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Figurenanalyse Mathilde von Zahnd (Charakterisierung) (Die Physiker)

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 Vorbereitung Charakterisierung:
Einleitungssatz
O ,,Die Physiker"
O Neugefasst 1980
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Hauptteil
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Friedrich Dürrenmatt
Drama -> Kom

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Figurenanalyse (Charakterisierung) Fräulein Dr. Mathilde von Zahnd (die Physiker)

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Vorbereitung Charakterisierung: Einleitungssatz O ,,Die Physiker" O Neugefasst 1980 O O O Hauptteil O O O Friedrich Dürrenmatt Drama -> Komödie Thema: Entdeckung der Weltformel → resultierende Folgen Figurenanalyse Dr. Mathilde von Zahnd Aussehen, Gestalt, Alter Kleidung ■ ■ Bedeutung innerhalb des gesamten literarischen Werkes I Ärztin der drei Physiker ■ Bucklig Etwa fünfundfünfzig Weißer Ärztemantel Stethoskop Soziales Milieu Für Wendepunkt verantwortlich Verkörpert Machtwille der Menschheit ■ ■ Selbst Akademikerin; Promoviert Als Psychiaterin hoch angesehen ■ Sehr einflussreiche und mächtige Vorfahren > Als Einzelkind aus Familiendynastie hervorgegangen o Typische Einstellungen und Ansichten / Charaktereigenschaften / typische Verhaltensweisen Hoffnungslos romantische Philanthropen (eigene Schilderung) Psychisch krank > Erscheinen des König Salomos Behutsames Vorgehen (A2: Z.22) Furchtlos (A2: Z. 72) Möchte als Mächtigste ihrer Familie hervorgehen (A2: Z.80) > letztes normale Mitglied der Familie (S. 85; eigene Aussage) Als Kind hätte sie keine Liebe, sondern nur Hass von ihrem Vater erhalten (S. 24). Opfert die Welt für sich selbst (A2: 85-86) Kontrollsüchtig Unverheiratet alte unfruchtbare Jungfrau (S. 85) möchte als Wohltäterin und Menschenfreundin erscheinen o Sprache O ■ Charakterisierung: Beziehung zu anderen ■ ■ ■ ■ Sehr intellektuell Kann sich gut artikulieren Immer sachlich ruhig Gegenüber Bediensteten meistens kurze Sätze ■ Hat Respekt vor der Oberschwester > Räumt Gläser weg, bevor Oberschwester diese sehen würde Schaut auch schon mal über Regelbrüche der Patienten hinweg Versteckt Alkohol der Patienten Lässt sie freundschaftlich und verständnisvoll gegenüber ihrem Patienten wirken Möchte Möbius absetzen (Akt2: Z. 11-12) Betäubte Möbius jahrelang (Akt2: Z.15) Behauptet, die Patienten besser zu kennen als sie sich selbst (Z. 51-52) Sorgt für Ungläubigkeit der drei Physiker (A2: Z.43) Sah das Handeln der Physiker immer vorher kommen...

