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Faust I

Faust I

 Autor: Johann Wolfgang von Goethe
Erscheinungsjahr: 1808 → epochenübergreifendes Werk
Textsorte: Tragödie (Drama)
Thema: unstillbarer Wisse

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Abitur Zusammenfassung -Gelehrten- und Gretchentragödie -Epocheneinordung -Personenkonstellation und Charakter -Schuldfrage an der Faustfigur -Menschenbilder -Gretchen in ihrem kleinbürgerlichen Umfeld -Aspekte von Liebe -Dualistisches Menschenbild

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Autor: Johann Wolfgang von Goethe Erscheinungsjahr: 1808 → epochenübergreifendes Werk Textsorte: Tragödie (Drama) Thema: unstillbarer Wissensdrang, Transzendenz Literaturgeschichtlicher Hintergrund: Kritik an Gesellschaft, Kirche, Staat, Wissenschafts- und Fortschrittskritik O O O Faust I Allgemeines O Sturm und Drang O Fausts Handeln: Er geht sogar einen Pakt mit dem Teufel ein, nur um glücklich zu sein - > Betonung der Rolle des Gefühls Faust interessiert sich nicht für seine Rolle in der Gesellschaft, sondern für die Erfüllung seiner individuellen Wünsche -> im Sturm und Drang wurde das Genie thematisiert, das seine Persönlichkeit frei auslebt O Fausts Naturwahrnehmung (vgl. Vor dem Tor und Wald und Höhle) O Thematisierung des Ständeunterschieds zwischen Gretchen und Faust O Pantheismus Fausts (Gott und die Natur sind gleichzusetzen) Weimarer Klassik O Form- und Stofftrieb Fausts (Schiller Menschenbild) O Suche Fausts nach ewiger Wahrheit, Harmonie und persönlicher Vervollkommnung O Klassischer Handlungsverlauf der Gretchentragödie: Diese wird am Ende von ihren Sünden freigesprochen und vom irdischen Kerker erlöst Überwindung der Fehlerhaftigkeit der Welt O Zuneigung Epocheneinordung Romantik O Faust beschäftigt sich mit Alchimie, Wahrsagerei und Magie O Übernatürliche Erscheinungen (Erdgeist, Mephisto) O Motive aus den Sagen des Volks: Hexen, Walpurgisnacht etc. Inhaltliche Zusammenfassung Der Gelehrte Heinrich Faust findet in seinem Studienzimmer weder die Antwort auf die große Sinnesfrage des Lebens noch die göttliche Transzendenz nach der göttlichen Erkenntnis. In seiner Verzweiflung schließt er ein Pakt mit dem Teufel Mephisto ein, der ihn vom Weg abbringen möchte. Faust, als Prüfstein der...

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göttlichen Schöpfung, verspürt bei der ersten Begegnung mit dem einfache Bürgermädchen Gretchen eine sexuelle Anziehung. Nachdem sich die Anfangs zögernde Gretchen auf dem Liebesverhältnis einlässt, setzt eine Verkettung schuldhafter Entwicklungen ein, die mit dem schicksalhaften Untergang Gretchens endet. Faust schwängert Gretchen und setzt sie damit sozialen Ächtungen aus. Gretchens Mutter wiederum kommt durch ein Schlafmittel ums Leben, das ihr Gretchen im Auftrag Mephistos reicht. Außerdem töten Faust und Mephisto in einem Handgemenge den über Gretchens Unschuld wachenden Bruder Valentin. Schließlich verliert Gretchen den Verstand und ertränkt im Wahn ihr neugeborenes Kind. Wegen Kindstötung zum Tode verurteilt, erwartet sie im Gefängniskerker ihre Hinrichtung, wobei sie von Gott zum Schluss gerettet wird. Drei Anfänge O O Goethes persönliches Verhältnis zum Werk O Lebensaufgabe und Lebenswerk O In mehreren Schaffungsperioden weiterentwickelt Vorspiel auf dem