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Kommunikation in Kurzgeschichten

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 V.LVIDUEL
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UE: Kommunikation in literarischen Texten
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V.LVIDUEL Name: UE: Kommunikation in literarischen Texten Klausurtyp IA: Analyse eines literarischen Textes Mane Pleuger Schreiben Sie auf S. 1 des Klausurbogens in Z. 1 Namen, Kurs, Lehrer, Datum, in Z. 2 Thema der Unterrichtseinheit und in Z. 3 den Titel des Textes. Knicken Sie den Bogen etwa zu einem Drittel und beschreiben Sie jeweils die Außenseite. Ergänzungen schreiben Sie nummeriert auf einen extra Bogen, nicht auf den inneren Korrekturrand. Schreiben Sie lesbar und achten Sie auf eine angemessene Darstellung und sprachliche Richtigkeit - die Darstel- lungsleistung geht mit 15 von 60 Punkten in die Benotung der Klausur ein. Sie dürfen einen Rechtschreib-Duden sowie Notizpapier benutzen. 25P Aufgabe 1 (30P.): Analysieren Sie den vorliegenden Text im Hinblick auf das Kommunikationsverhalten der Figuren, in- dem Sie: eine aufgabenbezogene Einleitung formulieren TTA ET den Inhalt des Textes kurz zusammenfassen Viel Erfolg!! Ⓒ das Gesprächsverhalten sowie die Gedankenwelt beider Figuren beschreiben. den Text begründet einer Textsorte zuordnen. S Merkmale abschließend bewerten, inwiefern die Kommunikation geglückt oder misslungen ist. 201 Aufgabe 2 (15P.): Wenden Sie Schulz-von-Thuns Kommunikationsmodell auf das im Text dargestellte Gespräch an, indem Sie: die ,,vier Seiten einer Nachricht" nach FRIEDEMANN SCHULZ VON THUN kurz darstellen und feinen Ihnen geeignet erscheinenden Satz der im Text dargestellten Kommunikationssituation auf das Modell beziehen. Achten Sie in Ihren Ausführungen auf die Verwendung von literarischen und kommunikationstheoretischen Fachbegriffen. A Es war ein gewohntes Geräusch, aber...

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es ging mir auf die Nerven, vor allem nachts. Es hatte 2 lange gedauert, bis ich herausgefunden habe, was die Ursache der Geräusche war, immer > zwei, kurz nacheinander, manchmal dumpf, manchmal polternd, aber immer zwei und immer y kurz nachdem sie nach Hause gekommen war; egal um welche Zeit. s Sie wohnte über mir, ich hatte einige Male versucht, zwei Meter fünfzig unter ihr den gleichen C Weg durch meine Wohnung zu machen, um dahinterzukommen, was sie dort oben veran- 7 staltete. Zuerst hörte man, wie sie die Tür aufschloss, dann das Klackern ihrer Absätze im Flur, das schnurstracks in die Küche führte, dort ein leises Knarren wie von einem alten 9 Holzstuhl und schließlich die zwei polternden Geräusche wieder im Flur. 10 Sie schmiss ihre Schuhe von der Küche aus in den Flur. Tagsüber fiel es mir nicht immer 14 auf, aber am späten Abend oder nachts rissen die Geräusche mich aus dem Schlaf. Wenn 12 ich abends einschlief und sie war noch nicht zu Hause, wusste ich schon, dass sie mich 13 wecken würde. Es nervte. Also sprach ich sie im Treppenhaus darauf an. A4 Entschuldige, kann es sein, dass du deine Schuhe immer von der Küche aus in den Flur wirfst? 15 Al Ja. Wie? Nun, man hört das unten, und nachts wache ich davon auf. Ich weiß, das mag jetzt klein- 19 lich wirken, aber ich wache halt immer auf, wenn du vielleicht... Es schien ihr unangenehm zu sein. 2o-Natürlich, kein Problem. Wenn ich das gewusst hätte... Und die Musik? U-Musik stört mich nicht. 22 Sie schien mich nicht spießig oder kleinkariert zu finden, sie hatte mich nicht angesehen, als 23 hätte ich ihr eröffnet, in Wirklichkeit wäre ich die Prinzessin auf der Erbse, ich glaubte, sie 24 hätte mich verstanden. 