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"Die Räuber" / Schiller: Spiegelberg u. andere Personen

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1.
Einleitung
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Moritz Spiegelberg
2.1
Biographie von Spiegelberg
2.2
Interpretation des Namens ,Spiegelberg'
2.3 Schillers Bezu
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Gliederung 1. Einleitung 2. Moritz Spiegelberg 2.1 Biographie von Spiegelberg 2.2 Interpretation des Namens ,Spiegelberg' 2.3 Schillers Bezug auf den Charakter von Spiegelberg 2.3.1 Sonderstellung 2.3.2 Schillers Bezug zu Spiegelberg 2.3.3 Spiegelbergs früher Tod 2.4 Charakterisierung von Spiegelberg Machtbesessen und hinterlistig Brutal und gewissenlos 2.4.1 2.4.2 2.4.3 Ängstlich und feige 2.4.4 Selbstverherrlichend 2.4.5 Verwandelbare Persönlichkeit Die Räuberbande Biographie der Räuberbande Schillers Bezug zur Räuberbande 3. 3.1 3.2 3.3 Charakterisierung der Räuberbande 3.3.1 Treue: Kosinsky, Roller, Schweizer, Grimm 3.3.2 Schufterle 3.3.2.1 Interpretation des Namens, Schufterle' 3.3.2.2 Gewissenlosigkeit 4. Daniel 4.1 Biographie von Daniel 4.2 Charakterisierung von Daniel Treuer Diener 5. 5.1 5.2. 6. 6.1 6.2 6.3 7. 4.2.1 4.2.2 Gottesgläubig Pater Biographie des Paters Charakterisierung des Paters Pastor Moser Biographie von Pastor Moser Schillers Bezug zu Pastor Moser Charakterisierung von Pastor Moser Vergleich Vergleich von Spiegelberg (Schiller) - Herse (Kleist) Vergleich: andere Personen (Schiller) - Knechte (Kleist) Anhang Deckblatt 7.1 7.2 8. 8.1 8.2 Literaturverzeichnis - Selbstständigkeitserklärung - Seite S. 3 S. 4 S. 4 S. 4 S. 5 S. 5 S. 5 S. 6 S. 7 S. 7 S. 8 S.9 S.9 S. 10 S. 11 S. 11 S. 11 S. 11 S. 11 S. 12 S. 12 S. 12 S. 13 S. 13 S. 13 S. 13 S. 13 S. 14 S. 14 S. 14 S. 15 S. 15 S. 15 S. 15 S. 16 S. 16 S. 17 S. 19 S. 19 S. 20 www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 3 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 1. Einleitung Die folgende Ausarbeitung ist eine Charakterisierung von Spiegelberg, der Räuberbande, Daniel, dem Pater und dem Pastor Moser. Im Mittelpunkt steht Moritz Spiegelberg. Zuerst wird seine Person inhaltlich dargestellt, bevor diese dann detailliert charakterisiert wird. Anschließend wird das- selbe mit den oben genannten Personen und der Räuberbande bearbeitet. Es werden Anregungen und Informationen aus fünf verschiedenen Sekundärliteraturen zu ,Schiller, Die Räuber' entnommen. Diese sind...

