Bildnerisches Gestalten /

Architektur Klausur

Architektur Klausur

 Grundbegriffe:
• Profanbau →weltlich (Schule)
• Sakralbau → religiös (Kirche)
Schnitt: vertikaler Schnitt
Architektur
F
Grundriss: horizont

Architektur Klausur

M

Teilen

Speichern

40

 

11/12

Lernzettel

Hier geht es um den Stoff der Architektur aus der 12. Klasse!

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Grundbegriffe: • Profanbau →weltlich (Schule) • Sakralbau → religiös (Kirche) Schnitt: vertikaler Schnitt Architektur F Grundriss: horizontaler Schnitt •Fassade: Schauseite/Hauptansichtsseite Stereometrie: Wissenschaft der Geometrie und der Berechnung räumlicher Gebilde (Raumgeometrie) zur Konstruktion/Material: Architekturbeschreibung: • Grundkörper und deren Anordnung • Material und Konstruktion: Glas, ziegel, Metall, Beton... Axonometrie geometrisches Verfahren Räume darzustellen mittels deren Koordinaten auf einer Ebene Aufries: Ansicht (Darstellung einer Wand/Fassade) • Fassade: Portale, Fenster, Schmuck, Proportionen • Grundriss: Raumfunktion, -proportion, -anordnung, -richtungen •Sonstiges: Lichtstimmungen, Farbwirkungen •Stahlbeton: Beton mit stabilisierendem Armierungseisen •Spannbeton: Stahlbeton mit Druckvorspannung. →→bei Belastung wird diese abgebaut Jsometrie: Perspektive ohne Verkürzung, Höhen senkrecht, Breiten und Tiefen 30° zur Waagrechten • vom Allgemeinen zum Besonderen beschreiben • verschiedene Baukörper: Quader (welche Richtungstendenz) - Würfel (ruhig, kompakt, ohne Richtungstendenz) -(Halb-) Kugel (mittelpunktbezogen, symmetrisch) - Zylinder (stabil, vertikale Richtungstenzendz) -Pyramiden (Tendenz abhängig vom Neigungswinkel) integriert meistens vermischt und • Massivbau (Massebau): tragende Funktion und Raumabschluss •Skelettbau (Gliederbau): Tragfunktion, System wird vom kräfteverlauf bestimmt → Raumabschluss wird durch nicht-tragende Bereiche erfüllt • Curtain - Wall: selbst-tragende Außenwand vor Skelettbau, schließt Raum ab, keine statische Funktion • Dachtragewerke: stützfreie Überspannung großer Räume, alle Glieder mit geringer Eigenmaße verbunden die Fassade beschreiben: • Verhältnis zwischen Wand und Öffnung entscheidend. (+Richtungen) o Typus, der der inneren Gliederung folgt • Typos, der durch Farbe und Materialität wirkt •Typus, der Bauplastik und Dekor (Torbau / Balkon) verwendet Elemente der Fassade. Tür/Portal O •Eingangstür prägt 1. Eindruck • Tür zurückgesetzt oder vorgezogen? EVENTYNE Fries 525-E0 Fenster • Gelenkstellen zwischen Innen & Außen • begrenzen licht einfall /Senfeld Baudekor • Materialien verziert/überspielt werden durch Putz oder Plattenabhängung • können verschiedene...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Bauteile verbinden durch verblenden oder abgrenzen Baustoff und Konstruktion beschreiben: Tragewerk • Massenbau: enge Schichtung druckfester Ziegel • Massivbau: Block-, Plattenbau, homogen • Gliederbau: vertikal tragende und horizontal getragene Elemente • Skelettbau: Rahmensystem übernimmt Tragfunktion, Raumabschluss undbhängig • Raumtragewerke: dreidimensionales Rahmenwerke, überspannt Räume der Weg zur zur Klassizismus 1770-1830 ● Inspiration aus der klassisch geltenden Antike 0 ruhige, klare, gradlinige und strenge Gliederung ✓ Barock/Rokoko • griech./rom. Tempel als Symbole der demokratischen Gesellschaft. Historismus 1830-1940 • erstarkendes Bürgertum, Industrialisierung O zurückgreifen auf vorgeformte Stilelemente aus der gesamten Architekturgeschichte Stilpluralismus, Eklektizismus o Elemente aus Romantik, Renaissance, Gotik, Barock und Rokoko • Bauboom lässt keine Zeit für neue Entwicklung eines Kunststils • vor allem zur Fassadengestaltung O Moderne - Epochen • Kölner Dom, Feldherrnhalle, Reichstag in Berlin • Spolien: originale Bauteile, die ermeut eingebaut werden, um Traditionen und Bedeutungen zu übertragen stilrein: passend ausgewählte Epoche • Stil pluralismus: mehre Epochen vermischt D • keine Kopie, sondern weiterentwickelte komposite Neuschöpfung Jugendstil (1890-1910) • Gegenbewegung, ursprung: Magazin „Jugend" • organische Pflanzenformen 0 handwerklich betorende Ornamentik • nicht