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Der Sandmann

Der Sandmann

 Autor: E. T. A. Hoffmann
Erscheinungsjahr: 1817
Merkmale der Romantik
O
Textsorte: Erzählung (Epik)
Thema: Es geht um den Widerstreit von V

Der Sandmann

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Saskia

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Abitur Zusammfassung -Epocheneinordung -Inhaltliche Zusammenfassung -Erzählperspektive -Sprache und Stil -Personenkonstellation -Nathanaels Lebenskurve -Wahnsinn Nathanaels -Narzissmus -Siegmund Freud -Motive

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Autor: E. T. A. Hoffmann Erscheinungsjahr: 1817 Merkmale der Romantik O Textsorte: Erzählung (Epik) Thema: Es geht um den Widerstreit von Vernunft, Fantasie, Rationalität und Imagination Literaturgeschichtlicher Hintergrund: Kritik am Bürgertum => um Teil zu seinen strengen Prinzipen unterwerfen (menschlichen Triebe wurden unterdrückt, Fantasie galt als verpönt und Anderssein wurde sogleich als Krankheit abgetan), Kritik am Frauenbild => Lebensweg einer Frau war mit Verlobung, Hochzeit und dem Dasein als Hausfrau und Mutter strikt vorgezeichnet (Clara glich damit der leblosen Puppe Olimpia. Diese wiederum fiel zunächst nicht als Automat auf, weil von Frauen der damaligen Zeit nicht viel anderes erwartet wurde), Gegensatz zwischen Aufklärung und Romantik Epocheneinordung Der Sandmann O O O O Allgemeinsens Blütezeiten der Naturwissenschaft, Gewinnstreben, industriellen Zeitalters O Romantiker sehen darin Gefahr => Entleihung bürgerlichen Alltag durch Fantasie und Gefühl Todessehnsucht Romantische Doppelgängermotiv Realitätsverlust (Siehe Subjektivität) Gegenüberstellung Romantik (Natanael) und Aufklärung (Clara) Brief von Nathanael an Lothar Seite: 5-14 Personen: Nathanael, Lothar, Coppelius, Eltern, Geschwister, Merkmale in der Erzählung O Dichtung Nathanaels (S.27. Z.3) => entflieht seinen Wahnsinn, Fantasie freientlauf lassen, Ausdrücken von Gefühlen Nathanael stürzt sich in den Tod, um Wahnsinn zu entfliehen O Durchführung chemischer Versuche durch Nathanaels Vater und Advokat Coppelius (S.14, Z.4-9), Forschung und Entwicklung des Automaten Olimpia durch Spalanzani und Coppola O Olimpia Clara O Clara: Verstandsmansch => mit rationalen Argumenten überzeugen, dass Coppelius nicht der Sandmann darstellt, realistisch und relativ fortgeschritten => Bildung durch Bruder Lothar Nathanael: Novalis Begriff ,,Romantisieren"=> Alltägliche Dinge mit anderen Augen stehen O Inhaltliche Zusammenfassung Die Erzählung Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann handelt von dem Studenten Nathanael,...

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dessen Leben von einem Kindheitstrauma rund um die rätselhafte Figur des Sandmanns geprägt ist. Sogar in seinem Studienwohnort G., fernab von seinem Zuhause, fühlt er sich von den bösen Mächten des Sandmanns verfolgt. Nicht einmal seine Verlobte Clara und sein Zieh-Bruder Lothar können ihm helfen. Zwar versuchen sie, Nathanael klarzumachen, dass er unter Wahnvorstellungen leidet, doch dieser will davon nichts hören. Er wird mehr und mehr verrückt und begeht schließlich Selbstmord. O Nennt, dass er an seine Familie denkt und hat Wetterglashändler weggeschickt hat O Kindheit: Mit Papa und wenn Sandmann kam, mussten schlafen gehen. Mutter sagt Sandmann gibt es nicht, Hausfrau erzählt düstere Geschichte (reißt Augen raus und füllt sie mit Sand aus); Sandmann kommt immer wieder O 10 Jahre will Sandmann treffen, versteckt sich im Zimmer, findet heraus, dass Coppelius der Sandmann ist → schrecklich O Mutter hasst ihn, Vater behandelt ihn wie einen hohen Gast, bekommt alles was er will und ist schaden freudig O Versteckt im Vaters Zimmer, machen „Experimente", Vater sieht Coppelius Hilfsfrau Brief von Clara an Nathanael Seite: 15-18 Personen: Clara, Nathanael, Lothar Brief von Nathanael an Lothar Seite: 18-20 Personen: Nathanael, Coppelius, Spalanzani, Olimpia