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von Diesterweg, Königs-Erläuterungen, Oldenburg, Einfach Deutsch und Klett. www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 4 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 2. Moritz Spiegelberg 2.1 Biographie von Spiegelberg Spiegelberg ist ein frei denkender Mensch, der schon immer brutale Linien in seinem Leben hat und noch nie etwas friedlich erreichen wollte, denn an seine Ziele gelangt er mit viel Gewalt, Brutalität und Blut. Er befürwortet das Töten und schreckt nicht davor ab, unschuldigen Menschen etwas Grausames anzutun. So kommt er auf die Idee eine Räuberbande zu gründen, denn als Kopf einer Bande könnte er seinen blutigen und brutalen Wünschen nachgehen. Doch die Bande sieht es anders und sie wählen Karl als ihren Hauptmann. Spiegelberg ist verärgert und versucht sein Ziel, Kopf dieser Bande zu werden, zu erreichen, auch wenn es einen Mord verlangt, nachdem arglistige Überzeugungen nicht ausreichen. Doch bevor er dies erreichen kann wird sein Leben durch den treuen Räuber Schweizer, der hinter Karl steht, beendet. Schiller erwähnt zwar nicht, dass Moritz Spiegelberg ein Jude ist, doch geht man davon aus, da er ihn mit jüdischen Eigenheiten versehen hat. Er ist beschnitten, hielt sich schon in Jerusalem auf und trägt den Vorname Moritz. (Karl zu Spiegelberg:) [...] du willst die Vorhaut aus der Mode bringen, weil der Barbier die deinige schon hat?" 1 Moritz: ,,[...] er gilt als typischer Assimilationsname von Juden, da er an Moses bzw. Mosche erinnert." 2 2.2 Interpretation des Namens Spiegelberg Spiegelberg gibt vor wie ein Freund und Kumpane zu Karl, dem Räuberhauptmann, zu sein, doch plant er auch, wie er ihn umbringen kann. Man denkt, dass man die Menschen durch ihr Auftreten und ihr Aussehen richtig interpretieren kann, doch 1 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 27 Zeile 19 ff 2 Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 119 Zeile: 27f www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 5 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen kann sich im Inneren, wie hier mit Spiegelberg, ein Charakter verstecken, der das genaue Gegenteil zu der eigenen Interpretation ist. So ist es mit Spiegelberg, er spiegelt eine ganz andere, intrigante Person wider. Dieses Verb Prädikat „spiegeln" charakterisiert Spiegelberg und ist dadurch der erste Teil seines Namens. 2.3 Schillers Bezug auf den Charakter von Spiegelberg 2.3.1 Sonderstellung Schiller stellt Spiegelberg im Vergleich zu den anderen Räubern abweichend da. Denn Moritz Spiegelberg ist neben Karl Moor das einzige Räubermitglied, dessen Vorname man erfährt. Zudem wird nur er in der Bande detaillierter dargestellt. Man erfährt von seiner Vergangenheit und seinen Gedanken. Bei der Bande ist dies anders, von ihnen erfährt man gerade einmal den Nachnamen und ab und zu Informationen über ihr Verhalten. Schon durch diese Kleinigkeiten, ein genannter Vorname, genannte Gedanken und Erzählungen seiner Vergangenheit, wird gezeigt, dass Spiegelberg nicht nur eine Rolle als Räubermitglied spielt, sondern von Schiller eine Sonderstellung bekam, in der er in dem Räuber mehr als nur ein Räuber sieht. Außerdem spiegeln sich eigene Bezüge von Friedrich Schiller in Moritz Spiegelberg wider. 2.3.2 Schillers Bezug zu Spiegelberg Schiller integriert eigene Bezüge in Spiegelbergs Leben. Denn während Schiller lebte, haben sich des Öfteren verarmte Juden zu Räuberbanden zusammengeschlossen. Dieses lernte und beobachtete er anhand von Informationen, Erzählungen, seines Lehrers Abel. Dieses Wissen brachte er nun auch in sein Drama mit ein und so www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 6 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen überlässt er Spiegelberg, der auch Jude ist, die Idee zur Gründung der Räuberbande. Ein weiterer Bezug lässt sich mit Friedrich Schillers Kameraden verbinden, welchen er als schlecht denkenden Menschen verachtete und der die Idee hatte nach dem heiligen Lande zu