nur Fassade (Alltagsgegenstände, Innenräume) national verschieden geprägt olehnt die vorherige Nachahmung ab ata e6 1851: Crystal Palace: ZZZ! Industrialisierung und ihre folgen • 19. Jh. Beginn der Industrialisierung → Moderne • technischer Fortschrilt → funktionale und kostengünstige Bauklösungen erfordert • vermehrt Herstellung von Eisen, Stahl und Glas →→ neve Konstruktionsweisen und Gestaltungsmöglichkeiten • Trennung von Ingenieur leistung (Berechnen) und Architektur leistung (Gestalten) Ingenieurarchitektur School of Chicago • Verbindung von Metall und traditionellen Baustoffen →Stahlskellettbauten 1871 - vorgefertigte Module - Elemente erfüllen mehrere Aufgaben Außenwand nur noch als Raumabschluss -schnell errichtet, sicher →keine tragende Funktion mehr Ingenieurkunst & Architektur • Louis Henry Sullivan's drei Funktionen: - Erdgeschoß: Läden, Erschliessung des Gebäudes - weitere Etagen mit Bürozellen - • oberste Etage: Abschluss →später Seagram Building (Staniskelettbau + curtain wall) form follows function" Architektur Anfang des 20. Jahrhunderts Rationalismus • finanzielle Krise, kriegstrauma, politische Unklarheit →neve klare Ordnung, Zweckmäßigkeit • rationalisierte Bauweise, kostengünstig • kühle Eleganz" O typische Bauweisen: - klarer Aufbau, stereometrische Grundformen -rechter Winkel, kein Omamentschmuck - Skeleltbauweise, große Transparenz durch Fensterflächen -flache Dächer, vorgefertigte Industrieprodukte (Module) -offener Grundriss, fließend ineinander übergehende Räume -keine eindeutige Vorder- und Rückseite →kein Starres Weltbild /Gesellschaftsmodell mehr Weitere Punkte zum Jugendstil: • Hauptmerkmal: florale omamente; bunt verspielt • Wiederbeleben des Kunsthandwerks (verlor an Bedeutung durch Industrialisierung) • Wachstumsprinzipien der Natur werden auf Architektur übertragen • zunächst: Kostbare Einzelstücke später: serielle Produktion von Kunstgegenständen →Verachtung des Jugendstils bis 1950 • grave farblose Städte → Polychromie wird eingesetzt im Jugendstil (aber reguliert) • trotzdem auch Gegner des "geistlosen Bepinseln"/"kreischende Farben • Unterschied: Gaudí: kräftige Farben für organische Formen Macintosh: zarte Farben für Steinformen • zentrale Stadt: München (Ursprung des "Jugend Magazins), Wien, Prag, Barcelona und Riga 0000 • außerhalb Deutschlands: "Art Nouveau" •Ursprung aus "Arts and Crafts: kunsthandwerkliche Tradition bewahren • Integration von Kunst in alltägliches Leben • Kennzeichen: - dekorative, fließende Linien - geometrische Formen -symbolische Gestalten (Tiere). O Meisterhaus Gropius Walter Gropius (1883-1969) • Bauhaus: erste moderne Kunst und Designschule Zielsetzung: Zusammenschluss von Architektur, Bildender Kunst, Handwerk und Technik bei der Gestaltung des menschlichen Lebensbereichs Geschichte und Situation • radikale Erneverung; Standardisierung als Herausforderung statt Einengung • Funktion als Ausgangspunkt der Gestaltung Fassadengliederung. O kubisch, asymmetrisch versetzte Blöcke • Flachdach, glatte Putzfläche D O • weißer Putz, dunkle Fensterflächen • Klarheit des Baus als Kontrast zur natürlichen Umgebung •Verzahnung mit Außenraum keine eindimensionale Fassade Innenräume (entspricht Außenraum) • schlichte Vorgaben, selbstgestaltung ● •platzsparendes Bauen oklare Formen, rechter Winkel, glatte Flächen akzentuierte Farbgebung oneve, zeitgenössische Materialien ohoher technischer Standard, praktikabel •Einbaumöbel Romantik 1000-1250 1140 - 1530 Renaissance 1420 - 1610 Gotik Barock Rokoko 1570-1770 Architekturgeschichtliche Bedeutung • Innenräume sind funktionell streng kalkuliertes Optimum • radikale Formvereinfachung • krasser Kontrast zur bürgerlich-biedermeierlichen Wohnidylle • Maschinen zum Wohnen" Grundidee des sozialen Wohnens · Epochen im Überblick massiv, Rundbögen filigran, in die Höhe, Spitzbögen Kuppeln Säulenordnung, Harmonie Jugendstil 1890-1910 floral, Natur, Bunt less is more, fff,. Stuck, Skulpturen, geschwungen Moderne Schlicht mondrian STYLE 1730-1780 verspielter, feiner, phantasievoller Klassizismus 1780-1850 antikes Ideal, einfach, klar Historismus 1850-1900 Nachahmung ab 1900

