freien); wagnisorientierte Sportarten Welche zukünftigen Entwicklungen sind zu erwarten? Betriebliche Gesundheitsförderung (Sport soll zum Menschen kommen; Arbeit und Freizeit verschwimmt; Bewegung im Rahmen der Arbeit) informelle Sport-Community (flexible, nicht vereinsgebundene Sportgruppen oder/und Mitgliedschaften) ➜ Digitale Technik etabliert sich z.B. durch Wearables (Fittnessuhren, Ergometer, ...) Sportivity: Führen eines Aktiven Lebens mit Sport. Es geht weniger um den Leistungsvergleich mit anderen, sondern eher um den Lebensstil Klimawandel wird sich besonders einschränkend auf den Wintersport auswirken Wirkung auf den TA gesund- moderate heitlich Belastung positiv Gesundheitszustand gesund- heitlich negativ Unter- forderung Über- forderung 12.2 Auswirkungen von sportlichen Belastungen auf die Gesundheit Belastung Pädagogische Funktionen Erziehung zum Sport Ziel: Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur Gesundheitliche Funktionen Sport besitzt physio-psycho-soziale Funktionen die Zum Gesundheitszustand des Menschen beitragen können (Def. Gesundheit (WHO): Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit) - Salutogenese Modell spiegelt Gesundheitsverständnis (Waage zwischen Gesund und Krank: Balancezustand) Sinnperspektiven das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln Gesundheitsförderungen durch (staatliche) Institutionen Bewegungsmangel: nicht nur individuelle, sondern auch Gesellschaftliche Folgen: hohe Kosten von Behandlung von Krankheitsbildern, die aufgrund von Bewegungsmangel entstehen (z. B. Rückenverspannungen, Diabetes, Arteriosklerose, Schlaganfälle, Herzinfarkt, Adipositas) 10% d, Weltbevölkerung sterben jährlich an den Folgen von Bewegungsmangel (höher als Todesrate durch Rauchen) Erziehung zur Gesundheit sollte möglichst früh beginnen Tragen zur Persönlichkeitsentwicklung bei • kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen • sich körperlich ausdrücken, Bewegung gestalten, Sinneswahrnehmungen verbessern 3.1 Rahmenvorgaben für den Schulsport - Stützen das Vertrauen in den eigenen Körper Wichtiger Bestandteil der Entwicklung der Identität Nur Sportarten mit kalkulierbarem Risiko im Unterricht erlaubt Bewegungserlebnis und Körpererfahrung erweitern etwas wagen und verantworten Sportliche Belastungen können Risiko- und Schutzfaktoren hervorbringen (siehe Bild links) Doppelauftrag des Schulsports physische Funktionen Stärkung des Herz-Kreislauf- Systems, der Muskulatur, von Knochen, Gelenken, Knorpel, des Immunsystems Schulsport, Sportveranstaltungen und Exkursionen O Verpflichtendes Fach welches als einziges das Bewegungs- und Spielbedürfnis von Kindern und Jugendlichen aufgreift Schülersicht: Gemeinschaftsfördernd, Spaß, gut für die Gesundheit, hält fit, macht leistungsfähig, man kann viele Sportarten kennen lernen, Ausgleich und Abwechslung zu anderen Fächern, Jungen Fußball & Mädchen Fitnesssport am beliebtesten sowie Mannschaftssportarten und Rückschlagspiele, sehr viel Interesse für neue Freizeit- und Trendsportarten (z. B.: Ultimate Frisbee) - Verringerung des Körpergewichts - Verbesserung von konditionellen und koordinativen Fähigkeiten - Prävention von Unfällen Kooperation von Schule und Sportverein Bereicherung des Sportangebots Gesellschaft und Politik sehen Schulsport als wichtiges Mittel zur Gesundheits- und Sozialerziehung: 4 besondere Aufgaben habe der Sportunterricht: Bewegungs- und Körpererfahrung vermitteln soziales Lernen ermöglichen psychische Funktionen - Abbau von Stress Förderung des Wohlbefindens, der Freude und von Spaß - Verbesserung von kognitiven Leis- tungen (z. B. des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit, Konzentration, Verhaltenskontrolle und beim Problemlösen) - Linderung von Depressionen 12.1 Gesundheitliche Funktionen einer moderaten sportlichen Belastung Gesundheits- und Wohlbefinden fördern Risikofaktoren: Grundlage f. Lebenszufriedenheit und Rauchen, schlechte Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel Lebensqualität Zielgerichtete Gesundheitserziehung (entgegen Bewegungsmangel, körperlicher Fehlbelastung und Stress) Erziehung durch Sport Ziel: Entwicklungsförderung durch de Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur Bewegungsfelder Schutzfaktoren: realistische Selbstwahrnehmung, regelmäßige