Theater O Die drei Personen in dieser Szene stehen jeweils für einen Aspekt einer Theateraufführung Der Direktor steht für den finanziellen Aspekt einer Aufführung O Der Dichter verkörpert den inhaltlichen und künstlerischen Aspekt Die Lustige Person (der Schauspieler) symbolisiert den unterhaltenden Faktor einer Inszenierung Prolog im Himmel O O Gott und Mephisto diskutieren den Wert der Menschen und schließen eine Wette darüber ab, ob Mephisto Faust zum Bösen verführen kann (ähnlich zur Hiobsgeschichte) O Gibt die Kernthematik des Stücks wieder O Faust als Prüfstein der Schöpfung Gelehrtentragödie Die ersten Szenen („Nacht“ bis „Hexenküche“) zeigen die Probleme, die Faust als Gelehrter hat (Suche nach Transzendenz), da er trotz seiner Intelligenz und seinem Studium der Philosophie, Jura, Medizin und Theologie, immer noch unzufrieden ist, und auf der ständigen Suche nach dem „,was die Welt im Innersten zusammenhält“ ist. Gleichzeitig bringen diese Szenen die Gretchenhandlung in Gang. Sie zeigen auch seine Versuche, übersinnliche Mächte für sich nutzbar zu machen, den Teufel in Gestalt des Pudels zu beherrschen und die Welt mit Hilfe Mephistos zu erfassen. In allen Bereichen scheitert er jedoch. Handlungsort Nacht: In einem ,,hochgewölbten, engen, gotischen Zimmer" Vor dem Tor: Stadt Studienzimmer I Studienzimmer II Personen Faust Wagner Erdgeist Faust Wagner Spaziergänger aller Art Pudel Faust Mephisto Faust Mephisto Auerbachs Keller in „Lustige Handlung O Faust zweifelt am Wahrheitsgehalt der Wissenschaft ->Identitätskrise, Entgrenzungsversuche O Depressiv fühlt sich eingezwängt (Innenleben O O O Hochachtung des Volkes (Wendepunkt) O Zweiteilung von Fausts Seele (Dualismus) O Die Schritte der Übersetzung stehen für Fausts innere Entwicklung O O Mephistopheles offenbart sich Faust Mephistopheles stellt sich vor als ein „Teil von jener Kraft", er hat also nur eingeschränkte Wirkungsmöglichkeiten O Faust hat als erfahrener Gelehrter keine Angst vor dem Teufel, zeigt Interesse Οοο O Faust ist vollkommen verzweifelt; erst diese Verzweiflung macht das Bündnis mit Mephistopheles möglich O O des Gelehrten) Da er keine Erkenntnis erlangen kann, will er sich umbringen O Symbolik: Mittlerweile ist es hell draußen; Fausts Verzweiflung ist leichtem Optimismus gewichen O O Teufelspakt: Der Teufel dient dem Menschen im Diesseits Dafür verpflichtet sich der Vertragspartner zu der gleichen Leistung im Jenseits Absurde Wette: Mephistopheles wettet gegen seine Funktion, Faust zur Ruhe bringen zu können, und zwar durch sinnliche Befriedigung. Faust wettet darauf, dass seine innerliche Zerrissenheit bis an sein Lebensende anhalten wird. Faust und Mephisto haben Unterschiedliche Vorstellungen von „Genuss" Faust: nicht nur Genuss der Sinne, nicht nur im materiellen Sinne Allheitserfahrung, Verschmelzung mit Welt und Kosmos, Wunsch nach Totalität Reise in die Welt der Sinnenfreuden Leipzig Hexenküche Abend: ,,Ein kleines reinliches Zimmer“ Spaziergang Der Nachbarin Haus Gretchentragödie Die Gretchenhandlung spielt sich nach der ,,Gelehrtentragödie“ ab und zeigt die Entwicklung der Liebesbeziehung/ Affäre zwischen Faust und Gretchen. Die Beziehung ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt, da Faust nicht nur sobald er ,,Verweile doch! Du bist so schön!