wandern³. Es zeigt sic dass Spiegelberg seinen Plan, nach Jerusalem zu wandern, von Schillers Kameraden und dessen Gedanken erhalten hat. 2.3.3 Spiegelbergs früher Tod Spiegelberg wird neben Amalia, Franz, Karl und dem Vater Moor als fünfte Hauptperson dargestellt. Es ist wahrscheinlich, dass jeder dieser fünf Personen am Ende der Geschichte sterben wird. Vier sterben oder werden bereits in der Handlung getötet und es ist davon auszugehen, dass Karl, der sich am Ende selbst der Justiz überliefern will,4 auch stirbt. Spiegelberg ist der Erste, der schon in dem vierten Akt ermordet wird. Die plausibelste Erklärung ist, dass sich sowohl Franz als auch Moritz Spiegelberg als Gegenspieler Karls herausstellten. Und da sich durch Spiegelbergs geplante Ermordung von Karl ein „weiterer Handlungsstrang (...) hätte entwickeln können (...)"5, sich jedoch der letzte Akt nur auf „die Karl- und Franz - Handlung bzw. die Vater- Sohn- Handlung konzentrieren" sollte, so musste Spiegelberg aus der Geschichte verschwinden und dies löst Schiller, indem er seine Rolle beendet und ihn von Schweizer erstechen lässt. 3 Vgl. Grundlagen Gedanken, Diesterweg, Die Räuber: Seite 80 Zeile 7ff 4 vgl. Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 148 Zeile 36f 5 Grundlagen Gedanken, Diesterweg, Die Räuber: Seite 79 Zeile 36f 6 Grundlagen Gedanken, Diesterweg, Die Räuber: Seite 79 Zeile 39f www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 7 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 2.4 Charakterisierung von Spiegelberg 2.4.1 Machtbesessen und hinterlistig Spiegelberg missfällt es sehr, dass nicht er Räuberhauptmann geworden ist. Aus seinen Gedanken geht hervor, dass er sehr besessen auf diesen Posten und dessen Macht ist. Er würde vieles begehen, um an die Macht zu gelangen und somit überträgt er seine Verletztheit, dass die restlichen Räuber Karl zum Räuberhauptmann gewählt haben und nicht ihn, auf Karl und dadurch wird aus dieser Verletztheit Eifersucht. Spiegelberg versucht mit allen Mitteln doch noch an diesen hohen Rang zu gelangen und somit offenbart er seine Hinterlistigkeit, indem er versucht Karl bei den Räubern schlecht zu machen, als dieser nicht anwesend ist, doch gelingt ihm das nicht. Folglich versucht er es mit einem neuen Plan, bei dem er Karl ermorden will, dadurch zeigt er wiederum seine Machtbesessenheit und Hinterlistigkeit, denn ihm ist egal, ob er dafür jemanden ermorden muss, Hauptsache, er kommt seinem Wunsch und Ziel näher und hierbei überzeugt er Razmann, ein Räuber, ihm dabei zu helfen. ,,Ich hab's mir gemerkt, wo er hinschlich - Komm! Zwei Pistolen fehlen selten, und dann- so sind wir die Ersten, die den Säugling erdrosseln."7 Auch ist ihm egal, ob es sich bei der zu ermordenden Person um Karl handelt, der Spiegelberg als Freund und Kumpane sieht. Dies deutet auf einen intriganten Charakter hin. 7 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 115 Zeile 9 ff www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 8 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 2.4.2 Brutal und gewissenlos Moritz Spiegelberg weist auf seine Brutalität hin, wenn er von der Klostertat spricht, welche er gewissenlos dem Räuber Razmann als Heldengeschichte erzählt. Für ihn ist es ein Spaß und eine Freude darüber zu reden, wie er zusammen mit seinen „Kerls"8 ein Kloster ausgeplündert und die „Unschuldigen und Schwachen"9 dort vergewaltigt hat. Diese grausame Tat bezeichnet Spiegelberg als eine Heldentat. Er sieht es nicht als ein sittenwidriges oder bösartiges Vergehen und solch ein Denken und Handeln zeigt eine Brutalität, die von Grund auf falsch und furchtbar ist. [...] ich hab aus dem Kloster mehr dann tausend Taler Werts geschleift, und den Spaß obendrein, und meine Kerls haben ihnen ein Andenken hinterlassen, sie werden ihre neun Monate dran zu schleppen haben."10 Gerade dieses Zitat zeigt wiederum seine Gewissenlosigkeit, denn hier spricht er zwar von einem „Andenken"11, doch in Wirklichkeit sollte man hier von einer Vergewaltigung und von den seelischen Verletzungen der Frauen sprechen. Ihm ist es egal, welchen Schmerzen, Ängsten und körperlichen sowie seelischen Verletzungen die im Kloster lebenden, Frauen nun ausgesetzt sind. Es ist schon gewissenlos, überhaupt jemandem etwas Absichtliches anzutun, doch dabei hilflose Frauen, die als schwächeres Geschlecht gelten, dabei zu benutzen und es als Spaß und Freude anzusehen, ist skrupellos und könnte auch schon als ,krank' bezeichnet werden. 