Bildnerisches Gestalten /

Architektur Klausur

M

[email protected]  

Follow

9 Followers

 Grundbegriffe:
• Profanbau →weltlich (Schule)
• Sakralbau → religiös (Kirche)
Schnitt: vertikaler Schnitt
Architektur
F
Grundriss: horizont

App öffnen

Hier geht es um den Stoff der Architektur aus der 12. Klasse!

Ähnliche Knows

user profile picture

5

Entwicklung der Architektur (Historismus, Jugendstil, Ingenieurarchitektur, Schule von Chicago, Bauhaus…)

Know Entwicklung der Architektur (Historismus, Jugendstil, Ingenieurarchitektur, Schule von Chicago, Bauhaus…) thumbnail

16

 

11/12

user profile picture

Kunstlernzettel Architekturlernzettel

Know Kunstlernzettel Architekturlernzettel  thumbnail

255

 

13

user profile picture

2

Kunst Q2 / Q3

Know  Kunst Q2 / Q3 thumbnail

4

 

11/12/13

user profile picture

1

Architektur / Massivbau-& Skelettbau

Know Architektur / Massivbau-& Skelettbau thumbnail

39

 

12

Grundbegriffe: • Profanbau →weltlich (Schule) • Sakralbau → religiös (Kirche) Schnitt: vertikaler Schnitt Architektur F Grundriss: horizontaler Schnitt •Fassade: Schauseite/Hauptansichtsseite Stereometrie: Wissenschaft der Geometrie und der Berechnung räumlicher Gebilde (Raumgeometrie) zur Konstruktion/Material: Architekturbeschreibung: • Grundkörper und deren Anordnung • Material und Konstruktion: Glas, ziegel, Metall, Beton... Axonometrie geometrisches Verfahren Räume darzustellen mittels deren Koordinaten auf einer Ebene Aufries: Ansicht (Darstellung einer Wand/Fassade) • Fassade: Portale, Fenster, Schmuck, Proportionen • Grundriss: Raumfunktion, -proportion, -anordnung, -richtungen •Sonstiges: Lichtstimmungen, Farbwirkungen •Stahlbeton: Beton mit stabilisierendem Armierungseisen •Spannbeton: Stahlbeton mit Druckvorspannung. →→bei Belastung wird diese abgebaut Jsometrie: Perspektive ohne Verkürzung, Höhen senkrecht, Breiten und Tiefen 30° zur Waagrechten • vom Allgemeinen zum Besonderen beschreiben • verschiedene Baukörper: Quader (welche Richtungstendenz) - Würfel (ruhig, kompakt, ohne Richtungstendenz) -(Halb-) Kugel (mittelpunktbezogen, symmetrisch) - Zylinder (stabil, vertikale Richtungstenzendz) -Pyramiden (Tendenz abhängig vom Neigungswinkel) integriert meistens vermischt und • Massivbau (Massebau): tragende Funktion und Raumabschluss •Skelettbau (Gliederbau): Tragfunktion, System wird vom kräfteverlauf bestimmt → Raumabschluss wird durch nicht-tragende Bereiche erfüllt • Curtain - Wall: selbst-tragende Außenwand vor Skelettbau, schließt Raum ab, keine statische Funktion • Dachtragewerke: stützfreie Überspannung großer Räume, alle Glieder mit geringer Eigenmaße verbunden die Fassade beschreiben: • Verhältnis zwischen Wand und Öffnung entscheidend. (+Richtungen) o Typus, der der inneren Gliederung folgt • Typos, der durch Farbe und Materialität wirkt •Typus, der Bauplastik und Dekor (Torbau / Balkon) verwendet Elemente der Fassade. Tür/Portal O •Eingangstür prägt 1. Eindruck • Tür zurückgesetzt oder vorgezogen? EVENTYNE Fries 525-E0 Fenster • Gelenkstellen zwischen Innen & Außen • begrenzen licht einfall /Senfeld Baudekor • Materialien verziert/überspielt werden durch Putz oder Plattenabhängung • können verschiedene...