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Bildanalyse Vanitas-Stilleben mit zerbrochenem Römer und Notenbuch

Bildanalyse Vanitas-Stilleben mit zerbrochenem Römer und Notenbuch

 JETTE-MARIE TIMMERMANN
Analyse Stillleben
,Vanitas-Stillleben mit zerbrochenem Römer und Notenbuch"
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Das Stillleben mit dem Titel ,,Vanit

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JETTE-MARIE TIMMERMANN Analyse Stillleben ,Vanitas-Stillleben mit zerbrochenem Römer und Notenbuch" ,, Das Stillleben mit dem Titel ,,Vanitas-Stillleben mit zerbrochenem Römer und Notenbuch“ von Pieter Claesz, erstellt im Jahr 1656 mit einer Größe von 39,5 x 60.5 cm im Querformat mit Öl auf Holz, befindet sich derzeit im Kunsthistorischem Museum in Wien. Mein erster Eindruck ist, dass besonders der Totenkopf ins Auge sticht und der Blick weiter zu den anderen Gegenständen, wie das Weinglas schweift. Die Farben sind zudem sehr angenehm anzuschauen. Auf dem Stillleben ist ein Tisch vor einem schlichten und monochromen Hintergrund zu erkennen. Es ist jedoch nur ein Ausschnitt vom Tisch zu erkennen, dies deutet auf eine offene Komposition hin. Es sind ingesamt 12 Gegenstände auf dem Bild zu erkennen. Im linken Teil des Bildes sind eher die größeren Gegenstände angeordnet, wohingegen im linken Teil des Bildes die kleinen Gegenstände platziert wurden. Das Hauptmotiv des Bildes befindet sich im linken Teil des Bildes und ist ein Totenkopf welcher auf einen Oberschenkelknochen „beißt". Diese liegen zur Hälfte auf zwei Büchern. Das obere Buch ist zugeklappt und das untere Buch ist aufgeklappt. Da auf dem unteren Buch Noten zu erkennen sind, lässt es sich als Notenbuch deuten. Rechts neben dem Totenschädel befindet sich ein Römer (Weinglas), welches liegend auf den Büchern platziert ist. Es befindet sich im unteren Teil des...