Bewegung, aktiver Lebensstil, soziale Unterstützung • Laufen, Springen, Werfen • Bewegen im Wasser • Bewegen an und mit Geräten • Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten • Fahren, Rollen, Gleiten • mit und gegen Partner kämpfen • Spielen • den Körper trainieren, die Fitness verbessern soziale Funktionen Kommunikation mit anderen Menschen - Erfahrung von Gemeinschafts- erlebnissen - Herstellung von sozialen Kontakten und Beziehungen Einhaltung von Regeln, kooperativem Verhalten und das Fair Play Problembewältigung von Emotionsausbrüchen und Aggression Erlernen und festigen von sozialen Verhaltensweisen wichtiges Kulturgut bewahren Konzept der Mehrperspektivität: Es geht dabei um die Vielfalt der Sinnes perspektiven (6) Stellen verschiedene pädagogische Perspektiven vom Schulsport dar → besondere Erziehungsmöglichkeiten und individuelle Förderung ++ Systematisierung der sportlichen Aktivitäten in Bewegungsfelder Einführung in kulturelle Traditionen (traditionelle Sportarten) Schulsport der Zukunft Motive sind z.B. Selbstbestätigung, Prestigedenken, Aussehen (Eitelkeit). Entspannung, Gestaltung, Wagnis, Fitness, Naturerlebnis, Körpererfahrung, Bewegungsmotiv (Sport macht Spaß), Gesundheitsmotiv (Sport macht / ist gesund), Leistungsmotiv (man will etwas durch / im Sport erreichen), Spielmotiv (sehr ähnlich dem Bewegungsmotiv), Anschlussmotiv/Kooperation (soziale Kontakte durch Sport) Kontra: Pro: Wenig physischer Aufwand und gefragte Fertigkeiten für eine gute Note Soziale/kooperative Komponente Ausgleich zu anderem Unterricht Erlangen von Kenntnissen über den gesundheitlichen Wert von Sport - Gesundheitsbewusstsein (entgegen des sich ausbreitenden Bewegungsmangel) Stärkung der Gemeinschaft Bildung von Ehrgeiz und Motivation Aggressions- du Stressminderung Individueller Wert für den/die Schüler/in (Selbsterfahrung) Kennenlernen von vielen Sportarten Maßnahmen/Verbesserungen: vielfältiges Angebot an Interessen- und Leistungsgruppen (differenzierter Sportunterricht, Neigungsgruppen; Arbeitsgruppen), damit individuelle Interessen Berücksichtigung finden; hohe Flexibilität im Zusatzangebot von Sportarten (auf Interessen der Schüler bei Bedarf einzugehen, besonders jener, die für eine lebenslange Sportausübung besonders geeignet sind. für übergewichtige Kinder eine starke psychische wie auch ausreichendes Angebot von Sportarten, deren selbständige Ausübung in der Freizeit ohne größeren Geräteaufwand möglich ist; mehr Individualsportangebote und Trendsportarten Schulsportwettkämpfe in allen Altersstufen und auf allen Leistungsebenen, nach dem - 2 - Grundsatz der Freiwilligkeit geplant und durchgeführt; Bereitstellung von Übungsstätten und Geräten für Schüler auch außerhalb der Unterrichtszeit; Schulskikurse mit Gemeinschaftserlebnissen; bildet physische Belastung Größen und Entwicklungsunterschiede Förderung der Selbständigkeit und des Verantwortungsbewusstseins; Musik beim Sportunterricht lockert auf praxisbegleitende theoretische Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen sportlicher Betätigung; Aufzeigen von Möglichkeiten zur Gestaltung der Freizeit durch Sport; Vermittlung von Bewegungs- und Übungsformen sowie Spielideen, die sich ohne Schwierigkeiten selbständig in der Freizeit verwirklichen lassen; Aufgreifen von Möglichkeiten zu fächerübergreifendem Unterricht, z. B. Sport -Musik (Gymnastik/Tanz), Sport - Kunst (Bewegung = Mittel künstlerischen Ausdrucks), Sport - Biologie (Sport und Umwelt; Sport und Gesundheit...); Ermöglichen von Erfolgserlebnissen für alle Schüler (Ermunterung, Motivation für sportliches Tun auch bei Misserfolgen); angemessene Einbeziehung von Organisationsformen, Unterrichtsmaßnahmen und Inhalten, welche die Kooperation zwischen den Schülern fördern und damit die positive Grundeinstellung zum Sport günstig beeinflussen); - aktive Zusammenarbeit Schule - Verein Organisationen (Verein) verschiedene sportliche Interessen meist nur ausüben von Standartsportarten Schamgefühle Leistungsdruck Überanstrengung Verletzungsgefahr Wie stellt sich der Zusammenhang zwischen Werten, Normen, Organisationen, Rollen, Positionen und dem Gesellschaftssystem dar? vergeben Pflichtfach → Zwang Sportunterricht kann wegen zu nur geringer Zeit und großer Gruppen keine gezielte Förderung von koordinativen und konditioneller