Exkurs des auktorialen Erzählers Seite: 20-22 Nathanaels Besuch bei Clara Seite: 22-29 Personen: Nathanael, Clara, Coppelius O Springt aus seinem Versteck hervor, Coppelius wütend und will ihm die Augen entfernen, Vater bittet um Gnade, Coppelius schraubt Arme und Beine ab und dran O O O O Versehentlich den Brief an Clara adressiert, anstatt an Lothar (Fehler, innere aufruhe), hat den Brief gelesen Mitfühlend, unruhig der Schilderung des Todes vom Vater, Lothar versucht sie zu beruhigen nur schwer möglich O Rational zu erklären: nur in deinem inneren; Vater hat alchemistische O O Versuche gemacht, welche sehr teuer sind und hat entsetzlich danach gestrebt O Der Tod ist auch selbst verschuldet, da es schnell zu so einem Tod kommen kann. Versucht Nathanael zu erklären, dass es von der Psyche kommt, dass unbefangene Verhalten und der Wille alles in dem Licht zu sehen ihn selbst dazu bringt → psychisch krank ,,nur der Glaube an ihre feindliche Gewalt kann sie dir in der Tat feindlich machen" Es ist ihm unlieb, dass Clara den Brief gelesen hat; Lothar soll aufhören ich wissenschaftliche (logische) Sachenvorzulesen O O O O O O Sieht durch einen Spalt die Tochter Spalanzanis Olimpia und findet sie schön, aber ihre Augen sind merkwürdig (schläfrig, tot, blind) O Er weiß nicht, warum er dies alles schreibt, und kündigt seinen zweiwöchigen Besuch an Erzähler spricht den Leser direkt an und versucht seine Gefühle zu skizzieren Beschreibt wie man Mühe haben kann, dass innere auszudrücken und das innere Glühen erlischt, stattdessen wie ein Maler die grobe Skizze (Rahmen) und dann das innere die Gefühle so vollenden + innere glühen länger Niemand fragt nach Nathanaels Geschichte, aber der Autor will sie dennoch erzählen, innere Befriedigung Wusste nicht, wie er die Erzählung beginnen sollte, deshalb keine Exposition und stattdessen die drei Briefe O O ähnlich → sieht Gesichter ohne Augen und hört wie Coppelius ruft: ,,Augen her, Augen her!" ос O Nach dem Aufstehen beruhigt ihn die Mutter Coppelius ein letztes Mal, machen Experiment Vater stirbt Coppelius soll zu Verantwortung gezogen werden, verschwindet Nathanael denkt, dass Coppola Coppelius ist und will sich für den Tod an seinem Vater rächen Immer wieder vergleiche zu Malerei/Kunst O Nathanaels Mutter nimmt die verwaisten Lothar/Clara auf, da sie weit verwandet sind O O ο οι ο Erfahren, dass Coppelius und Coppola nicht dieselbe Person sind, da Spalanzani Coppola schon seit längerem kennt; dennoch ein misstrauisches Gefühl O Haben sich Verlobt, da Nathanael nun seine Studien weiterführt beim Professor Physics Spalanzani Erzähler kennt die Familie Clara nicht sehr schön, aber die Proportionen makellos, Augen und Lächeln sind außergewöhnlich schön, sie wirkt ,,romantisch" (kindisches gemüht, fantasievoll) besitzt aber einen scharf sichtigen Verstand (Vernunft) + schweigsam + kalt + gefühlslos Nathanael bewegt sich in Wissenschaft und Kunst Beide lieben sich sehr und als er kam, hat er alles vergessen Durch die Erscheinung Coppolas hat sich das ganze Leben für Nathanael verändert, Alles, das ganze Leben war ihm Traum und Ahnung geworden Laut Nathanael sind dunkle Mächte stärker; außerdem entsteht Kunst nicht vom freien Inneren, sondern von höheren Prinzipien (bei Nathanael=Coppelius) Clara erklärt erneut, dass der Glaube die Macht sei O Nathanael glaubt an die Mystik und denkt, dass nicht alle Menschen dies erkennen können, will es Clara beibringen, beim Frühstück vorbereiten Bücher vorlesen; Clara abgeneigt und er rennt wie ein Kind in sein Zimmer O Nathanael hat sich verändert, früher lebhafte Erzählungen jetzt düstere Begegnung mit Coppola, Interesse an Olimpia Seite: 29-33 Spalanzanis Fest Seite: 33-37 Nathanaels Liebe zu O O OO O O O O O O langweilige Gedichte, merkt das auch Clara gelangweilt ist und er mag dies nicht, sie gehen im inneren immer weiter weg voneinander Nathanael dichtet über Coppelius, hat aber mühe sich ihn vorzustellen, verbleicht O Dann