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Bauteile verbinden durch verblenden oder abgrenzen Baustoff und Konstruktion beschreiben: Tragewerk • Massenbau: enge Schichtung druckfester Ziegel • Massivbau: Block-, Plattenbau, homogen • Gliederbau: vertikal tragende und horizontal getragene Elemente • Skelettbau: Rahmensystem übernimmt Tragfunktion, Raumabschluss undbhängig • Raumtragewerke: dreidimensionales Rahmenwerke, überspannt Räume der Weg zur zur Klassizismus 1770-1830 ● Inspiration aus der klassisch geltenden Antike 0 ruhige, klare, gradlinige und strenge Gliederung ✓ Barock/Rokoko • griech./rom. Tempel als Symbole der demokratischen Gesellschaft. Historismus 1830-1940 • erstarkendes Bürgertum, Industrialisierung O zurückgreifen auf vorgeformte Stilelemente aus der gesamten Architekturgeschichte Stilpluralismus, Eklektizismus o Elemente aus Romantik, Renaissance, Gotik, Barock und Rokoko • Bauboom lässt keine Zeit für neue Entwicklung eines Kunststils • vor allem zur Fassadengestaltung O Moderne - Epochen • Kölner Dom, Feldherrnhalle, Reichstag in Berlin • Spolien: originale Bauteile, die ermeut eingebaut werden, um Traditionen und Bedeutungen zu übertragen stilrein: passend ausgewählte Epoche • Stil pluralismus: mehre Epochen vermischt D • keine Kopie, sondern weiterentwickelte komposite Neuschöpfung Jugendstil (1890-1910) • Gegenbewegung, ursprung: Magazin „Jugend" • organische Pflanzenformen 0 handwerklich betorende Ornamentik • nicht nur Fassade (Alltagsgegenstände, Innenräume) national verschieden geprägt olehnt die vorherige Nachahmung ab ata e6 1851: Crystal Palace: ZZZ! Industrialisierung und ihre folgen • 19. Jh. Beginn der Industrialisierung → Moderne • technischer Fortschrilt → funktionale und kostengünstige Bauklösungen erfordert • vermehrt Herstellung von Eisen, Stahl und Glas →→ neve Konstruktionsweisen und Gestaltungsmöglichkeiten • Trennung von Ingenieur leistung (Berechnen) und Architektur leistung (Gestalten) Ingenieurarchitektur School of Chicago • Verbindung von Metall und traditionellen Baustoffen →Stahlskellettbauten 1871 - vorgefertigte Module - Elemente erfüllen mehrere Aufgaben Außenwand nur noch als Raumabschluss -schnell errichtet, sicher →keine tragende Funktion mehr Ingenieurkunst & Architektur • Louis Henry Sullivan's drei Funktionen: - Erdgeschoß: Läden, Erschliessung des Gebäudes - weitere Etagen mit Bürozellen - • oberste Etage: Abschluss →später Seagram Building (Staniskelettbau + curtain wall) form follows function" Architektur Anfang des 20. Jahrhunderts Rationalismus • finanzielle Krise, kriegstrauma, politische Unklarheit →neve klare Ordnung, Zweckmäßigkeit • rationalisierte