Fähigkeiten hervorbringen Gesellschaftssystem bestimmt Positionen (fairness) inszenieren Sanktionen (z. Polizei) Verinnerlichung (Erziehung) Werte (Gerechtigh) werden konkret gefasst in... Du sollst...) Normen Gerechtig werden zusammen gefasst in..... Rollen (Schiedsrichter) Beispiel: Fußball Sozialisation durch Sport Soziales Verhalten im Sport Sozialisation und Sport Sozialisation (lateinisch sociare,verbinden') wird u. a. definiert als ,,Prozess, durch den in wechselseitiger Interdependenz zwischen der biopsychischen Grundstruktur individueller Akteure und ihrer sozialen und physischen Umwelt relativ dauerhafte Wahrnehmungs-, Bewertungs- und Handlungsdispositionen entstehen". Sozialisation ist demnach die Anpassung an gesellschaftliche Denk- und Gefühlsmuster durch Internalisation (Verinnerlichung) von sozialen Normen. Sozialisation ist ein sozialwissenschaftlicher Begriff. Er bezeichnet zum einen die Entwicklung der Persönlichkeit aufgrund ihrer Interaktion mit einer spezifischen, materiellen und sozialen Umwelt, zum anderen die sozialen Bindungen von Individuen, die sich im Zuge sozialisatorischer Beziehungen konstituieren. Sozialisation umfasst sowohl die absichtsvollen und planvollen Maßnahmen (Erziehung), als auch die unabsichtlichen Einwirkungen auf die Persönlichkeit. Sozialisation= lebenslange, aktive und wechselseitige Auseinandersetzung des Individuums mit seinem sozialem Umfeld. Im Prozess der Sozialisation werden bestimmte Werte und Normen der Gesellschaft sowie Verhaltensweisen erprobt und teilweise übernommen. Werte= sind als ethisch gut befundene Idealvorstellungen menschlichen Denkens und Handelns zu definieren Normen stellen Verhaltensregeln dar und sind im Sport meistens durch Regeln festgelegt (Verstoß durch Regelverletzung → Sanktionen oder Versagen → demotivierend) Persönlichkeitsentwicklung durch ererbten Anlagen und die Anpassung des Individuums an die Gesellschaft Rollenzuweisungen durch bestimmte erwartete, freiwillig ausgeführte Leistungen, um ein durch Regeln festgesetztes Ziel zu erreichen Instrumentelle Rollen (z.B. Trainer, Sportler, Physio) Organisationsbezogene Rollen (z.B. Spielführer, Mitglieder der Mannschaft) Personenbezogene oder situative Rollen (z. B. entstehen durch Art und Weise wie das Engagement des Sportlers zum Sportgeschehen beiträgt) Akteure (z.B. überwachen Einhaltung von Regeln) Rezeptive Rollen (z. B. hintergründige passiv teilnehmende Rollen wie Zuschauer) Sozialisation zum Sport Besondere Einwirkung von Kindheit und Familie Interessenweckung am Sport Jugendalter - Freunde und Gruppen nehmen Einfluss auf sportliche Interessen, genauso die vielfältigen Einblicke die Schulsport zulässt haben einen Effekt Räumliche und materielle Voraussetzungen (sportbezogene Infrastruktur) Phasen des Zusammenhangs von Sport und Sozialisation: Vorsozialisation → Sozialisation zum Sport → Sozialisation im Sport Transfer →Resozialisation (Sozialisierende Instanzen: Familie/signifikante Andere, peer Group, Schule Massenmedien) -> Entwicklung der Solidarität, Ich-Stärke/Identität, normativen Konformität in der Pubertät Sozialisation und Sport Resultat Persönlichkeitsentwicklung ist das Anerkennung als Zugehöriger einer Gruppe, in einer bestimmten Rolle, in einer erworbenen Rolle, in einer öffentlichen Rolle, der persönlichen Identität Doping- ein weit verbreitetes Problem Doping: Doping ist die Verabreichung oder der Gebrauch körperfremder Substanzen in jeder Form und physiologischer Substanzen in abnormaler Form oder auf abnormalem Weg an gesunde Personen mit dem einzigen Ziel der künstlichen und unfairen Steigerung der Leistung für den Wettkampf. Außerdem müssen verschiedene psychologische Maßnahmen zur Leistungssteigerung des Sportlers als Doping angesehen werden. - offiziell wird Doping genau definiert von der WADA, welche Substanzen, Methoden und Grenzwerte genaustens beschreibt Nachdem es in den 60er Jahren zu einigen Todesfällen im Radrennsport, insbesondere in Verbindung mit der Einnahme von Stimulanzien aus der Reihe der Amphetamine, gekommen war, wurden von den Sportverbänden Antidoping-Regeln aufgestellt. Dopingkontrollen im Spitzensport Historische Tradition: bereits in der Antike wurden bei Sportwettkämpfen stimulierende Substanzen eingesetzt, um Vorteile im Wettkampf zu