erkennt er die Situation zwischen ihm und Clara; schreibt ein Gedicht über beide dann kommt Coppelius nimmt Claras Augen brennen auf seiner Brust, versucht zu retten dann kommt Feuerwirbel: Clara sagt es ist eine Täuschung gewesen, aber Nathanael sieht den Tod in ihren Augen Nathanael ist vertieft in der Dichtung und will sie perfektionieren Dann ließt er es durch, erkennt sich nicht wieder und noch einmal freut sich findet es schön-> Stimmungsschwankungen O Beide Sitzen heiter im Garten da sie nicht über Coppelius sprachen und dann fällt Nathanael sein Gedicht ein und liest es vor Dabei steigert er sich hinein und lasst sich mitreißen, während sie gefühlskalt bleibt und sagt er soll es ins Feuer werfen, Nathanael wird wütend beschimpft sie als einen „lebloser, verdammter Automat“ und läuft wieder wie ein Kind davon, deswegen wird Clara sehr traurig „nie geliebt hat er mich" Erzählt es Lothar, der sehr wütend wird und zu Nathanael geht, die sich gestritten haben und einen Zweikampf wollen mit Rapieren [Gefühlen freien Lauf lassen ,,blutdürstige Kampflust"] Clara geht dazwischen, Lothar gibt nach und dann Nathanael der die Liebe wieder stark fühlt, bittet beide um Vergebung, die er bekommt Noch drei Tage, dann wieder ein Jahr im Ort G. Haben der Mutter nicht über Coppelius erzählt, da sie ihn auch zum Schuldträger macht, wegen dem Tod des Vaters Seine Wohnung ist niedergebrannt, aber seine Freunde haben ein paar wichtige Gegenstände retten können. Neus Zimmer gegenüber dem Professor Spalanzani und kann von dort in das Zimmer hineinschauen in dem Olimpia sitzt, bewegt sich nicht am Tisch sitzend. Findet sie schön, aber ist ihm gleichgültig (hat Clara) Coppola kommt herein, Nathanael bleicht ruhig (reif); möchte ihm Brillen (Öke=Augen) verkaufen, fantasiert 1000 starrende Augen auf dem Tisch und gerät in Panik O Schaut wieder Olimpia an, Sehnsucht, Verzweiflung, da er sie länger nicht gesehen hat; Clara ist vergessen, Spalanzani bereitet für das Fest vor bei dem auch Olimpia anwesend sein wird Coppola packt sie weg, Nathanael beruhigt sich und kauft ein Perspektiv mit der er Olimpia betrachten kann, Augen sind komisch, aber auch sehr schön ,,feuchte Monde strahlen“ →verträumt; kauft es nun viel zu überteuert ab Coppola geht lachend raus, Nathanael bekommt Angst, kann sich aber „vernünftig“ beruhigen (Clara gedenken) O Geht zum Fest voller Freude, und findet Olimpia sehr schön gekleidet und auch ihre äußere Erscheinung O Es beginnt mit einem Konzert, bei dem Olimpia steif wirkt und am Flügel sitzt; Nathanael schaut durch das Perspektiv und ist ganz verzaubert von ihrer Schönheit (verträumt) ruft lautstark „Olimpia“ Der Ball beginnt, er will unbedingt mit Olimpia stanzen und keiner anderen Frau, er greift nach ihrer eiskalten Hand (fühlt danach den Puls), Tanz mit ihr unrhythmisch, Leute schauen sich Olimpia an => N ;( Sie hört Nathanael zu der sie mit Liebesbekundungen überhäuft, sie antwortet nur mit Ach, Ach; Alle sind schon gegangen und Nathanael scheut sich von der Trennung und fragt sie mit Wehmut, ob sie ihn liebt, „Ach Ach", er versteht es positiv und Spalanzani sagt er sei willkommen => N O Leute sprachen über das Fest und nennen Olimpia außen schön ihnen tot → Nathanael innen wütend Bruder Sigmund auch nennt sie Puppe und fragt, wie man sich in sie verlieben kann, Sie ist leblos, mechanisch und robotorartig und sie tut nur so als ob sie lebe. Nathanael entgegnet, dass nur er es erkenne, und er findet sich in ihr (Poesie) gute Zuhörerin: Bruder loyal zu Nathanael O Clara vergessen und die Restliche Familie auch, sitzt bei Olimpia und fantasiert über deren Wahlverwandtschaft (Goethe) sie hört ihm zu (gefällt Olimpia Seite: 38-41 Enthüllung: Olimpia Puppe Seite: 41-43 Nathanaels Ende Seite: 43-46 O O O O O O O O O O O O Nathanael sehr), freut sich über den Augenkontakt, nur sie kann ihn verstehen, beide sprechen von ihrem inneren Spalanzani ist erfreut über deren Verhältnis, Nathanael fragt wegen