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Aufbau einer Vollständigen Gesprächsanalyse

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 Dialoganalyse
Bei der Gesprächsanalyse geht es um die Analyse (Auflösung, Untersuchung und Bewertung) der
Bestandteile des Gespräches. Dabe

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Dialoganalyse Bei der Gesprächsanalyse geht es um die Analyse (Auflösung, Untersuchung und Bewertung) der Bestandteile des Gespräches. Dabei liegt der Fokus auf den Personen und der Kommunikation. ==> Wer spricht was mit wem und wann und warum? Einleitung •Wer Was - Wer - Wann - Wie -Titel -Autor -Textart •Beispielformulierungen -Erscheinungsjahr / Erscheinungsort -Das 1900.. erschiene Drama „xxx“ von xxx behandelt ... Hauptteil Der Hauptteil hat im Prinzip 2 Teile. Eine Inhaltsangabe und eine Gesprächsanalyse. Diese beinhalten klassischerweise Antworten auf ganz grundsätzliche Fragen und folgen meist einem einheitlichen Prinzip: -Kurze Vorstellung der Gesprächspartner -Wer spricht mit wem? -Kurze Zusammenfassung: Worüber wird gesprochen? -Bedeutung des Gesprächs für die Beziehung 1. Inhaltsangabe •Personen Inhalt -Wer redet? -Was zeichnet die Personen aus? -Was macht sie Besonders? •Beziehung •Szene •Kontext / Situation -Was haben die Gesprächspartner miteinander zu tun? -In welchem Verhältnis / in welcher Beziehung stehen sie zueinander? •Symmetrische Beziehung: Freunde, Geschwister, Kollegen, ... •Asymmetrisch Beziehung: Eltern-Kind/Lehrer-Schüler / Chef-Mitarbeiter / ... -Was ist der Anlass des Gespräches? -In welcher Situation findet das Gespräch statt? -Vor welchem Hintergrund findet das Gespräch statt? -Was ist vorher passiert? Was danach? -Wie kam es zu dem Gespräch? -Wann, wo, wie, haben sich die Personen vorher getroffen? -Steht der Dialog am Anfang / in der Mitte / am Ende des Textes? Warum? -Welche Stimmung herrscht bei dem Gespräch? -Welche Stimmung herrscht zwischen den Gesprächspartnern? Wann und wo findet das Gespräch statt? -Was ist das Thema? -Gesprächsart: Um welche Art des Gespräches handelt es...

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sich? Konfliktgepräch, Streitgespräch, Interview, Diskussion, Zufallsgespräch, Verkaufsgespräch, Alltagsgespräch, Grundsatzgespräch, etc. -Wo findet das Gespräch statt? -Warum findet das Gespräch statt? -Entwicklung: •Wie verläuft das Gespräch? •Gibt es Überraschungen? Welche? Warum ist das eine Überraschung? Gibt es Wendepunkte? -Gesprächsführung: Wer redet viel / wenig? Wer dominiert? -Wer führt das Gespräch? -Was denken / fühlen Sie über den jeweils anderen? •Beispielformulierungen -In der Unterhaltung zwischen xxx und xxx geht es um, -Es besteht ein Wendepunkt im Gespräch zwischen xxx und xxx, als xxx -Welche Absichten haben die Gesprächspartner -Welche Strategien nutzen sie, um ihre Ziele zu erreichen? -Ist etwas im Gespräch oder Verhalten auffällig? -Nachdem ..., verändert sich xxx Verhalten komplett. -xxx verfolgt in seiner Gesprächsführung die Taktik -In der Szene hat xxx einen zunehmenden Redeanteil, obwohl diese vorher gleichmäßig verteilt waren. -Zum Schluss des Gespräches hat sich .... geändert, denn …... . 