erzielen. Inwieweit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Wiederbeginn der Olympischen Spiele bis Ende der 60er Jahre Dopingsubstanzen zur Leistungssteigerung im Sport eingesetzt wurden, kann nur vermutet werden. Auf jeden Fall gab es noch keine Regeln, die Doping als Verbot auswiesen. Heterogenitet un soitt Integration Inklusion Adterr Geschlecht Soziale Schicht Migrationshintergrund Sozialisation durch Sport Effekte des Sporttreibens auf Einstellung, Vorstellung und Bewertung von Menschen über sich selbst Erfolgserlebnisse, Misserfolge, schaffen Grundüberzeugung und Bild über eigenen Physische Einschränkung (Behinderung Körper Übernahme Sportbezogener und gesellschaftlich erwünschter Werte Familie Arzte 0-0-0 Medien Athlet Trainer Sponsoren Verbände Funktio- näre 96.1 Akteure im System des Dopings im Leistungssport Individuum und Gruppe Abkapselung: Sportarten, welche alleine betrieben werden und eine Gemeinschaft verneint wird

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Was ist Sport? Sport: Sport ist ein kulturelles Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich freiwillig in eine wirkliche oder auch nur vorgestellte Beziehung zu anderen Menschen begeben mit der bewussten Absicht, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere im Gebiet der Bewegungskunst zu entwickeln und sich mit diesen anderen Menschen nach selbstgesetzten oder übernommenen Regeln zu vergleichen, ohne sie oder sich selbst schädigen zu wollen. Reglementierter Wettkampfsport und persönlich bestimmter Sport Sport als dynamischer Teilbereich der Gesellschaft, der Funktionen erfüllt und Wechselwirkungen erzeugt Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung des Sportes (Erkennbar an Bildung neuer Sport-, Spiel- und Bewegungsform; Nutzung neuer Räume; starkes Publikumsinteresse im Leistungssport, Beteiligung anderer gesellschaftlicher Teilbereiche (z.B. Medien, Politik, Wirtschaft) Gesundheitlich gesehen positiv (gegen Bewegungsmangel und negativ (Verletzungen und Doping) Schulsport (Staatlich) – Förderung der Schüler Präsentationsleistung Was ist Bewegungskultur? Bewegungskultur: Bewegungskultur ist ein Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich mit ihrer Natur und Umwelt auseinandersetzen und dabei bewusst ihre insbesondere körperlichen Fähigkeiten und politisch Fertigkeiten entwickeln, gestalten und darstellen, um einen für sie bedeutsamen individuellen oder auch gemeinsamen Gewinn und Genuss zu erleben. Die Bewegungskultur hängt mit Sport, Spiel und Bewegung zusammen. Sport Spiel Hoher Strukturierungsgrad Mittlerer Strukturierungsgrad Bewegung Funktion und Dysfunktion des Sports Art der Funktion biologisch sozial Vorabiklausur Sport pädagogisch wirtschaftlich ästhetisch Zweckfreie und freudvolle Beschäftigung, die auf einer Spielidee und (variablen) Spielregeln beruht Spannend; mit Bewegungsaktivität der Spieler verbunden Nutzung im Sportunterricht zur Verfolgung pädagogischer Ziele (z.B. Kooperation, ,,Fair Play)" Funktionen des Sports Zivilisationsschäden wie Bewegungsmangelkrankheiten werden durch Sport ausgeglichen. Der Sport...

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Dient zur Förderung von Lebensfreude Voraussetzung von körperlicher Leistungsfähigkeit Vermittlung gesellschaftlicher Werte und Normen Bewegung an frischer Luft Gesund In seiner gestalterischen Ausformung (Gymnastik, Tanz, Turnen, Eislauf usw.) besitzt der Sport einen ästhetischen Wert. Sport vereint Aktions- und Am wenigsten strukturiert (Selbst-, Sozial-, Sinnes-, Ausdrucks-, Gefühls- und Kreativitätserfahrung) Zielgerichtete Handlung, die einen Zweck erfüllt. In Kontakt treten mit der Umwelt am wenigsten Regeln Dysfunktion des Sports Die Zahl der Sportunfälle, auch der irreparablen Spät- und Folgeschäden, steigt von Jahr zu Jahr. Anlässlich der Olympischen Spiele oder anderer internationaler Wettkämpfe entstehen immer wieder die schärfsten politischen Auseinandersetzungen, zum Beispiel um die Teilnahme oder den Teilnahmemodus. Beim sportlichen Handeln werden viele, zum Teil bisher unterdrückte Aggressionen wach. Aggression wird hier als ein Verhalten verstanden, das auf Schädigung von anderen ausgerichtet ist. Allzu frühe sportliche Erfolge verderben bei Kindern und Jugendlichen den Charakter, machen sie ruhelos und unersättlich und