8 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 61 Zeile 11 9 Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 120 Zeile 42f 10 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 61 Zeile 12ff 11 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 61 Zeile 14 www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 9 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 2.4.3 Ängstlich und feige Spiegelberg geht als feige Person hervor, wenn es auf Mut ankommt. So spricht er zwar groß von seinen Heldentaten, doch sieht ihn Schweizer zu Recht als ,,Memme" ¹2. Er gibt sich äußerlich als große und zu beachtende Person wieder, die Macht ausüben will und verehrt werden möchte, doch ist er in seinem Inneren ängstlich und hat Angst davor verletzt oder gar getötet zu werden. ,,Warst du nicht die Memme, die anhub zu schnattern, als sie riefen: Der Feind kommt?" 13 Folglich kann Moritz Spiegelberg nie an eine Machtposition gelangen, da die äußerlich scheinende Stärke mit dem inneren Angstgefühl im Gegensatz steht und somit eine innere Auseinandersetzung immer vorhanden sein wird, was das Ausüben einer solchen Position, durch seinen eigenen Konflikt verhindert. 2.4.4 Selbstverherrlichend Spiegelberg ist sehr von sich selbst überzeugt und zeigt durch seine Gedanken, die er seiner Zukunft widmet, unter welchem Größenwahn er wirklich lebt. ,,Spiegelberg, wird es heißen, kannst du hexen, Spiegelberg? Es ist schade, dass du kein General worden bist, Spiegelberg, wird der König sagen, du hättest die Österreicher durch ein Knopfloch gejagt. Ja, hör ich die Doktors jammern, es ist unverantwortlich, dass der Mann nicht die Medizin studiert hat, er hätte ein neues Kropfpulver erfunden [...] "14 12 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 115 Zeile 15 13 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 115 Zeile 15f 14 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 27 Zeile 19 ff www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 10 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen Er verherrlicht sich während dieses Zitats selbst und möchte darauf hinweisen, dass er etwas Großes erreichen könnte und sich Menschen, die in einer hohen Machtposition sitzen, Gedanken über ihn und sein Leben machen. Dies lässt sich mit der Machtbesessenheit Spiegelbergs verbinden, denn in seinem Größenwahn zeigt er wiederholt, dass er Macht besitzen möchte. Schließlich muss Spiegelberg den höhergestellten Personen erst einmal bekannt sein, sodass sich diese über ihn Gedanken machen können und deshalb lässt sich zwischen den Zeilen lesen, dass er, seiner Meinung nach, bereits etwas Besseres oder Besonderes ist und auch in einer höheren Position steckt. 2.4.5 Verwandelbare Persönlichkeit Spiegelberg passt sich so an, dass er möglichst viel erreichen kann. Denn zuerst stimmt seine Meinung mit der von Karl überein, wo es noch um die Gründung einer Bandenbildung geht, doch verändert sich diese Meinung im Laufe der Handlung und er agiert dann als Gegenspieler von Karl und weist Parallelen zu Franz auf, denn, ähnlich wie Franz wird auch Spiegelbergs Verhalten bestimmt durch Demütigungen. Er fühlt sich gedemütigt und zurückgesetzt gegenüber Karl, weil seine Kumpanen ihn nicht zum Hauptmann gewählt haben."15 15 Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 118 grauer Kasten Zeile: 10ff www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 11 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 3. Die Räuberbande 3.1 Biographie der Räuberbande Aus den sieben Libertinern (unabhängig denkende Menschen"16) Karl