der Heirat und erfährt sie habe freie Wahl-> Nathanael will einen Heiratsantrag machen, sucht den Ring der Mutter (dabei legt er die Briefe und alles von der Familie gleichgültig weg) Bei Spalanzani Unruhe, streit nennen sich gegenseitig Teufel (Wechsel zwischen Coppola & Coppelius, sind beide eine Person?? Wahnsinn?), Zerren an Olimpia; Coppola hat die Figur und schlägt Spalanzani nieder dann rennt er lachend weg; erkennt Olimpia Puppe und soll sie holen [Wiederholung wie in seinem Gedicht Clara und er]; erwürbt Spalanzani; Leute kommen hineinstürmt retten Spalanzani und halten rasenden Nathanael fest, der ins Tollhaus kommt Spalanzani geht es gut, musste die Univerlassen wegen Betrug (Also wegen der Holzpuppe Olimpia die zu verwechseln war mit einem Menschen) und können sie nicht von einem normalen Manschen unterscheiden (Feinheiten nur zu Häufigkeit vom Gähnen und Niesen). Es ist nur eine Metapher alle nur eine Allegorie Generalverdacht beim Geliebten, ob es sich um eine Puppe oder einen richtigen Menschen handelt, achten nun mehr verstärkt auf Gähnen und Nießen aber auch singen und etc. Gesellschaft hat sich verändert Nathanael wacht auf, Clara und die Familie bei ihm, er füllt sich gut, seine Augen schmerzen ihm Bruder auch da, alles wieder normal Ein Onkel ist verstorben und die Mutter hat das Haus erbt, wollen dahinziehen, Nathanael will Clara heiraten und keiner möchte Nathanael das Vergangene erinnern (Schützen) Im Markt möchte Clara auf dem Ratsturm ein letztes Mal, beide stehen oben die Mutter weg, Lothar unten wartend, schauen hinunter und sehen einen Busch, Nathanael fast in seine Tasche, sein Wahnsinn beginnt → will Clara runter werfen, nachdem er sie ansah Lothar eilt zur Rettung den Turm hinaus, erschlägt die Türen; Schwester Ohnmächtig Advokat Coppelius sieht es von unten: Nathanael dreht durch und Sprint →TOD Nach Jahren sieht man Clara mit einem Mann und zwei Kindern glücklich, sie hat das bekommen was sie nie von Nathanael bekommen könnte Erzählperspektive: O Am Anfang: Ich-Erzähler in den Briefen (Nathanael und Clara) O Auktoriale Erzählsituation: allwissender Erzähler, der den Leser ,,bei der Hand nimmt“ und ihn durch die mit Kommentaren oder Hintergrundwissen ausgeschmückte Erzählung führt →erkennbar z.B. am Tempuswechsel O S.43, Z. 34 - S.44, Z.8 Personale Erzählsituation: Erzähler weiß über die Gefühle und Denkweisen einer einzigen Figuren Bescheid und berichtet aus subjektiver Sicht das äußere Geschehen Leser fühlt sich, als →sei er selbst Teil der Handlung O S.33, Z.2 - S.33, Z.6 Auktoriales und personales Erzählen wird in der Eigentlichen Erzählung immer wieder miteinander vermischt, wodurch das Erzählte für den Leser rätselhaft wird (Was ist nun Wirklichkeit und was ist die Einbildung von Nathanael ist). Oft wird ein Satz auktorial angegangen und dann personal weitererzählt. Dadurch schwankt die Erzählform zwischen Erzählerbericht und erlebter Rede (zum Teil wird der Erzählerbericht mit Figurenrede vermischt) Sprache und Stil: Formale Besonderheit O Wechselnder Tonfall des Erzählers zwischen Ironie, Sachlichkeit und Betroffenheit O Viel wörtliche Rede durch die Wiedergabe von Gesprächen O O Bildhafte Vergleiche zum Ausdruck von Gefühlen, Beschreibungen im Zusammenhang mit Nathanaels Wahnsinn durch ,,Blut“ und „Feuer" Viele Farbbeschreibung → Mehr Anschaulichkeit und Steigerung der jeweiligen Wirkung → Oft, wenn Coppola, Coppelius oder Spalanzani beschrieben werden → Farben werden nur in bedrohlichen Situationen eingesetzt viele Inversionen → Wortstellungen werden verändert, um ein Element des Satzes besonders zu betonen O Verschiedene Formen der Wortwiederholungen → Wiederholungen O O O → Leser hat das Gefühl ein Zeuge der Unterhaltung zu sein Auflistung kurzer, manchmal unvollständiger Sätze, um Nathanaels Verwirrtheit noch mehr zu untermauern O O → Hendiadyoins → Klimax Lautmalerei → Die Bedrohung des bevorstehenden Duells wird z.B. durch zischende s-Laute untermalt