Das Lac-Operon-Modell: Ein Beispiel für Substratinduktion
Das Lac-Operon-Modell des Bakteriums Escherichia coli ist ein klassisches Beispiel für die Substratinduktion in der prokaryotischen Genregulation. Es zeigt, wie die Anwesenheit oder Abwesenheit von Lactose die Genexpression beeinflusst.
Wenn keine Lactose im Nährmedium vorhanden ist, ist das Operon abgeschaltet. Der aktive Repressor bindet an den Operator und verhindert die Transkription der Strukturgene. Dadurch findet keine Enzymsynthese statt.
Example: Ohne Lactose bleibt das Lac-Operon inaktiv, da der Repressor an den Operator gebunden ist und die Transkription blockiert.
Sobald Lactose im Nährmedium vorhanden ist, wird das Operon angeschaltet. Die Lactose bindet an den Repressor und inaktiviert ihn. Dadurch kann die RNA-Polymerase an den Promotor binden und die Transkription der Strukturgene beginnen. Dies führt zur Synthese von Enzymen, die für den Abbau von Lactose zuständig sind.
Highlight: Die Substratinduktion beim Lac-Operon ist ein effizienter Mechanismus, der sicherstellt, dass die Zelle nur dann Energie in die Produktion von Lactose-abbauenden Enzymen investiert, wenn Lactose tatsächlich vorhanden ist.
Der Normalzustand des Lac-Operons ist abgeschaltet, mit einem aktiven Repressor und ohne vorhandenes Substrat. Das Operon wird nur angeschaltet, wenn Lactose vorhanden ist, die den Repressor inaktiviert und so die Synthese der notwendigen Enzyme ermöglicht. Dieser Prozess wird als Substratinduktion bezeichnet, da das Substrat (Lactose) seine eigene Verwertung aktiviert.
Definition: Substratinduktion bezeichnet den Prozess, bei dem das Vorhandensein eines Substrats die Expression der Gene aktiviert, die für seinen Abbau verantwortlich sind.












