Moor, Moritz Spiegelberg, Schweizer, Roller, Grimm, Razmann, Schufterle und Schwarz wird durch Spiegelbergs Idee eine Räuberbande, die sich in den böhmischen Wäldern aufhält. Kurz darauf wird Kosinsky in die Bande aufgenommen. Im Laufe der Handlung wächst die Räuberbande durch neue Bandenmitglieder, doch erfährt man deren Namen nicht und somit bleiben sie für den Leser namenlos. Kopf der Bande wird Karl Moor und die Räuberbande spaltet sich von der Treue und dem Denken auseinander. Bis zum Ende der Handlung sterben einige Räuber. „Mit dem Tod Rollers und Schweizers verliert Karl den zentralen Rückhalt in seiner Bande, die schließlich von ihm sogar seine Geliebte als,Lohn' fordert."17 3.2 Schillers Bezug zur Räuberbande Schiller wurde von dem Lehrer Abel unterrichtet und erfuhr dadurch von Räuberbanden. Dieses Wissen integrierte er in seine Werke, so auch in ,Die Räuber'. Bekannt waren ihm „die Bande des Balthasar Krummfinger(s)"18, „Hannikel"1⁹ und der ,,Bayrische Hierse"20. 3.3 Charakterisierung der Räuberbande 3.3.1 Treue: Kosinsky, Roller, Schweizer, Grimm Diese vier Räuber stehen hinter Karl. Sie bieten ihm ihren Rückhalt, indem sie seine Taten und Vorgehensweisen befürworten und sich gegen Spiegelbergs aufhetzerische Versuche, die gegen ihren Hauptmann sind, wenden. Dies zeigt vor allem Schweizer, indem er, aus Treue gegenüber Karl, Spiegelberg mit einem Dolch 16 Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 122 Erklärung an der linken Blattseite 17 Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 123 Zeile 24ff 18 Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 124 Zeile 7 19 Informationen von Max Lahrsow 20 Informationen von Max Lahrsow www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 12 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen ersticht als sich dieser auf den Weg machen will, um den Räuber Moor zu erschießen. [...] Ich hab damals bei meiner Seel geflucht - fahr hin Meuchelmörder! (Er sticht ihn tot.)" 21 Außerdem bringt Schweizer sich selbst um, als es ihm misslingt seinen Auftrag, Franz lebendig an Karl auszulief zu erfüllen, denn der jüngere Moor Bruder hat sich vorher selbst umgebracht. Der Räuber bringt sich selbst um, weil er sein Wort nicht halten kann und die Meinung vertritt, dass er dadurch nicht treu sein kann. Ebenso wird der Räuber Moor von seiner Bande nicht verraten, als der Pater auftritt und ihnen Versprechungen zur Erlösung der Sünden macht. „Der Pater [...] scheitert an der Treue der Räuber, ein Kontrast zur Schlussszene, in der Karl an der Untreue der Räuber scheitert." 22 Denn seine treuesten Räuber Roller und Schweizer sind tot und die Restlichen fordern von Karl, dass er Amalia für die Bande opfert.23 3.2.1 Schufterle 3.3.2.1 Interpretation des Namens,Schufterle' Aus dem Namen Schufterle lässt sich das Substantiv ,Schuft' ableiten. Dieses Nomen entspricht dem Räuber Schufterle in Bezug auf seinen Charakter. Er ist gewissenlos und durch seine Taten ein wirklicher ,Schuft'. 3.3.2.2 Gewissenlosigkeit Die Gewissenlosigkeit der Räuberbande wird nicht nur von Spiegelberg, sondern auch durch den Charakter und das Auftreten vom Räuber Schufterle verkörpert. Dieser steht im Kontrast zu dem Räuber Schweizer, denn er ist skrupellos, was sich äußert, als er ein unschuldiges Baby in ein Feuer wirft. [...] Ein Kind war's, noch frisch und gesund, das lag auf dem Boden unterm Tisch, und der Tisch wollte eben angehen, - Armes Tierchen, sagt ich, du verfrierest ja hier, und warf's in die Flamme "24 21 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 115 Zeile 16 f 22 Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 125 Zeile 26 ff 23 Vgl. Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 146 Zeile 4 24 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 71 Zeile 25 ff www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 13 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 4. Daniel 4.1 Biographie von Daniel Daniel ist der Hausknecht des Grafen von Moor. Er ist ein älterer Mann, der auch in dem Schloss lebt und Karl, bei seinem Auftauchen in dem Gebäude, anhand einer Narbe wiedererkennt. In der Nacht, als die Räuber in das Schloss des Grafen Moor kommen, möchte Daniel zuvor fliehen, doch trifft er bei dem Vorhaben auf Franz und dieser lässt sich von dem Diener den Pastor rufen. Daniel ist bei Franz, wenn das Schloss anfängt zu brennen und sich der jüngste Moor erdrosselt. 4.2 Charakterisierung von Daniel Daniel tritt in dem Drama nur mit einer kleinen Rolle auf und somit lässt sich nicht viel charakterisieren. Es gibt zwei Punkte, die auffällig sind. Diese sind die Treue als Diener und der Gottesglaube. 4.2.1 Treuer Diener Seine Treue als Diener zeigt sich, als er trotz der Habgier von Franz im Schloss bleibt und auch, als er am Ende verschwinden möchte, bei Franz verweilt und ihm zur Seite steht, als das Gebäude anfängt zu brennen. 4.2.2 Gottesgläubig Das Gesagte von dem Diener zeigt fast immer, dass er sehr gläubig ist. Er verbindet alles mit Gott. Träume kommen von Gott. Ich will für Euch beten."25 Als er von Franz aufgefordert wird Karl zu töten, verweigert er dies, da er sein Gewissen mit keinem Mord belasten will. Daraus lässt sich schließen, dass für Daniel der Glaube an Gott an erster Stelle steht und er diesen seiner Treue vorzieht. Denn ansonsten hätte er der Aufforderung von Franz gehorcht und Karl ermordet. 35 25 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 131 Zeile 26 www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 14 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 5. Pater 5.1 Biographie des Paters Der katholische Pater tritt in dem gesamten Drama nur einmal auf und das geschieht, als die Räuberbande im Wald umzingelt ist. Zuerst verdammt er die Räuber und ihren hann und danach versucht er die Bande zu überzeugen, dass sie Karl ausliefern sollen. Dies gelingt ihm aber durch die Treue, die Karl von seinen Männern erhält, nicht. Zudem sieht er sich als Abgesandter der „hohen Obrigkeit, die über Leben und Tod spricht". 26 5.2. Charakterisierung des Paters Geht seinen Pflichten nicht nach (ist parteiisch) Als Pater muss man gerecht sein und somit sollte man jeden gleichbehandeln und Menschen, die ein Verbrechen begangen haben, mit derselben Güte empfangen wie andere, die keine Sünder sind. Doch dieser Pater verdammt, Zur Räuberbande: ,,ihr Diebe - ihr Mordbrenner ihr Schelmen giftige Otterbrut [...] Aussatz der Menschheit Höllenbrut - köstliches Mahl für Raben und Ungeziefer- Kolonie für Galgen und Rad." 27 ...droht und macht Versprechen. [...] Werdet ihr itzt gleich diesen verurteilen Missetäter gebunden überliefern, seht, so soll euch die Strafe eurer Greuel bis auf das letzte Andenken erlassen sein - [...] und jedem unter euch soll ein Ehrenamt offen stehn." 28 26 Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 124 Zeile 39 27 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 74f Zeile 36ff 28 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 78 Zeile 28ff www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 15 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 6. Pastor Moser 6.1 Biographie von Pastor Moser Pastor Moser ist protestantisch und wird in der Nacht, bevor sich Franz ermordet, von Daniel gerufen. Durch seine Redegewandtheit führt er Franz vor Augen, dass dieser nicht erwarten kann, dass er von Gott wegen seinen gerichtet wird. 29 genen Taten nicht 6.2 Schillers Bezug zu Pastor Moser Pastor Moser ist nicht nur ein Teil in diesem Schauspiel, sondern er war ebenso ein wirklicher Bestand in Schillers Leben. Friedrich Schiller war mit dem Sohn des Pfarrers Philipp Ulrich Moser in der Kindheit eng befreundet und bewunderte dessen Vater sowie seine Sonntagspredigten sehr. Diese Bewunderung sorgte auch dafür, dass er von da an den Wunsch, Theologie zu studieren, hatte. Durch das Miteinbringen des Pastor ,Moser' in dem Drama,Die Räuber' wollte er seinem realen Moser ein literarisches Denkmal setzen. 