Alliterationen Verwendung arabesker Formen → typisch für die Romantik → Oft ironisch verwendet in den Gesprächen zwischen Nathanael und Olimpia, die eigentlich Monologe sind und in denen Nathanael durch viele Wiederholungen seine Liebe beschwört O eine Person? Coppelius Forschungs- partner Vater Coppola Tod= Schicksals- schlag Personenkonstellation destabilisierende Wirkung Nathanaels Kindheitstrauma Mutter Fürsorge Ausgangszustand = inneres Gleichgewicht Kauf eines Perspektivs Forschungspartner Nathanael Freund Siegmund Forschungsobjekt/ Professor Reaktion = Innerer Kampf Richtung Realität Vertrauter Ziehbruder, stabilisierende Wirkung Erfülltes Kinderleben (bis auf Alchemistenszene) Sitzen in der Küche und erzählen Geschichte Studium Freundschaft mit Lothar Verlobte Clara O Enge Verbindung zu Familie => regelmäßiger Besuch Gefährdung = unbekannte Macht= Assoziationszwang O Auftritt Coppolas weckt traumatische Kindheitserlebnisse Sandmann O Kauf des Perspektivs (um Coppola loswerden) O Fiktive Wirklichkeit/ Verzerrung Raub des Blicks für Realität -> Liebe in Olimpia Spalanzani Verliebtheit Nathanaels Lothar Nathanaels Lebenskurve verlobt "Tochter" Clara Geschwister Olimpia

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Der Sandmann

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 Autor: E. T. A. Hoffmann
Erscheinungsjahr: 1817
Merkmale der Romantik
O
Textsorte: Erzählung (Epik)
Thema: Es geht um den Widerstreit von V

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dessen Leben von einem Kindheitstrauma rund um die rätselhafte Figur des Sandmanns geprägt ist. Sogar in seinem Studienwohnort G., fernab von seinem Zuhause, fühlt er sich von den bösen Mächten des Sandmanns verfolgt. Nicht einmal seine Verlobte Clara und sein Zieh-Bruder Lothar können ihm helfen. Zwar versuchen sie, Nathanael klarzumachen, dass er unter Wahnvorstellungen leidet, doch dieser will davon nichts hören. Er wird mehr und mehr verrückt und begeht schließlich Selbstmord. O Nennt, dass er an seine Familie denkt und hat Wetterglashändler weggeschickt hat O Kindheit: Mit Papa und wenn Sandmann kam, mussten schlafen gehen. Mutter sagt Sandmann gibt es nicht, Hausfrau erzählt düstere Geschichte (reißt Augen raus und füllt sie mit Sand aus); Sandmann kommt immer wieder O 10 Jahre will Sandmann treffen, versteckt sich im Zimmer, findet heraus, dass Coppelius der Sandmann ist → schrecklich O Mutter hasst ihn, Vater behandelt ihn wie einen hohen Gast, bekommt alles was er will und ist schaden freudig O Versteckt im Vaters Zimmer, machen „Experimente", Vater sieht Coppelius Hilfsfrau Brief von Clara an Nathanael Seite: 15-18 Personen: Clara, Nathanael, Lothar Brief von Nathanael an Lothar Seite: 18-20 Personen: Nathanael, Coppelius, Spalanzani, Olimpia Exkurs des auktorialen Erzählers Seite: 20-22 Nathanaels Besuch bei Clara Seite: 22-29 Personen: Nathanael, Clara, Coppelius O Springt aus seinem Versteck hervor, Coppelius wütend und will ihm die Augen entfernen, Vater bittet um Gnade, Coppelius schraubt Arme und Beine ab und dran O O O O Versehentlich den Brief an Clara adressiert, anstatt an Lothar (Fehler, innere aufruhe), hat den Brief gelesen Mitfühlend, unruhig der Schilderung des Todes vom Vater, Lothar versucht sie zu beruhigen nur schwer möglich O Rational zu erklären: nur in deinem inneren; Vater hat alchemistische O O Versuche gemacht, welche sehr teuer sind und hat entsetzlich danach gestrebt O Der Tod ist auch selbst verschuldet, da es schnell zu so einem Tod kommen kann. Versucht Nathanael zu erklären, dass es von der Psyche kommt, dass unbefangene Verhalten und der Wille alles in dem Licht zu sehen ihn selbst dazu bringt → psychisch krank ,,nur der Glaube an ihre feindliche Gewalt kann sie dir in der Tat feindlich machen" Es ist ihm unlieb, dass Clara den Brief gelesen hat; Lothar soll aufhören ich wissenschaftliche (logische) Sachenvorzulesen O O O O O O Sieht durch einen Spalt die Tochter Spalanzanis