beanspruchen sie weit über ihre seelischgeistigen Kräfte hinaus. Überall, wo Sportler in der Öffentlichkeit auftreten, gibt es Werbung. In kaum einer Sportsendung im Fernsehen wird nicht irgendwann für irgendwen oder irgendetwas geworben. Im Sport gibt es für den Zuschauer auch Unästhetisches zu sehen: schwitzende Körper, verzerrte Gesichter, stürzende Pferde, sich vor Erschöpfung krümmende Läufer usw. Sport als Spiegelbild der Gesellschaft (S. 6-10) Entwicklung und Funktion des Sportes in der Gesellschaft Individuelle Lebensstile (Arbeitsbereiche), die Vernetzung, die gesellschaftliche Entwicklung und verschiedene Werte und Normen beeinflussen den Sport und andersherum. Ursprünglich wurde Sport fast ausschließlich traditionell wettkampforientiert betrieben. 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Viele Sportarten des engen Sportverständnisses findet man bei den olympischen Spielen. Sie sind konkurrenzorientiert und die jeweiligen Sportler streben nach Siegen, Rekorden und Leistungssteigerungen. Deswegen ist hier Doping kein seltener Fall. Doping: gefördert durch immer höhere Ansprüche der Gesellschaft in allen Lebensbereichen; Anforderungen können natürliche Grenzen menschlicher Leistungsfähigkeit überschreiten (Medien und Sportverbände erhöhen Druck auf Sportler, Gewinnen zählt, eigene Leistungssteigerung Zweitrangig -> besonderer Leistungsdruck -> Mittel zur Leistungssteigerung: Alltagsdoping mit Ritalin, Kaffee, Energydrinks, und Sportliches Doping mit Tabletten, ... Weites Sportverständnis: Bewegungen sind sportlich, wenn die Akteure diese für sich als Sport ansehen (Innensicht). Sportliches Handeln besteht aus Vielfältigen Spiel- und Bewegungsformen, die mit unterschiedlichen Handlungszielen nach persönlichen Regeln in unterschiedlichsten Organisationsformen ausgeübt werden können Beim weitem Sportverständnis wird nach Sport, Spiel und Bewegung unterschieden (Siehe Abb. Oben). Diese Formen sind wesentlicher Bestandteil unseres alltäglichen Handelns. - Bewegungsformen zur Förderung zwischenmenschlichen Zusammenhalts (kooperative Spiele) oder zum Wettkampf Individualisierung Globalisierung & Digitalisierung > zunehmend > Hoher Zuwachs von Sportlern in Individualsportarten > Sportwahl nach individuellem Lebensstil und sozialem Milieu (Besserverdiener Golf, Segeln, ...; breite Gesellschaft traditionelle Sportarten > Unterschiedliche Gründe des Sporttreibens (Gesundheit, Erscheinungsbild, Kraft & Ausdauer; Ausgleich; sozial) > Wandel Sport im Verein + wettkampforientiert zu selbstorganisiertem Sport (Gesundheit und Ästhetik verdrängen Wettkampfstreben) Zunahme an Vernetzung und Kommunikation zwischen Nationen und Gruppen Verbreitung des traditionellen Sports Internationale Regelwerke geschaffen Multinationale Konzerne in der Sport- und Trainingswirtschaft Dieselben Ideale (Körper und Erscheinungsbilder) werden angestrebt Marktwirtschaft Globalisierung und Medien beeinflussen Marktwirtschaft Steigender Wohlstand = steigende Konsumbereitschaft (auch von Sportartikeln) Inszenierung von Lebensstilen durch bestimmte Güter und Kleidung Kommerzialisierungen -> Bedarfsweckung Neue Entwicklungen in der Gesellschaft und dem Sport radikale Veränderung der Gesellschaft: Aufwertung und Vielfalt im Breitensport durch zahlreiche Trend-, Natur und Outdoorsportarten; Entwicklung vom organisiertem zu nicht organisiertem Sport (im Freien); wagnisorientierte Sportarten Welche zukünftigen Entwicklungen sind zu erwarten? Betriebliche Gesundheitsförderung (Sport soll zum Menschen kommen; Arbeit und Freizeit verschwimmt; Bewegung im Rahmen der Arbeit) informelle Sport-Community (flexible, nicht vereinsgebundene Sportgruppen oder/und Mitgliedschaften) ➜ Digitale Technik etabliert sich z.B. durch Wearables (Fittnessuhren, Ergometer, ...) Sportivity: Führen eines Aktiven Lebens mit Sport. Es geht weniger um den Leistungsvergleich mit anderen, sondern eher um den Lebensstil Klimawandel wird sich besonders einschränkend auf den Wintersport auswirken Wirkung auf den TA gesund- moderate heitlich Belastung positiv Gesundheitszustand gesund- heitlich negativ Unter- forderung Über- forderung 12.2 Auswirkungen von sportlichen Belastungen auf die Gesundheit Belastung Pädagogische Funktionen Erziehung zum Sport Ziel: Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur Gesundheitliche Funktionen Sport besitzt physio-psycho-soziale Funktionen die Zum Gesundheitszustand des Menschen beitragen können (Def. Gesundheit (WHO): Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit) - Salutogenese Modell spiegelt Gesundheitsverständnis (Waage zwischen Gesund und Krank: Balancezustand) Sinnperspektiven das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln Gesundheitsförderungen durch (staatliche) Institutionen Bewegungsmangel: nicht nur individuelle, sondern auch Gesellschaftliche Folgen: hohe Kosten von Behandlung von Krankheitsbildern, die aufgrund von Bewegungsmangel entstehen (z. B. Rückenverspannungen, Diabetes, Arteriosklerose, Schlaganfälle, Herzinfarkt, Adipositas) 10% d, Weltbevölkerung sterben jährlich an den Folgen von Bewegungsmangel (höher als Todesrate durch Rauchen) Erziehung zur Gesundheit sollte möglichst früh beginnen Tragen zur Persönlichkeitsentwicklung bei • kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen • sich körperlich ausdrücken, Bewegung gestalten, Sinneswahrnehmungen verbessern 3.1 Rahmenvorgaben für den Schulsport - Stützen das Vertrauen in den eigenen Körper Wichtiger Bestandteil der Entwicklung der Identität Nur Sportarten mit kalkulierbarem Risiko im Unterricht erlaubt Bewegungserlebnis und Körpererfahrung erweitern etwas wagen und verantworten Sportliche Belastungen können Risiko- und Schutzfaktoren hervorbringen (siehe Bild links) Doppelauftrag des Schulsports physische Funktionen Stärkung des Herz-Kreislauf- Systems, der Muskulatur, von Knochen, Gelenken, Knorpel, des Immunsystems Schulsport, Sportveranstaltungen und Exkursionen O Verpflichtendes Fach welches als einziges das Bewegungs- und Spielbedürfnis von Kindern und Jugendlichen aufgreift Schülersicht: Gemeinschaftsfördernd, Spaß, gut für die Gesundheit, hält fit, macht leistungsfähig, man kann viele Sportarten kennen lernen, Ausgleich und Abwechslung zu anderen Fächern, Jungen Fußball & Mädchen Fitnesssport am beliebtesten sowie Mannschaftssportarten und Rückschlagspiele, sehr viel Interesse für neue Freizeit- und Trendsportarten (z. B.: Ultimate Frisbee) - Verringerung des Körpergewichts - Verbesserung von konditionellen und koordinativen Fähigkeiten - Prävention von Unfällen Kooperation von Schule und Sportverein Bereicherung des Sportangebots Gesellschaft und Politik sehen Schulsport als wichtiges Mittel zur Gesundheits- und Sozialerziehung: 4 besondere Aufgaben habe der Sportunterricht: Bewegungs- und Körpererfahrung vermitteln soziales Lernen ermöglichen psychische Funktionen - Abbau von Stress Förderung des Wohlbefindens, der Freude und von Spaß - Verbesserung von kognitiven Leis- tungen (z. B. des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit, Konzentration, Verhaltenskontrolle und beim Problemlösen) - Linderung von Depressionen 12.1 Gesundheitliche Funktionen einer moderaten sportlichen Belastung Gesundheits- und Wohlbefinden fördern Risikofaktoren: Grundlage f. Lebenszufriedenheit und Rauchen, schlechte Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel Lebensqualität Zielgerichtete Gesundheitserziehung (entgegen Bewegungsmangel, körperlicher Fehlbelastung und Stress) Erziehung durch Sport Ziel: Entwicklungsförderung durch de Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur Bewegungsfelder Schutzfaktoren: realistische Selbstwahrnehmung, regelmäßige Bewegung, aktiver Lebensstil, soziale Unterstützung • Laufen, Springen, Werfen • Bewegen im Wasser • Bewegen an und mit Geräten • Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten • Fahren, Rollen, Gleiten • mit und gegen Partner kämpfen • Spielen • den Körper trainieren, die Fitness verbessern soziale Funktionen Kommunikation mit anderen Menschen - Erfahrung von Gemeinschafts- erlebnissen - Herstellung von sozialen Kontakten und Beziehungen Einhaltung von Regeln, kooperativem Verhalten und das Fair Play Problembewältigung von Emotionsausbrüchen und Aggression Erlernen und festigen von sozialen Verhaltensweisen wichtiges Kulturgut bewahren Konzept der Mehrperspektivität: Es geht dabei um die Vielfalt der Sinnes perspektiven (6) Stellen verschiedene pädagogische Perspektiven vom Schulsport dar → besondere Erziehungsmöglichkeiten und individuelle Förderung ++ Systematisierung der sportlichen Aktivitäten in Bewegungsfelder