30 6.3 Charakterisierung von Pastor Moser Wortgewaltig und erfüllt seine Pflicht als Pastor richtig Er benutzt seine Rednergabe, währenddessen er Franz Moor kritisiert. [...] Ihr habt das Leben von Tausenden an der Spitze Eures Fingers, und von diesen Tausenden habt Ihr neunhundertneunundneunzig elend gemacht. [...]. " 31 Mit dieser Wortgewalt zeigt er zudem seinen Standpunkt zur Unterdrückung, zum Egoismus und zur Tyrannei, denn er lehrt den Menschen die Lehre Jesus gegen diese drei Punkte. Pastor Moser wendet sich gegen jede Art von Betrug und somit zeigt er Franz deutlich, dass er durch eine schnelle Beichte, seiner begangenen großen Sünden nicht im nächsten Moment sündenlos sein kann. 29 Vgl. Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 125 Zeile 30 ff 30 Vgl. Lektürehilfe Klett: Die Räuber: Seite 126 31 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 134 Zeile 34ff www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 16 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 7. Vergleich 7.1 Vergleich: Spiegelberg (Schiller) - Herse (Kleist) Vergleicht man die zwei Personen der verschiedenen Bücher, so fällt auf, dass wenig Ähnlichkeit zwischen den beiden vorhanden ist und dass sie eher gegensätzlich zueinanderstehen. Zum einen ist Herse anfangs als Knecht tätig und Spiegelberg ist ein Libertiner. Doch beide schließen sich der Bande der jeweiligen Hauptperson an. Der eine mehr, der andere weniger. Denn Herse steht hinter seinem Anführer und ist ihm von Anfang an treu, doch Spiegelberg hingegen plant, wie er Kopf der Bande werden kann und weist keine Treue auf, schließlich würde er Karl sogar töten. Auf solch einen skrupellosen Gedanken würde Kleists Knecht niemals kommen, dieser wird sogar stark verletzt, als er versucht die zwei Rappen von Michael Kohlhaas zu schützen. Hier wäre er mit der Treue eher mit dem Räuber Schweizer aus Schillers Drama, Die Räuber' vergleichbar. Zudem zeigt er während dieser Tat viel Mut, wohingegen Spiegelberg als „Memme"32 bezeichnet wird, was wieder ein Unterschied zwischen den beiden aufweist. Die Gründe, warum die zwei Personen in einer der Banden sind, spricht auch für sich, Spiegelberg verweilt dort, um Gewalt ausüben zu können und um Blutbäder zu verrichten und Herse aus Treue zu Kohlhaas, um ihn bei seinem Weg zur Gerechtigkeit zu begleiten. Charakterisieren lassen sich die Zwei außerdem unterschiedlich, denn während Moritz Spiegelberg arglistig, brutal, machtbesessen und gewissenlos ist, ist Herse ein treuer und gutherziger Mann. Mit der Hinterlistigkeit zeigt Spiegelberg ein Teil seines ,wahren Ichs', er versucht die restlichen Räuber gegen Karl aufzubringen und täuscht den Hauptmann, indem er sich ihm gegenüber als Kumpel verhält und in Wirklichkeit plant, wie er ihn stürzen kann. Hingegen zeigt Herse keine Spur von einer List, denn ganz im Gegensatz zu 32 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 115 Zeile 15 www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 17 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen dem jüdischen Räuber versucht er sich für die Pferde von Kohlhaas einzusetzen, dass diese nicht ganz durch die Feldarbeit kaputt gemacht werden. Wäre der Knecht wie Spiegelberg hinterlistig und nur auf sein Vorteil aus, so hätte er sich nicht dagegen gewehrt, dass die Pferde abmagern und durch harte Arbeit verkommen, denn dadurch hätte Herse fast sein Leben verloren, da er schwer misshandelt und von dem Junker Wenzel von Tronka verjagt wurde. Einen Kontrast zeigt zudem das Vertrauen von Karl zu Spiegelberg und Michael Kohlhaas zu Herse. Denn in der Handlung von Kleist vertraut Kohlhaas dem Knecht Herse anfangs noch nicht, da seine Pferde verwahrlost sind und von dem Knecht jede Spur fehlt, wobei dieser die Pferde in seine Obhut nehmen wollte. Michael erfährt erst später, dass Herse nichts falsch gemacht hat und das Vertrauen zu ihm wächst während der Handlung immer mehr und es kommen keine Zweifel in Blick auf das gegenseitige Vertrauen auf. Anders ist es bei Karl Moor und seinem Räuber, denn hier ist das Vertrauen von dem Räuberhauptmann zu Beginn groß und weist vor dem Tod von Spiegelberg auf Zweifel und Brüche des Vertrauens hin. [...] es sind noch mehr nter eu die meinem Grimm reif sind. Ich kenne dich, Spiegelberg."33 Eine Gemeinsamkeit von dem Knecht und dem Räuber ist, dass beide relativ früh ermordet werden. Doch stehen die jeweiligen Mordgründe wieder im Kontrast zueinander. Herse wird getötet, als er für Michael Kohlhaas kämpft und im Vergleich dazu wird Spiegelberg erstochen, als er sich auf den Weg macht, Karl Moor zu ermorden. Ihre letzte Parallele ist der gemeinsame Tod als Räuber. 