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(A2: Z. 60-62) Lies die drei Krankenschwestern sterben Dürrenmatts Drama „Die Physiker“ aus dem Jahr 1961 geht am Beispiel der Atombombe der Frage nach, inwieweit die moderne Wissenschaft die praktischen Konsequenzen ihrer Entdeckungen reflektieren muss. Dr. Mathilde von Zahnd ist eine etwa fünfundfünfzigjährige bucklige Frau. Sie trägt einen weißen Ärztemantel und ein Stethoskop um den Hals. In dem Drama nimmt die Psychologin erst eine fürsorgliche Rolle ein. Sie ist die Ärztin der drei Physiker Möbius, Einstein und Newton. Dabei schaut sie auch öfter über die Regelverstöße der Patienten hinweg. So versteckte die Ärztin z. B. den Alkohol der Patienten, damit dieser nicht von der Oberschwester entdeckt wird. Dem Verhalten der Mathilde von Zahnd nach zu urteilen, hat sie großen Respekt vor der Oberschwester, da sie z.B. Gläser wegräumt, bevor diese von der Oberschwester bemerkt werden. Andererseits sorgt die Psychologin aktiv dafür, dass sich die Oberschwester in einen der Patienten verliebt. Das macht sie mit dem Wissen, dass der Patient seine Liebhaberin umbringen wird. Neben der fürsorglichen Rolle, welche Matilde von Zahnd einnimmt, verkörpert sie auch den Machtwillen, welcher tief in ihrer Familie verborgen liegt. Durch die Beichte der Ärztin gegenüber den Physikern ist die hoch angesehene Wissenschaftlerin auch für den Wendepunkt in dem Drama verantwortlich. Mathilde von Zahnd stammt aus einer einflussreichen und sehr mächtigen Familie. Sie geht als Einzelkind aus der Familiendynastie hervor. Als promovierte Akademikerin wird sie in den Kreisen der Psychiater hoch angesehen. Mathilde von Zahnd beschreibt sich selbst als eine „hoffnungslos romantische Philanthropin". Nach der Beichte stellt sich heraus, dass sie als einzige in dem alten Bauwerk des Sanatoriums verrückt ist. Sie berichtet von Erscheinungen des König Salomos. Dieser schwebe regelmäßig in ihr Arbeitszimmer. Das Vorgehen der Ärztin lässt sich immer als sehr behutsam beschreiben (vgl. Akt2, Z.22). Darüber hinaus handelt sie immer äußerst furchtlos (vgl. Akt2, Z.72). Ihr ist es wichtig, als mächtigste aus ihrer Familie hervorzugehen (vgl. Akt2, Z.80). Nach eigenen Aussagen sieht sie sich als letztes normales Mitglied der Familie (S.85). Die Psychologin hat von ihrem Vater als Kind keine Liebe, sondern nur Hass erfahren (S.85). Mathilde von Zahnd ist es sehr wichtig, als Wohltäterin und Menschenfreundin zu erscheinen. Sie ist kontrollsüchtig und nach eigenen Angaben eine alte unfruchtbare Jungfrau (S.85). Entgegen dem Willen der Welt, bereichert sie sich durch die Weltformel selbst. In dem gesamten Drama tritt die Ärztin sehr intellektuell auf. Sie kann sich gut artikulieren und ist stets sachlich und ruhig. Gegenüber dem Personal des Sanatoriums verwendet die Ärztin meistens kurze Sätze. Eines der Ziele von Mathilde von Zahnd ist es, Möbius, als Rache an der Verleugnung Salomos, abzusetzen (Akt.2, Z.11-12). Dafür betäubte die Ärztin den Wissenschaftler jahrelang und kopierte seine Manuskripte der Weltformel. Um sich selbst zu schützen, sorgt Mathilde von Zahnd dafür, dass die drei in der Öffentlichkeit ungläubig wirken (Akt2, Z. 43). Nach eigenen Aussagen kenne die Psychologin ihre Patienten besser als diese sich selbst (Z.51-52). Dadurch konnte sie das Handeln dieser immer entsprechend vorhersagen. Um ihre Ziele zu erreichen, nimmt die Ärztin billigend in Kauf, dass ihre drei Krankenschwestern sterben. Lediglich um sich selbst zu schützen, engagiert sie mehrere männliche Schwergewichtskämpfer als Pfleger. Mathilde von Zahnd nimmt in diesem Drama von Friedrich Dürrenmatt eine wichtige Schlüsselrolle ein. Sie wendet sich von der anfänglich freundschaftlich wirkenden Menschenfreundin zu der egozentrischen Erbin einer mächtigen Familiendynastie. Rückwirkend betrachtet, hätte von Zahnd nie eine bessere Person werden können, als es die Mitglieder ihrer Familie waren. Sie hatte nie einen Äußeren Einfluss, der sie hätte zu einem besseren Menschen werden lassen können. Ihre Einflüsse sind lediglich bestimmt durch ihre Vorfahren sowie die Patienten des Sanatoriums.

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