25 Noch in derselben Nacht wurde ich geweckt. Ich war entspannt eingeschlafen in dem Be- 26 wusstsein, dass ich durchschlafen würde, obwohl sie noch nicht zu Hause war. Ich wurde 27 wach von dem Geräusch ihres Schuhs. Eines Schuhs. Ich wartete. Nichts geschah. Hatte ich 28 den ersten etwa verschlafen? Das war noch nie passiert. Ich wartete, dass sie den zweiten 29 Stiefel - das Geräusch war so laut gewesen, es mussten Stiefel sein, ich wartete, dass sie 30 den zweiten Stiefel auch in den Flur schleuderte. Was sie nicht tat. Vielleicht war sie völlig 3 erledigt, kaum fähig sich zu bewegen. Aber was ging mich das an. Ich hatte sie gebeten, 32 nicht mehr diesen Lärm zu veranstalten, doch sie konnte wohl nicht anders. Ich wartete auf 33 das zweite Poltern, damit ich weiterschlafen konnte. Zwei, drei, vier Minuten der Stille. Jetzt 34 schmeiß schon, dachte ich, jetzt mach, damit ich schlafen kann, dumme Kuh, erst sagen, 3s kein Problem, und sich dann einen Dreck scheren um das eigene Geschwätz von heute Mit- 36 tag. Schmeiß! 37 Es blieb still. Es blieb still, und ich blieb wach. Ich blieb noch eine Viertelstunde wach, in der 38 ich mich so über diese Frau aufregte, dass ich weitere zwei Stunden brauchte, um mich zu 39beruhigen und einzuschlafen. Hätte sie doch gleich sagen sollen, dass ich mich anstellte, koanstatt so zu tun, als würde sie meiner Bitte nachgeben. "Bist du gestern Nacht aufgewacht?, fragte sie mich am nächsten Tag im Treppenhaus. Ich 42 hatte leider den linken Schuh so aus Gewohnheit schon in den Flur geschleudert, und erst Y'dann fiel mir wieder ein, dass dich das stört, und so habe ich den rechten dann ganz leise 44 danebengelegt. Marie Pleuger Deutschgrundkurs EF VE: Kommunikation in Literanschen. Texten Zuerst den linken. b in der Kurzgeschichte zuerst den Linken" von Selim ozdogan geschrieben im Jahve 2003 (2 handelt von einer Person, welche sich tagtäglich über das Schuhe werfen einer Frau, die eine 08. okt Wohnung drüber wohnt, beklagt und versucht clieses 12 Problem mit einem Gespräch im Treppen für zu klären. Die Kurzgeschichte beginnt mit den Gedanken des Ich - Erzählers. Der Ich-Erzähler regt sich darüber auf, dass die Nachbarin, die über ihm/ ihr wohnt es jede Nacht schafft ihn mit 112 einem Poltern aus dem Schlaf zu reißen. Nach einer Weile weiß der Ich- Erzähler, woher dieses 12 Poltern kommt: Die Nachbarn schmeißt ihre Schuhe durch die Wohnung. Daraufhin spricht der Ich-Erzähler die Nachbarin duf das Problem an. Die selbe thient Noch in der selben Nacht wird der Ich-Erzähler wieder geweckt, je- Was passrot da mit ihm? doch nur von einem Schuh. Der Ich - Erzähler warlet also auf den zweiten Schuh, welcher nicht geschmissen wird. Am Tag darauf treffen die Der Arger Beiden sich wieder im Treppenhaus und reden IR muss mit feil. 1 Das illiss- verstanding muss dentlicher genannt werden. IR IR , erneut über das Problem. Diesmal entschuldigt sich die Frau I dass sie zu spät an die Bitte des Ich-Erzählers gedacht hat und deswegen nur den ersten Schuh geworfen hat Was be deutet das? In den Zeilen 14 bis 21 findet ein kurzes Gespräch zwischen dem Ich-Erzähler und der Nachbarin statt. Dabei ist das das Gesprächs verhalten von dem ich- Erzähler höflich und deutlich leider we Mit einer rhetorschen Frage weißt der Ich-Erzähler auf das Problem hin (Z. 14). Die Nachbarin antwortet darauf mit einer kurzen Antwort (2.16) und einer Frage, wie?". Sie macht somit den Eindruck ein wenig überrasant zu sein, woher ihr Nachbar das wüsste und dass es jemanden stort I wie sie Wolachts Nachhause kommt. Nachdem der Ich-Erzätter Zelle 17 bis 19 das Problem genauer erklart und klarstellt, dass er/sie auf keinen Fall Kleinlich wirken möchte zeigt die Frau in Zeile 20 ein Verständnis dafür was dem Ich- Erzähler belastet. Mit der anschließenden Frage ob ihre Musik auch stört (2.20) zeigt