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Glases ein Bruch. Hinter dem Totenkopf ist im Hintergrund ein Stundenglas zu erkennen. Lässt man den Blick weiter nach rechts schweifen ist eine erloschene Öllampe zu erkennen, deren Rauch noch zu sehen ist. Im vorderen rechten Teil des Stilllebens sind weitere kleinere Gegenstände platziert. Es ist eine Schreibfeder, eine Walnuss und eine Taschenuhr erkennbar. Zur Komposition kann gesagt werden, dass das Hauptmotiv im linken Teil des Bildes platziert ist und sich im goldenen Schnitt befindet, wodurch dies hervorgehoben wird und dem Betrachter direkt ins Auge fällt. Die Senkrechten in regelmäßigen Abständen erzeugen eine gewisse Ruhe im Bild, jedoch sind sich Diagonalen in einer umgedrehten Pyramidialform zu erkennen, wodurch auch Unruhe zum Vorschein kommt. Das Hauptmotiv, sowie weitere Gegenstände, wie Walnuss und Öllampe, sind in runden Formen gehalten und erzeugen Ruhe. Im Gegensatz dazu sind der Tisch, wie auch das Stundenglas und die Bücher in eckigen Formen gehalten, welche eine gewisse Statik erzeugen und die runden Gegenstände, welche besonders in der Bildmitte enthalten sind, umschließen. Um die Illusion von Tiefe und Räumlichkeit zu erzeugen, wurden die Raumschaffenden Mittel angewandt. Zum einen erzeugen Überdeckungen, sowie Höhenunterschiede und Staffelungen der Gegenstände Tiefe, wodurch das Bild für den Betrachter interessanter und realistischer aussieht. 1 JETTE-MARIE TIMMERMANN Zum anderen wurde die Zentralperspektive, wie auch Zweipunktperspektive angewandt, welche die Illusion von Räumlichkeit nochmal verstärkt. Des Weiteren hat Pieter Claesz auch auf die Illusion der Materialität geachtet, denn bei allen Gegenständen sind unterschiedliche Oberflächenstrukturen erkennbar. Beispielsweise ist die glatte Oberfläche des Schädels zu erkennen wie auch die Raue Struktur der Walnuss. Diese Illusionistischen Elemente werden auch besonders durch die Lichtgebung hervorgehoben. Das Hauptmotiv wird durch die Lichtgebung, welche von der linken Seite kommt, besonders betont, wodurch der Betrachter dieses Element als Hauptmotiv deutlich wahrnehmen kann. Hinter dem Totenkopf ist eine Schattengebung zu erkennen, wodurch der helle Totenkopf zusätzlich hervorgebracht wird. Die Wand im Hintergrund wird durch die Lichtgebung im mittleren Teil beleuchtet, wodurch der Rauch der erloschenen Öllampe inszeniert wird. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass die Gegenstände, wie auch die Lichtgebung so eingesetzt wurden, dass jeder Gegenstand optimal in Szene gesetzt wird und der Betrachter somit den Bildaufbau gut verstehen kann. Wie eben schon angedeutet wurde die Lichtgebung und die Farben der Gegenstände so eingesetzt, dass Gegenstände hervorgehoben werden, oder eher in den Hintergrund gelangen. Allgemeinen wurden warme und kalte Farben im Bild verwendet, dies bedeutet, dass kalt-warm Kontraste angewandt wurden. Das Hauptmotiv hat eine hohe Farb- und Eigenhelligkeit, da der Totenkopf gelblich weiß ist. Durch die Lichtgebung wird auf dem Schädel ein hellerer Punkt erzeugt, folglich ist dort die Reflexfarbe zu erkennen. Zudem ist der Hintergrund und der Tisch eher dunkel gehalten, wodurch die Gegenstände sich von der Umgebung abheben und betont werden. Folglich wurden Hell-Dunkel-Kontraste angewendet. Die Bedeutung hinter der Farbgebung ist, dass die dunklen Farben auf den Tod, der Sterblichkeit und die Trauer hinweisen. Das Stillleben von Pieter Claesz stellt ein typisches Vanitas-Stillleben dar, denn es enthält Vanitas Elemente, welche im 17 Jahrhundert verwendet wurden. Zum einen wurde Reichtum und Macht durch die goldene Taschenuhr dargestellt. Irdisches Vergnügen wurde durch das Weinglas dargestellt. Dies hat jedoch ein Bruch, weswegen es auch auf die Endlichkeit allen Genusses hinweist. Zudem symbolisieren die Notenbücher, sowie die Schreibfeder westliches Wissen. Der Totenkopf, das Stundenglas, die erloschene Öllampe und das gebrochene Weinglas: Sie alle stellen die Unvermeidlichkeit des Todes und das Vergehen der Zeit dar. Es ist folglich der Symbolcharakter der Gegenstände zu beachten, weswegen das gesamte Stilleben auf das Motto „Memento mori“ hinweist. 2