Olimpia und findet sie schön, aber ihre Augen sind merkwürdig (schläfrig, tot, blind) O Er weiß nicht, warum er dies alles schreibt, und kündigt seinen zweiwöchigen Besuch an Erzähler spricht den Leser direkt an und versucht seine Gefühle zu skizzieren Beschreibt wie man Mühe haben kann, dass innere auszudrücken und das innere Glühen erlischt, stattdessen wie ein Maler die grobe Skizze (Rahmen) und dann das innere die Gefühle so vollenden + innere glühen länger Niemand fragt nach Nathanaels Geschichte, aber der Autor will sie dennoch erzählen, innere Befriedigung Wusste nicht, wie er die Erzählung beginnen sollte, deshalb keine Exposition und stattdessen die drei Briefe O O ähnlich → sieht Gesichter ohne Augen und hört wie Coppelius ruft: ,,Augen her, Augen her!" ос O Nach dem Aufstehen beruhigt ihn die Mutter Coppelius ein letztes Mal, machen Experiment Vater stirbt Coppelius soll zu Verantwortung gezogen werden, verschwindet Nathanael denkt, dass Coppola Coppelius ist und will sich für den Tod an seinem Vater rächen Immer wieder vergleiche zu Malerei/Kunst O Nathanaels Mutter nimmt die verwaisten Lothar/Clara auf, da sie weit verwandet sind O O ο οι ο Erfahren, dass Coppelius und Coppola nicht dieselbe Person sind, da Spalanzani Coppola schon seit längerem kennt; dennoch ein misstrauisches Gefühl O Haben sich Verlobt, da Nathanael nun seine Studien weiterführt beim Professor Physics Spalanzani Erzähler kennt die Familie Clara nicht sehr schön, aber die Proportionen makellos, Augen und Lächeln sind außergewöhnlich schön, sie wirkt ,,romantisch" (kindisches gemüht, fantasievoll) besitzt aber einen scharf sichtigen Verstand (Vernunft) + schweigsam + kalt + gefühlslos Nathanael bewegt sich in Wissenschaft und Kunst Beide lieben sich sehr und als er kam, hat er alles vergessen Durch die Erscheinung Coppolas hat sich das ganze Leben für Nathanael verändert, Alles, das ganze Leben war ihm Traum und Ahnung geworden Laut Nathanael sind dunkle Mächte stärker; außerdem entsteht Kunst nicht vom freien Inneren, sondern von höheren Prinzipien (bei Nathanael=Coppelius) Clara erklärt erneut, dass der Glaube die Macht sei O Nathanael glaubt an die Mystik und denkt, dass nicht alle Menschen dies erkennen können, will es Clara beibringen, beim Frühstück vorbereiten Bücher vorlesen; Clara abgeneigt und er rennt wie ein Kind in sein Zimmer O Nathanael hat sich verändert, früher lebhafte Erzählungen jetzt düstere Begegnung mit Coppola, Interesse an Olimpia Seite: 29-33 Spalanzanis Fest Seite: 33-37 Nathanaels Liebe zu O O OO O O O O O O langweilige Gedichte, merkt das auch Clara gelangweilt ist und er mag dies nicht, sie gehen im inneren immer weiter weg voneinander Nathanael dichtet über Coppelius, hat aber mühe sich ihn vorzustellen, verbleicht O Dann erkennt er die Situation zwischen ihm und Clara; schreibt ein Gedicht über beide dann kommt Coppelius nimmt Claras Augen brennen auf seiner Brust, versucht zu retten dann kommt Feuerwirbel: Clara sagt es ist eine Täuschung gewesen, aber Nathanael sieht den Tod in ihren Augen Nathanael ist vertieft in der Dichtung und will sie perfektionieren Dann ließt er es durch, erkennt sich nicht wieder und noch einmal freut sich findet es schön-> Stimmungsschwankungen O Beide Sitzen heiter im Garten da sie nicht über Coppelius sprachen und dann fällt Nathanael sein Gedicht ein und liest es vor Dabei steigert er sich hinein und lasst sich mitreißen, während sie gefühlskalt bleibt und sagt er soll es ins Feuer werfen, Nathanael wird wütend beschimpft sie als einen „lebloser, verdammter Automat“ und läuft wieder wie ein Kind davon, deswegen wird Clara sehr traurig „nie geliebt hat er mich" Erzählt es Lothar, der sehr wütend wird und zu Nathanael geht, die sich gestritten haben und einen Zweikampf wollen mit Rapieren [Gefühlen freien Lauf lassen ,,blutdürstige Kampflust"] Clara geht dazwischen, Lothar gibt nach und dann Nathanael der die Liebe wieder stark fühlt, bittet beide um Vergebung, die