sie Have Einsicht und dass sie auf keinen - von stören möchte. Das Fall mit anderen Tätigkeiten ihren Nachbarn Gespräch wird kure und Knapp in zeile 21 von dem Ich-Erzähler beender indem er/sie auf die Frage antwortet. Am darauffolgendem Tag findet eine einseitige kommunikation statt. Die Nachbarin entschuldigte sich für den gewarfenden Schuh 1 und macht deutlich, dass sie das Gespräch. vom Tag zuvor nicht vergessen hat und das Problem ernst nimmt (2.41-44). Die Gedanken der Frau erfährt man nicht jedoch von Ich- Erzähler im ganzen Text. Der (ch- Erzähler macht mit seinen Gedanken klar, wie sehr in das Gepolteve nervt und wie es überhaupt zustande kommt. Durch die Gedankenwelt erfahrt der Leser schnell und deutlich wire alles abläuft und. sich der Ich-Erzähler vor und nach dem Gespräch fühlt. IR GA Die Kurzgeschichte, zuerst den Linken" von selim Özdogan ist eine typische Kurzgeschichte. Dies ist bereits in zeile 1 zu erkennen. IR Die Exposition ist plötzlich und ohne Infor- mationen zum Geschehen. Somit wird der 18 Leser in die kurzgeschichte gewarfen und weiß le nicht worum es geht. Tin Das nächste Merkmal ist zu finden in Zeile 10. Dabei handelt es sich darum, dass es in der gesamten Geschichte um zwei Charaktere handelt. Als nächstes wird in Zeile 13 und 25 bekannt gegeben, dass die Kurzgeschichte an einen einzigen Ort stattfindet. Die zwei Orte sind das Treppenhaus und die Wohnung des Haus 3

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Wenn 12 ich abends einschlief und sie war noch nicht zu Hause, wusste ich schon, dass sie mich 13 wecken würde. Es nervte. Also sprach ich sie im Treppenhaus darauf an. A4 Entschuldige, kann es sein, dass du deine Schuhe immer von der Küche aus in den Flur wirfst? 15 Al Ja. Wie? Nun, man hört das unten, und nachts wache ich davon auf. Ich weiß, das mag jetzt klein- 19 lich wirken, aber ich wache halt immer auf, wenn du vielleicht... Es schien ihr unangenehm zu sein. 2o-Natürlich, kein Problem. Wenn ich das gewusst hätte... Und die Musik? U-Musik stört mich nicht. 22 Sie schien mich nicht spießig oder kleinkariert zu finden, sie hatte mich nicht angesehen, als 23 hätte ich ihr eröffnet, in Wirklichkeit wäre ich die Prinzessin auf der Erbse, ich glaubte, sie 24 hätte mich verstanden. 25 Noch in derselben Nacht wurde ich geweckt. Ich war entspannt eingeschlafen in dem Be- 26 wusstsein, dass ich durchschlafen würde, obwohl sie noch nicht zu Hause war. Ich wurde 27 wach von dem Geräusch ihres Schuhs. Eines Schuhs. Ich wartete. Nichts geschah. Hatte ich 28 den ersten etwa verschlafen? Das war noch nie passiert. Ich wartete, dass sie den zweiten 29 Stiefel - das Geräusch war so laut gewesen, es mussten Stiefel sein, ich wartete, dass sie 30 den zweiten Stiefel auch in den Flur schleuderte. Was sie nicht tat. Vielleicht war sie völlig 3 erledigt, kaum fähig sich zu bewegen. Aber was ging mich das an. Ich hatte sie gebeten, 32 nicht mehr diesen Lärm zu veranstalten, doch sie konnte wohl nicht anders. Ich wartete auf 33 das zweite Poltern, damit ich weiterschlafen konnte. Zwei, drei, vier Minuten der Stille. Jetzt 34 schmeiß schon, dachte ich, jetzt mach, damit ich schlafen kann, dumme Kuh, erst sagen, 3s kein Problem, und sich dann einen Dreck scheren um das eigene Geschwätz von heute Mit- 36 tag. Schmeiß! 