7.2 Vergleich: Andere Personen (Schiller) - Knechte (Kleist) Eine Gemeinsamkeit besteht darin, dass Michael Kohlhaas zusammen mit seinem Herse eine Bande gründet, die am Anfang gleich 30 Mann stark ist und die immer 33 Reclam, Friedrich Schiller, Die Räuber: Seite 71 Zeile 34ff www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 18 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen weiter anwächst. Die Räuberbande von Schiller ist nach der Gründung zuerst 7 Mann stark, wächst aber schnell zu einer größeren Gruppe an. Wie auch bei Schiller bleiben die,Neuankömmlinge' bei Kleist namenlos, gelangen nicht in den Vordergrund und bleiben für den Leser eine bedeutungslose Rolle, da keiner sich aus dieser Masse von Bandenmitgliedern herausheben kann. Doch macht Kleist eine Ausnahme, denn er gibt einem Knecht, neben Herse, einen Namen. Der Knecht Nagelschmidt ist von seinem Handeln eher negativ zu beschreiben. Die Schar von Kohlhaas wird aufgelöst und auch die Räuberbande von Karl Moor wird am Ende zerbrochen sein, nachdem sich Moor der Justiz übergeben will. Nagelschmidt treibt trotz der Auflösung seiner Schar sein Unwesen, indem er mit einer zwielichtigen, kleineren Bande trotzdem auf Raubzüge geht. Eine weitere Verbindung von Schillers und Kleists Werk ist die Gegend, in der die Räuber und Knechte unterwegs sind, denn die Räuberbande treibt sich in den böhmischen Wäldern umher und die Schar von Kohlhaas bewegt sich an der böhmischen Grenze. Auffälligkeit ist außerdem, dass die Bande von Moor Städte ausraubt und Menschen ermordet, die unschuldige Personen unterdrücken. Michael Kohlhaas hingegen kämpft, mordet und legt Städte in Feuer, die ihm persönlich Unrecht, in Bezug auf seine Rappen, angetan haben, egal, ob dabei fast nur Unschuldige getötet wurden. ,Die Räuber' von Schiller und ,Michael Kohlhaas' von Kleist sind zwei unterschiedliche Bücher, die jedoch manche Parallelen, doch auch viele Kontraste zueinander aufweisen. 8. Anhang 8.1 Deckblatt 5. 1. www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 19 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 3. 1. ller weimar.jpg 2. 4. 3. 5. 2. Sitte 350 http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/Images/db/wiss/goethe/schnellkurs_goethe/k_8/schi Master 6. http://mx.geocities.com/sergio bolanos/schiller.jpg 4. http://www.xlibris.de/Autoren/Schiller/Schiller-Biographie/Schiller-Biographie.htm 6. http://www.s-line.de/homepages/ebener/Schiller-Raeubern.jpg http://worldroots.com/brigitte/gifs/schiller.jpg http://www.randomhouse.de/dynamicspecials/schillerwerke/images/rsuberillu.jpg www.KlausSchenck.de / Deutsch / 12.1: Caroline / Seite 20 von 20 Schiller: „Die Räuber 4. Charakterisierung: Spiegelberg / andere Personen 8.2 Literaturverzeichnis Primärliteratur : Friedrich Schiller, Die Räuber : Reclam Sekundärliteratur: - Hofmann, Michael; Oldenbourg Interpretationen; Friedrich Schiller, Die Räuber; Oldenbourg Band 79; 2.überarbeitete Auflage 1999 - Schubert- Felmy, Barbara; Einfach Deutsch- Unterrichtsmodell; Friedrich Schiller, Die Räuber und andere Räubergeschichten; Schöningh; Darmstadt 2006 - Herforth, Maria-Felicitia; Königs Erläuterungen und Materialien Band 28; Friedrich Schiller, Die Räuber C.Bange Verlag; 3. Auflage 2006 - Große Wilhelm; Grundlagen und Gedanken; Friedrich Schiller, Die Räuber; Diesterweg; Frankfurt am Main 1986; 3. Auflage der Neufassung 1999 - Wolf Dieter Hellberg; Klett Lernen und Wissen; Lektürehilfen; Friedrich Schiller, Die Räuber; Stuttgart 2006