2. Gesprächsanalyse •Konflikt •Stil •Beispielformulierungen -In der Szene zeigt sich / wird deutlich, dass / vertritt Peter die Meinung, dass / reagiert Paul mit Unverständnis / verärgert / belustigt / ... auf .... -Warum passen die Standpunkte (nicht) zueinander? •Ergebnis -Was ist der Streitpunkt? -Welchen Standpunkt haben die Gesprächspartner? ... •Funktion des Gespräches -Welcher Gesprächspartner erreicht sein Ziel? -Welche Folgen hat der Gesprächsausgang? -Was hat das Gespräch bewirkt? -Was hat sich geändert? -Was soll das Gespräch in dem Text bewirken? -Gibt es stilistische Auffälligkeiten? -Werden rhetorische Mittel (Hyperbel – starke Übertreibung, Metapher - Hyperbel: Starke Übertreibung, Metaphern: Bildern für Sachverhalte, -verwendet? Z.B. Fragen, Unterstellungen, •Fazit -Welche Art der Sprache wird verwendet? Umgangssprache, viele Fremdwörter, Fachbegriffe, förmliche Formulierungen, Emotionen, ==> Welche Wirkung haben die stilistischen Mittel? •Beispielformulierungen: -An ... erkennt man ziemlich Schluss •Bedeutung dass -Die Formulierung ... zeigt, dass .... / das bedeutet für den gesamten Text ... -Dadurch, dass in dem Gespräch oft ... vorkommen, wird verdeutlicht, dass das Gespräch ? -An wen richtet sich der Text? -Warum ist der Dialog in dem Text? -Welche Rolle spielt das Gespräch für den gesamten Text? -Welche Konsequenz hat der Gesprächsausgang? -Was soll er verdeutlichen? •Hintergrund -Haben die geschichtlichen, politischen, religiösen Lebensumstände des Autors eine Bedeutung? -Welchen Bezug hat die Szene zu der Zeit in der sie stattfindet? -Gibt es eine Verbindung zwischen den Lebensumständen des Autors und dem Text? -Was will der Text bewirken? -Warum ist das Gespräch so verlaufen? -Warum wurde er geschrieben? -Welche Absicht hat der Autor? -Was schließt Du daraus? -Wenn in der Einleitung eine Behauptung oder These aufgestellt wurde: wurde sie bestätigt oder widerlegt? Wie? Warum? -Interpretation, eigene Meinung oder Bewertung •Beispielformulierungen -Der Autor möchte mit .... darüber informieren, aufklären, aufrufen zu .... . -Zusammenfassend kann gesagt werden, -Abschließend lässt sich feststellen, dass Grundsätzliches zur Gesprächsanalyse •Struktur -Was ist das Ziel? -Wie bei allen Texten kommt man vom Großen zum Kleinen, vom Allgemeinen ins Spezielle: erst ein grobe Darstellung, dann die Details! •Belege -Beispiele verwenden. -Zitate angeben, die die Beziehung / das Verhältnis der Gesprächspartner zueinander belegen. •Stil -Analyse im Präsens schreiben -Keine wörtliche Rede verwenden Aufbau einer Dialoganalyse (Gesprächsanalyse) Der Aufbau einer Dialoganalyse oder eben Gesprächsanalyse Aufbau unterscheidet sich allgemein natürlich nicht von anderen Textinterpretationen. So ist auch hier mit einem Einleitungssatz zu beginnen, ehe der Hauptteil der Analyse und Interpretation des Dialogs erfolgen kann um schließlich in einem kurzen Schlussteil eine Zusammenfassung der geführten Dialoganalyse zu geben. Los gehts im Detail Schritt für Schritt: 1. Einleitungssatz -über was handelt der Dialog bzw. das Gespräch, was ist das Hauptthema der Unterredung? -Wer ist beteiligt, wer spricht wie zu wem warum zu welcher Zeit an welchem Ort? -wer ist der Autor des Werkes / Dramas, wann erschien es und in welcher Epoche? -wenn möglich und das Wissen vorhanden: umfangreiche Hinführung schreiben (Beispiel) -wenn verlangt (auch hier Lehrer vorher fragen!) These aufstellen, zum Beispiel was uns der Autor mit dem Text sagen möchte (einfach etwas logisches ausdenken...) 