er bekommt Noch drei Tage, dann wieder ein Jahr im Ort G. Haben der Mutter nicht über Coppelius erzählt, da sie ihn auch zum Schuldträger macht, wegen dem Tod des Vaters Seine Wohnung ist niedergebrannt, aber seine Freunde haben ein paar wichtige Gegenstände retten können. Neus Zimmer gegenüber dem Professor Spalanzani und kann von dort in das Zimmer hineinschauen in dem Olimpia sitzt, bewegt sich nicht am Tisch sitzend. Findet sie schön, aber ist ihm gleichgültig (hat Clara) Coppola kommt herein, Nathanael bleicht ruhig (reif); möchte ihm Brillen (Öke=Augen) verkaufen, fantasiert 1000 starrende Augen auf dem Tisch und gerät in Panik O Schaut wieder Olimpia an, Sehnsucht, Verzweiflung, da er sie länger nicht gesehen hat; Clara ist vergessen, Spalanzani bereitet für das Fest vor bei dem auch Olimpia anwesend sein wird Coppola packt sie weg, Nathanael beruhigt sich und kauft ein Perspektiv mit der er Olimpia betrachten kann, Augen sind komisch, aber auch sehr schön ,,feuchte Monde strahlen“ →verträumt; kauft es nun viel zu überteuert ab Coppola geht lachend raus, Nathanael bekommt Angst, kann sich aber „vernünftig“ beruhigen (Clara gedenken) O Geht zum Fest voller Freude, und findet Olimpia sehr schön gekleidet und auch ihre äußere Erscheinung O Es beginnt mit einem Konzert, bei dem Olimpia steif wirkt und am Flügel sitzt; Nathanael schaut durch das Perspektiv und ist ganz verzaubert von ihrer Schönheit (verträumt) ruft lautstark „Olimpia“ Der Ball beginnt, er will unbedingt mit Olimpia stanzen und keiner anderen Frau, er greift nach ihrer eiskalten Hand (fühlt danach den Puls), Tanz mit ihr unrhythmisch, Leute schauen sich Olimpia an => N ;( Sie hört Nathanael zu der sie mit Liebesbekundungen überhäuft, sie antwortet nur mit Ach, Ach; Alle sind schon gegangen und Nathanael scheut sich von der Trennung und fragt sie mit Wehmut, ob sie ihn liebt, „Ach Ach", er versteht es positiv und Spalanzani sagt er sei willkommen => N O Leute sprachen über das Fest und nennen Olimpia außen schön ihnen tot → Nathanael innen wütend Bruder Sigmund auch nennt sie Puppe und fragt, wie man sich in sie verlieben kann, Sie ist leblos, mechanisch und robotorartig und sie tut nur so als ob sie lebe. Nathanael entgegnet, dass nur er es erkenne, und er findet sich in ihr (Poesie) gute Zuhörerin: Bruder loyal zu Nathanael O Clara vergessen und die Restliche Familie auch, sitzt bei Olimpia und fantasiert über deren Wahlverwandtschaft (Goethe) sie hört ihm zu (gefällt Olimpia Seite: 38-41 Enthüllung: Olimpia Puppe Seite: 41-43 Nathanaels Ende Seite: 43-46 O O O O O O O O O O O O Nathanael sehr), freut sich über den Augenkontakt, nur sie kann ihn verstehen, beide sprechen von ihrem inneren Spalanzani ist erfreut über deren Verhältnis, Nathanael fragt wegen der Heirat und erfährt sie habe freie Wahl-> Nathanael will einen Heiratsantrag machen, sucht den Ring der Mutter (dabei legt er die Briefe und alles von der Familie gleichgültig weg) Bei Spalanzani Unruhe, streit nennen sich gegenseitig Teufel (Wechsel zwischen Coppola & Coppelius, sind beide eine Person?? Wahnsinn?), Zerren an Olimpia; Coppola hat die Figur und schlägt Spalanzani nieder dann rennt er lachend weg; erkennt Olimpia Puppe und soll sie holen [Wiederholung wie in seinem Gedicht Clara und er]; erwürbt Spalanzani; Leute kommen hineinstürmt retten Spalanzani und halten rasenden Nathanael fest, der ins Tollhaus kommt Spalanzani geht es gut, musste die Univerlassen wegen Betrug (Also wegen der Holzpuppe Olimpia die zu verwechseln war mit einem Menschen) und können sie nicht von einem normalen Manschen unterscheiden (Feinheiten nur zu Häufigkeit vom Gähnen und Niesen). Es ist nur eine Metapher alle nur eine Allegorie Generalverdacht beim Geliebten, ob es sich um eine Puppe oder einen richtigen Menschen handelt, achten nun mehr verstärkt auf Gähnen und Nießen aber auch singen und etc. Gesellschaft hat sich verändert Nathanael wacht auf, Clara und die Familie bei