“ sagt, an Mephisto als Diener gebunden ist, sondern auch der soziale, religiösen Unterschied und das Verständnis von Liebe zwischen den beiden zu gravierend ist. Straße I Straße II Gesellen" Faust Mephisto Garten Faust Mephisto Hexen Tiere Faust Mephisto Margarete Margarete Faust Mephisto Marthe Margarete Mephistopheles Faust Mephisto Margarete Faust O Besuch in Mephistos Welt mit Magie und Hexerei → Verjüngung Fausts, das Idealbild einer Frau im Spiegel erblickt = Vorbereitung zur Gretchenhandlung Mephisto will Faust die Welt zeigen. Dafür führt ihre Reise nach Leipzig in Auerbachs Keller, wo Mephisto einige Zaubertricks an den Studenten des aktuell stattfindenden Studentengelages vollführt, die Faust aber eher langweilen und unbeeindruckt lassen. O O Aufforderung an Mephisto, ihn mit Magarete zu verkuppeln O Eindringen von Faust und Mephisto in Margaretes Zimmer O Faust ist von Verliebtheitsgefühlen (aber auch von schlechtem Gewissen wegen Margaretes Unschuld) überwältigt wird Zurücklassen eines Schmuckkästchens als Geschenk für Margarete, das diese bei ihrer Rückkehr verzückt entdeckt erste Begegnung von Faust und Magarete, bei der Faust ihr sein Geleit anbietet, das sie als unschicklich ablehnt O o Ärger Mephistos über Margaretes Un dem Schmuck, den ihre Mutter dem Pfarrer aushändigte Faust fordert noch einmal, dass Mephisto ihn mit Gretchen verkuppeln soll mit O Er verlangt, dass Mephisto ein zweites Kästchen besorgt Faust verliert wegen seiner Leidenschaft das Maß O Klagen Marthes über ihr Witwendasein; O Margarete präsentiert ihr neues Schmuckgeschenk Gretchen träumt den Traum vom sozialen Aufstieg O Mephisto arrangiert ein Treffen zwischen Faust und Margarete O Mephistos Geschichte vom angeblichen Tod des Ehemannes zielt nur auf ein Treffen von Faust und Gretchen ab O Szene entspricht einem Selbstgespräch Fausts: Inhalt der Diskussion mit Mephisto ist Fausts ambivalente Einstellung zu Gretchens Verführung O Faust gibt zu, dass er Gretchen anlügen wird, um sie zu verführen Fausts nachfolgendes Handeln ist jetzt als egozentrisch enttarnt O Parallelunterhaltungen von Faust und Margarete sowie Mephisto und Marthe (Gegensätzliche Ein Gartenhäuschen Wald und Höhle Gretchens Stube Marthens Garten Am Brunnen Zwinger Nacht: Straße vor Gretchens Haus Marthe Mephistopheles Margarete Faust Mephisto Marthe Faust Mephisto Gretchen Margarete Faust Mephisto Gretchen Lieschen Gretchen Valentin Faust Mephistopheles Gretchen Marthe Paare, Alter, Intension) O Margarethes Erzählungen von ihrer Kindheit und Befragung des ,,Blumenorakels", das ihr Fausts Liebe bestätigt O Versuche Marthes, Mephisto zu einer festen Bindung zu überreden Intimer, sinnlicher Moment zwischen Gretchen und Faust O O Gretchen gibt sich ihm hin, hat jedoch Bedenken wegen ihrer strengen Mutter und ihrer Unsicherheit, ob Faust sie lieben kann. Faust fühlt sich zunächst erfüllt und eins mit der Natur O Harmonie mit der Welt aufgrund von Gefühlen Selbsterkenntnis Hinwendung Fausts an den Erdgeist und Beschreibung seiner Freude angesichts des Erlebten O Klagen über Zerstörung seiner inneren Ruhe O Auftauchen Mephistos, der Faust zur Entscheidung anstachelt, Margarete zu verführen Isolation, um Gretchen fernzubleiben, weiß, dass er Gretchen mit seiner Leidenschaft zerstören würde. Gretchen vermisst Faust, ihre Liebe bringt sie aus dem emotionalen