2. Inhaltsangabe -Lehrer vorher fragen, ob er eine Inhaltsangabe des Gesprächs verlangt (ist die Regel) -hier kann man viele Fehler machen, daher unbedingt unseren Artikel zum Schreiben einer Inhaltsangabe mit einem Beispiel lesen bei diesbezüglichen Unsicherheiten -normalerweise gehört die Inhaltsangabe auch in jede Gesprächsanalyse (Lehrer aber wie gesagt fragen) 3. Dialoganalyse und Gesprächsanalyse -die eigentliche Analyse startet nun! -die oberste und immer einzuhaltende Regel wie bei jeder Interpretationsanalyse lautet: vom Großen hin zum Kleinen, vom Allgemeinen ins Spezielle (wir sehen erst mit unserem Auge, ehe wir die Lupe zur Detailbetrachtung nutzen können) -Dies heißt konkret: •Textstelle erfassen und korrekt zitieren (Vgl. Z.) •Textstelle analysieren (um welches stilistische Mittel handelt es sich?) •Textstelle interpretieren (wie ist das zu bewerten, welche Wirkung auf den Leser?) -zu beachtende Analyseaspekte: -Einbettung des Textausschnitts ins Gesamtwerk (am Anfang, in der Mitte oder am Ende?) -Gesprächsverlauf darstellen, entwickelt sich der Dialog in eine unvorhersehbare Richtung? -Welche Beziehungen haben die Figuren zueinander, wie stellen sich sich selber dar? -Ist eine bestimmte Strategie der Gesprächsführung erkennbar? -Redeanteile, Gesprächsanteile (Wer redet wie viel, wer dominiert das Gespräch?) -Ganz wichtig für jede Gesprächsanalyse: welche Rhetorischen Mittel werden verwendet (Stilmittel) & was bewirken sie bei der Leserschaft? -auch wichtig: allgemeine Sprache und Satzbau der jeweiligen Charaktere darstellen (zum Beispiel Schlüsselwörter, markante Satzbausteine, Fachsprache, Hochsprache oder alltägliche Umgangssprache) -Sowie: generelle Auffälligkeiten des Gesprächs hervorheben (wie Regieanweiseungen die oft kursiv außerhalb am Blattrand geschrieben stehen) -immer wenn es sich gerade anbietet mit in die Kommunikationsanalyse einbauen: •an wen richtet sich der Text (Zielgruppe) und was will er mitunter bezwecken? epochenspezifischen Hintergrund und Merkmale einbringen (z. B. Aufklärung heißt..) jedes Faktenwissen in die Dialoginterpretation einbringen! •autobiographischen Bezug herstellen (Beziehung Werk und Autor, lassen sich seine Lebensumstände im Drama skizzieren?) •Entstehungsumstände des Werks, besondere Erwähnungen und Kausalzusammenhänge (zum Beispiel Gesellschaftskritik an Zuständen damaliger Zeit, etc.) 4. Zusammenfassung und Schlussteil -der Schlussteil muss immer vorhanden sein, die Dialoganalyse muss immer fertig vollendet aussehen! -Allgemeine Zusammenfassung der geführten Gesprächsanalyse: •Welche Bedeutung hat der Dialog beziehungsweise das Gespräch für das Gesamtwerk? •Sind neue Erkenntnisse zu ziehen, hat sich eine Person auffällig verhalten? •"verplappert" sich ein Gesprächsteilnehmer und gibt Geheimnisse preis? •Wurden die Ziele der Dialopartner erfüllt? •Wenn eine These aufgestellt wurde: abschließend aufgreifen und bewerten •wenn der Lehrer es ok findet: eigene Meinung zur Szenerie kundtun •Wie geht es im Werk nach der Szene weiter? Übrigens: Der Name „Dialog“ kommt aus dem Altgriechischen „diálogos“ für „Unterredung" beziehungsweise „Gespräch“ und umfasst sämtlichen Gedankenaustausch (ob schriftlich oder mündlich) von zwei oder mehreren Personen. Das Gegenteil davon ist der Monolog, die Auseinandersetzung einer einzelnen Person mit sich selbst oder einer Sache ohne weitere Personen. Des Öfteren nennt man in diesem Zusammenhang auch die "Kommunikationsanalyse", deren Aufbau ebenfalls wie oben erörtert ausgestaltet aussieht.

