Ablauf der adaptiven Radiation
Der Prozess der adaptiven Radiation folgt einem bestimmten Ablauf, der in mehrere Schritte unterteilt werden kann:
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Voraussetzung: Es müssen freie ökologische Nischen vorhanden sein. Dies ist oft der Fall, wenn eine Art einen neuen Lebensraum besiedelt.
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Anpassung: Teile der Stammart ändern ihre Lebensansprüche und passen sich auf unterschiedliche Weise an neue Lebensbedingungen an. Dies geschieht durch passive Anpassung, beispielsweise durch Mutationen.
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Einnischung: Die Teilpopulationen der Stammart passen sich immer weiter an ihre jeweiligen ökologischen Nischen an.
Vocabulary: Einnischung bezeichnet den Prozess, bei dem sich eine Art an eine spezifische ökologische Nische anpasst und diese besetzt.
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Separation: Die Teilpopulationen bevorzugen verschiedene Lebensräume und verteilen sich auf unterschiedliche geographische Gebiete.
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Reproduktive Isolation: Die Teilpopulationen entwickeln sich unabhängig voneinander weiter. Sie entfernen sich genetisch so weit voneinander, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen können oder ihre Nachkommen unfruchtbar sind.
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Entstehung neuer Arten: Die reproduktive Isolation ist ein Hinweis darauf, dass es sich um unterschiedliche Arten handelt. Die verschiedenen Arten unterscheiden sich genetisch und durch ihr Aussehen (morphologisch) voneinander.
Example: Ein klassisches Beispiel für adaptive Radiation sind die Darwinfinken auf den Galapagosinseln, die sich aus einer gemeinsamen Stammart in verschiedene Arten mit unterschiedlichen Schnabelformen entwickelt haben.





