Gleichgewicht „Margarete“ zu ,,Gretchen“: sie ist Faust verfallen und schwach O Konsequenzen bewusst O Religionsgespräch zwischen Faust und Margarete O Faust ist ein aufgeklärter Pantheist, für ihn sind ,,Glück, Herz, Liebe, Gott" eins, Existenzzweifel an der Religion, Tolerante O O O O Einstellung Gretchen ist eine dogmatische Kirchengläubigerin (Wandelt sich im Stück) und vertraut dem Pfarrer, keine Hinterfragung, Ausleben nicht nur Glauben O Gretchen spürt intuitiv Mephistos wahres Wesen Verrät ihre Ideale und wird zur Komplizin Fausts: Sie will ihrer Mutter sein Schlafmittel geben, damit sie sich nachts treffen können macht sich mitschuldig O Gretchens Bekannte Lieschen spottet über das Mädchen Bärbelchen, das von ihrem Geliebten geschwängert wurde O Außereheliche Beziehungen und Kinder stellten damals eine Schande dar O Gretchen spürt starke Schuldgefühle, da sie sich an ihr Verhältnis mit Faust erinnert sieht O Gretchen singt ein Lied, in dem sie die Gottesmutter als leidende Mutter anbetet O Bittet wegen ihrer Schwangerschaft um die Rettung vor Schande und dem Tod O Gretchens Bruder Valen will Ehre und Anständigkeit seiner Familie wiederherstellen, indem er Faust tötet O Valentin wird von Faust und Mephisto tödlich verwundet und klagt vor dem Dom Walpurgisnacht Trüber Tag Nacht Volk Kerker Gretchen Böser Geist Kirchenchor Faust Walpurgisnachtstraum | Unzählige Schauspieler Chöre Orchester Mephistopheles Eine Vielzahl von fantastischen Gestalten Faust Mephisto Faust Mephisto Faust Mephisto Gretchen O O ausgeliefert und von Faust verlassen, ihr Weg in den Wahnsinn beginnt O Der Böse Geist steht für Gretchens O zusammengelaufenen Volk seine Schwester an, eine Hure und für seinen Tod verantwortlich zu sein Schuldbewusstsein O Parallel dazu singt der Chor über den Tag des gsten Gerichts und die Bestrafung der Sünder Gretchen verzweifelt wegen ihres schlechten Gewissens und hat Angst o Änderung von Gretchens Gottesbild: O Der behütende Gott wird zum Richter O Konfrontation Margaretes mit all ihren Sünden O Faust will das Böse kennenlernen und besucht mit Mephisto das Fest der bösen Wesen Gretchens Kindsmord wird prophezeit Gretchen ist nun der sozialen Schande O Darstellung von Irrsinn, purer Sexualität, Verbrechen, Gewalt und Geldgier Faust kennt keine Grenzen O Die Gretchenerscheinung weist Faust auf ihre Hinrichtung hin O Satire auf Zeitgenossen Goethes, damalige philosophische Ideen, politische Geschehnisse und die Gesellschaft O Die geplante Hinrichtung Gretchens wird genannt, das Ende des Dramas vorbereitet O O Faust gesteht sich seine Schuld nicht ein drängen Fausts auf Rettung Margaretes, der wegen Kindstötung die Hinrichtung droht O Weg von Faust und Mephisto zum Kerker O O Gemütszustand von Verwirrung/Wahnsinn zu Klarheit O Gretchen erkennt ihre Schuld, trennt sich von Faust, der Welt und der Sünde und wird dadurch erlöst Faust handelt egoistisch, will Gretchen gegen ihren Willen retten, gesteht sich die Schuld nicht ein keine Erlösung Faust ist dem Diesseits verhaftet, Gretchen wendet sich dem Jenseits zu O "Gretchen" zu Margarete eigenständiges Handeln, Erkenntnis, dass Faust sie nicht liebt. O Fausts Vorstellung von seiner Rettung: Akt der physischen Befreiung Gretchens Vorstellung von einer Rettung: Akt des inneren Freiseins, der seelischen Befreiung, des Freiseins von Sünde und Schuld – ERLÖSUNG Personenkonstellation

