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Unter der Drachenwand Charaktere, Sachtextanalyse schreiben, sprachliche Mittel und ihre Wirkungen

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 CHARAKTERISIERUNGEN DER FIGUREN AUS „UNTER DER DRACHENWAND"
Veit Kolbe:
Von der Front Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) → Körperlic

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•Unter der Drachenwand •Charaktere und Beziehungen •Romanzuordnung •Sachtextanalyse •rhetorische Mittel und ihre Wirkung

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CHARAKTERISIERUNGEN DER FIGUREN AUS „UNTER DER DRACHENWAND" Veit Kolbe: Von der Front Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) → Körperlich und seelisch müde vom Krieg, mentale Instabilität, Fälschung von Attesten Unauffälliger Kriegsgegner, Kritiker von Faschismus und Militärfanatismus ● Sensibel, Empathie und Reflexion der Mitmenschen ● Leidenschaftlich in der Liebe sowie im Gärtnern Mutig (tötet Onkel um Brasilianer vor KZ zu schützen) Onkel/Johann Kolbe: ● Margot Neff: ● ● Faul, egoistisch, ignorant, schadenfroh Nationalsozialistische Weltsicht → Kriegsbefürworter, Abwehr von kriegskritischen Äußerungen, Glaube an militärischen Sieg (Opportunist) Motto: Man(n) soll sich nicht auslaugen Tabakabhängig Der Brasilianer/ Robert Perttes: ● Zufluchtsort für Veit, gutes Herz, Sorge um Lilo Pragmatisch gegenüber dem Krieg, glaubt an eine Zukunft (mit Veit) Ihre Familie zeigt, dass auch normales Leben durch Krieg zerstört wird ● ,,bewusster Rebell" (Opportunist)→ Kriegsgegner, Abneigung des Führers Hitler, lebt freien Wille aus → mutig Faszination, Vermissung von Brasilien (Wahlheimat), Bedürfnis nach Freiheit, lebt isoliert Bruder von Trude Dohm (Gegensätze bezüglich Kriegsmeinung) Leidenschaftlicher Gärtner und Vegetarier, Bewahrung moralischer Werte Hilde Kolbe: Vorbildfunktion hinsichtlich Lebensfreude/ Optimismus Nutze jeden Tag, an dem du lebst Eltern Veits: Präsentieren Weltbild der Gesellschaft damals Vater: nationalsozialistisch geprägtes Welt- und Familienbild, Kriegsbefürworter (Glaube an den Endsieg), stolz auf Soldaten-Sohn, autoritär, verständnislos Mutter: unterwürfig, bemitleidenswert, Rückzug in Hausarbeit Quartierfrau/ Trude Dohm (Vermieterin): ● Rassistisch, überzeugt vom Führer/ Krieg, regimetreue Einstellung ● Egoistisch, grob, schadenfroh → repräsentiert überall herrschenden Faschismus Annemarie Schaller: Offen, Wunsch nach Selbstverwirklichung, selbstbewusst, rebellisch ● Natürlicher Egoismus und Neugier der Menschen Oskar und Wally Meyer: Flucht...

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(versuche), Deportation, Arbeitslager, Ermordung → Kinderleid, Judenverfolgung, Familientrennung Kurt Ritler Veits Beziehung zu der Figur ←Emotionale Distanz → halbherzige Interesse ← → Liebe Freund und Bewunderer → antifaschistischer Lehrer ← Vermisst sie ← Verachtung → Belehrung und Kritik ← Abneigung → Vorschriften, Vorwurf, er würde sich vo dem Krieg drücken → Hilfe Bewunderung ← Scham und Schuldgefühl ZUORDNUNG DES ROMANS Cousin und Liebhaber Nanni Schallers Muss an die Front Kriegsroman: berichtende Darstellung des Krieges (neutral zum Krieg) Antikriegsroman: Sinnlosigkeit und die Grausamkeit des Krieges stehen im Vordergrund (gegen den Krieg) Familienroman: meist in Montagetechnik, zeigt Schicksal einer Familie Gesellschaft Liebesroman: Fokus auf der Anbahnung, den Schwierigkeiten und manchmal der Unmöglichkeit einer Liebesbeziehung LITERARISCHE ERZÄHLPERSPEKTIVE Tagebucheinträge und Briefe beschreiben detailliert die Gedankengänge und Stimmungen → verstärkte Innenperspektive Fokus auf das Erleben des Krieges aus persönlicher Sicht = Briefroman ANALYSE UND INTERPRETATION EINES (SACH) TEXTES EINLEITUNG HAUPTTEIL Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Textsorte, Epoche, Thema (Kritik oder Befürwortung des Autors) ● 1: 2: ● Inhaltswiedergabe: nicht gekürzte Wiedergabe mit eigenen Worten, nach Sinnesabschnitten strukturiert ● → im Präsenz, Konjunktiv bei indirekter Rede, Zeilenangaben! ● Analyse: sprachliche Mittel & Besonderheiten (Satzbau, Zeichensetzung...) ● Ausdruck (Sprachstil: Fachsprache, Umgangssprache, Hochsprache, lexikalischer Stil (Ablehnung und Bekämpfung des Nationalsozialismus) Argumentationsstruktur: Welche Art von Argumenten in welchem Aufbau (Sanduhrprinzip oder Ping-Pong-modell) → Funktionale Deutung der Mittel SCHLUSS ● (kurze) Zusammenfassung der Ergebnisse ● Rückbezug zum Thema der Einleitung, ggf. in größerer Hinsicht einordnen ● Einordnung in die Epoche Persönliche, begründete Meinung GUTE VORGEHENSWEISE: Sinnesabschnitt mit Inhalt Argument SPRACHLICHE MITTEL UND IHRE WIRKUNGEN Sprachliche Mittel Anapher (Wiederholung der Anfangsworte bei folgenden Sätzen) → Leser soll sich X einprägen Alliteration (selber Anlaut folgender Wörter) → erregen Aufmerksamkeit, Merkhilfe Exklamation (Ausruf) → Gefühlsausdruck Chiasmus (Spiegelbildliche Anordnung der Satzelemente) → Betonung eines Zusammenhangs/ Parallelität Ellipse (verkürzter Satz) → Schockausdruck, mangelnde Bildung, geringe Kommunikationsbereitschaft Inversion (Umstellung von Satzgliedern) → Betonung des Anfangswortes Parallelismus (Parallele Satzkonstruktion nacheinander) → eindringliches Verdeutlichen, Steigerung Rhetorische Frage (Scheinfrage) → Beeinflussung des Gegenübers, Spott & Kritik, Bekräftigung des eigenen Standpunktes Antithese (Gegenüberstellung zweier Aussagen) → Gegensätzlichkeit, Vielfalt, innere Zerrissenheit Euphemismus (sprachliche Beschönigung) → Aufwertung, Milderung, Vertuschung Hyperbel (starke Übertreibung) → betont die Tatsache in aller Deutlichkeit Hypotaxe (Unterordnung eines Nebensatzes) →wirkt erklärend und informativ Ironie → Waffe des Spotts und der Kritik Alltagssprache (Zwischen Erwachsenen) → persönlicher und nachvollziehbar, auf Augenhöhe Umgangssprache (nicht gängige Wörter) → bessere Bindung an Jugendliche, unseriös Metapher & Personifikation (bildlich gesprochene Aussage) → Verdeutlichung durch bildliche Unterstützung Neologismus (Entstehung neuer Wörter) → Auf-oder Abwertung

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