Einführung in kulturelle Traditionen (traditionelle Sportarten) Schulsport der Zukunft Motive sind z.B. Selbstbestätigung, Prestigedenken, Aussehen (Eitelkeit). Entspannung, Gestaltung, Wagnis, Fitness, Naturerlebnis, Körpererfahrung, Bewegungsmotiv (Sport macht Spaß), Gesundheitsmotiv (Sport macht / ist gesund), Leistungsmotiv (man will etwas durch / im Sport erreichen), Spielmotiv (sehr ähnlich dem Bewegungsmotiv), Anschlussmotiv/Kooperation (soziale Kontakte durch Sport) Kontra: Pro: Wenig physischer Aufwand und gefragte Fertigkeiten für eine gute Note Soziale/kooperative Komponente Ausgleich zu anderem Unterricht Erlangen von Kenntnissen über den gesundheitlichen Wert von Sport - Gesundheitsbewusstsein (entgegen des sich ausbreitenden Bewegungsmangel) Stärkung der Gemeinschaft Bildung von Ehrgeiz und Motivation Aggressions- du Stressminderung Individueller Wert für den/die Schüler/in (Selbsterfahrung) Kennenlernen von vielen Sportarten Maßnahmen/Verbesserungen: vielfältiges Angebot an Interessen- und Leistungsgruppen (differenzierter Sportunterricht, Neigungsgruppen; Arbeitsgruppen), damit individuelle Interessen Berücksichtigung finden; hohe Flexibilität im Zusatzangebot von Sportarten (auf Interessen der Schüler bei Bedarf einzugehen, besonders jener, die für eine lebenslange Sportausübung besonders geeignet sind. für übergewichtige Kinder eine starke psychische wie auch ausreichendes Angebot von Sportarten, deren selbständige Ausübung in der Freizeit ohne größeren Geräteaufwand möglich ist; mehr Individualsportangebote und Trendsportarten Schulsportwettkämpfe in allen Altersstufen und auf allen Leistungsebenen, nach dem - 2 - Grundsatz der Freiwilligkeit geplant und durchgeführt; Bereitstellung von Übungsstätten und Geräten für Schüler auch außerhalb der Unterrichtszeit; Schulskikurse mit Gemeinschaftserlebnissen; bildet physische Belastung Größen und Entwicklungsunterschiede Förderung der Selbständigkeit und des Verantwortungsbewusstseins; Musik beim Sportunterricht lockert auf praxisbegleitende theoretische Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen sportlicher Betätigung; Aufzeigen von Möglichkeiten zur Gestaltung der Freizeit durch Sport; Vermittlung von Bewegungs- und Übungsformen sowie Spielideen, die sich ohne Schwierigkeiten selbständig in der Freizeit verwirklichen lassen; Aufgreifen von Möglichkeiten zu fächerübergreifendem Unterricht, z. B. Sport -Musik (Gymnastik/Tanz), Sport - Kunst (Bewegung = Mittel künstlerischen Ausdrucks), Sport - Biologie (Sport und Umwelt; Sport und Gesundheit...); Ermöglichen von Erfolgserlebnissen für alle Schüler (Ermunterung, Motivation für sportliches Tun auch bei Misserfolgen); angemessene Einbeziehung von Organisationsformen, Unterrichtsmaßnahmen und Inhalten, welche die Kooperation zwischen den Schülern fördern und damit die positive Grundeinstellung zum Sport günstig beeinflussen); - aktive Zusammenarbeit Schule - Verein Organisationen (Verein) verschiedene sportliche Interessen meist nur ausüben von Standartsportarten Schamgefühle Leistungsdruck Überanstrengung Verletzungsgefahr Wie stellt sich der Zusammenhang zwischen Werten, Normen, Organisationen, Rollen, Positionen und dem Gesellschaftssystem dar? vergeben Pflichtfach → Zwang Sportunterricht kann wegen zu nur geringer Zeit und großer Gruppen keine gezielte Förderung von koordinativen und konditioneller Fähigkeiten hervorbringen Gesellschaftssystem bestimmt Positionen (fairness) inszenieren Sanktionen (z. Polizei) Verinnerlichung (Erziehung) Werte (Gerechtigh) werden konkret gefasst in... Du sollst...) Normen Gerechtig werden zusammen gefasst in..... Rollen (Schiedsrichter) Beispiel: Fußball Sozialisation durch Sport Soziales Verhalten im Sport Sozialisation und Sport Sozialisation (lateinisch sociare,verbinden') wird u. a. definiert als ,,Prozess, durch den in wechselseitiger Interdependenz zwischen der biopsychischen Grundstruktur individueller Akteure und ihrer sozialen und physischen Umwelt relativ dauerhafte Wahrnehmungs-, Bewertungs- und Handlungsdispositionen entstehen". Sozialisation ist demnach die Anpassung an gesellschaftliche Denk- und Gefühlsmuster durch Internalisation (Verinnerlichung) von sozialen Normen. Sozialisation ist ein sozialwissenschaftlicher Begriff. Er bezeichnet zum einen die Entwicklung der