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 Autor: Johann Wolfgang von Goethe
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Abitur Zusammenfassung -Gelehrten- und Gretchentragödie -Epocheneinordung -Personenkonstellation und Charakter -Schuldfrage an der Faustfigur -Menschenbilder -Gretchen in ihrem kleinbürgerlichen Umfeld -Aspekte von Liebe -Dualistisches Menschenbild

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Autor: Johann Wolfgang von Goethe Erscheinungsjahr: 1808 → epochenübergreifendes Werk Textsorte: Tragödie (Drama) Thema: unstillbarer Wissensdrang, Transzendenz Literaturgeschichtlicher Hintergrund: Kritik an Gesellschaft, Kirche, Staat, Wissenschafts- und Fortschrittskritik O O O Faust I Allgemeines O Sturm und Drang O Fausts Handeln: Er geht sogar einen Pakt mit dem Teufel ein, nur um glücklich zu sein - > Betonung der Rolle des Gefühls Faust interessiert sich nicht für seine Rolle in der Gesellschaft, sondern für die Erfüllung seiner individuellen Wünsche -> im Sturm und Drang wurde das Genie thematisiert, das seine Persönlichkeit frei auslebt O Fausts Naturwahrnehmung (vgl. Vor dem Tor und Wald und Höhle) O Thematisierung des Ständeunterschieds zwischen Gretchen und Faust O Pantheismus Fausts (Gott und die Natur sind gleichzusetzen) Weimarer Klassik O Form- und Stofftrieb Fausts (Schiller Menschenbild) O Suche Fausts nach ewiger Wahrheit, Harmonie und persönlicher Vervollkommnung O Klassischer Handlungsverlauf der Gretchentragödie: Diese wird am Ende von ihren Sünden freigesprochen und vom irdischen Kerker erlöst Überwindung der Fehlerhaftigkeit der Welt O Zuneigung Epocheneinordung Romantik O Faust beschäftigt sich mit Alchimie, Wahrsagerei und Magie O Übernatürliche Erscheinungen (Erdgeist, Mephisto) O Motive aus den Sagen des Volks: Hexen, Walpurgisnacht etc. Inhaltliche Zusammenfassung Der Gelehrte Heinrich Faust findet in seinem Studienzimmer weder die Antwort auf die große Sinnesfrage des Lebens noch die göttliche Transzendenz nach der göttlichen Erkenntnis. In seiner Verzweiflung schließt er ein Pakt mit dem Teufel Mephisto ein, der ihn vom Weg abbringen möchte. Faust, als Prüfstein der...

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göttlichen Schöpfung, verspürt bei der ersten Begegnung mit dem einfache Bürgermädchen Gretchen eine sexuelle Anziehung. Nachdem sich die Anfangs zögernde Gretchen auf dem Liebesverhältnis einlässt, setzt eine Verkettung schuldhafter Entwicklungen ein, die mit dem schicksalhaften Untergang Gretchens endet. Faust schwängert Gretchen und setzt sie damit sozialen Ächtungen aus. Gretchens Mutter wiederum kommt durch ein Schlafmittel ums Leben, das ihr Gretchen im Auftrag Mephistos reicht. Außerdem töten Faust und Mephisto in einem Handgemenge den über Gretchens Unschuld wachenden Bruder Valentin. Schließlich verliert Gretchen den Verstand und ertränkt im Wahn ihr neugeborenes Kind. Wegen Kindstötung zum Tode verurteilt, erwartet sie im Gefängniskerker ihre Hinrichtung, wobei sie von Gott zum Schluss gerettet wird. Drei Anfänge O O Goethes persönliches Verhältnis zum Werk O Lebensaufgabe und Lebenswerk O In mehreren Schaffungsperioden weiterentwickelt Vorspiel auf dem Theater O Die drei Personen in dieser Szene stehen jeweils für