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Wer dominiert? -Wer führt das Gespräch? -Was denken / fühlen Sie über den jeweils anderen? •Beispielformulierungen -In der Unterhaltung zwischen xxx und xxx geht es um, -Es besteht ein Wendepunkt im Gespräch zwischen xxx und xxx, als xxx -Welche Absichten haben die Gesprächspartner -Welche Strategien nutzen sie, um ihre Ziele zu erreichen? -Ist etwas im Gespräch oder Verhalten auffällig? -Nachdem ..., verändert sich xxx Verhalten komplett. -xxx verfolgt in seiner Gesprächsführung die Taktik -In der Szene hat xxx einen zunehmenden Redeanteil, obwohl diese vorher gleichmäßig verteilt waren. -Zum Schluss des Gespräches hat sich .... geändert, denn …... . 2. 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Wie? Warum? -Interpretation, eigene Meinung oder Bewertung •Beispielformulierungen -Der Autor möchte mit .... darüber informieren, aufklären, aufrufen zu .... . -Zusammenfassend kann gesagt werden, -Abschließend lässt sich feststellen, dass Grundsätzliches zur Gesprächsanalyse •Struktur -Was ist das Ziel? -Wie bei allen Texten kommt man vom Großen zum Kleinen, vom Allgemeinen ins Spezielle: erst ein grobe Darstellung, dann die Details! •Belege -Beispiele verwenden. -Zitate angeben, die die Beziehung / das Verhältnis der Gesprächspartner zueinander belegen. •Stil -Analyse im Präsens schreiben -Keine wörtliche Rede verwenden Aufbau einer Dialoganalyse (Gesprächsanalyse) Der Aufbau einer Dialoganalyse oder eben Gesprächsanalyse Aufbau unterscheidet sich allgemein natürlich nicht von anderen Textinterpretationen. So ist auch hier mit einem Einleitungssatz zu beginnen, ehe der Hauptteil der Analyse und Interpretation des Dialogs erfolgen kann um schließlich in einem kurzen Schlussteil eine Zusammenfassung der geführten Dialoganalyse zu geben. Los gehts im Detail Schritt für Schritt: 1. Einleitungssatz -über was handelt der Dialog bzw. das Gespräch, was ist das Hauptthema der Unterredung? -Wer ist beteiligt, wer spricht wie zu wem warum zu welcher Zeit an welchem Ort? -wer ist der Autor des Werkes / Dramas, wann erschien es und in welcher Epoche? -wenn möglich und das Wissen vorhanden: umfangreiche Hinführung schreiben (Beispiel) -wenn verlangt (auch hier Lehrer vorher fragen!) These aufstellen, zum Beispiel was uns der Autor mit dem Text sagen möchte (einfach etwas logisches ausdenken...) 2. 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Z.) •Textstelle analysieren (um welches stilistische Mittel handelt es sich?) •Textstelle interpretieren (wie ist das zu bewerten, welche Wirkung auf den Leser?) -zu beachtende Analyseaspekte: -Einbettung des Textausschnitts ins Gesamtwerk (am Anfang, in der Mitte oder am Ende?) -Gesprächsverlauf darstellen, entwickelt sich der Dialog in eine unvorhersehbare Richtung? -Welche Beziehungen haben die Figuren zueinander, wie stellen sich sich selber dar? -Ist eine bestimmte Strategie der Gesprächsführung erkennbar? -Redeanteile, Gesprächsanteile (Wer redet wie viel, wer dominiert das Gespräch?) -Ganz wichtig für jede Gesprächsanalyse: welche Rhetorischen Mittel werden verwendet (Stilmittel) & was bewirken sie bei der Leserschaft? -auch wichtig: allgemeine Sprache und Satzbau der jeweiligen Charaktere darstellen (zum Beispiel Schlüsselwörter, markante Satzbausteine, Fachsprache, Hochsprache oder alltägliche Umgangssprache) -Sowie: generelle Auffälligkeiten des Gesprächs hervorheben (wie Regieanweiseungen die oft kursiv außerhalb am Blattrand geschrieben stehen) -immer wenn es sich gerade anbietet mit in die Kommunikationsanalyse einbauen: •an wen richtet sich der Text (Zielgruppe) und was will er mitunter bezwecken? epochenspezifischen Hintergrund und Merkmale einbringen (z. B. Aufklärung heißt..) jedes Faktenwissen in die Dialoginterpretation einbringen! •autobiographischen Bezug herstellen (Beziehung Werk und Autor, lassen sich seine Lebensumstände im Drama skizzieren?) •Entstehungsumstände des Werks, besondere Erwähnungen und Kausalzusammenhänge (zum Beispiel Gesellschaftskritik an Zuständen damaliger Zeit, etc.) 4. 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