Aufbau und Eigenschaften von Fetten in der Chemie
Die Fette sind essenzielle Biomoleküle, die durch Kondensationsreaktionen entstehen. Bei der Bildung eines Fettmoleküls verbinden sich Glycerin (Propan-1,2,3-triol) mit drei Fettsäuren unter Abspaltung von Wasser. Das resultierende Molekül ist ein Tricarbonsäureglycerinester.
Definition: Ein Fett ist chemisch betrachtet ein Triglycerid, das aus Glycerin und drei Fettsäuren besteht.
Die Eigenschaften von Fetten Chemie werden maßgeblich durch ihre Fettsäurezusammensetzung bestimmt. Man unterscheidet zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren wie Palmitinsäure (C15H31COOH) oder Stearinsäure (C17H35COOH) besitzen ausschließlich Einfachbindungen. Ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure (C17H33COOH) oder Linolsäure (C17H31COOH) weisen mindestens eine Doppelbindung auf.
Die Strukturformel von Fetten zeigt deren charakteristischen Aufbau: Ein Glycerinmolekül bildet das Grundgerüst, an dem drei Fettsäurereste über Esterbindungen gebunden sind. Natürlich vorkommende Fette besitzen dabei stets Fettsäuren mit einer geraden Anzahl an Kohlenstoffatomen und unverzweigten Alkylresten.