einen Aspekt einer Theateraufführung Der Direktor steht für den finanziellen Aspekt einer Aufführung O Der Dichter verkörpert den inhaltlichen und künstlerischen Aspekt Die Lustige Person (der Schauspieler) symbolisiert den unterhaltenden Faktor einer Inszenierung Prolog im Himmel O O Gott und Mephisto diskutieren den Wert der Menschen und schließen eine Wette darüber ab, ob Mephisto Faust zum Bösen verführen kann (ähnlich zur Hiobsgeschichte) O Gibt die Kernthematik des Stücks wieder O Faust als Prüfstein der Schöpfung Gelehrtentragödie Die ersten Szenen („Nacht“ bis „Hexenküche“) zeigen die Probleme, die Faust als Gelehrter hat (Suche nach Transzendenz), da er trotz seiner Intelligenz und seinem Studium der Philosophie, Jura, Medizin und Theologie, immer noch unzufrieden ist, und auf der ständigen Suche nach dem „,was die Welt im Innersten zusammenhält“ ist. Gleichzeitig bringen diese Szenen die Gretchenhandlung in Gang. Sie zeigen auch seine Versuche, übersinnliche Mächte für sich nutzbar zu machen, den Teufel in Gestalt des Pudels zu beherrschen und die Welt mit Hilfe Mephistos zu erfassen. In allen Bereichen scheitert er jedoch. Handlungsort Nacht: In einem ,,hochgewölbten, engen, gotischen Zimmer" Vor dem Tor: Stadt Studienzimmer I Studienzimmer II Personen Faust Wagner Erdgeist Faust Wagner Spaziergänger aller Art Pudel Faust Mephisto Faust Mephisto Auerbachs Keller in „Lustige Handlung O Faust zweifelt am Wahrheitsgehalt der Wissenschaft ->Identitätskrise, Entgrenzungsversuche O Depressiv fühlt sich eingezwängt (Innenleben O O O Hochachtung des Volkes (Wendepunkt) O Zweiteilung von Fausts Seele (Dualismus) O Die Schritte der Übersetzung stehen für Fausts innere Entwicklung O O Mephistopheles offenbart sich Faust Mephistopheles stellt sich vor als ein „Teil von jener Kraft", er hat also nur eingeschränkte Wirkungsmöglichkeiten O Faust hat als erfahrener Gelehrter keine Angst vor dem Teufel, zeigt Interesse Οοο O Faust ist vollkommen verzweifelt; erst diese Verzweiflung macht das Bündnis mit Mephistopheles möglich O O des Gelehrten) Da er keine Erkenntnis erlangen kann, will er sich umbringen O Symbolik: Mittlerweile ist es hell draußen; Fausts Verzweiflung ist leichtem Optimismus gewichen O O Teufelspakt: Der Teufel dient dem Menschen im Diesseits Dafür verpflichtet sich der Vertragspartner zu der gleichen Leistung im Jenseits Absurde Wette: Mephistopheles wettet gegen seine Funktion, Faust zur Ruhe bringen zu können, und zwar durch sinnliche Befriedigung. Faust wettet darauf, dass seine innerliche Zerrissenheit bis an sein Lebensende anhalten wird. Faust und Mephisto haben Unterschiedliche Vorstellungen von „Genuss" Faust: nicht nur Genuss der Sinne, nicht nur im materiellen Sinne Allheitserfahrung, Verschmelzung mit Welt und Kosmos, Wunsch nach Totalität Reise in die Welt der Sinnenfreuden Leipzig Hexenküche Abend: ,,Ein kleines reinliches Zimmer“ Spaziergang Der Nachbarin Haus Gretchentragödie Die Gretchenhandlung spielt sich nach der ,,Gelehrtentragödie“ ab und zeigt die Entwicklung der Liebesbeziehung/ Affäre zwischen Faust und Gretchen. Die Beziehung ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt, da Faust nicht nur sobald er ,,Verweile doch! Du bist so schön!