Bauweise, kostengünstig • kühle Eleganz" O typische Bauweisen: - klarer Aufbau, stereometrische Grundformen -rechter Winkel, kein Omamentschmuck - Skeleltbauweise, große Transparenz durch Fensterflächen -flache Dächer, vorgefertigte Industrieprodukte (Module) -offener Grundriss, fließend ineinander übergehende Räume -keine eindeutige Vorder- und Rückseite →kein Starres Weltbild /Gesellschaftsmodell mehr Weitere Punkte zum Jugendstil: • Hauptmerkmal: florale omamente; bunt verspielt • Wiederbeleben des Kunsthandwerks (verlor an Bedeutung durch Industrialisierung) • Wachstumsprinzipien der Natur werden auf Architektur übertragen • zunächst: Kostbare Einzelstücke später: serielle Produktion von Kunstgegenständen →Verachtung des Jugendstils bis 1950 • grave farblose Städte → Polychromie wird eingesetzt im Jugendstil (aber reguliert) • trotzdem auch Gegner des "geistlosen Bepinseln"/"kreischende Farben • Unterschied: Gaudí: kräftige Farben für organische Formen Macintosh: zarte Farben für Steinformen • zentrale Stadt: München (Ursprung des "Jugend Magazins), Wien, Prag, Barcelona und Riga 0000 • außerhalb Deutschlands: "Art Nouveau" •Ursprung aus "Arts and Crafts: kunsthandwerkliche Tradition bewahren • Integration von Kunst in alltägliches Leben • Kennzeichen: - dekorative, fließende Linien - geometrische Formen -symbolische Gestalten (Tiere). O Meisterhaus Gropius Walter Gropius (1883-1969) • Bauhaus: erste moderne Kunst und Designschule Zielsetzung: Zusammenschluss von Architektur, Bildender Kunst, Handwerk und Technik bei der Gestaltung des menschlichen Lebensbereichs Geschichte und Situation • radikale Erneverung; Standardisierung als Herausforderung statt Einengung • Funktion als Ausgangspunkt der Gestaltung Fassadengliederung. O kubisch, asymmetrisch versetzte Blöcke • Flachdach, glatte Putzfläche D O • weißer Putz, dunkle Fensterflächen • Klarheit des Baus als Kontrast zur natürlichen Umgebung •Verzahnung mit Außenraum keine eindimensionale Fassade Innenräume (entspricht Außenraum) • schlichte Vorgaben, selbstgestaltung ● •platzsparendes Bauen oklare Formen, rechter Winkel, glatte Flächen akzentuierte Farbgebung oneve, zeitgenössische Materialien ohoher technischer Standard, praktikabel •Einbaumöbel Romantik 1000-1250 1140 - 1530 Renaissance 1420 - 1610 Gotik Barock Rokoko 1570-1770 Architekturgeschichtliche Bedeutung • Innenräume sind funktionell streng kalkuliertes Optimum • radikale Formvereinfachung • krasser Kontrast zur bürgerlich-biedermeierlichen Wohnidylle • Maschinen zum Wohnen" Grundidee des sozialen Wohnens · Epochen im Überblick massiv, Rundbögen filigran, in die Höhe, Spitzbögen Kuppeln Säulenordnung, Harmonie Jugendstil 1890-1910 floral, Natur, Bunt less is more, fff,. Stuck, Skulpturen, geschwungen Moderne Schlicht mondrian STYLE 1730-1780 verspielter, feiner, phantasievoller Klassizismus 1780-1850 antikes Ideal, einfach, klar Historismus 1850-1900 Nachahmung ab 1900