Persönlichkeit aufgrund ihrer Interaktion mit einer spezifischen, materiellen und sozialen Umwelt, zum anderen die sozialen Bindungen von Individuen, die sich im Zuge sozialisatorischer Beziehungen konstituieren. Sozialisation umfasst sowohl die absichtsvollen und planvollen Maßnahmen (Erziehung), als auch die unabsichtlichen Einwirkungen auf die Persönlichkeit. Sozialisation= lebenslange, aktive und wechselseitige Auseinandersetzung des Individuums mit seinem sozialem Umfeld. Im Prozess der Sozialisation werden bestimmte Werte und Normen der Gesellschaft sowie Verhaltensweisen erprobt und teilweise übernommen. Werte= sind als ethisch gut befundene Idealvorstellungen menschlichen Denkens und Handelns zu definieren Normen stellen Verhaltensregeln dar und sind im Sport meistens durch Regeln festgelegt (Verstoß durch Regelverletzung → Sanktionen oder Versagen → demotivierend) Persönlichkeitsentwicklung durch ererbten Anlagen und die Anpassung des Individuums an die Gesellschaft Rollenzuweisungen durch bestimmte erwartete, freiwillig ausgeführte Leistungen, um ein durch Regeln festgesetztes Ziel zu erreichen Instrumentelle Rollen (z.B. Trainer, Sportler, Physio) Organisationsbezogene Rollen (z.B. Spielführer, Mitglieder der Mannschaft) Personenbezogene oder situative Rollen (z. B. entstehen durch Art und Weise wie das Engagement des Sportlers zum Sportgeschehen beiträgt) Akteure (z.B. überwachen Einhaltung von Regeln) Rezeptive Rollen (z. B. hintergründige passiv teilnehmende Rollen wie Zuschauer) Sozialisation zum Sport Besondere Einwirkung von Kindheit und Familie Interessenweckung am Sport Jugendalter - Freunde und Gruppen nehmen Einfluss auf sportliche Interessen, genauso die vielfältigen Einblicke die Schulsport zulässt haben einen Effekt Räumliche und materielle Voraussetzungen (sportbezogene Infrastruktur) Phasen des Zusammenhangs von Sport und Sozialisation: Vorsozialisation → Sozialisation zum Sport → Sozialisation im Sport Transfer →Resozialisation (Sozialisierende Instanzen: Familie/signifikante Andere, peer Group, Schule Massenmedien) -> Entwicklung der Solidarität, Ich-Stärke/Identität, normativen Konformität in der Pubertät Sozialisation und Sport Resultat Persönlichkeitsentwicklung ist das Anerkennung als Zugehöriger einer Gruppe, in einer bestimmten Rolle, in einer erworbenen Rolle, in einer öffentlichen Rolle, der persönlichen Identität Doping- ein weit verbreitetes Problem Doping: Doping ist die Verabreichung oder der Gebrauch körperfremder Substanzen in jeder Form und physiologischer Substanzen in abnormaler Form oder auf abnormalem Weg an gesunde Personen mit dem einzigen Ziel der künstlichen und unfairen Steigerung der Leistung für den Wettkampf. Außerdem müssen verschiedene psychologische Maßnahmen zur Leistungssteigerung des Sportlers als Doping angesehen werden. - offiziell wird Doping genau definiert von der WADA, welche Substanzen, Methoden und Grenzwerte genaustens beschreibt Nachdem es in den 60er Jahren zu einigen Todesfällen im Radrennsport, insbesondere in Verbindung mit der Einnahme von Stimulanzien aus der Reihe der Amphetamine, gekommen war, wurden von den Sportverbänden Antidoping-Regeln aufgestellt. Dopingkontrollen im Spitzensport Historische Tradition: bereits in der Antike wurden bei Sportwettkämpfen stimulierende Substanzen eingesetzt, um Vorteile im Wettkampf zu erzielen. Inwieweit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Wiederbeginn der Olympischen Spiele bis Ende der 60er Jahre Dopingsubstanzen zur Leistungssteigerung im Sport eingesetzt wurden, kann nur vermutet werden. Auf jeden Fall gab es noch keine Regeln, die Doping als Verbot auswiesen. Heterogenitet un soitt Integration Inklusion Adterr Geschlecht Soziale Schicht Migrationshintergrund Sozialisation durch Sport Effekte des Sporttreibens auf Einstellung, Vorstellung und Bewertung von Menschen über sich selbst Erfolgserlebnisse, Misserfolge, schaffen Grundüberzeugung und Bild über eigenen Physische Einschränkung (Behinderung Körper Übernahme Sportbezogener und gesellschaftlich erwünschter Werte Familie Arzte 0-0-0 Medien Athlet Trainer Sponsoren Verbände Funktio- näre 96.1 Akteure im System des Dopings im Leistungssport Individuum und Gruppe Abkapselung: Sportarten, welche alleine betrieben werden und eine Gemeinschaft verneint wird