“ sagt, an Mephisto als Diener gebunden ist, sondern auch der soziale, religiösen Unterschied und das Verständnis von Liebe zwischen den beiden zu gravierend ist. Straße I Straße II Gesellen" Faust Mephisto Garten Faust Mephisto Hexen Tiere Faust Mephisto Margarete Margarete Faust Mephisto Marthe Margarete Mephistopheles Faust Mephisto Margarete Faust O Besuch in Mephistos Welt mit Magie und Hexerei → Verjüngung Fausts, das Idealbild einer Frau im Spiegel erblickt = Vorbereitung zur Gretchenhandlung Mephisto will Faust die Welt zeigen. Dafür führt ihre Reise nach Leipzig in Auerbachs Keller, wo Mephisto einige Zaubertricks an den Studenten des aktuell stattfindenden Studentengelages vollführt, die Faust aber eher langweilen und unbeeindruckt lassen. O O Aufforderung an Mephisto, ihn mit Magarete zu verkuppeln O Eindringen von Faust und Mephisto in Margaretes Zimmer O Faust ist von Verliebtheitsgefühlen (aber auch von schlechtem Gewissen wegen Margaretes Unschuld) überwältigt wird Zurücklassen eines Schmuckkästchens als Geschenk für Margarete, das diese bei ihrer Rückkehr verzückt entdeckt erste Begegnung von Faust und Magarete, bei der Faust ihr sein Geleit anbietet, das sie als unschicklich ablehnt O o Ärger Mephistos über Margaretes Un dem Schmuck, den ihre Mutter dem Pfarrer aushändigte Faust fordert noch einmal, dass Mephisto ihn mit Gretchen verkuppeln soll mit O Er verlangt, dass Mephisto ein zweites Kästchen besorgt Faust verliert wegen seiner Leidenschaft das Maß O Klagen Marthes über ihr Witwendasein; O Margarete präsentiert ihr neues Schmuckgeschenk Gretchen träumt den Traum vom sozialen Aufstieg O Mephisto arrangiert ein Treffen zwischen Faust und Margarete O Mephistos Geschichte vom angeblichen Tod des Ehemannes zielt nur auf ein Treffen von Faust und Gretchen ab O Szene entspricht einem Selbstgespräch Fausts: Inhalt der Diskussion mit Mephisto ist Fausts ambivalente Einstellung zu Gretchens Verführung O Faust gibt zu, dass er Gretchen anlügen wird, um sie zu verführen Fausts nachfolgendes Handeln ist jetzt als egozentrisch enttarnt O Parallelunterhaltungen von Faust und Margarete sowie Mephisto und Marthe (Gegensätzliche Ein Gartenhäuschen Wald und Höhle Gretchens Stube Marthens Garten Am Brunnen Zwinger Nacht: Straße vor Gretchens Haus Marthe Mephistopheles Margarete Faust Mephisto Marthe Faust Mephisto Gretchen Margarete Faust Mephisto Gretchen Lieschen Gretchen Valentin Faust Mephistopheles Gretchen Marthe Paare, Alter, Intension) O Margarethes Erzählungen von ihrer Kindheit und Befragung des ,,Blumenorakels", das ihr Fausts Liebe bestätigt O Versuche Marthes, Mephisto zu einer festen Bindung zu überreden Intimer, sinnlicher Moment zwischen Gretchen und Faust O O Gretchen gibt sich ihm hin, hat jedoch Bedenken wegen ihrer strengen Mutter und ihrer Unsicherheit, ob Faust sie lieben kann. Faust fühlt sich zunächst erfüllt und eins mit der Natur O Harmonie mit der Welt aufgrund von Gefühlen Selbsterkenntnis Hinwendung Fausts an den Erdgeist und Beschreibung seiner Freude angesichts des Erlebten O Klagen über Zerstörung seiner inneren Ruhe O Auftauchen Mephistos, der Faust zur Entscheidung anstachelt, Margarete zu verführen Isolation, um Gretchen fernzubleiben, weiß, dass er Gretchen mit seiner Leidenschaft zerstören würde. Gretchen vermisst Faust, ihre Liebe bringt sie aus dem emotionalen Gleichgewicht „Margarete“ zu ,,Gretchen“: sie ist Faust verfallen