ihm, er füllt sich gut, seine Augen schmerzen ihm Bruder auch da, alles wieder normal Ein Onkel ist verstorben und die Mutter hat das Haus erbt, wollen dahinziehen, Nathanael will Clara heiraten und keiner möchte Nathanael das Vergangene erinnern (Schützen) Im Markt möchte Clara auf dem Ratsturm ein letztes Mal, beide stehen oben die Mutter weg, Lothar unten wartend, schauen hinunter und sehen einen Busch, Nathanael fast in seine Tasche, sein Wahnsinn beginnt → will Clara runter werfen, nachdem er sie ansah Lothar eilt zur Rettung den Turm hinaus, erschlägt die Türen; Schwester Ohnmächtig Advokat Coppelius sieht es von unten: Nathanael dreht durch und Sprint →TOD Nach Jahren sieht man Clara mit einem Mann und zwei Kindern glücklich, sie hat das bekommen was sie nie von Nathanael bekommen könnte Erzählperspektive: O Am Anfang: Ich-Erzähler in den Briefen (Nathanael und Clara) O Auktoriale Erzählsituation: allwissender Erzähler, der den Leser ,,bei der Hand nimmt“ und ihn durch die mit Kommentaren oder Hintergrundwissen ausgeschmückte Erzählung führt →erkennbar z.B. am Tempuswechsel O S.43, Z. 34 - S.44, Z.8 Personale Erzählsituation: Erzähler weiß über die Gefühle und Denkweisen einer einzigen Figuren Bescheid und berichtet aus subjektiver Sicht das äußere Geschehen Leser fühlt sich, als →sei er selbst Teil der Handlung O S.33, Z.2 - S.33, Z.6 Auktoriales und personales Erzählen wird in der Eigentlichen Erzählung immer wieder miteinander vermischt, wodurch das Erzählte für den Leser rätselhaft wird (Was ist nun Wirklichkeit und was ist die Einbildung von Nathanael ist). Oft wird ein Satz auktorial angegangen und dann personal weitererzählt. Dadurch schwankt die Erzählform zwischen Erzählerbericht und erlebter Rede (zum Teil wird der Erzählerbericht mit Figurenrede vermischt) Sprache und Stil: Formale Besonderheit O Wechselnder Tonfall des Erzählers zwischen Ironie, Sachlichkeit und Betroffenheit O Viel wörtliche Rede durch die Wiedergabe von Gesprächen O O Bildhafte Vergleiche zum Ausdruck von Gefühlen, Beschreibungen im Zusammenhang mit Nathanaels Wahnsinn durch ,,Blut“ und „Feuer" Viele Farbbeschreibung → Mehr Anschaulichkeit und Steigerung der jeweiligen Wirkung → Oft, wenn Coppola, Coppelius oder Spalanzani beschrieben werden → Farben werden nur in bedrohlichen Situationen eingesetzt viele Inversionen → Wortstellungen werden verändert, um ein Element des Satzes besonders zu betonen O Verschiedene Formen der Wortwiederholungen → Wiederholungen O O O → Leser hat das Gefühl ein Zeuge der Unterhaltung zu sein Auflistung kurzer, manchmal unvollständiger Sätze, um Nathanaels Verwirrtheit noch mehr zu untermauern O O → Hendiadyoins → Klimax Lautmalerei → Die Bedrohung des bevorstehenden Duells wird z.B. durch zischende s-Laute untermalt Alliterationen Verwendung arabesker Formen → typisch für die Romantik → Oft ironisch verwendet in den Gesprächen zwischen Nathanael und Olimpia, die eigentlich Monologe sind und in denen Nathanael durch viele Wiederholungen seine Liebe beschwört O eine Person? Coppelius Forschungs- partner Vater Coppola Tod= Schicksals- schlag Personenkonstellation destabilisierende Wirkung Nathanaels Kindheitstrauma Mutter Fürsorge Ausgangszustand = inneres Gleichgewicht Kauf eines Perspektivs Forschungspartner Nathanael Freund Siegmund Forschungsobjekt/ Professor Reaktion = Innerer Kampf Richtung Realität Vertrauter Ziehbruder, stabilisierende Wirkung Erfülltes Kinderleben (bis auf Alchemistenszene) Sitzen in der Küche und erzählen Geschichte Studium Freundschaft mit Lothar Verlobte Clara O Enge Verbindung zu Familie => regelmäßiger Besuch Gefährdung = unbekannte Macht= Assoziationszwang O Auftritt Coppolas weckt traumatische Kindheitserlebnisse Sandmann O Kauf des Perspektivs (um Coppola loswerden) O Fiktive Wirklichkeit/ Verzerrung Raub des Blicks für Realität -> Liebe in Olimpia Spalanzani Verliebtheit Nathanaels Lothar Nathanaels Lebenskurve verlobt "Tochter" Clara Geschwister Olimpia