37 Es blieb still. Es blieb still, und ich blieb wach. Ich blieb noch eine Viertelstunde wach, in der 38 ich mich so über diese Frau aufregte, dass ich weitere zwei Stunden brauchte, um mich zu 39beruhigen und einzuschlafen. Hätte sie doch gleich sagen sollen, dass ich mich anstellte, koanstatt so zu tun, als würde sie meiner Bitte nachgeben. "Bist du gestern Nacht aufgewacht?, fragte sie mich am nächsten Tag im Treppenhaus. Ich 42 hatte leider den linken Schuh so aus Gewohnheit schon in den Flur geschleudert, und erst Y'dann fiel mir wieder ein, dass dich das stört, und so habe ich den rechten dann ganz leise 44 danebengelegt. Marie Pleuger Deutschgrundkurs EF VE: Kommunikation in Literanschen. Texten Zuerst den linken. b in der Kurzgeschichte zuerst den Linken" von Selim ozdogan geschrieben im Jahve 2003 (2 handelt von einer Person, welche sich tagtäglich über das Schuhe werfen einer Frau, die eine 08. okt Wohnung drüber wohnt, beklagt und versucht clieses 12 Problem mit einem Gespräch im Treppen für zu klären. Die Kurzgeschichte beginnt mit den Gedanken des Ich - Erzählers. Der Ich-Erzähler regt sich darüber auf, dass die Nachbarin, die über ihm/ ihr wohnt es jede Nacht schafft ihn mit 112 einem Poltern aus dem Schlaf zu reißen. Nach einer Weile weiß der Ich- Erzähler, woher dieses 12 Poltern kommt: Die Nachbarn schmeißt ihre Schuhe durch die Wohnung. Daraufhin spricht der Ich-Erzähler die Nachbarin duf das Problem an. Die selbe thient Noch in der selben Nacht wird der Ich-Erzähler wieder geweckt, je- Was passrot da mit ihm? doch nur von einem Schuh. Der Ich - Erzähler warlet also auf den zweiten Schuh, welcher nicht geschmissen wird. Am Tag darauf treffen die Der Arger Beiden sich wieder im Treppenhaus und reden IR muss mit feil. 1 Das illiss- verstanding muss dentlicher genannt werden. IR IR , erneut über das Problem. Diesmal entschuldigt sich die Frau I dass sie zu spät an die Bitte des Ich-Erzählers gedacht hat und deswegen nur den ersten Schuh geworfen hat Was be deutet das? In den Zeilen 14 bis 21 findet ein kurzes Gespräch zwischen dem Ich-Erzähler und der Nachbarin statt. Dabei ist das das Gesprächs verhalten von dem ich- Erzähler höflich und deutlich leider we Mit einer rhetorschen Frage weißt der Ich-Erzähler auf das Problem hin (Z. 14). Die Nachbarin antwortet darauf mit einer kurzen Antwort (2.16) und einer Frage, wie?". Sie macht somit den Eindruck ein wenig überrasant zu sein, woher ihr Nachbar das wüsste und dass es jemanden stort I wie sie Wolachts Nachhause kommt. Nachdem der Ich-Erzätter Zelle 17 bis 19 das Problem genauer erklart und klarstellt, dass er/sie auf keinen Fall Kleinlich wirken möchte zeigt die Frau in Zeile 20 ein Verständnis dafür was dem Ich- Erzähler belastet. Mit der anschließenden Frage ob ihre Musik auch stört (2.20) zeigt sie Have Einsicht und dass sie auf keinen - von stören möchte. Das Fall mit anderen Tätigkeiten ihren Nachbarn Gespräch wird kure und Knapp in zeile 21 von dem Ich-Erzähler beender indem er/sie auf die Frage antwortet. Am darauffolgendem Tag findet eine einseitige kommunikation statt. Die Nachbarin entschuldigte sich für den gewarfenden Schuh 1 und macht deutlich, dass sie das Gespräch. vom Tag zuvor nicht vergessen hat und das Problem ernst nimmt (2.41-44). Die Gedanken der Frau erfährt man nicht jedoch von Ich- Erzähler im ganzen Text. Der (ch- Erzähler macht mit seinen Gedanken klar, wie sehr in das Gepolteve nervt und wie es überhaupt zustande kommt. Durch die Gedankenwelt erfahrt der Leser schnell und deutlich wire alles abläuft und. sich der Ich-Erzähler vor und nach dem Gespräch fühlt. IR GA Die Kurzgeschichte, zuerst den Linken" von selim Özdogan ist eine typische Kurzgeschichte. Dies ist bereits in zeile 1 zu erkennen. IR Die Exposition ist plötzlich und ohne Infor- mationen zum Geschehen. Somit wird der 18 Leser in die kurzgeschichte gewarfen und weiß le nicht worum es geht. Tin Das nächste Merkmal ist zu finden in Zeile 10. Dabei handelt es sich darum, dass es in der gesamten Geschichte um zwei Charaktere handelt. Als nächstes wird in Zeile 13 und 25 bekannt gegeben, dass die Kurzgeschichte an einen einzigen Ort stattfindet. Die zwei Orte sind das Treppenhaus und die Wohnung des Haus 3