und schwach O Konsequenzen bewusst O Religionsgespräch zwischen Faust und Margarete O Faust ist ein aufgeklärter Pantheist, für ihn sind ,,Glück, Herz, Liebe, Gott" eins, Existenzzweifel an der Religion, Tolerante O O O O Einstellung Gretchen ist eine dogmatische Kirchengläubigerin (Wandelt sich im Stück) und vertraut dem Pfarrer, keine Hinterfragung, Ausleben nicht nur Glauben O Gretchen spürt intuitiv Mephistos wahres Wesen Verrät ihre Ideale und wird zur Komplizin Fausts: Sie will ihrer Mutter sein Schlafmittel geben, damit sie sich nachts treffen können macht sich mitschuldig O Gretchens Bekannte Lieschen spottet über das Mädchen Bärbelchen, das von ihrem Geliebten geschwängert wurde O Außereheliche Beziehungen und Kinder stellten damals eine Schande dar O Gretchen spürt starke Schuldgefühle, da sie sich an ihr Verhältnis mit Faust erinnert sieht O Gretchen singt ein Lied, in dem sie die Gottesmutter als leidende Mutter anbetet O Bittet wegen ihrer Schwangerschaft um die Rettung vor Schande und dem Tod O Gretchens Bruder Valen will Ehre und Anständigkeit seiner Familie wiederherstellen, indem er Faust tötet O Valentin wird von Faust und Mephisto tödlich verwundet und klagt vor dem Dom Walpurgisnacht Trüber Tag Nacht Volk Kerker Gretchen Böser Geist Kirchenchor Faust Walpurgisnachtstraum | Unzählige Schauspieler Chöre Orchester Mephistopheles Eine Vielzahl von fantastischen Gestalten Faust Mephisto Faust Mephisto Faust Mephisto Gretchen O O ausgeliefert und von Faust verlassen, ihr Weg in den Wahnsinn beginnt O Der Böse Geist steht für Gretchens O zusammengelaufenen Volk seine Schwester an, eine Hure und für seinen Tod verantwortlich zu sein Schuldbewusstsein O Parallel dazu singt der Chor über den Tag des gsten Gerichts und die Bestrafung der Sünder Gretchen verzweifelt wegen ihres schlechten Gewissens und hat Angst o Änderung von Gretchens Gottesbild: O Der behütende Gott wird zum Richter O Konfrontation Margaretes mit all ihren Sünden O Faust will das Böse kennenlernen und besucht mit Mephisto das Fest der bösen Wesen Gretchens Kindsmord wird prophezeit Gretchen ist nun der sozialen Schande O Darstellung von Irrsinn, purer Sexualität, Verbrechen, Gewalt und Geldgier Faust kennt keine Grenzen O Die Gretchenerscheinung weist Faust auf ihre Hinrichtung hin O Satire auf Zeitgenossen Goethes, damalige philosophische Ideen, politische Geschehnisse und die Gesellschaft O Die geplante Hinrichtung Gretchens wird genannt, das Ende des Dramas vorbereitet O O Faust gesteht sich seine Schuld nicht ein drängen Fausts auf Rettung Margaretes, der wegen Kindstötung die Hinrichtung droht O Weg von Faust und Mephisto zum Kerker O O Gemütszustand von Verwirrung/Wahnsinn zu Klarheit O Gretchen erkennt ihre Schuld, trennt sich von Faust, der Welt und der Sünde und wird dadurch erlöst Faust handelt egoistisch, will Gretchen gegen ihren Willen retten, gesteht sich die Schuld nicht ein keine Erlösung Faust ist dem Diesseits verhaftet, Gretchen wendet sich dem Jenseits zu O "Gretchen" zu Margarete eigenständiges Handeln, Erkenntnis, dass Faust sie nicht liebt. O Fausts Vorstellung von seiner Rettung: Akt der physischen Befreiung Gretchens Vorstellung von einer Rettung: Akt des inneren Freiseins, der seelischen Befreiung, des Freiseins von Sünde und Schuld – ERLÖSUNG Personenkonstellation