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Glases ein Bruch. Hinter dem Totenkopf ist im Hintergrund ein Stundenglas zu erkennen. Lässt man den Blick weiter nach rechts schweifen ist eine erloschene Öllampe zu erkennen, deren Rauch noch zu sehen ist. Im vorderen rechten Teil des Stilllebens sind weitere kleinere Gegenstände platziert. Es ist eine Schreibfeder, eine Walnuss und eine Taschenuhr erkennbar. Zur Komposition kann gesagt werden, dass das Hauptmotiv im linken Teil des Bildes platziert ist und sich im goldenen Schnitt befindet, wodurch dies hervorgehoben wird und dem Betrachter direkt ins Auge fällt. Die Senkrechten in regelmäßigen Abständen erzeugen eine gewisse Ruhe im Bild, jedoch sind sich Diagonalen in einer umgedrehten Pyramidialform zu erkennen, wodurch auch Unruhe zum Vorschein kommt. Das Hauptmotiv, sowie weitere Gegenstände, wie Walnuss und Öllampe, sind in runden Formen gehalten und erzeugen Ruhe. Im Gegensatz dazu sind der Tisch, wie auch das Stundenglas und die Bücher in eckigen Formen gehalten, welche eine gewisse Statik erzeugen und die runden Gegenstände, welche besonders in der Bildmitte enthalten sind, umschließen. Um die Illusion von Tiefe und Räumlichkeit zu erzeugen, wurden die Raumschaffenden Mittel angewandt. Zum einen erzeugen Überdeckungen, sowie Höhenunterschiede und Staffelungen der Gegenstände Tiefe, wodurch das Bild für den Betrachter interessanter und realistischer aussieht. 1 JETTE-MARIE TIMMERMANN Zum anderen wurde die Zentralperspektive, wie auch Zweipunktperspektive angewandt, welche die Illusion von Räumlichkeit nochmal verstärkt. Des Weiteren hat Pieter Claesz auch auf die Illusion der Materialität geachtet, denn bei allen Gegenständen sind unterschiedliche Oberflächenstrukturen erkennbar. Beispielsweise ist die glatte Oberfläche des Schädels zu erkennen wie auch die Raue Struktur der Walnuss. Diese Illusionistischen Elemente werden auch besonders durch die Lichtgebung hervorgehoben. Das Hauptmotiv wird durch die Lichtgebung, welche von der linken Seite kommt, besonders betont, wodurch der Betrachter dieses Element als Hauptmotiv deutlich wahrnehmen kann. Hinter dem Totenkopf ist eine Schattengebung zu erkennen, wodurch der helle Totenkopf zusätzlich hervorgebracht wird. Die Wand im Hintergrund wird durch die Lichtgebung im mittleren Teil beleuchtet, wodurch der Rauch der erloschenen Öllampe inszeniert wird. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass die Gegenstände, wie auch die Lichtgebung so eingesetzt wurden, dass jeder Gegenstand optimal in Szene gesetzt wird und der Betrachter somit den Bildaufbau gut verstehen kann. Wie eben schon angedeutet wurde die Lichtgebung und die Farben der Gegenstände so eingesetzt, dass Gegenstände hervorgehoben werden, oder eher in den Hintergrund gelangen. Allgemeinen wurden warme und kalte Farben im Bild verwendet, dies bedeutet, dass kalt-warm Kontraste angewandt wurden. Das Hauptmotiv hat eine hohe Farb- und Eigenhelligkeit, da der Totenkopf gelblich weiß ist. Durch die Lichtgebung wird auf dem Schädel ein hellerer Punkt erzeugt, folglich ist dort die Reflexfarbe zu erkennen. Zudem ist der Hintergrund und der Tisch eher dunkel gehalten, wodurch die Gegenstände sich von der Umgebung abheben und betont werden. Folglich wurden Hell-Dunkel-Kontraste angewendet. Die Bedeutung hinter der Farbgebung ist, dass die dunklen Farben auf den Tod, der Sterblichkeit und die Trauer hinweisen. Das Stillleben von Pieter Claesz stellt ein typisches Vanitas-Stillleben dar, denn es enthält Vanitas Elemente, welche im 17 Jahrhundert verwendet wurden. Zum einen wurde Reichtum und Macht durch die goldene Taschenuhr dargestellt. Irdisches Vergnügen wurde durch das Weinglas dargestellt. Dies hat jedoch ein Bruch, weswegen es auch auf die Endlichkeit allen Genusses hinweist. Zudem symbolisieren die Notenbücher, sowie die Schreibfeder westliches Wissen. Der Totenkopf, das Stundenglas, die erloschene Öllampe und das gebrochene Weinglas: Sie alle stellen die Unvermeidlichkeit des Todes und das Vergehen der Zeit dar. Es ist folglich der Symbolcharakter der Gegenstände zu beachten, weswegen das gesamte Stilleben auf das Motto „Memento mori“ hinweist. 2